Redmi Note 17 und Redmi Note 17 Pro sind in China gestartet und deutlich teurer geworden
Xiaomi hat in China die neue Mittelklasse präsentiert. Das Redmi Note 17 ist zwar drastisch im Preis gestiegen, bietet dafür aber ein 7 Zoll-Display und einen riesigen Akku mit 8.000mAh. Im Redmi Note 17 Pro arbeitet mit dem Snapdragon 6s Gen 4 ein stärkerer Prozessor und eine IP68-Zertifizierung gibt es nur beim Pro-Modell.
Ihr merkt es schon: Euphorisch sind wir nicht gerade. Beide Modelle sind teurer als noch im Vorjahr und beide Modelle sind an einigen Stellen schwächer ausgestattet. Prognosen vieler Analysten, die eine schwächere und teurere Mittelklasse vorausgesagt haben, bewahrheiten sich offenkundig. Der Grund dafür ist natürlich die andauernde Speicherkrise.
Nun nehmen wir aber nicht gleich alles vorweg und schauen jetzt ausführlich auf das Redmi Note 17 und das Redmi Note 17 Pro, die in China ab sofort bestellt werden können.
Das Redmi Note 17 mit großem Bildschirm und Akku ab etwa 167€
Das Hauptmodell der neuen Mittelklasse-Modellreihe von Xiaomi ist das Redmi Note 17. Es ist der Nachfolger des Redmi Note 15, das es hierzulande in einer 4G- (zum Test) und einer 5G-Version (zum Test) gibt. Im Heimatmarkt ist es nur in einer Variante mit 5G erschienen. Das ist auch beim Redmi Note 17 der Fall.
Das Smartphone misst 169,7 x 79,1 x 8,3 Millimeter und wiegt 225 Gramm, was wohl primär dem riesigen Display geschuldet ist. Verbaut ist nämlich ein AMOLED-Panel mit 7 Zoll, 2396 x 1080 Pixel und 120Hz. Der Fingerabdrucksensor ist im Display verbaut, ein Infrarot-Sender ist mit an Bord und für den Sound sorgt ein einzelner Lautsprecher. Der Hybrid-Slot schluckt zwei SIM-Karten oder eine SIM- und eine microSD-Karte.
Die Hauptkamera kommt auf 50MP und die Frontkamera löst mit 8MP auf. Ob es sich hier wirklich um ein Downgrade handelt, muss der Praxistest zeigen. Nur die niedrigeren Werte geben das nicht her. Ziemlich sicher ist aber der Snapdragon 4 Gen 4 ein Downgrade, denn der schneidet in Benchmarks oft etwas schlechter ab, als der Snapdragon 6 Gen 3 aus dem Redmi Note 15 5G. Der Speicher liegt unverändert bei 6GB RAM und 128GB Speicher zum Einstieg. 8GB Arbeitsspeicher sind gepaart mit 128GB oder 256GB ROM erhältlich. Blicken wir noch auf ein Upgrade: Der Akku des Redmi Note 17 hat eine Kapazität von 8.000mAh.
Wie immer bleibt abzuwarten, ob das unverändert auch nach Deutschland kommt. Ebenfalls nicht auf die wahrscheinlich in einigen Monaten erhältliche globale Variante übertragbar sind die Funkstandards. Die China-Version bietet LTE ohne Band 20 und 5G, Bluetooth 5.1 sowie WiFi 5, GPS und NFC. Als Betriebssystem kommt HyperOS 3 zum Einsatz. Erhältlich sind die die Farben Schwarz, Blau und Lila.
Preis & Verfügbarkeit
Das Redmi Note 17 ist in China direkt bei Xiaomi ab 1.299 Yuan (etwa 167€) erhältlich – mit 6GB RAM und 128GB Speicher. Mit 8GB RAM werden 1.399 Yuan (etwa 180€) fällig. Wollt ihr dann auch noch 256GB Speicher dazu, kostet das Smartphone 1.599 Yuan (etwa 206€). Das ist, verglichen mit den Startpreisen der Vorgänger in Deutschland, natürlich sehr wenig, aber die China-Varianten waren schon immer deutlich günstiger. Der Vorgänger ist für 999 Yuan (etwa 129€) auf den Markt gekommen, kostet mittlerweile aber mehr.
Import-Shops werden das Smartphone in den kommenden Wochen listen. Allerdings könnt ihr eigentlich auf das globale Modell warten. Das startet zwar immer hoch im Preis, ist nach wenigen Wochen bis Monaten aber preiswert zu haben. An dieser grundsätzlichen Strategie wird sich vermutlich auch durch die Speicherkrise nichts ändern. Wir rechnen aber mit einem höheren Preis als im Vorjahr, wenn das Redmi Note 17 in Deutschland erscheint.
Das Redmi Note 17 Pro mit besserem Chip und Bildschirm ab 206€
Natürlich gibt es auch dieses Jahr ein Pro-Modell. Es ist in Schwarz, Blau, Weiß und Lila auf den Markt gekommen. Die Abmessungen liegen bei 163,5 x 78,3 x 8,5 Millimeter und dieser Umstand verrät auch schon, dass das Redmi Note 17 Pro ein kleineres Display hat: 6,8 Zoll. Die Auflösung des AMOLED-Panels liegt bei 2772 x 1280 Pixel und 120Hz wird unterstützt.
Das Smartphone wiegt 226 Gramm und es hat, im Gegensatz zum regulären Redmi Note 17, eine IP68-Zertifizierung.
Außerdem sind hier Stereo-Lautsprecher mit an Bord. Erneut dabei sind der Infrarot-Sender und der Fingerabdrucksensor unter dem Display. Keine Veränderungen gibt es bei der 8MP-Frontkamera und der 50MP-Hauptkamera. Leider wurde die Ultraweitwinkelkamera, die es beim Vorgänger noch gibt, durch einen 2MP-Tiefensensor ersetzt. Das ist jetzt wirklich ein handfestes Downgrade.
Auch beim Speicher wurde der Rotstift angesetzt. Das Redmi Note 15 Pro hatte mindestens 8GB RAM und 256GB Speicher. Beim Redmi Note 17 Pro sind es zwar wieder 8GB RAM, aber nur 128GB Speicher. Doppelter Speicherplatz ist mit einem Aufpreis verbunden, ebenso wie die Variante mit 12GB RAM. Eine Erweiterung des Speichers per microSD ist nicht möglich.
Das Herzstück des Smartphones ist der Snapdragon 6s Gen 4 von Qualcomm, den wir bisher noch nicht im Test hatten. Im Vorgänger werkelt hingegen der Dimensity 7400 von MediaTek, dessen Resultate in Benchmarks oft etwas besser sind.
Dafür ist der Akku deutlich größer: 9.000mAh sind beim Redmi Note 17 Pro verbaut; geladen wird mit 67W per Kabel. Reverse Charging mit 22,5W wird ebenfalls unterstützt.
![]() Redmi Note 17 und Redmi Note 17 Pro... |
![]() Redmi Note 17 Pro |
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| Größe | 169,7 x 79,1 x 8,3mm | 163,5 x 78,3 x 8,5mm |
| Gewicht | 225g | 226g |
| CPU | Snapdragon 4 Gen 4 - 2 x 2,3GHz + 6 x 2GHz | |
| RAM | 6 GB RAM, 8 GB RAM | 8 GB RAM |
| Speicher erweiterbar | Hybrid | Nein |
| Display | 2396 x 1080, 7 Zoll 120Hz (AMOLED) | 2772 x 1280, 6,8 Zoll 120Hz (AMOLED) |
| Betriebssystem | Android 16, HyperOS | Android 16, HyperOS |
| Akku | 8000 mAh (45 Watt) | 9000 mAh (67 Watt) |
| Kameras | 50 MP | 50 MP + 2MP (dual) |
| Frontkamera | 8 MP | 8 MP |
| Anschlüsse | USB-C 2.0 (480MBit/s), Dual-SIM | USB-C 2.0 (480MBit/s), Dual-SIM |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID | Fingerabdruck, Face-ID |
| Empfang |
5G: n1, n3, n5, n8, n28, n38, n40, n41, n77, n78 4G: 1, 3, 5, 8, 28, 34, 38, 39, 40, 41 |
5G: n1, n5, n8, n28, n38, n40, n41, n77, n78 4G: 1, 3, 5, 8, 19, 28, 34, 38, 39, 40, 41 |
Bei der Konnektivität gibt es keine größeren Unterschiede zum Redmi Note 17. Das LTE-Band 20 fehlt auch beim Pro-Modell.
Preis & Verfügbarkeit
Mit 8GB RAM und 128GB Speicher kostet das Redmi Note 17 Pro 1.599 Yuan (etwa 206€); ist damit 200 Yuan (etwa 26€) teurer als der Vorgänger, der in China den stärkeren Chip, doppelt so viel Speicher und eine Ultraweitwinkelkamera hat.
- 8GB + 256GB: 1.699 Yuan (etwa 219€)
- 8GB + 512GB: 2.099 Yuan (etwa 271€)
- 12GB + 256GB: 1.999 Yuan (etwa 258€)
Unsere Einschätzung
„Gestern war der beste Zeitpunkt, um sich ein neues Gerät zuzulegen“, hat Carl Pei, der CEO von Nothing, vor einigen Wochen auf Twitter kommentiert. Vor allem in der Mittelklasse sind die Auswirkungen der Speicherkrise mittlerweile deutlich erkennbar.
Wie findet ihr die Taktik von Xiaomi? Hättet ihr lieber ein im Vergleich mit dem Vorgänger in allen Bereichen besseres, dafür aber teureres Smartphone? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!
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Redmi Note 17 Pro Max mit der 8/256 Version für 599€. 8/512 Version für 649€.
ja. Die Preise sind völlig absurd. Die Geräte dürften allerhöchstens 200€ kosten – realistisch eher Richtung 150€. Bei ebay bekommt man aus Deutschland für 670€ ein Xiaomi 17T Pro mit 512GB, sehr guter Hauptkamera, gutem UWW und Telezoom-Kamera, Highend Mediatek 9500 Chip, 12GB Ram. Und mit dem Test des Galaxy A27 hat man einen Foto-Referenzwert, denn das A27 nutzt einen Hauptsensor mit identischen Eckdaten zur Redmi Note 17 Serie. Und wie zu erwarten war ist der Sensor Grütze. Stinkt vollkommen ab gegen den zuvor genutzten 200MP Samsung HP3 im Redmi Note 15 Pro, Pro5G und ProPlus. Ist das ein Test… Weiterlesen »
Ich schreibe gerade auf einem Poco F7, gekauft vor kurzem für 269€ Neu. Unglaublich was los ist! Ich kann warten
Xiaomi profitiert von den PL Krachern. Doch sie lassen an allen Fronten nach. Mein Poco F8 pro ist noch auf Stand Februar mit Sicherheitspatches Stand 01.12.2025
Da bringen auch 6 Jahre Updates nix, wenn ich immer nen halbes Jahr hinten liege.
Stimmt dann auch der Preis nicht mehr kann man auch woanders hingehen. Wenn die feststellen das andere Hersteller auch Apps zum anklicken haben, ist es schwer diese zurück zu holen.
Das Thema Bloatware und Werbung kommt dann noch oben drauf.
Der Abstand der Poco zum Pixel wird preislich kleiner und warum dann nicht gleich das Original nehmen.
Wann wird es die Serie in Deutschland bzw. mit Band 20 geben? Wird sie wieder einen kleineren Akku haben?
Servus!
Normalerweise kommen die Geräte Ende des Jahres. Mittlerweile bekommen wir zwar auch die größeren Akkus, wenn auch nicht in der vollen Kapazität. Zudem gibt es eigentlich fast immer noch weitere Anpassungen, weshalb wir sowieso erst die globalen Modelle testen. Es wird diesmal aber wahrscheinlich noch weniger Sinn ergeben als sonst, zu den neueren Geräten zu greifen, statt sich ein Note 15 Pro (Plus) 5G oder ein Poco X8 Pro zu holen. Die Speicherkrise sorgt einfach für sehr hohe Preise.
beste Grüße
Jonas
Zumindest seit der Note 13 Serie sind alle Geräte Anfang immer Januar erschienen. Da die chinesischen Geräte dieses Mal früher dran sind, könnte es auch global früher werden. In Indien gibt es Gerüchte zum Start vor Mitte Oktober.
Gerüchte gibt es auch zu den globalen Akkus, die kleiner werden – aber nicht sehr viel. Die Basis verliert danach 300 mAh und hätte damit 7700, das Pro 660 und damit immer noch rekordverdächtige 8340.
Ein größerer Akku kostet doch auch etwas mehr und soll wohl über die Kröten hinwegtäuschen, die in Folge der Speicherkrise alle Hersteller präsentieren. Das wird so bleiben, solange Speicherhersteller mit Speicher für KI am meisten verdienen.
Was hat die Speicherkrise damit zu tun dass Xiaomi ein Kamerasetup wie beim Redmi Note 5 verbaut ?
Die hätten einfach weniger Speicher verbauen können und stattdessen wieder einen SD Slot. Aber gut. So ist die Redmi Reihe jetzt entgültig unkaufbar. Hoffentlich bleibt zumindest Poco bei preisleistungsstarken Smartphones.
Ihr wisst nicht zufällig, warum die 16er-Reihe ausgelassen wurde? Das ergibt keinen Sinn.
Gleichauf mit Apple
Servus,
Namensgebungen in der Smartphone-Welt machen schon seit Jahren keinen Sinn mehr und gerade Xiaomi lebt davon, alle komplett zu verwirren 😅. Ich denke, es geht einfach darum, es an die Xiaomi 17 Serie anzugleichen. Da sind sie ja auch direkt auf die 17 gesprungen, um mit dem iPhone gleichzuziehen.
Beste Grüße
Jonas