| CPU | MediaTek Helio G100 - 2 x 2,2GHz + 6 x 2,0 GHz |
|---|---|
| RAM | 6 GB RAM, 8 GB RAM |
| Speicher | 128 GB, 256 GB |
| GPU | Mali-G57 MC2 |
| Display | 2392 x 1080, 6,8 Zoll 120Hz (AMOLED) |
| Betriebssystem | HyperOS - Android 15 |
| Akkukapazität | 6000 mAh |
| Speicher erweiterbar | Hybrid |
| Hauptkamera | 108 MP + 2MP (dual) |
| Frontkamera | 20 MP |
| USB-Anschluss | USB-C 2.0 (480MBit/s) |
| Kopfhöreranschluss | Nein |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID |
| 4G | 1, 3, 7, 8, 20, 28, 38, 40, 41 |
| NFC | Ja |
| SIM | Dual - nano |
| Gewicht | 184 g |
| Maße | 164 x 75,4 x 7,9 mm |
| Antutu (v10) | 397815 |
| Benachrichtigungs-LED | Nein |
| Updatezeitraum | 4 + 6 |
| Hersteller | Xiaomi |
| Getestet am | 06.01.2026 |
Inhaltsverzeichnis
Das Redmi Note 15 4G ist der günstigste Vertreter der brandneuen Redmi Note 15-Serie von Xiaomi, die erst seit einigen Wochen bei uns erhältlich ist. Das Smartphone bietet keine 5G-Konnektivität, dafür aber ein dem Namen entsprechend großes Display mit 6,8 Zoll und einen Einstiegspreis von 199,90€.
Ich habe das Redmi Note 15 4G für rund zwei Wochen täglich verwendet und teile in diesem Testbericht meine Erfahrungen mit euch. Wir gehen davon aus, dass die Preise bereits bald auf rund 120€ fallen werden und bewerten das Telefon daher auch dementsprechend. Zum vollen Preis von 200€ ist es keine besonders gute Wahl.
Design & Verarbeitung
Optisch markiert das Redmi Note 15 4G eine Abkehr vom Design des Vorgängers, der mit seinen dicken Displayrändern nicht modern aussah. Diesmal setzt Xiaomi auf einen Bildschirm, der nicht flach im Gehäuse liegt, sondern an den Seiten in den Rahmen des Gehäuses übergeht. So hat es Xiaomi auch geschafft, hier ein etwas größeres Display zu integrieren, obwohl das Gehäuse deutlich schmaler geworden ist. Die Abmessungen liegen bei 164 x 75,4 x 7,9 Millimeter und das Gewicht beträgt 183,7 Gramm.
Eine IP68-Zertifizierung gibt es in dieser Preisklasse nicht und auch den Klinkenanschluss des Vorgängers hat Xiaomi entfernt. Rahmen und Rückseite des Redmi Note 15 4G bestehen aus Kunststoff, während der Bildschirm von Gorilla Glas geschützt wird. Zudem ist eine Folie bereits standardmäßig angebracht. Xiaomi verbaut einen Fingerabdrucksensor im Display und einen Hybrid-Slot.
Stereo-Lautsprecher sind mit an Bord und klingen bei niedrigen Lautstärken sowie wenig anspruchsvollem Material solide. Für Sprachnachrichten reicht es allemal. Der Vibrationsmotor fühlt sich hingegen an, wie er sich bei Budget-Smartphones seit zehn Jahren anfühlt. Hier merkt ihr den Unterschied zu Modellen der Mittelklasse doch recht deutlich. Der einzige Anschluss ist USB-C (USB 2.0).
Das Redmi Note 15 4G ist wahlweise in Black, Glacier Blue oder Forest Green erhältlich. Das Telefon liegt für seine Größe gut in der Hand, aber die Rückseite ist sehr rutschig. Die Verarbeitungsqualität bietet keinen Anlass zur Kritik.
Lieferumfang des Redmi Note 15 4G
Mit dabei sind ein Kabel von USB-A auf USB-C, eine Kurzanleitung, eine Schutzhülle und eine SIM-Nadel.
Display des Redmi Note 15 4G
Xiaomi übernimmt die größte Stärke des Vorgängers und verbaut auch hier wieder ein helles, hochauflösendes AMOLED-Display mit 120Hz. Diesmal misst es 6,8 Zoll anstelle von 6,7 Zoll und die Auflösung liegt bei 2392 x 1080 Pixel. LTPO wird nicht unterstützt, aber das System hat einen dynamischen Modus, der zwischen 60Hz und 120Hz umschaltet.
Xiaomi wirbt mit 3.200 Lux Spitzenhelligkeit, die wir in unserer Messung im Automatikmodus nicht erreichen konnten. Rund 1.600 Lux sind aber immer noch ein sehr guter Wert für diese Preisklasse!
Insgesamt kann ich hier nichts kritisieren. Für ein Smartphone, das schon bald näher an 100€ als an 200€ liegen wird, ist das ein fantastisches Display. Einzig das fehlende Always On-Display vermissen wir schmerzlich. Das ist aber schon seit vielen Jahren eine Einschränkung günstiger Xiaomi-Smartphones.
Leistung
Der Helio G99 aus dem Vorgänger wurde durch den Helio G100 ersetzt, der im Vorjahr beim Redmi Note 14 Pro 4G (zum Test) verbaut war. Das bedeutet keinen Leistungssprung, denn der Aufbau beider Prozessoren ist beinahe identisch.
Hinweis: AnTuTu 11 hat in unserem Test nicht funktioniert.
Für wenig anspruchsvolle Nutzer ist die Leistung sicherlich ausreichend, aber es lassen sich bei der Navigation im System oft kurze Denkpausen von einer bis drei Sekunden ausmachen. Der App-Wechsel verläuft nie flüssig. Auch das Hochfahren des Telefons dauert lang. All das ist aber kaum vermeidbar bei einem Budget-Smartphone, wobei die weniger anspruchsvollen Oberflächen kleinerer chinesischer Hersteller etwas mehr aus der Hardware herausholen können.
System
HyperOS 2 basiert auf Android 15 und ist damit zum Testzeitpunkt nicht mehr aktuell. Wo wir schon beim Thema sind: Für den Vorgänger hat Xiaomi vier Jahre Major Updates und sechs Jahre Sicherheitsupdates versprochen. Im EU-Produktdatenblatt sind für das Redmi Note 15 4G mindestens fünf Jahre vermerkt. Wir warten hier noch auf die genaue Angabe seitens Xiaomi und ergänzen den Text dann entsprechend.
Das System läuft insgesamt gut und mir sind keine Fehler und Probleme mit der Software aufgefallen. Abstürze hat es auch nicht gegeben, nur die eben erwähnte allgemein etwas niedrige Bediengeschwindigkeit.
Optisch ist die Oberfläche meiner Meinung nach immer noch ziemlich unterdurchschnittlich, einerseits wegen vieler Inkonsistenzen aufgrund der Android-Optik von Google, andererseits aber auch wegen fehlender Detailverliebtheit. Wenn ich in einem Button, der eine feste Größe haben sollte, eine Schrift ohne feste Breite sehe, und sich dann der ganze Button bei jedem weiteren Zehntelprozent in der Größe ändert, ist das sehr peinlich.
Dazu kommt natürlich noch die penetrante Werbung im System, die allerdings mit unserer Anleitung abgeschaltet werden kann. Zudem ist sehr viel Bloatware installiert, die ihr bei der Ersteinrichtung auch nicht, wie zum Beispiel bei Sony, abwählen könnt. Opera News, Amazon Music, Candy Crush, Block Blast, Temu und Booking sind nur eine kleine Auswahl.
Für mich ist HyperOS der saure Apfel, in den ich für ein derart günstiges Smartphone beißen muss. Das System erinnert mich immer unweigerlich an einen Spielautomaten. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass sich HyperOS aufgrund der vielen Optionen sehr gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt, wenn man etwas Zeit dafür investiert.
Kamera des Redmi Note 15 4G
Xiaomi verbaut hier erneut die 108MP-Hauptkamera aus dem Vorgänger. Die 2MP-Makrokamera des Redmi Note 14 4G wurde gestrichen; den 2MP-Tiefensensor gibt es noch.
- Hauptkamera: 108MP (Samsung S5KHM9), Objektiv mit f/1.7-Blende
- Frontkamera: 20MP (Omnivision OV20B40), Objektiv mit f/2.2-Blende
- Tiefensensor: 2MP
Videos können mit Full-HD bei 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet werden und sind von dem seit Jahren bestehenden Fokus-Bug geplagt.
Hauptkamera
Bei Tag macht die Hauptkamera des Redmi Note 15 4G solide Bilder, die so auch von einem Mittelklassemodell stammen könnten. Die Farben sind knallig, der Weißabgleich ist treffsicher und die Bildschärfe gut. Im Vergleich mit den meisten anderen Budget-Modellen können sich die Aufnahmen bei Tag sehen lassen.
Bei Nacht wird der günstige Preis des Telefons etwas mehr zu einem Problem, denn ohne OIS ist die Belichtungszeit begrenzt. Für ein Budget-Modell sind die Aufnahmen bei Nacht aber auch solide, wobei der Unterschied zu einem Topmodell in Situationen mit extrem schwachem Licht dann eklatant wird.
Portraits & Selfies
Die Portraits machen insgesamt einen sehr brauchbaren Eindruck. Das gilt ebenso für die Selfies, die auf 5MP heruntergerechnet werden.
Konnektivität und Kommunikation
Beim Redmi Note 15 4G fehlt der Mobilfunkstandard 5G. Alle hierzulande wichtigen LTE-Bänder sind abgedeckt und ich hatte mit dem Empfang auch keinerlei Probleme. Mit an Bord sind laut Handbuch Band 1, 3, 7, 8, 20, 28, 38, 40 und 41.
Mit dabei sind Bluetooth 5.3, WiFi 5 im Dual Band, GPS und NFC. Im oberen Rahmen steht zudem ein Infrarotsender bereit.
Akkulaufzeit des Redmi Note 15 4G
Im Redmi Note 15 4G verbaut Xiaomi einen Akku mit 6.000mAh. Im Alltag habe ich damit in jedem Fall zwei Tage Laufzeit erreicht, wobei ihr mit eher sparsamer Nutzung sicherlich mehr schaffen könnt. In unserem Akku-Benchmark kommt das Redmi Note 15 auf über 15 Stunden und hält damit rund anderthalb Stunden länger durch als der Vorgänger.
Aufgeladen wird per Kabel und mit 33W. Im Kapitel System habe ich zwar noch erwähnt, dass mir keine Fehler und Bugs untergekommen sind, aber einen habe ich dann doch noch gefunden: Mein Exemplar des Redmi Note 15 4G lädt nur bis 99% – die 100% erreicht es nie.
Für unseren Test habe ich ein Xiaomi-Netzteil mit ausreichend Leistung und das beiliegende USB-Kabel verwendet. Angesteckt habe ich das Telefon bei 2% Akkustand. Nach 15 Minuten sind 25% erreicht und nach 30 Minuten sind 47% im Akku. Eine weitere viertel Stunde später steht das Smartphone bei 69% und nach einer Stunde sind 90% im Akku. Die verbleibenden 9% werden in knapp 15 Minuten nachgetankt. Das sind alles keine Spitzenwerte, aber für diese Preisklasse absolut solide.
- 60Hz
- 120Hz
Testergebnis
Das Redmi Note 15 4G ist zwar aktuell noch zu teuer, aber zu einem Preis von 100€ bis 130€ ist es das beste Smartphone, das ihr derzeit in Deutschland kaufen könnt. Genau so war es auch schon beim Vorgänger, dem Xiaomi ein vorsichtiges Update verpasst hat. Es bleibt bei dem hervorragenden AMOLED-Display mit 120Hz. Auch die für den Preisbereich sehr gute Hauptkamera mit 108MP hat es in den Nachfolger geschafft. Der Akku hat eine Kapazität von 6.000mAh und liefert bessere Laufzeiten, als das Vorgängermodell.
Xiaomi hat sich diesmal für einen Rahmen und eine Rückseite aus Kunststoff entschieden, was mir im Alltag aber nicht negativ aufgefallen ist. Das Display liegt nicht mehr flach im Gehäuse, sondern geht in den Rahmen über, wie auch bei vielen Motorola Edge-Modellen. Mich persönlich hat das nicht gestört, aber wir wissen, dass manche von euch ein flaches Display bevorzugen. Der unbestreitbare Vorteil davon ist hingegen der weitaus modernere Look des Redmi Note 15 4G. Der Vorgänger hatte extrem breite Bildschirmränder.
Die 2MP-Makrokamera des Vorgängers wurde entfernt, ebenso wie der Kopfhöreranschluss. Keine Änderungen gibt es bei der Konnektivität mit WiFi 5 und LTE. Ein Upgrade vom Vorgänger lohnt sich wohl kaum. Wenn ihr ein älteres Modell verwendet und weiterhin im Budget-Preisbereich kaufen möchtet, gibt es keine bessere Alternative, sobald die Preise unter 140€ fallen.
Eine mögliche Alternative ist das Poco M7 (zum Test) aus dem gleichen Hause, das zwar nicht mit einem AMOLED-Display, dafür aber mit einem Prozessor von Qualcomm und einem noch größeren Akku versehen ist. Bei Preisgleichheit ist das Redmi Note 15 4G aber das insgesamt besser ausgestattete Modell.
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Mir kommt es vor das die Kamera Software immer mehr Anteile an der Qualität der Fotos hat als die Hardware. Vielleicht braucht es bald gar keine bessere Hardware mehr in zuge der ki und besserer Software obwohl die Hersteller warscheinlich dann trotzdem die Kamera Qualität Stufen weise je nach Bezahlung anbieten.
Ohne gute Hardware geht es nicht. Die Basisdaten müssen ja erzeugt werden. Die Zusammenarbeit von guter Hard und Software macht die Qualität.
Bei einem 4G Gerät, fehlt der 5G Standard.. Der war gut 😁. Da aber mittlerweile fast alle Verträge 5G hergeben, sollte man so ein Teil nicht mehr empfehlen, egal was es kostet.
Ich verstehe um ehrlich zu sein nicht, warum ein Hersteller insbesondere ein chinesischer Hersteller, die was “Digitalisierung” angeht, viel weiter als Deutschland sind, im Jahre 2026 noch 4G Geräte anbietet. Ich muss dazu sagen, dass es Xiaomi höchstwahrscheinlich nur um wirtschaftliche Interessen geht, denn kurioserweise verkaufen sich die 4G Geräte immer noch wie geschnitten Brot (hat man im letzten Jahr wieder sehen können). Natürlich muss jeder selbst wissen, wofür er/sie sein Geld ausgibt aber ich persönlich kann es als potenzieller Käufer nicht verstehen, wie man jetzt noch ein 4G Gerät kaufen kann. Ich gehe davon aus, dass die Käufer, Personen… Weiterlesen »
Es soll Länder und Regionen geben, wo 5G noch nicht relevant ist. Xiaomi-Smartphones werden ja nicht nur für den chinesischen oder deutschen Markt produziert.
Genau so ist es und in diesen Ländern sind 20$ mehr oder weniger, viel Geld. Trotzdem gibt es hier Abnehmer.
Ja gut, dann könnte man ja argumentieren, dass sie die 4G Geräte nur dort anbieten sollen/könnten und hier nur die 5G Modelle.
Ich finde die Fotoqualität extrem gut, das sogar ohne OIS ! Es ist alles stimmig, nix überschärft. Da gibt’s Konkurrenzgeräte über 1000€ die nicht so stimmige Fotos mit der Hauptkamera machen. Leider ist der Prozessor viel zu langsam um es auch in 3 Jahren nervenschonend benutzen zu können. Aber wenn die Preise unter 130€ fallen, ist das ein akzeptabels Gesamtpaket, wenn man denn noch auf 4G setzt. Ich hab noch ein redmi Note 14 4G in der Schublade, die kleinen aber nervigen Bugs, haben es zum Ersatzgerät nach einen Monat gemacht. Aber für damals rund 120€ bekommste bis heute kein… Weiterlesen »
Moin Sunny,
die Qualität der Hauptkamera hat mich auch positiv überrascht, wobei ich die Farbwiedergabe bei manchen Motiven schon sehr grenzwertig finde, aber das ist vermutlich genau so gewollt.
Viele Grüße
Benjamin
Am 15. werden alle Daten verfügbar sein, dann wird die Note 15 Serie offiziell vorgestellt.