Ausom L1 ABE gegen Ninebot E3 Pro D – Vergleichstest
Inhaltsverzeichnis
Auf dem Papier sind sich diese beiden E-Scooter erstaunlich ähnlich. Beide haben eine deutsche Straßenzulassung, beide sind auf 20km/h begrenzt, beide bewegen sich preislich um die 500€, beide sind vorn und hinten gefedert, beide fahren auf 10-Zoll-Rädern und beide haben Blinker. Wer nur die Datenblätter nebeneinanderlegt, könnte auf die Idee kommen, dass hier zwei Varianten desselben Konzepts stehen.
Sobald sie nebeneinanderstehen, ist der Eindruck ein anderer. Der Ausom L1 ABE ist ein massiger Geländescooter mit 28,4 Kilogramm, breitem Lenker und Stollenreifen. Der Ninebot E3 Pro D wiegt 17,9 Kilogramm, ist transportabel: schmal gebaut und darauf ausgelegt, dass ihr ihn hochnehmt und in die Bahn tragt. Den Ausom L1 (zum Test) sind wir im vergangenen November mehrere Wochen gefahren und ihm unseren Preis-Leistungs-Award gegeben. Den Ninebot haben wir uns danach vorgenommen, weil er die andere Hälfte derselben Preisklasse abdeckt.
Der Ausom kostet im offiziellen deutschen Ausom-Store 549€, mit unserem Code SMARTZONE6 rund 516€, die große Akkuvariante 649€ beziehungsweise rund 610€. Alternativ gibt es ihn bei Zigbuy, dort allerdings ohne Rabattcode für 549€. Der Ninebot E3 Pro D hat eine UVP von 449€ und ist bei Saturn und MediaMarkt regelmäßig für 399€ gelistet. Rund 100€ liegen damit zwischen den beiden. Alles andere trennt sie sehr deutlich.
Technische Daten im Vergleich
| Ausom L1 ABE (15,6Ah) | Ninebot E3 Pro D | |
|---|---|---|
| Preis | 549€, mit Code rund 516€ | 449€ UVP, Straßenpreis ab 399€ |
| Motor | 500W, bis 930W Spitze, 48V | 400W, bis 800W Spitze, 36V |
| Höchstgeschwindigkeit | bei beiden 20km/h | |
| Akku | 748,8Wh (15,6Ah) | 368Wh (10,2Ah) |
| Reichweite laut Hersteller | 70km | 55km |
| Reichweite bei uns | rund 50km | rund 30km |
| Ladezeit | rund 12h | rund 7h |
| Gewicht | 28,4kg | 17,9kg |
| Zuladung | 106kg | 100kg |
| Reifen | 10 x 2,75 Zoll Stollenreifen, schlauchlos | 10 Zoll, schlauchlos, selbstabdichtend |
| Federung | Federbeine vorn und hinten, Härte einstellbar | Elastomer vorn und hinten |
| Bremsen | zwei Scheibenbremsen plus E-ABS, zwei Hebel | Trommelbremse vorn, elektronisch hinten, ein Hebel |
| Steigung | 11 Grad ohne Tempoverlust | 18%, also rund 10 Grad |
| Schutzklasse | IP54 | IPX5, Akku IPX7 |
| Blinker | vorn und hinten | nur an den Lenkerenden vorn |
| Entsperrung | NFC-Tag, keine App nötig | App-Konto, Code, Apple Find My |
| Display | 4,5 Zoll | 3 Zoll |
Aufbau und erster Eindruck
Der Ausom kommt in einem 30 Kilogramm schweren Karton, und das merkt ihr beim Herausheben deutlich. Danach ist die Montage schnell erledigt: Lenker mit vier Schrauben festziehen, Frontlicht anbringen, Versicherungskennzeichen aufkleben. Bei unserem Exemplar schliff die hintere Bremse und musste nachjustiert werden. Wer den Scooter aufbaut, sollte diesen Punkt gleich mitprüfen. Dazu pumpt ihr die Reifen auf etwa 3,4 Bar auf und stellt die Federhärte ein, die sich auf das eigene Gewicht anpassen lässt. Im Karton liegen außerdem zwei NFC-Tags, drei Inbusschlüssel, Handschuhe und das ABE-Dokument.
Der Ninebot ist in zwei Minuten fahrbereit, verlangt dafür aber etwas anderes: ohne Konto in der Segway-App geht nichts. Das ist die erste Hürde, die uns beim Ausom komplett erspart bleibt. Habt ihr euch registriert, lässt sich Apple Find My koppeln, was in dieser Preisklasse ein brauchbarer Diebstahlschutz ist. Verarbeitet ist der Ninebot sauber, der Klappmechanismus sitzt fest, das Schutzblech wackelt nicht. Der Magnesiumrahmen erklärt, wie Segway die 17,9 Kilogramm zusammenbekommt.
Insgesamt wirken beide für ihre Preisklasse ordentlich gebaut, verfolgen aber sichtbar unterschiedliche Ziele: der Ausom setzt auf Masse und Stabilität, der Ninebot auf Leichtbau.
Transport: hier fällt die Kaufentscheidung
Es lässt sich nicht schönreden: Mit 28,4 Kilogramm ist der Ausom L1 kein Scooter, den ihr regelmäßig tragt. Zusammengeklappt misst er 1250 x 690 x 560 Millimeter, der Lenker allein ist 690 Millimeter breit. Im Kofferraum eines größeren Autos findet er Platz, ins Treppenhaus oder in die U-Bahn bringt ihr ihn nur einmalmit , danach lasst ihr es. Der Klappmechanismus arbeitet mit einer Drehsicherung, die etwas umständlich zu bedienen ist, dafür bombenfest hält. Wer keinen Keller, keine Garage und keinen Schuppen hat, für den ist der Ausom L1 nichts.
Der Ninebot löst das deutlich besser, und zwar nicht nur über das Gewicht. Ihr tretet mit dem Fuß auf einen Hebel, der Lenker klappt nach unten, gleichzeitig kommt das Vorderrad hoch, und der Scooter liegt anschließend auf dem Akkufach auf. Dadurch kippelt er beim Tragen kaum, und die lange Lenkstange gibt einen guten Griff. Ein Punkt bleibt aber: zusammengeklappt wird der Ninebot nicht kürzer, nur flacher. Mit rund 1,24 Metern Länge und 445 Millimeter Höhe passt er in viele Kofferräume nur bei umgeklappter Rückbank. Auf dem Bahnsteig ist er dem Ausom trotzdem in jeder Hinsicht überlegen.
Insgesamt ist das der einzige Punkt in diesem Vergleich, der wirklich eindeutig ausgeht: Wer tragen muss, nimmt den Ninebot.
Fahrwerk und Komfort
Beide Hersteller schreiben Federung vorn und hinten ins Datenblatt. Was darunter zu verstehen ist, unterscheidet sich massiv.
Der Ausom hat mit dem ShocFree®-Federungssystem echte Federbeine mit einstellbarer Härte. Zusammen mit den 10 x 2,75 Zoll großen Stollenreifen ergibt das einen Komfort, den wir in dieser Preisklasse sonst nicht kennen. Feldwege, Schotter, aufgeplatzte Radwege und Bordsteinkanten nimmt der L1 ohne Zicken, und zwar auch mit schwereren Fahrern. Das breite Trittbrett von 515 x 187 Millimeter und der 690 Millimeter breite Lenker tun ihr Übriges: Ihr steht stabil und fahrt entspannt. Der Preis dafür ist die Lenkung, die etwas schwammig wirkt. Einhändig zu fahren fühlt sich damit nicht gut an. Auf nassem Asphalt sind die harten Stollenreifen anfangs die schwächste Stelle des Scooters, das gibt sich mit ein paar hundert Kilometern Abrieb.
Der Ninebot federt über Elastomere, also über Gummielemente statt über Stoßdämpfer. Auf Asphalt und auf Kopfsteinpflaster funktioniert das besser, als es klingt: Am Trittbrett kommt erstaunlich wenig an, und genau dort spürt ihr Vibrationen im Körper. Auf Schotter ist dann aber Schluss. Das Gerät vibriert deutlich, und die schmalen Reifen finden keine Ruhe. Der Lenker selbst ist stabil, sodass einhändiges Fahren hier problemlos klappt. Bei Nässe solltet ihr in Kurven vorsichtiger sein.
Insgesamt ist der Ausom der klar komfortablere Scooter, der Ninebot der auf Asphalt ausreichend komfortable.
Antritt, Tempo und Steigungen
Beim Anfahren gefällt uns der Ninebot besser. Segway hat die Motorsteuerung sehr fein abgestimmt, er zieht aus dem Stand weich und ohne Ruck los. Der Ausom braucht unten herum einen Moment, schiebt dafür ab etwa 15km/h spürbar kräftiger. Bei 80 Kilogramm Fahrergewicht kommen wir mit dem L1 auf Steigungen bis 11 Grad ohne Tempoverlust hoch, bis 15 Grad sind noch 15km/h drin. Der Ninebot ist mit 18 Prozent angegeben, also rund 10 Grad, und darüber wird es zäh. Bei kurzen Stadtrampen fällt das nicht auf, an einer längeren Auffahrt schon.
Die 20km/h halten beide zuverlässig. Der Ausom zeigt im Race-Modus 22 auf dem Display an, per GPS sind es knapp 21. Der Ninebot arbeitet nach demselben Muster. Bergab regeln beide nicht ab, ihr könnt also rollen lassen. Der Ausom hat drei Modi (Eco bis 10km/h, Sport bis 15km/h, Race bis 22km/h), der Ninebot einen Fußgängermodus mit 5km/h plus drei Fahrstufen.
Ein Detail, das im Alltag zählt: Der Ausom-Lenker lässt sich über 20 Zentimeter in der Höhe verstellen. Für große Fahrer ist das ein echter Unterschied, der Ninebot ist auf Durchschnittsmaße festgelegt. Dazu kommt die Zuladung, 106 Kilogramm gegen 100 Kilogramm. Wer mit Rucksack und Winterjacke an dieser Grenze kratzt, hat beim Ninebot ein Problem, und zwar nicht nur formal: Reichweite und Steigfähigkeit brechen bei schweren Fahrern deutlich ein.
Bremsen
Hier liegt für uns der wichtigste sicherheitsrelevante Unterschied. Der Ausom hat zwei unabhängige Scheibenbremsen mit zwei Hebeln, dazu die elektrische Bremse. Die Anlage ist für ein deutlich schnelleres Gerät ausgelegt, die internationale Fassung des L1 fährt bis 45km/h. Bei 20km/h ist sie damit überdimensioniert, was für kurze und gut dosierbare Bremswege sorgt. Die Bremsen sprechen sauber an, ohne beim leichten Antippen gleich zuzupacken.
Der Ninebot hat vorn eine Trommelbremse und hinten eine elektronische Bremse, bedient über einen einzigen Hebel auf der linken Seite. Die Trommelbremse selbst ist stark, bei einer Vollbremsung müsst ihr euch nach hinten setzen, sonst steigt das Hinterrad. Zwei Punkte stören uns trotzdem. Erstens gehören an einen Scooter zwei Bremshebel, das ist eine der Komponenten, an denen niemand sparen sollte. Zweitens verliert eine Trommelbremse bei Nässe mehr Verzögerung als eine Scheibenbremse, und die Rekuperation am Hinterrad gleicht das nicht aus. Wer im Regen pendelt, sollte das einkalkulieren.
Reichweite und Laden
Der Ausom trägt 748,8Wh mit sich, der Ninebot 368Wh. Das ist mehr als der doppelte Vorrat, und genau so sieht das Ergebnis aus.
Mit dem L1 kommen wir bei 80 Kilogramm Fahrergewicht, 8 bis 14 Grad Außentemperatur und fast durchgehend aktivem Race-Modus auf rund 50 Kilometer. Ausom gibt 70 Kilometer an. Für kalte Bedingungen und Dauervollgas sind rund 70 Prozent der Herstellerangabe ein gutes Ergebnis. Wer die große Variante mit 998,4Wh nimmt, landet unter denselben Bedingungen bei etwa 65 Kilometern.
Der Ninebot ist mit 55 Kilometern angegeben, real sind es rund 30km. Das deckt sich mit dem, was uns im Dauerbetrieb begegnet: 30 Kilometer sind bei durchschnittlichem Fahrergewicht und gemischtem Gelände das, worauf ihr planen könnt. Bei 100 Kilogramm Fahrergewicht sinkt der Wert Richtung 25 Kilometer, im Winter noch weiter. Wer den Scooter für den Weg zur Bahn und zurück nutzt, merkt davon nichts. Wer die Reichweite als Kaufargument liest, wird enttäuscht sein.
Beim Laden dreht sich das Bild. Der Ninebot ist nach rund 7 Stunden voll, das Display meldet schon nach gut 5 Stunden 100 Prozent. Der Ausom braucht am mitgelieferten 54,6V/1,5A-Netzteil rund 12 Stunden, die große Variante laut Ausom sogar 14. Den Ausom L1 solltet ihr über Nacht laden. Eine Schnellladeoption fehlt komplett. Ausom hat uns gegenüber angekündigt, stärkere Ladegeräte mit 3A und 5A auf den Markt zu bringen, einen Termin dafür gibt es noch nicht.
Ein Punkt geht dabei an Segway: Für den E3 Pro D lässt sich in Zukunft ein externer 184Wh-Akku dazukaufen, der die Reichweite spürbar hebt. Zumindest wurde das vom Hersteller so angekündigt. Der Ausom-Akku ist fest verbaut, dort entscheidet ihr euch beim Kauf einmal für 15,6Ah oder 20,8Ah.
Licht, Blinker und Diebstahlschutz
Beide Scooter haben Blinker, aber nicht im selben Umfang. Der Ausom blinkt vorn und hinten, hat ein tief sitzendes Frontlicht, ein Rücklicht mit Bremslichtfunktion und eine mechanische Klingel.
Der Ninebot hat helle Blinker an den Lenkerenden, hinten aber nur Reflektoren. Bei einem Abbiegevorgang im Stadtverkehr sieht der Hintermann also nichts. Das Rücklicht mit Bremslichtfunktion ist gut, das Frontlicht ausreichend für etwa zehn bis zwölf Meter Ausleuchtung.
Beim Diebstahlschutz gehen die beiden zwei verschiedene Wege, und beide funktionieren. Der Ausom fährt nur los, wenn einer der beiden NFC-Tags aufgelegt wurde. Kein Konto, kein Smartphone, keine App. Mit 28,4 Kilogramm schiebt ihn außerdem niemand mal eben weg. Der Ninebot wird per Code oder über die App freigegeben und lässt sich mit Apple Find My orten. Das ist die modernere Lösung, hängt aber an einem Konto, das ihr anlegen müsst. Wir bevorzugen den NFC-Weg, weil er ohne Voraussetzungen funktioniert.
Bedienung und Display
Der Ausom hat das größere Display mit 4,5 Zoll, gut ablesbar, in direkter Sonne aber schwach. Die Akkuanzeige arbeitet mit Balken und schwankt je nach Steigung um ein bis zwei Stufen, was die Restreichweiten-Schätzung erschwert. Der Ninebot zeigt auf 3 Zoll weniger an, spiegelt ebenfalls in der Sonne, liefert über die App aber Fahrstatistiken und Einstellungen nach. Wer solche Daten mag, ist bei Segway besser aufgehoben. Wer sie nicht braucht, empfindet die Registrierungspflicht als Zumutung.
Der Seitenständer ist ein kleines, aber alltägliches Ärgernis beim Ninebot: Er stellt den Scooter sehr schräg ab, an abschüssigen Stellen kippt er leichter um. Der Ausom-Ständer hat die deutlich breitere Auflage.
Fazit: welcher für wen
Diese beiden Scooter konkurrieren weniger miteinander, als der Preis vermuten lässt. Sie sind für verschiedene Anwendungsszenarien konzipiert.
Der Ausom L1 ABE ist der bessere Scooter, wenn er stehen bleiben darf. Doppelt so viel Akku, echte Federbeine, zwei Scheibenbremsen, Blinker vorn und hinten, breiter und höhenverstellbarer Lenker, mehr Kraft am Berg und 50 Kilometer Praxisreichweite. Für rund 516€ ist das ein Paket, das ihr in dieser Preisklasse sonst nicht bekommt. Er verlangt dafür einen festen Stellplatz und eine Steckdose, an der er über Nacht hängen darf. Wer über Land fährt, wer schlechte Radwege oder Feldwege auf der Strecke hat, wer größer oder schwerer ist, fährt mit dem L1 klar besser.
Der Ninebot E3 Pro D ist der bessere Scooter, wenn er mitkommen muss. 17,9 Kilogramm, ein Faltmechanismus, der beim Tragen wirklich hilft, sauber abgestimmter Antritt, ordentlicher Komfort auf Asphalt und Apple Find My. Ab 399€ bekommt ihr dafür einen soliden Stadtscooter. Ihr müsst aber zwei Dinge akzeptieren: rund 30 Kilometer Reichweite statt der beworbenen 55, und ein Bremssystem mit nur einem Hebel, das bei Nässe schwächelt.
Wenn wir uns entscheiden müssten und den Platz hätten, würden wir zum Ausom greifen. Nicht weil der Ninebot schlecht wäre, sondern weil der L1 für rund 100€ mehr an fast jeder Stelle deutlich mehr Substanz liefert. Sobald aber Treppen, Bahnsteige oder ein kleiner Kofferraum ins Spiel kommen, dreht sich das Ergebnis um. Dann ist der schwerste Scooter im Vergleich der falsche, egal wie gut er fährt.
Ausom L1 ABE
- 748,8Wh Akku, rund 50km Praxisreichweite
- echte Federung vorn und hinten, Härte einstellbar
- zwei Scheibenbremsen mit zwei Hebeln
- Blinker vorn und hinten, Bremslicht, Klingel
- breiter und um 20cm höhenverstellbarer Lenker
- NFC-Entsperrung ohne App-Konto
- kräftig am Berg (11 Grad ohne Tempoverlust)
- große Akkuvariante mit 998,4Wh verfügbar
- 28,4kg, für den täglichen Transport ungeeignet
- rund 12h Ladezeit, keine Schnellladung
- schwammige Lenkung
- Akkuanzeige schwankt um ein bis zwei Balken
- Stollenreifen auf nassem Asphalt anfangs rutschig
Ausom L1 ABE im Ausom-Store für 516€ mit Code SMARTZONE6
Ninebot E3 Pro D
- 17,9kg, sehr guter Faltmechanismus zum Tragen
- fein abgestimmter Antritt aus dem Stand
- auf Asphalt und Pflaster komfortabel, Trittbrett bleibt ruhig
- rund 7h Ladezeit
- Apple Find My und Fahrstatistiken über die App
- optionaler 184Wh-Zusatzakku angekündigt
- Straßenpreis ab 399€
- rund 30km Praxisreichweite statt beworbener 55km
- nur ein Bremshebel, Trommelbremse verliert bei Nässe
- Elastomerfederung stößt auf Schotter an ihre Grenzen
- keine Blinker hinten
- App-Registrierung ist Pflicht
- Zuladung nur 100kg
- Seitenständer stellt den Scooter sehr schräg ab
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Schöner Test, gerne mehr davon.
Ich hab mir gerade den Joyor Y8-S gekauft, wegen der Reichweite und unter 300 €. Hat allerdings keine Blinker und Bremslicht, da merkt man das er schon länger auf dem Markt ist und zum Abverkaufspreis angeboten wird. Bei hauptsächlich Überlandstrecken fallen die fehlenden Blinker aber weniger ins Gewicht.