Blackview Rock 5 mit 5W-Speaker und Camping-Licht ist für 350€ erhältlich
Wir haben bereits Anfang März über das Blackview Rock 3 (zur Ankündigung) berichtet. Nun bekommt die recht frische Modellreihe des chinesischen Herstellers Nachwuchs: Das Rock 5 wurde offiziell vorgestellt und ist sogar schon bestellbar. Die Highlights des Outdoor-Handys umfassen eine Nachtsichtkamera, ein sogenanntes Camping-Licht und einen großen Mono-Lautsprecher mit 5W auf der Rückseite des Gehäuses.
In den folgenden Absätzen lest ihr alles über die Features und Spezifikationen des Blackview Rock 5!
Abmessungen, Anschlüsse & Outdoor-Features
Manche Outdoor-Smartphones sehen einem normalen Smartphone recht ähnlich, sind eben nur besonders stabil. In diese Kategorie fällt das Blackview Rock 5 nicht, denn die Marke aus China hat hier einige Outdoor-Features verbaut. Das beginnt bei den Abmessungen: Normale Smartphones messen keine 184 x 83 x 29,7 Millimeter. Auch das Gewicht ist mit 635 Gramm entsprechend hoch. Ein Fingerabdrucksensor befindet sich im Rahmen.
Eine IP68-Zertifizierung ist vorhanden. Darüber hinaus gibt es einen Hybrid-Slot für zwei SIM-Karten oder eine SIM- und eine microSD-Karte. Der USB-C-Anschluss ist hinter einer Klappe versteckt. Die Outdoor-Features befinden sich indes vor allem auf der Rückseite. Blackview verbaut ein sogenanntes Camping-Licht, also eine großflächige LED-Taschenlampe, hier mit 348 Lumen. Die Kameras werden von einem 5W-Speaker an die Seiten gedrängt.
Mir fällt optisch der recht breite (und unsymmetrische) Rand unter dem Bildschirm negativ auf. Das Design ist insgesamt keine Offenbarung und folgt der Linie von Blackview. Extrem stabil soll das Blackview Rock 5 allerdings sein – dem Hersteller zufolge bis 500 Kilogramm resistent gegen Zerquetschungen. Stürze aus 6 Meter soll es ebenfalls aushalten. Formell gibt es dafür aber, wie immer, keine Garantie!
Technische Daten des Blackview Rock 5: Helio G100 & Android 16
Im Innern des Blackview Rock 5 werkelt der Helio G100 von MediaTek, der auch schon den Vorgänger angetrieben hat. Der Chip bietet acht Kerne und wird im 6 Nanometer-Verfahren gefertigt. Wenn ihr euch einen Eindruck von der Performance machen wollt, empfehlen wir einen Blick auf das Blackview Fort 5 (zum Test).
Im Blackview Rock 5 stehen 6GB oder 12GB RAM zur Verfügung und wir würden unbedingt empfehlen, den Aufpreis für den doppelten Arbeitsspeicher in Kauf zu nehmen. Dazu gibt es bei beiden Varianten 256GB Speicher. Das IPS-Display löst mit 2460 x 1080 Pixel auf, bietet 120Hz und misst 6,8 Zoll in der Diagonale. Trotz der recht großen Ränder befindet sich die Frontkamera im Bildschirm. Blackview setzt auf den Samsung JN1 mit 50MP. Die Rückseite beherbergt die 108MP-Hauptkamera (Samsung HM6).
Eine Wärmebildkamera bietet das Blackview Rock 5 nicht, aber eine Nachtsichtkamera mit 20MP. Außerdem verbauen die Chinesen einen sehr großen Akku mit 20.000mAh. Geladen wird mit 33W und Reverse Charging mit 5W ist ebenfalls mit an Bord. Das hätte ruhig etwas mehr sein können, denn mit dem riesigen Akku ist das Rock 5 prädestiniert als Powerbank.
Das neue Outdoor-Smartphone von Blackview kommt mit WiFi 5, Bluetooth 5.2, GPS und NFC. Auf 5G müsst ihr verzichten, aber LTE ist auf folgenden Frequenzen mit an Bord:
- LTE: Band 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 38, 40, 41, 66
Als Betriebssystem kommt Android 16 zum Einsatz. Blackview verspricht etwas vage drei Jahre Android-Updates. Ob sich das nun auf OS-Updates, Sicherheitsupdates oder beides bezieht sowie in welcher Frequenz Sicherheitsupdates bereitgestellt werden sollen, ist uns nicht bekannt.
Preis, Verfügbarkeit & unsere Einschätzung
Im offiziellen Online-Shop des Herstellers ist das Blackview Rock 5 verfügbar. Es kostet rund 350€ mit 6GB RAM respektive rund 385€ mit 12GB RAM. Dafür kriegt ihr ein insgesamt recht umfangreich ausgestattetes Outdoor-Smartphone mit riesigem Akku, aber ohne 5G.
Allerdings ist die Konkurrenz groß und das sogar aus eigenen Reihen. Das Blackview Fort 5 haben wir schon erwähnt und dieses Modell kostet rund 100€ weniger, wenngleich dort der Akku mit 5.000mAh deutlich kleiner ist. Dafür ist es auch nur 10,7 Millimeter dick, damit fast dreimal dünner als das Blackview Rock 5. Dann gibt es unter anderem noch das Oscal Pilot 6 (zum Test) und das Blackview Xplore 2 (zum Test) hat sogar ein AMOLED-Display.
Bei welchem Preis würdet ihr zuschlagen? Schreibt uns das und eure erste Einschätzung zum Blackview Rock 5 gerne in die Kommentare!
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