| CPU | MediaTek Helio G100 - 2 x 2,2GHz + 6 x 2,0 GHz |
|---|---|
| RAM | 12 GB RAM |
| Speicher | 256 GB |
| GPU | Mali-G57 MC2 |
| Display | 2460 x 1080, 6,8 Zoll 120Hz (IPS) |
| Betriebssystem | Doke OS - Android 16 |
| Akkukapazität | 5000 mAh |
| Speicher erweiterbar | Hybrid |
| Hauptkamera | 108 MP + 13MP (dual) |
| Frontkamera | 50 MP |
| USB-Anschluss | USB-C 2.0 (480MBit/s) |
| Kopfhöreranschluss | Nein |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID |
| 4G | 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 66, 38, 40, 41 |
| NFC | Ja |
| SIM | Dual - nano |
| Gewicht | 248 g |
| Maße | 178,4x83x10,7 mm |
| Benachrichtigungs-LED | Nein |
| Hersteller | Blackview |
| Getestet am | 26.03.2026 |
Inhaltsverzeichnis
Outdoor-Smartphones strotzen oft vor Innovationen und kreativen Ideen, allerdings teilen sie ein Laster: Sie sind meist zu groß, zu schwer und für den Alltag zu unhandlich. Das Blackview Fort 5 geht einen anderen Weg. Es ist handlicher und schmaler, ohne dass ihr gegenüber einem regulären Outdoor-Smartphone auf viel verzichten müsst. Das Gerät verfügt neben der Nachtsichtkamera und den Zertifizierungen nach MIL-STD-810H sowie IP68 und IP69K auch über 15 Watt kabelloses Laden und Android 16, was in dieser Kategorie selten zu finden ist. Ob das Gerät im Alltag überzeugt, erfahrt ihr in unserem Test.
Design und Verarbeitung
Wir haben bereits einige Outdoor-Geräte getestet, aber selten eines, das so handlich ausfällt wie das Blackview Fort 5. Das 6,78 Zoll große Smartphone hat Abmessungen von 178,4 x 83 x 10,7 Millimeter und wiegt 248 Gramm. Das sind nur rund 50g mehr als ein normales Smartphone. Dabei kommt ein Aluminium-Kunststoff-Gehäuse zum Einsatz. Ihr habt die Wahl zwischen einer grauen und einer gelb-goldenen Variante, die auf die Namen „Cyber Yellow“ und „Warrior Black“ hören.
Das Smartphone erinnert von hinten optisch an ein Gaming-Smartphone. Es ist nach IP68/IP69K wasserdicht. Neben der frei belegbaren Taste gibt es einen Infrarot-Sender. Auf der Unterseite befindet sich der USB-2.0-Anschluss. Abgesehen von der Nachtsichtkamera bietet das Gerät wenige zusätzliche Features. Das ist der Kompromiss, den ihr für die Handlichkeit eingehen müsst. Die Verarbeitung ist hochwertig.
Das Smartphone liegt gut und sicher in der Hand. Die Tasten wackeln nicht und bieten einen hervorragenden Druckpunkt. Allerdings verbaut Blackview sehr breite Displayränder. Diese wirken nicht mehr zeitgemäß.
Lieferumfang des Blackview Fort 5
- Blackview Fort 5
- 33W-Netzteil
- USB-C-auf-USB-C-Kabel
- SIM-Nadel
- Anleitung
Blackview legt dem Gerät sämtliches benötigtes Zubehör bei. Neben dem 33-Watt-Netzteil und dem USB-C-auf-USB-C-Kabel liegen eine Anleitung sowie eine SIM-Nadel bei. Eine Displayschutzfolie war vorinstalliert, diese löste sich jedoch schon nach kurzer Zeit.
Display
Auf der Vorderseite kommt ein 6,78 Zoll großes LCD-IPS-Panel zum Einsatz. In den Einstellungen könnt ihr zwischen den Optionen „Automatisch“, 60, 90 oder 120 Hertz wählen. Die Auflösung beträgt 2460 x 1080 Pixel, was zu einer Pixeldichte von 396 Pixeln pro Zoll führt. Die maximale Helligkeit messen wir mit 1010 Lux.
Dies liegt unter den Werten aktueller OLED-Panels, ist für ein LCD-Panel aber ein gutes Ergebnis. Bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt die Anzeige gut ablesbar. Dank Widevine L1 streamt ihr problemlos in HD-Qualität. Die breiten Displayränder stören die Optik des ansonsten guten Panels.
Die reine Displayqualität ist sehr gut. Die Blickwinkelstabilität ist optimal und die Farben wirken kräftig. Eingaben werden unverzüglich umgesetzt und auch die Schärfe ist ausreichend. Insgesamt handelt es sich um ein gutes Panel, das lediglich durch die breiten Displayränder eingeschränkt wird.
Leistung
Im Blackview Fort 5 arbeitet der MediaTek Helio G100, der leistungstechnisch mit dem Helio G99 vergleichbar ist. Der SoC integriert zwei ARM-Cortex-A76-Kerne mit bis zu 2,2GHz für anspruchsvolle Aufgaben sowie sechs kleine ARM-Cortex-A55-Kerne mit bis zu 2GHz Taktfrequenz in einem Stromspar-Cluster. Der interne Speicher beträgt 256 Gigabyte und lässt sich per MicroSD-Speicherkarte um bis zu 2TB erweitern. Hinzu kommen 12 Gigabyte Arbeitsspeicher.
Beim Speicher greift der Hersteller auf UFS 2.2 zurück. In unseren Tests erreichte dieser Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von 894MB/s beziehungsweise 211MB/s. Zwar ist es möglich, einen Leistungsboost zu aktivieren, dieser hat aber keinen Einfluss auf die Performance.
Dies ist nicht zwingend nötig, da der MediaTek-Prozessor eine gute Leistung bietet. Bereits der Vorgänger überzeugte durch Performance und Effizienz. Die allgemeine Systemgeschwindigkeit ist hoch, lediglich beim Öffnen größerer Apps kommt es vereinzelt zu kurzen Ladezeiten. Für alltägliche Aufgaben liefert das Smartphone eine überzeugende Performance.
System
Das Blackview Fort 5 läuft mit Android 16. Als Benutzeroberfläche dient das hauseigene DokeOS 5.0, das optisch etwas bunter gestaltet ist. Im Kern basiert das System weiterhin auf Stock-Android, was in tieferen Menüebenen deutlich wird. Das Gerät bietet einige KI-Features, für die jedoch ein Account erforderlich ist. Neben den Google-Apps sind einige Bloatware-Apps sowie die typischen Werkzeuge für ein Outdoor-Smartphone vorinstalliert.
Die Bloatware lässt sich weitgehend deinstallieren. DokeOS bietet zusätzliche Funktionen gegenüber Stock-Android. Viele dieser Erweiterungen erweisen sich im Alltag als nützlich. Der Hersteller gibt kein Update-Versprechen. Die Nutzererfahrung fällt positiv aus. Es traten im Test keine Softwareprobleme auf, lediglich einige deutsche Übersetzungen sind fehlerhaft. Die Bedienung bleibt dennoch intuitiv.
Kamera des Blackview Fort 5
Trotz der auffälligen Rückseite verbaut der Hersteller insgesamt nur drei Kameras. Auf der Rückseite befindet sich der 108-Megapixel-Sensor von Samsung (Samsung HM6) mit einer Blende von f/1.9. Dazu gesellt sich die 50-Megapixel-Frontkamera mit Samsung-JN1-Sensor und f/2.4-Blende. Zusätzlich integriert Blackview eine 13-Megapixel-Nachtsichtkamera. Auf eine optische und elektronische Bildstabilisierung sowie eine Ultraweitwinkelkamera müsst ihr verzichten.
Foto- & Videoqualität
Die Auslöseverzögerung ist sehr kurz und die Fotoqualität überzeugt vor allem bei Tageslicht. Details und Dynamik sind sehr gut. Das Blackview Fort 5 neigt dazu, Bilder zu überschärfen, was vor allem bei Ästen, Sträuchern und Blattwerk auffällt. Die Farben wirken etwas blass.
Die Frontkamera macht ebenfalls einen überzeugenden Eindruck. Sie liefert natürliche Farben und eine ausreichende Schärfe. Auch die Porträt-Funktion trennt Vorder- und Hintergrund sauber voneinander ab. Die Qualität der Hauptkamera nimmt bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich ab. Bereits in der Dämmerung werden die Fotos häufig unscharf. Die Frontkamera zeigt ein ähnliches Verhalten und liefert bei wenig Licht kaum verwertbare Ergebnisse.
Videos nehmt ihr in 2K mit 30 Bildern pro Sekunde auf. Die Bildqualität der Videoaufnahmen fällt gering aus, ebenso die Tonqualität. Die Aufnahmen weisen Fokusprobleme und eine fehlende Stabilisierung auf. Der Ton klingt blechern und stark komprimiert.
Nachtsichtkamera
Die Nachtsichtkamera ermöglicht Aufnahmen bei absoluter Dunkelheit. Der Lichtkegel fällt jedoch gering aus, weshalb primär Nahaufnahmen möglich sind. Abgesehen vom Nachtsichtmodus lässt sich der Sensor als Schwarz-Weiß-Kamera nutzen. Das Fokussieren gestaltet sich jedoch oft schwierig. Zudem ist nicht immer ersichtlich, welcher Abstand zum Motiv für ein scharfes Bild erforderlich ist. Bei Tageslicht liefert das Kamerasetup gute Ergebnisse, bei schlechten Lichtverhältnissen nimmt die Qualität der Aufnahmen ab.
Konnektivität und Kommunikation
Auf 5G müsst ihr verzichten, LTE steht jedoch auf allen wichtigen Frequenzen bereit.
4G: B1/2/3/4/5/7/8/12/13/17/18/19/20/26/28/38/40/41/66
Der SIM-Schlitten bietet Platz für zwei SIM-Karten oder eine SIM-Karte und eine Speicherkarte (Hybrid-Slot). Außerdem sind Bluetooth 5.2 und WLAN 5 integriert. Für die Standortbestimmung kommen GPS, Galileo, Beidou und GLONASS zum Einsatz. An Bord befinden sich die üblichen Sensoren, darunter ein Gyroskop, ein Kompass und ein Helligkeitssensor. Die Navigation funktioniert im Test hervorragend: Das Gerät erfasst die Position zügig und bestimmt sie fast auf den Meter genau.
NFC für kontaktloses Bezahlen ist ebenfalls verfügbar. Der Fingerabdruckscanner in der Power-Taste und die Gesichtsentsperrung reagieren schnell und zuverlässig. Der verbaute Mono-Lautsprecher kann ebenfalls überzeugen. Der Vibrationsmotor liefert ein solides haptisches Feedback, ohne dabei besonders hochwertig zu wirken. Das Tippgefühl ist dennoch präziser als bei älteren Modellen des Herstellers.
Akkulaufzeit
- 60 Hertz
- 120 Hertz
- 44%
- 74%
- 90%
- 100%
Im Inneren ist ein 5.000mAh großer Akku verbaut. Für ein Rugged-Outdoor-Smartphone ist das eine außergewöhnlich geringe Kapazität. Bei 60 Hertz und 200 Lux erreichen wir eine Akkulaufzeit von rund elf Stunden. Mit 120 Hertz und 200 Lux kommen wir auf 8 Stunden und 46 Minuten. Vor allem bei intensiver Nutzung entlädt sich der Akku schnell. Selbst ein einstündiges YouTube-Video bei 200 Lux führt zu einem Verlust von 8%. Im Alltag fällt das weniger ins Gewicht.
Wer das Smartphone intensiv für Gaming nutzt, muss das Gerät voraussichtlich vor Tagesende aufladen. Bei moderater Nutzung reicht eine Akkuladung für einen Tag. Laufzeiten von zwei oder drei Tagen werden nicht erreicht. Mit dem beiliegenden 33-Watt-Netzteil lädt der Akku in etwa zwei Stunden vollständig auf. Der Ladevorgang der letzten 10% nimmt dabei verhältnismäßig viel Zeit in Anspruch. Eine Besonderheit ist die Unterstützung für 15 Watt kabelloses Laden, was in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.
Testergebnis
Das Blackview Fort 5 hinterlässt einen positiven Eindruck und weist nur wenige Nachteile auf. Zu den Pluspunkten gehören die hervorragende Verarbeitung sowie die Zertifizierungen nach MIL-STD-810H, IP68 und IP69K. Hinzu kommen 256 Gigabyte erweiterbarer Speicher, 12 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie Android 16 und Widevine L1. Auch das IPS-Panel punktet mit guter Helligkeit und starker Darstellung. Kabelloses Laden ist in dieser Preisklasse eine Seltenheit. Eine gute Performance und eine solide Kameraqualität runden das Gesamtpaket ab.
Die Nachteile sind zwar vorhanden, aber verschmerzbar. So fehlt beispielsweise 5G. Zudem fällt die Akkulaufzeit nur befriedigend aus und schwächelt bei intensiver Nutzung spürbar. Während die Kamera bei Tageslicht gute Ergebnisse liefert, wird sie bei wenig Licht schnell unbrauchbar. Die breiten Displayränder und die fehlende Update-Garantie seitens Blackview hinterlassen einen faden Beigeschmack.
Das Gerät war bereits für unter 250€ erhältlich. Zu diesem Preis halten sich die Defizite in Grenzen, zumal wir schon teurere Outdoor-Smartphones getestet haben, die weitaus weniger boten. Daher können wir das Fort 5 weiterempfehlen. Wenn euch das Gerät nicht zusagt und ihr eine Alternative sucht, findet ihr in unserer Outdoor-Bestenliste viele weitere Empfehlungen.
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