Vivo X300 E – Zeiss-Kamera & 7.200mAh-Akku im China-Kracher
Als vermutlich letztes Modell der aktuellen X300-Reihe wurde das Vivo X300 E in China vorgestellt. Damit wird die Reihe noch ein Stück größer, mit einem offiziellen Launch in Europa ist aber nicht zu rechnen. So steht das „E” augenscheinlich für „Entry” und das Smartphone soll den preiswerten Einstieg sicherstellen. Dafür wurde vereinzelt der Rotstift angesetzt, aber trotzdem steht eine starke Kamera mit Zeiss-Branding im Vordergrund. Ob sich der Import des Vivo X300 E lohnt, klären wir in unserem kleinen Check.
Vivo X300 E: Ausstattung im Überblick
![]() Vivo X300 E – Zeiss-Kamera &... |
![]() Vivo X300s: Mini-Update des Vivo X300... |
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| Größe | 157,2 x 74,3 x 7,8mm | 162 x 75,5 x 8mm |
| Gewicht | 200g | 217g |
| CPU | Snapdragon 8 Gen 5 - 2 x 3,8GHz + 6 x 3,3 GHz | MediaTek Dimensity 9500 - 1 x 4,2 GHz + 3 x 3,5 GHz + 4 x 2,7 GHz |
| RAM | 12 GB RAM | 12 GB RAM, 16 GB RAM |
| Speicher erweiterbar | Nein | Nein |
| Display | 2750 x 1260, 6,6 Zoll 144Hz (AMOLED) | 2800 x 1260, 6,8 Zoll 144Hz (AMOLED) |
| Betriebssystem | Android 16, OriginOS | Android 16, OriginOS |
| Akku | 7200 mAh (90 Watt) |
7100 mAh (90 Watt)
kabelloses Laden |
| Kameras | 50 MP + 8MP (dual) + 50MP (triple) | 200 MP + 50MP (dual) + 50MP (triple) |
| Frontkamera | 50 MP | 50 MP |
| Anschlüsse | USB-C 2.0 (480MBit/s), Dual-SIM | USB-C 3.0 (5GBit/s), Dual-SIM |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID | Fingerabdruck, Face-ID |
| Empfang |
5G: n1, n3, n5, n7, n8, n28, n38, n66, n77, n78 4G: 1, 3, 4, 5, 7, 8, 18, 19, 26, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41 |
5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n20, n25, n28, n38, n40, n41, n66, n77, n78 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41 |
| Zur Ankündigung |
Mit 157,52 x 74,22 x 7,79 Millimeter bleibt das Smartphone kompakt und auch das 6,59 Zoll große AMOLED-Display wird nur vom X300 unterboten. Das Vivo X300 E hat eine 10-Bit-Anzeige mit Unterstützung für HDR, aber ohne LTPO. Die Auflösung beträgt gute 2750 x 1260 Pixel bei einer maximalen Bildwiederholungsrate von 144 Hertz.
Die drei Gehäusefarben sind Vivo-typisch. Das Gewicht beträgt 200 Gramm und scheint dem großen Akku geschuldet zu sein. Dafür ist der Schutz nach IP69/68 gegeben und mit einem Aluminiumrahmen versprüht es einen Hauch Oberklasse. Wesentliche Änderungen gibt es bei der CPU gegenüber seinen Brüdern. Nutzte Vivo bisher vornehmlich den Dimensity 9500, ist hier der Snapdragon 8 Gen. 5 verbaut. Dieser ist nicht zu verwechseln mit dem Elite-Modell und liegt leistungstechnisch ein Stück darunter, obwohl sich beide viele Eigenschaften teilen. Im Motorola Signature konnten wir den Chip bereits testen.
Vivo lässt euch die Wahl zwischen 12GB RAM mit 256GB Festspeicher oder 512GB Festspeicher. Eine Speichererweiterung per Micro-SD ist nicht möglich. Als Betriebssystem kommt Android 16 zum Einsatz.
Die Kameraausstattung verändert Vivo deutlich und verbaut im kompakten Gehäuse neben der Hauptkamera eine Ultraweitwinkel- und eine Zoomkamera. Sowohl die Hauptkamera als auch die Zoomkamera sind optisch stabilisiert und alle Sensoren haben einen Autofokus.
- Hauptkamera: 50 Megapixel (Sony IMX 921), f/1.88, 1/1,56″ OIS, Autofokus
- Ultraweitwinkel-Kamera: 8 Megapixel, f/2.2, Autofokus
- Zoomkamera: 50 Megapixel, (Sony IMX 882 / LYT-600), f/2.65, 1/1,95″ OIS, Autofokus
- Frontkamera: 50 Megapixel, (Samsung JN1), f/2.0, 1/2,76″ Autofokus
Bei den unterstützten Frequenzbändern müsst ihr kleine Einschränkungen hinnehmen. Das Band 20 fehlt leider, genauso wie eSIM. Ansonsten ist die Ausstattung aber komplett mit Dual-SIM, WiFi 7, Bluetooth 5.4 und NFC. Einen Fortschritt gibt es beim Akku des Vivo X300 E. Dieser bietet eine Kapazität von 7.200mAh. Dank des kleinen Bildschirms sollten die Laufzeiten überdurchschnittlich gut ausfallen. Geladen wird mit 90W per Kabel. Kabelloses Aufladen wird nicht unterstützt.
Unsere Einschätzung zum Vivo X300 E
Mit ca. 616€ als Einstiegspreis ist das Vivo X300 E fair bepreist für die gebotene Qualität und auch größentechnisch eine willkommene Erweiterung der X300-Reihe. Im Gegensatz zum regulären X300 müsst ihr Abstriche vorwiegend bei der Kamera machen und auf das Band 20 verzichten. Dafür erhaltet ihr einen größeren Akku und damit eine längere Laufzeit. Der Wunsch nach mehr Speicher lässt sich mit der Variante mit 512GB erfüllen, die rund 60€ teurer ist. So muss der Marktpreis des Vivo X300 E unter dem des regulären Vivo X300 liegen, damit dieses am Markt angenommen wird und sich der Import lohnt. Ein Preis von unter 500€ ist realistisch, denn ein OnePlus 13 ist stärker und liegt knapp oberhalb davon.
Was haltet ihr vom Vivo X300 E? Hinterlasst uns einen Kommentar.
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