Tablet Bestenliste
In dieser Liste stellen wir euch die aktuell besten Android-Tablets vor, die wir in den letzten Monaten getestet haben. Wie immer gilt: Wer mehr zahlt, bekommt auch mehr. Für die meisten Nutzer ist es aber nicht notwendig, sich für ein Modell aus der Premium-Klasse zu entscheiden. An dieser Einteilung der Preisklassen könnt ihr euch orientieren:
- 400€+ Tablet für die Arbeit: Wer mit seinem Tablet produktiv arbeiten will, braucht Stift- und Tastatureingabe, ein großes Display und viel Rechenleistung. Hier ergibt der Kauf eines teureren Modells durchaus Sinn.
- 200–350€: Tablet für Alltag & Schule: Wer sein Tablet oft in der Hand hat, viele Apps und Spiele nutzt und einfach ein gutes Gerät sucht, kann in die Preisklasse von 200–300€ einsteigen. Die Geräte bieten bereits einen hohen Komfort, lediglich übertriebene Leistung und Luxusfeatures fehlen. Teilweise gibt es in diesem Preisbereich auch schon eine Stylus-Unterstützung.
- Couchtablets für 130–200€: Auch im unteren Preisbereich gibt es tolle Geräte mit guter Performance. Für produktives Arbeiten ist die Leistung aber eher zu gering. Natürlich könnt ihr ein paar Spiele spielen sowie Filme und Streams anschauen!
Die Premium-Tablets
1. Platz: Honor Magic Pad 4
- extrem schlankes und leichtes Gehäuse
- brillantes 12,3-Zoll-OLED-Display mit 165 Hertz
- starke Performance (Snapdragon 8 Gen 5)
- langfristiges Update-Versprechen (6 Jahre)
- MagicPad OS toll auf dem Tablet
- attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis
- kein Fingerabdrucksensor
- Lautsprecher mit wenig Bass / Tiefe
- keine Mobilfunk-Option (LTE/5G) oder GPS
- Rückseite der weißen Version aus Kunststoff
- Benchmark-Apps werden vom Hersteller blockiert
Das Honor MagicPad 4 erobert die Spitzenposition unserer Bestenliste durch eine unschlagbare Kombination aus einem brillanten 12,3 Zoll OLED-Display mit 165 Hertz und der massiven Rechenpower des Snapdragon 8 Gen 5. Zudem schließt Honor mit einem beeindruckenden Update-Versprechen von sechs Jahren zu den teureren Premium-Konkurrenten auf. Trotz kleinerer Abstriche wie dem fehlenden Fingerabdrucksensor liefert das Gerät für einen Startpreis von knapp 600 Euro ein überragendes Gesamtpaket, das derzeit auf dem Markt konkurrenzlos ist.
2. Platz: OnePlus Pad 3
- exzellente Performance mit Snapdragon 8 Elite
- großes 13,2 Zoll Display
- ausdauernder Akku & Schnellladen
- umfangreiches OxygenOS-System
- starkes Multitasking
- präziser Stylus
- Tastatur-Case nicht sonderlich stabil
- fehlt: Fingerabdrucksensor, MicroSD, GPS, SIM
- nur ein IPS-Display
Den zweiten Platz erobert das OnePlus Pad 3. Mit dem brachialen Snapdragon 8 Elite Prozessor ist es das aktuell leistungsstärkste Android-Tablet auf dem Markt. Das riesige 13,2 Zoll IPS-Panel im 7:5-Format bietet mit 144Hz und einer hohen Auflösung extrem viel Platz für produktives Arbeiten, unterstützt durch das hervorragende Multitasking von OxygenOS 15. Auch der 12.140mAh Akku ist eine echte Ansage für lange Arbeitstage. Zwar müsst ihr auf GPS und einen Fingerabdrucksensor verzichten, dafür erhaltet ihr mit dem präzisen Stylo 2 und dem optionalen Zubehör einen fast vollwertigen Laptop-Ersatz. Wer maximale Performance sucht, kommt am OnePlus Pad 3 nicht vorbei.
3. Platz: OnePlus Pad 2
- Flagship Prozessor: Snapdragon 8 Gen 3
- umfangreiches System mit vielen Tablet-Features
- großes, helles & scharfes Display
- schnelle Ladezeit: auch ohne SuperVOOC
- edles Metall-Gehäuse
- klangstarke Lautsprecher
- gutes "Ultrabook" Zubehör
- kein AMOELD-Display
- kein Schnelllader im Lieferumfang
- fehlt: Micro-SD, SIM-Slot, IP-Zertifizierung, GPS
- kein Fingerabdrucksensor
- keine Desktop-Benutzeroberfläche (wie Samsung DeX)
Auf dem dritten Platz landet der Vorgänger, das OnePlus Pad 2. Vor allem stimmt bei diesem Gerät das Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einem Snapdragon 8 Gen 3 bietet es nach wie vor sehr viel Leistung. Es kommt zudem mit einem großen und hellen 12,1 Zoll LCD-Panel (144Hz) daher und integriert sich hervorragend mit Smartphones der Marke O2 (OnePlus). Zudem sind ein aktiver Stylus und ein Tastatur-Case als Zubehör erhältlich, was das OnePlus Pad 2 zum perfekten Produktiv-Tablet macht.
Mittelklasse Tablets
1. Platz: Xiaomi Pad 8
- klassenbeste Performance für den Preis!
- schlankes und hochwertiges Gehäuse
- exzellentes 144Hz IPS-Display
- starker Akku und gute Ladegeschwindigkeit
- ausgezeichnete Quad-Lautsprecher
- USB-C 3 Anschluss mit Display-Output
- kein Fingerabdruck-Scanner
- keine 5G-Version
- kein Kopfhörer-Anschluss
- kein GPS-Empfang
- keine IP-Zertifizierung
Das Xiaomi Pad 8 setzt sich im Handumdrehen an die Spitze der Mittelklasse-Tablets, nachdem der Preis im Angebot auf knapp über 300€ gefallen ist. Für diesen Kurs liefert das Gerät eine absolut klassenbeste Performance: Der Snapdragon 8s Gen 4 rennt der gesamten Konkurrenz in diesem Segment gnadenlos davon und bietet massive Leistungsreserven für Multitasking und Gaming. Ein scharfes 144Hz IPS-Display mit toller HDR-Ausstattung, erstklassige Quad-Lautsprecher und ein moderner USB-C-3-Anschluss mit Display-Output runden das Premium-Paket ab. Wer maximale Ausstattung für etwa 300€ sucht, greift zum Xiaomi Pad 8. Ihr solltet aber den Vorgänger nicht aus den Augen lassen, da ihr hier im Abverkauf teilweise noch mehr Preis-Leistungs-Verhältnis bekommt.
2. Platz: Xiaomi Pad 7
- starke Preis-Leistung
- starker neuer Prozessor
- helles und schnelles LCD-Display
- gute Akkulaufzeit
- umfangreiches System mit KI-Funktionen
- tolles Ultrabook-Zubehör (optional)
- kein SIM-Slot, keine Speichererweiterung
- kein Kopfhöreranschluss
- Lautsprecher kein Highlight
- Stylus vom Mi Pad 6 nicht nutzbar
Den zweiten Platz unter den Mittelklasse-Tablets sichert sich daher das Xiaomi Pad 7. Teilweise ist das Gerät bereits für unter 250€ zu haben, was für das Gebotene fast unglaublich ist. Xiaomi liefert hier einen schnellen neuen Prozessor, ein flüssiges 144Hz Display, Unterstützung für Stift- und Tastatur-Eingabe sowie eine edle Verarbeitung – absolut konkurrenzlos in diesem Preisbereich. Vor allem in puncto Leistung zieht das Xiaomi Pad 7 gnadenlos an der Konkurrenz vorbei.
3. Platz: Redmi Pad 2 Pro
- astreine Verarbeitung
- homogenes IPS-Panel mit 120Hz und HDR-Support
- schnelle CPU
- Speichererweiterung per microSD
- werbefreies, schnelles HyperOS
- um Stylus und Tastatur erweiterbar
- 3,5mm Klinkenanschluss
- Widevine Level 1
- hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis
- lange Update-Garantie
- lange Ladezeit
- kein Netzteil im Lieferumfang
- kein GPS
Den dritten Platz verdient sich das Redmi Pad 2 Pro. Bereits der Vorgänger überzeugte als Preis-Leistungs-Tipp im 200€-Bereich – und das neue Modell legt noch einmal nach. Xiaomi spendiert dem Redmi Pad 2 Pro einen enormen 12.000mAh Akku, behält das große 12,1 Zoll Display bei und ermöglicht weiterhin die Eingabe per Stylus und Tastatur, was in dieser Preisklasse äußerst selten ist. Mit dem flotten Snapdragon 7s Gen 4 Prozessor, einem 120Hz LCD-Panel und Widevine L1 für Streaming ist das Redmi Pad 2 Pro ein hervorragendes Allround-Tablet für preisbewusste Nutzer.
4. Platz: Teclast ArtPad Pro
- hervorragende Verarbeitung
- gute Performance
- Android 15
- 256 Gigabyte Speicher und 8 Gigabyte RAM
- gute Funkeigenschaften, Widevine L1
- Stylus-Unterstützung
- kein Update-Versprechen
- Displayhelligkeit zu niedrig
- Akkulaufzeit nur durchschnittlich
Den vierter Platz belegt das Teclast ArtPad Pro, das sich vor allem an kreative Nutzer richtet. Das Tablet wird direkt mit einem Stylus ausgeliefert und bietet eine starke Ausstattung: 256GB interner Speicher, 8GB RAM, ein Android-15-System sowie eine ordentlich performante Helio G99 CPU. Im Test haben uns die hervorragende Verarbeitung (komplett aus einem vollständigen Metallgehäuse) und die insgesamt gute Performance beeindruckt. Allerdings müsst ihr mangels Update-Versprechen damit rechnen, länger bei Android 15 zu bleiben, und die Displayhelligkeit fiel recht niedrig aus. Auch die Akkulaufzeit ist nur durchschnittlich. Nichtsdestotrotz ist das Teclast ArtPad Pro für rund 200€ eine interessante Option, wenn ihr ein günstiges Tablet zum Zeichnen oder für Notizen sucht. Den anderen Geräten solltet ihr es aber nur vorziehen, wenn ihr ein Stock-Android System wünscht.
Günstige Couch-Tablets
1. Platz: Xiaomi Redmi Pad 2
- 4G Version mit SIM-Slot verfügbar
- hochwertiges Metallgehäuse
- gutes 11-Zoll-IPS-Display (2560 × 1600, 90 Hz)
- 9.000 mAh-Akku mit solider Laufzeit
- Stylus-Support
- vier Stereo-Lautsprecher mit gutem Klang
- microSD-Slot zur Speichererweiterung
- Widevine L1-Zertifizierung für DRM-Inhalte
- 4 GB RAM in Basisversion recht knapp
- Displayhelligkeit nur mittelmäßig
- nur 90 Hz statt 120 Hz Bildwiederholrate
- langsame Ladegeschwindigkeit (3 Stunden)
- kein Gyroskop, E-Kompass, NFC oder GPS
Mit dem aktuellen Preissturz auf rund 140€ hat das Redmi Pad 2 endlich die magische Grenze durchbrochen, die es zur unangefochtenen Nummer 1 der Budget-Tablets macht. Für dieses Geld punktet das Gerät mit einer exzellenten Verarbeitung, solider Akkulaufzeit und sogar einer optionalen 4G-Anbindung. Zudem hebt es sich durch das hochauflösende Display und die seltene Unterstützung des Redmi Smart Pens deutlich von der restlichen Konkurrenz im Segment unter 200€ ab. Da der Preis nun genau das von euch gewünschte, faire Niveau erreicht hat, tritt es aus dem Schatten des Pro-Modells heraus und wird zur ultimativen Empfehlung für preisbewusste Käufer.
2. Platz: Teclast P50
- gutes 11 Zoll 90 Hertz IPS Display
- Android 14
- Widevine L1
- hochwertige Verarbeitung
- gute Hauptkamera
- Stereo-Lautsprecher und 3,5mm Kopfhöreranschluss
- Rückschritt bei der Materialwahl
- zu niedrig aufgelöstes Display
- zu lange Ladezeit
- es fehlt an Optimierung
Auf dem zweiten Platz folgt das Teclast P50, das ein solides Gesamtpaket liefert. Abstriche müsst ihr bei der geringeren Akkulaufzeit und der begrenzten Display-Helligkeit machen, weshalb das Gerät eher für den Einsatz zu Hause geeignet ist. Positiv fällt hingegen auf, dass es mit Android 14 ausgeliefert wird und sogar eine Widevine-L1-Zertifizierung für HD-Streaming besitzt – in dieser Preisklasse selten. Für unter 100€ macht ihr mit dem Teclast P50 jedenfalls nicht viel falsch.











