| CPU | Snapdragon 6 Gen 3 - 4 x 2,4 GHz + 4 x 1,8 GHz |
|---|---|
| RAM | 6GB RAM, 8GB RAM |
| Speicher | 128GB, 256GB |
| GPU | Adreno 710 |
| Display | 2340 x 1080, 6,7 Zoll 120Hz (AMOLED) |
| Betriebssystem | One UI - Android 16 |
| Akkukapazität | 5000mAh |
| Ladegeschwindigkeit | 25 Watt |
| Speicher erweiterbar | Hybrid |
| Hauptkamera | 50MP + 5MP (dual) + 2MP (triple) |
| Frontkamera | 12MP |
| USB-Anschluss | USB-C 2.0 (480MBit/s) |
| Kopfhöreranschluss | Nein |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID |
| 4G | 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 20, 26, 28, 32, 66, 38, 40, 41 |
| 5G | 1, 3, 5, 7, 8, 20, 28, 38, 40, 41, 66, 77, 78 |
| NFC | Ja |
| SIM | Dual - nano |
| Gewicht | 200g |
| Maße | 162,4 x 78,2 x 7,8mm |
| Antutu (v11) | 814391 |
| Benachrichtigungs-LED | Nein |
| Updatezeitraum | 6 Jahre (Android) + 6 Jahre (Sicherheit) |
| Hersteller | Samsung |
| Getestet am | 05.08.2026 |
Inhaltsverzeichnis
Mit dem Samsung Galaxy A27 5G aktualisiert der Techriese aus Korea eines seiner Brot-und-Butter-Smartphones für das aktuelle Jahr. Samsung kommuniziert dabei ausdrücklich, dass es sich hier nicht um eine Revolution, sondern um eine Evolution handelt. Den Grundbau liefert somit das Galaxy A26, das schon auf dem A25 basierte. Dennoch hat Samsung an einigen Stellschrauben wie der CPU, den Kameras und der generellen Ausstattung gedreht. Ob es sich dabei ausschließlich um Verbesserungen handelt oder ob es auch Schritte zurück gibt, klären wir im Test.
Design & Verarbeitung
Große Designanpassungen hat es nicht gegeben. Die äußere Hülle ist nahezu identisch zum Vorgänger geblieben. Die Abmessungen haben sich kaum verändert. So kommt das Galaxy A27 5G nun auf 162,4 x 78,2 x 7,8 Millimeter. Minimal kürzer, minimal breiter und quasi genauso dick. Es bleibt bei einem Gewicht von 200 Gramm.
Eine größere Änderung gibt es bei der Farbauswahl. Schwarz ist gesetzt, klar. Dazu gesellen sich (dunkel) Blau und „Light Pink“. Wir hatten die blaue Variante im Test, der Farbton hat uns gefallen. Geschützt wird die Farbe durch eine nicht näher spezifizierte Glasrückseite, dafür besteht der Rahmen lediglich aus Kunststoff. Eine homogene Farbgebung gehört definitiv zur Stärke des Designs. Etwas seltsam ist dafür die asymmetrische Kante an der rechten Seite, die den Bereich des Power-Buttons und der Lautstärkewippe anhebt und dicker macht. Ich habe zu Beginn ständig versucht, an dem Übergang auf den Power-Button zu drücken, doch dieser liegt noch ein paar Millimeter weiter oben.
Das A27 5G setzt auf zwei Speaker, gibt Medien aber nur in Mono wieder. An der unteren Kante befinden sich der USB-C-Anschluss (2.0) und ein Mikrofon, ein zweites sitzt an der oberen Kante. Der SIM-Einschub befindet sich in der oberen linken Flanke.
Die Frontseite fällt recht unspektakulär aus, mit Ausnahme eines Details. Statt einer klassischen Notch kommt ein Infinity-O-Display zum Einsatz. Das heißt schlicht, dass die klassische jetzt zu einer Punch-Hole-Notch wurde, ohne Verbindung zum Displayrand. Gratulation für den Sprung ins Jahr 2020. Die Rückseite ist auch nicht spannender, denn hier hat sich rein gar nichts zum Vorgänger getan. Keine Designanpassung, alles bleibt, wie es ist. Wobei, der Rahmen des Kamerahügels hat jetzt die Farbe des Smartphones, statt schwarz.
Das Samsung Galaxy A27 5G ist sauber verarbeitet. Es liegt gut in der Hand und hat ein angenehmes Gewicht. Der Power-Button ist grundsätzlich gut erreichbar und da er auch den Fingerabdrucksensor beherbergt, geht das Entsperren locker von der Hand. Dafür ist das Design an sich weder etwas Besonderes, noch setzt es neue Akzente. Ein richtiger Rückschritt ist der Wasser- und Staubschutz. Statt des IP67-Zertifikats des Vorgängers kommt Samsung nun nur noch auf IP64. Ließ sich der Vorgänger noch ohne Probleme ins Spülbecken fallen, ziert sich das A27 5G schon bei stärkerem Regen.
Lieferumfang
Samsung versucht in dieser Preisklasse bereits alles wegzurationalisieren, was möglich ist. Somit liegt dem Gerät nur ein reines USB-C-Ladekabel, eine SIM-Nadel und die Bedienungsanleitung bei. Schutzhülle oder Folie müssen zusätzlich besorgt werden.
Display des Samsung Galaxy A27 5G
Die Anpassungen am Display sind gering, aber einige Details wurden tatsächlich verbessert. Etwa die schon genannte Notch oder auch das absurd große Kinn des Galaxy A26 (zum Test). Beim A27 5G messen die Displayränder jetzt 3,5mm an den Seiten, 3,5mm von oben und „nur“ noch 5mm von unten. Die zwei Millimeter machen optisch einen deutlichen Unterschied, auch wenn andere Hersteller noch weniger Platz verschwenden.
Das restliche Panel bleibt seinem Vorgänger treu. Kommt also auf 6,7 Zoll und eine Auflösung von 2340 x 1080 Pixeln. Daraus resultiert eine Pixeldichte pro Zoll von 384ppi. Das Panel ist somit ausreichend scharf, um Treppchenbildung zu vermeiden und wurde flach im Gehäuse eingebettet. Wieder mit dabei ist die 120Hz-Bildwiederholrate, diesmal adaptiv. Die meiste Zeit liegen jedoch durchgehend 120Hz an. Interessanterweise wird die Bildwiederholrate auch immer wieder auf 0 gesenkt, wenn keine Eingaben erkannt werden.
Beeindruckt hat mich die Helligkeitsregelung. Nicht weil der Maximalwert von rund 1.250 Lux so hoch ausfällt, sondern weil der Minimalwert bei schlanken 3 Lux liegt. Manuell lassen sich maximal 800 Lux anlegen. Die automatische Regelung braucht immer mal ein bisschen, bevor sie reagiert.
In den Einstellungen finden sich Möglichkeiten, das Display an eure Vorlieben anzupassen. Mit „Lebendig“ und „Natürlich“ in zwei Voreinstellungen. Eine komplett individuelle Anpassung der Farben und Farbtemperatur ist jedoch ebenfalls möglich. Daneben können auch Schriftarten und Symbole in ihrer Größe verändert werden. Ein Augenkomfort-Modus ist vorhanden, ein extra Lesemodus allerdings nicht.
Widevine L1 ist gesetzt, DRM-Content lässt sich in Full-HD genießen. HDR10 und HLG sind vorhanden, HDR10+ und Dolby Vision werden nicht unterstützt. Ebenfalls nicht unterstützt wird ein Always-on-Display. Witzigerweise aber ein Bildschirmschoner. Ein Sometimes-On-Display (SOD) kann eingerichtet werden, in dem Fall aktiviert sich das Display nur bei Benachrichtigungen kurz.
Leistung
Endlich mal eine große Veränderung. Der Exynos 1380 wird abgesägt und durch einen Snapdragon 6 Gen 3 ersetzt. Auf dem Papier klingt das nach einer großen Neuerung, in Benchmarks zeigt sich jedoch schnell: Die Leistung macht keine großen Sprünge, kann aber immerhin ein paar Prozent zulegen. Der Snapdragon 6 Gen 3 stammt aus 2024 und bietet:
- 4x ARM Cortex-A78 Kerne @ 2,4GHz
- 4x ARM Cortex-A55 Kerne @ 1,8GHz
- 1x Adreno 710 @ 1.010MHz
Gefertigt wird der Snapdragon in 4nm, der Exynos noch in 5nm. Bei ähnlicher Leistung sollte der Snapdragon etwas stromsparender agieren.
Der Speicher setzt sich zusammen aus 6/128GB oder 8/256GB. RAM und interner Speicher sind nicht einwandfrei bestätigt, es dürfte sich jedoch um LPDDR5 und UFS 3.1 handeln.
Kleiner Tipp: definitiv „RAM-Plus“ abschalten. Die Auslagerung auf den langsamen, internen Speicher trägt zur Bedienbarkeit absolut nichts Positives bei und verschlimmert die ganze Erfahrung drastisch. Selbst bei den 6GB RAM der kleineren Version kommt das System ohne das Feature besser zurecht. Menüs und App-Reaktionen wirken flüssiger. Ohne Auslagerung erreichen manche Benchmarks auch etwas bessere Werte.
- RAM-Plus deaktiviert
- RAM-Plus aktiviert
- RAM-Plus deaktiviert
- RAM-Plus aktiviert
Allgemein reicht die Performance für das System, auch wenn es immer mal wieder kleinere Ruckler gibt oder Apps nachladen müssen. Besonders bemerkbar macht sich das bei der Kamera-App oder bei Screenshots, die stark verzögert reagieren. In der neuen Preisklasse ist das Gerät in jedem Fall eines der Schwächeren.
Thermal Throttling
- A27
- A27
- A26
Das Galaxy A26 litt mit dem Exynos noch an recht üppigem Thermal Throttling, was in dieser Preisklasse sehr verwundert. Der Snapdragon 6 Gen 3 kann in diesem Bereich punkten und zeigt keine auffällige Drosselung, das Gerät wird dementsprechend nicht übermäßig warm.
System
Seit dem Start des Galaxy A26 (zum Test) im Jahre 2025 hat sich OneUI weiterentwickelt. Mittlerweile sind wir bei Version 8.5 für A27 und A26 angekommen, die Basis bildet Android 16. Updates gibt es bei Samsung satte 6 Jahre, OS- und Sicherheitsupdates. Der Stichtag ist der 31. Juli 2032. Regelmäßig kommen Sicherheitsupdates, sodass der Patch nahezu durchgehend im aktuellen Monat liegt. Bei Samsung lässt sich über vieles beschweren, nur nicht über die Softwarepflege.
Eine dieser Beschwerden wäre etwa die Bloatware. Die ist in Hülle und Fülle vorhanden. Von Drittanbieter-Apps über unnötige Samsung- und Microsoft-Geschichten bis hin zum Vorschlag zu noch mehr Bloatware beim Ersteinrichten. Es ist schon absurd. Letztlich lässt sich aber alles, was ihr nicht wollt, deinstallieren und ein paar einzelne System-Apps zumindest deaktivieren.
Habt ihr euch des Mülls entledigt, bleibt ein recht anpassbares System mit breitem Funktionsumfang. Wie schon im Vorgänger haben es rudimentäre KI-Funktionen ins Smartphone geschafft. Circle-to-Search wäre zu nennen oder auch die umfangreiche Fotobearbeitung. Insgesamt ist aber weniger möglich als etwa auf einem Galaxy S-Modell.
Kamera des Samsung Galaxy A27 5G
Hier wird es spannender, immerhin verschlechtert sich Samsung bei zwei von vier Sensoren. Ultraweitwinkel und die Frontkamera verlieren 3, respektive 1MP.
- Hauptkamera: 50MP, f/1.8, 1/2,76“, OIS
- Ultraweitwinkel: 5MP, f/2.2, 1/5“
- Makro: 2MP, f/2.2
- Frontkamera: 12MP, f/2.2
Hauptkamera
Mit diesem Sensor werden die besten Ergebnisse erzielt. Tagsüber liefert das Gerät vor allem natürliche Farben. Die Qualität der Fotos schwankt jedoch stark und ist abhängig von der Sonneneinstrahlung. Details könnten im Standard etwas höher ausfallen und mit Gegenlicht hat das A27 5G manchmal Probleme. Etwas mehr Details lassen sich mit dem 50MP-Modus herauskitzeln, dann fällt aber der optionale Zoom weg. Wobei der Zoom wiederum eh unter aller Sau arbeitet. Den Makro-Sensor könnt ihr ebenfalls direkt abhaken.
- 50MP
- Zoom X2
- Zoom X2
Nachts fällt die Qualität jedoch stark ab. Ist viel Licht vorhanden, wird die Szenerie noch erkennbar eingefangen, aber so richtig überzeugend fallen die Bilder nicht aus. Sinkt die Ausleuchtung, sinken entsprechend auch die Details, und das Bildrauschen steigt drastisch.
Ultraweitwinkel
Vergleicht ihr die Fotos mit denen des A26, fällt zuerst auf, dass sie nun farbstichig sind. Nachts gern mal gelblich, tagsüber etwas rötlich. Die Auflösung ist generell gruselig, im Zentrum aber zumindest ein bisschen schärfer, nach außen hin nur noch Matsch. Die Fotos lassen sich maximal auf einem kleinen Display ansehen. Zum Vorgänger zeigt sich bei Tageslicht eine deutliche Verschlechterung.
Portrait
Bei guten Lichtverhältnissen arbeiten Sensor und Software hier erstaunlich gut zusammen. Das Objekt im Fokus und der Fokuspunkt selbst werden in der Regel korrekt erkannt und sauber ausgeschnitten. Der Hintergrund wirkt verwaschen, aber erkennbar.
Selfie
Der niedrigere MP-Wert fällt hier nicht auf. Die Schärfe im Fokus ist hoch, die Details gut und die Farbtreue stimmt. Mit guten Lichtverhältnissen erhaltet ihr schöne, vorzeigbare Fotos, die auch einer Vergrößerung standhalten. Einzig Gegenlicht schmeckt nicht besonders, aber das sei verziehen. Nachts wandelt sich das Lob ins Gegenteil. Den Selfies mangelt es dann an allen Ecken und Enden. Direkt in der App integriert ist ein Teil der Snapchat-Funktionalität.
Videos mit dem Samsung Galaxy A27 5G
4K mit 30FPS stellt das Maximum dar. 60FPS sind bei 1080p möglich. Ultraweitwinkelsensor und Frontkamera müssen mit Full-HD und 30FPS vorliebnehmen. Ein Wechsel der Sensoren ist in Full-HD während des Filmens möglich. Das Stocken des Vorgängers, das auch im Video sichtbar ist, bleibt jedoch bestehen. Bei 4K ist der Wechsel nicht möglich.
Verbessert hat sich die Softwarestabilisierung. Für ein ruhiges Bild kommt bei der Hauptkamera ein OIS zum Einsatz. Die Stabilisierung für Videos wird in den Einstellungen der Kamera-App einfach generell aktiviert oder deaktiviert und ist dafür auch bei 4K aktiv.
Die Videoaufnahmen sind in Ordnung. Besonders die Soundaufnahme sticht positiv heraus. Der Fokus arbeitet nach wie vor etwas träge, findet die richtige Einstellung aber schließlich. Ein Stottern oder Pumpen konnte ich nicht feststellen. Für Videocalls oder gelegentliche Kameraschwenks reicht die Qualität.
Zwischenfazit zur Kamera
Neue Generation heißt nicht unbedingt bessere Hardware, das kennen wir schon von anderen Herstellern. In diesem Fall können die Hauptkamera und besonders die Frontkamera bei Tagesaufnahmen überzeugen, was jedoch auch bei den meisten Mittelklassemodellen der Fall ist. Nachtaufnahmen gehören definitiv nicht zur Stärke des A27 5G und der UWW-Sensor wurde in Grund und Boden „kostenoptimiert“.
Konnektivität und Kommunikation
Erhalten geblieben ist der duale SIM-Slot mit der Möglichkeit, entweder zwei SIM-Karten oder eine SIM und eine MicroSD-Karte aufzunehmen. Letztere darf bis zu 2TB zusätzlichen Speicher fassen. Eine eSIM wird nicht unterstützt. Dafür ist das namensgebende 5G mit an Bord. Der Empfang war im Testzeitraum als gut zu bewerten. Die SAR-Werte liegen bei 0,784 W/kg Kopf und 0,911 W/kg Körper.
- 4G / LTE: B1, B2, B3, B4, B5, B7, B8, B12, B17, B20, B26, B28, B32, B38, B40, B41, B6
- 5G: N1, N3, N5, N7, N8, N20, N28, N38, N40, N41, N66, N77, N78
Telefoniert wird unter anderem über VoLTE und VoWiFi. Eine tolle Aufnahmequalität beweist erneut das Mikrofon, das Stimmen sauber abbildet. Wie schon beim Vorgänger erfolgt die Medienwiedergabe lediglich über den unteren Lautsprecher, dessen Qualität bestenfalls auf Sprachnachrichten zugeschnitten ist, denn Bass oder Dynamik sucht ihr vergeblich.
Traurig ist, dass Samsung es noch immer nicht geschafft hat, WiFi 6 zu integrieren. WiFi 5 greift aufs 2,4- und 5GHz-Band zu. Ein weiteres Downgrade gibt es beim verwendeten Bluetooth-Chip. Dieser liegt nun in Version 5.1 vor, vormals 5.3. Immerhin sind SBC, AAC, aptX und LDAC als Codecs geblieben.
Gebessert hat sich die Standortbestimmung. Sie ist jetzt etwas genauer und erreicht vereinzelt 3 Meter, meistens aber 4 Meter. Der 3D-Fix wird zügig hergestellt. Eine praxisnahe Navigation war problemlos möglich. Abgedeckt werden GPS, Glonass, Beidou, Galileo und QZSS. NFC ist natürlich vorhanden und funktioniert auch zum Bezahlen einwandfrei.
Der Fingerabdrucksensor befindet sich, wie bereits erwähnt, im Power-Button und gehört definitiv nicht zu den schnellsten seiner Art, aber zumindest fällt die Treffsicherheit hoch aus. Alternativ ist auch die Gesichtsentsperrung recht zuverlässig.
Akkulaufzeit des Samsung Galaxy A27 5G
Was die Kapazität betrifft, so gibt es keine Veränderung. Weiterhin werden 5.000mAh verbaut. Brachiale Werte erreicht das Gerät damit nicht, aber der Wechsel auf den Snapdragon oder die neuere Systemversion gereicht der Akkulaufzeit zum Vorteil. Mit 120Hz reicht das Galaxy A27 5G nahe an das Niveau des Vorgängers bei 60Hz heran. Beim gleichen Benchmark mit 60Hz kommen einige Stunden mehr hinzu.
- 120Hz
- 60Hz
Mit einer üblichen Nutzung erreicht ihr jetzt durchaus zwei Tage und müsst euch nicht über die Maßen einschränken. Ein Laufzeitwunder wird das neue Galaxy allerdings nicht. Mit rund 7 Stunden Display-on-Time liegt es maximal im Mittelfeld.
Bei der Ladegeschwindigkeit hat sich nichts geändert. Weiterhin liegen maximal 25 Watt an. Für eine volle Ladung von null an benötigt es etwa 1,5 Stunden. Wobei die Hauptladung von 20 bis 90% in nur 30 Minuten erfolgt. Induktives Laden wird nicht unterstützt.
Testergebnis
Zwei Downgrade-Runden in Folge musste die A20-Serie nun über sich ergehen lassen. Verglichen mit dem A25 war schon das A26 in einigen Punkten eine Verschlechterung und das A27 zwackt an manchen Stellen noch ein bisschen mehr ab. Besonders schlimm hat es die Ultraweitwinkelkamera getroffen, aber auch Kleinigkeiten wie Bluetooth 5.1 statt 5.3 sind ein Downgrade. Und die niedrigere IP64-Einstufung dürft ihr ebenfalls nicht vergessen.
Doch nicht alles ist schlechter. Die gesteigerte Akkuleistung ist definitiv zu begrüßen und auch die neue Notch ist eine Verbesserung, wenn auch nur eine kleine. In nahezu allen Bereichen ein bisschen verbessert hat sich das Gerät mit dem Wechsel auf eine Snapdragon-CPU. Es ist offensichtlich sparsamer und gleichzeitig etwas performanter.
Ein solides Brot-und-Butter-Smartphone bleibt das Galaxy A27 5G durch sein schickes AMOLED-Display, die brauchbare Leistung und den üppig ausfallenden Updatezeitraum von 6 Jahren. Gleichzeitig bleibt es aber auch ein typisches „Bauernfänger“-Smartphone, zu dem nur Leute greifen dürften, die sich mit den Alternativen nicht auskennen.
Da Samsung den Preis drastisch angezogen hat und nun satte 350€ (statt 250€) für die kleine Version verlangt, rutscht das Gerät gemessen an diesem Preis in völlig neue Hemisphären. Die 8/256-Version soll gar 439€ kosten. Zum Glück ballern die Händler schon jetzt Angebote für unter 250€ und unter 300€ raus.
Denn sonst muss es sich auf einmal mit dem Nothing Phone 4a (zum Test) messen, das das A27 einfach nur in den Boden stampft. Oder ein Poco X8 Pro (zum Test), auch so ein Wischmopp. Aber schon das Poco X7 Pro (zum Test) und ein Honor 400 (zum Test) stellen eine Herausforderung für das A27 dar. Es gibt noch eine ganze Menge anderer Konkurrenten, in deren Schatten das Samsung Galaxy A27 5G bestehen muss, wobei nur ein Wert stehen bleibt: der lange Updatezeitraum. Und selbst da sind die Konkurrenten mit im Schnitt 4 Jahren nicht zu weit entfernt.
Beim Listenpreis raten wir vollständig vom Kauf ab. Es gibt deutlich Besseres für euer Geld. Selbst bei 230€ wird es schwierig, das A27 sinnvoll zu platzieren, tut dann aber nicht mehr ganz so sehr weh.
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