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Poco F9 Ultra im Test

Getestet von Joscha am Bewertung: 93%
Vorteile
  • außergewöhnlich lange Akkulaufzeit
  • extrem helles AMOLED-Display
  • starke 5-fach-Telekamera
  • hervorragende 2.1 Stereo-Lautsprecher
  • Snapdragon 8 Elite Gen 5 mit Top-Leistung
  • Metallrahmen + IP68
  • 100W-Schnellladen, kabelloses Laden
  • langes Update-Versprechen (4+6 Jahre)
  • Dual-SIM plus eSIM
Nachteile
  • kleinerer Hauptsensor als beim Vorgänger
  • starke Drosselung unter Dauerlast
  • Ultraweitwinkel-Kamera nur durchschnittlich
  • Kunststoff-Rückseite
  • viel Bloatware + Werbung (beides deaktivierbar!)
  • zu hohe UVP
Springe zu:
CPU Snapdragon 8 Elite Gen 5 - 2 x 4,6GHz + 6 x 3,6 GHz
RAM 12GB RAM, 16GB RAM
Speicher 1 TB, 256GB, 512GB
GPU Adreno 840
Display 2608 x 1200, 6,9 Zoll 185Hz (AMOLED)
Betriebssystem HyperOS - Android 16
Akkukapazität 8050mAh
Ladegeschwindigkeit 100 Watt, 50 Watt (kabellos)
Speicher erweiterbar Nein
Hauptkamera 200MP + 50MP (dual) + 50MP (triple)
Frontkamera 32MP
USB-Anschluss USB-C 3.1 (10GBit/s)
Kopfhöreranschluss Nein
Entsperrung Fingerabdruck, Face-ID
4G 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 18, 19, 20, 26, 28, 66, 38, 40, 41
5G 1, 2, 3, 5, 7, 8, 20, 28, 38, 40, 41, 66, 77, 78
NFC Ja
SIM Dual - nano, eSIM
Gewicht 235g
Maße 164 x 77,9 x 8,7mm
Antutu (v11) 3358067
Benachrichtigungs-LED Ja
Updatezeitraum 4 Jahre (Android) + 6 Jahre (Sicherheit)
Hersteller
Getestet am 12.10.2026

Das Poco F8 Ultra war das günstigste Smartphone mit waschechter High-End-Ausstattung auf dem deutschen Markt. Bei AliExpress-Sales waren regelmäßig Preise von rund 500€ möglich. Nun soll das Poco F9 Ultra seine Nachfolge antreten.

Die größte Neuerung ist der riesige Akku mit 8.050 statt 6.500mAh. Zudem erreicht das Display nun 185Hz. Aber es ist nicht alles besser geworden: So fällt etwa der Sensor der neuen 200MP-Hauptkamera kleiner aus. In diesem Test klären wir, ob das Poco F9 Ultra ein würdiger Nachfolger des Poco F8 Ultra (zum Test) ist.

poco f9 ultra rueckseite kamerainsel

Bevor wir mit dem Test starten, noch ein Wort zum Preis. Zum Marktstart verlangt Xiaomi satte 1.100€ für das Poco F9 Ultra. Solche Preise sind natürlich Bauernfängerei. Erfahrungsgemäß dürfte das Gerät schon zeitnah für rund 600€ erhältlich sein. Auf dieser Basis bewerten wir es auch.

Dass wir solche Dinge offen ansprechen und Probleme wie den Fokus-Bug nicht unter den Teppich kehren, ist vermutlich auch der Grund, warum Xiaomi uns keine Testgeräte mehr zur Verfügung stellt, uns zu keinem Launch einlädt und keine Vorabinformationen mehr schickt. Dieser Testbericht erscheint daher später als bei den meisten anderen Technik-Magazinen.

Starten wir also mit dem wahrscheinlich ehrlichsten Poco F9 Ultra Test.


Poco F8 Ultra Beitragsbild
Poco F8 Ultra
poco f9 ultra rueckseite kamerainsel
Poco F9 Ultra
poco f9 pro rueckseite kamerainsel
Poco F9 Pro
Größe 163,3 x 77,8 x 8,3mm 164 x 77,9 x 8,7mm 157 x 75,3 x 8,8mm
Gewicht 220g 235g 206g
CPU Snapdragon 8 Elite Gen 5 - 2 x 4,6GHz + 6 x 3,6 GHz Snapdragon 8 Elite Gen 5 - 2 x 4,6GHz + 6 x 3,6 GHz Snapdragon 8 Elite Gen 5 - 2 x 4,6GHz + 6 x 3,6 GHz
RAM 12 GB RAM, 16 GB RAM 12 GB RAM, 16 GB RAM 12 GB RAM
Speicher erweiterbar Nein Nein Nein
Display 2608 x 1200, 6,9 Zoll 120Hz (AMOLED) 2608 x 1200, 6,9 Zoll 185Hz (AMOLED) 2510 x 1156, 6,6 Zoll 185Hz (AMOLED)
Betriebssystem Android 16, HyperOS Android 16, HyperOS Android 16, HyperOS
Akku 6500 mAh (100 Watt)
kabelloses Laden
8050 mAh (100 Watt)
kabelloses Laden
6330 mAh (100 Watt)
kabelloses Laden
Kameras 50 MP + 50MP (dual) + 50MP (triple) 200 MP + 50MP (dual) + 50MP (triple) 200 MP + 50MP (dual) + 8MP (triple)
Frontkamera 32 MP 32 MP 32 MP
Anschlüsse USB-C 3.0 (5GBit/s), Dual-SIM USB-C 3.1 (10GBit/s), Dual-SIM USB-C 2.0 (480MBit/s), Dual-SIM
Entsperrung Fingerabdruck, Face-ID Fingerabdruck, Face-ID Fingerabdruck, Face-ID
Empfang 5G: n1, n3, n5, n7, n8, n20, n28, n38, n40, n41, n66, n77, n78
4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 18, 19, 20, 26, 28, 66, 38, 40, 41
5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n20, n28, n38, n40, n41, n66, n77, n78
4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 18, 19, 20, 26, 28, 66, 38, 40, 41
5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n20, n28, n38, n40, n41, n66, n77, n78
4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 18, 19, 20, 26, 28, 66, 38, 40, 41
Zum Testbericht Zum Testbericht

Design und Verarbeitung

poco f9 ultra vorderseite

Das Poco F9 Ultra ist ein großer und schwerer Brocken. Wer ein handliches Smartphone sucht, kann hier direkt aufhören zu lesen. Mit 164 x 77,9 x 8,7 Millimeter und 235 Gramm fällt es etwas größer, dicker und spürbar schwerer aus als das Poco F8 Ultra mit 163 x 77,8 x 8,3 Millimeter und rund 220 Gramm.

Der Rahmen besteht aus Aluminium, für die Rückseite verwendet Poco glasfaserverstärkten Kunststoff. Das bewerten wir ausdrücklich als Nachteil gegenüber dem Vorgänger, denn es handelt sich hierbei haptisch einfach um Plastik. Das eigentlich für Mittelklasse-Smartphones gedachte Gorilla Glass 7i schützt das Display. Unser schwarzes EU-Testgerät sieht schlicht aus, alternativ gibt es eine dunkelrote Version. Die auffällige blaue Denim-Rückseite des Vorgängers ist aus der Auswahl verschwunden. Schade!

Die Kamerainsel zieht sich über die gesamte Breite der Rückseite. Neben den Kameras sitzt der Subwoofer des 2.1-Soundsystems mit dem Schriftzug „Sound by Bose“. Um ihn verläuft ein LED-Ring, der als Benachrichtigungslicht dient, sich in der Helligkeit regeln lässt und passend zur Musik pulsiert. Das ist ein nettes Detail, das der sonst schlichten Rückseite etwas Charakter gibt.

poco f9 ultra subwoofer ring detail

Dank IP68 übersteht das Gehäuse 30 Minuten in bis zu 1,5 Meter Wassertiefe. Den IR-Sender platziert Poco auf der Rückseite neben dem Blitz. Zum Entsperren nutzt ihr einen Ultraschall-Fingerabdrucksensor und Face-Unlock. Beides funktioniert im Test hervorragend.

poco f9 ultra unterseite usb c

Laut Hersteller überträgt der USB-C-Anschluss Daten mit bis zu 5Gbit/s, in Wirklichkeit erreicht er sogar 10Gbit/s. Einen externen Monitor könnt ihr direkt per USB-C anschließen, das Smartphone gibt das Bild problemlos aus.

Insgesamt stimmen Verarbeitung und Design, das hohe Gewicht ist der Preis für den großen Akku. Zudem ist das Downgrade auf eine Kunststoff-Rückseite schade, der Vorgänger hatte haptisch mehr zu bieten.

Lieferumfang des Poco F9 Ultra

poco f9 ultra lieferumfang

In der Box der EU-Version findet ihr neben dem Smartphone:

  • USB-A-zu-USB-C-Kabel
  • transparente Schutzhülle
  • SIM-Nadel
  • Kurzanleitung
  • Displayschutzfolie, ab Werk aufgebracht

Ein Netzteil legt Xiaomi nicht bei. Die Schutzhülle ist ziemlich billig.

Display des Poco F9 Ultra

poco f9 ultra display detail

Das AMOLED-Display misst riesige 6,9 Zoll und löst mit 2608 x 1200 Pixel auf. Daraus ergibt sich eine sehr scharfe Darstellung. Größe und Auflösung entsprechen exakt denen des Poco F8 Ultra. Auf LTPO verzichtet Poco erneut. Im Alltag läuft das Panel mit 120Hz und senkt die Rate bei Standbildern auf 60Hz, tiefer geht es ohne LTPO nicht. In unterstützten Spielen stehen zusätzlich 144Hz, 165Hz und 185Hz bereit. Das sind Zahlen fürs Datenblatt. Über 120Hz erkennt das menschliche Auge keinen Mehrwert.

Der echte Fortschritt liegt bei der Helligkeit. Wir messen eine Spitzenhelligkeit von 2.950 Lux. Das Poco F8 Ultra kam auf 2.000 Lux, das neue Modell leuchtet also fast 50 Prozent heller. Damit könnt ihr den Bildschirm selbst in praller Sonne problemlos ablesen.

Display Helligkeit (in Lux) Einheit: Lux
smartzone logo
3.040 Lux
2.950 Lux
2.300 Lux
2.270 Lux
2.100 Lux
2.100 Lux
2.000 Lux
1.930 Lux
1.790 Lux
1.720 Lux
1.700 Lux
0
400
800
1.200
1.600
2.000
2.400
2.800
3.200
3.600
4.000

Volle HDR-Unterstützung mit Dolby Vision und HDR10+ ist an Bord. Widevine L1 erlaubt die Wiedergabe geschützter Inhalte in hoher Auflösung. DC-Dimming reduziert das Flimmern bei niedriger Helligkeit. Ab Werk nutzt das Display das Farbschema „Originalfarbe PRO“ mit natürlicher Abstimmung. Für kräftigere Farben wechselt ihr auf „Lebendig“.

Insgesamt kombiniert das Poco F9 Ultra eine scharfe und natürliche Darstellung mit einer außergewöhnlich hohen Helligkeit. Hier gibt es nichts auszusetzen.

Leistung

Verbaut ist der im 3-Nanometer-Verfahren gefertigte Snapdragon 8 Elite Gen 5. Es handelt sich exakt um denselben Chip wie im Poco F8 Ultra. Mehr Leistung gibt es also nicht, wobei das auch nicht nötig ist.

Antutu (v11)
smartzone logo
Snapdragon 8 Elite Gen 5 4.109.881
Snapdragon 8 Elite Gen 5 3.899.241
Snapdragon 8 Elite Gen 5 3.864.000
Snapdragon 8 Elite Gen 5 3.791.684
Snapdragon 8 Elite Gen 5 3.705.844
Snapdragon 8 Elite Gen 5 3.641.873
Snapdragon 8 Elite Gen 5 3.358.067
MediaTek Dimensity 9500 3.348.357
Snapdragon 8 Elite 3.121.214
Snapdragon 8 Elite Gen 5 2.812.493
MediaTek Dimensity 9500s 2.681.069
0
500.000
1.000.000
1.500.000
2.000.000
2.500.000
3.000.000
3.500.000
4.000.000
4.500.000
5.000.000
Geekbench Single (v6)
0
400
800
1.200
1.600
2.000
2.400
2.800
3.200
3.600
4.000
Geekbench Multi (v6)
0
2.000
4.000
6.000
8.000
10.000
12.000
14.000
16.000
18.000
20.000
3D Mark (Wildlife Extreme)
0
800
1.600
2.400
3.200
4.000
4.800
5.600
6.400
7.200
8.000

Die Benchmark-Ergebnisse fallen etwas schlechter aus als beim Vorgänger. Selbst im besten unserer drei Geekbench-6-Läufe liegt das Poco F9 Ultra rund 6 bis 8 Prozent hinter dem F8 Ultra. Das Xiaomi 17 Ultra, das Xiaomi 17 und das Galaxy S26 Ultra bewegen sich mit demselben Prozessor im gleichen Feld. Im Alltag spürt ihr davon nichts. Apps öffnen ohne Wartezeit und das System reagiert immer zügig.

Unser Testgerät kombiniert 12GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher mit 256GB UFS-4.1-Speicher. Die größeren Versionen bringen 16GB RAM sowie 512GB oder 1TB Speicher mit. Beim Lesen erreichen wir 4.277MB/s, beim Schreiben 3.981MB/s. Das liegt praktisch auf dem Niveau des F8 Ultra mit 4.300 und 4.200MB/s. Eine Speicherkarte könnt ihr nicht einsetzen.

Ab Werk erweitert das System den Arbeitsspeicher auf dem Papier um 8GB. Dafür reserviert es einen Teil des viel langsameren Flash-Speichers. Die echten 12GB RAM reichen locker aus, deshalb schaltet ihr diese Funktion besser ab.

Die Kühlung ist eine Schwachstelle. Im 30-minütigen CPU-Test hält der Prozessor anfangs rund 85 bis 90 Prozent seiner Spitzenleistung und sinkt dann auf knapp 80 Prozent. Ab etwa Minute 17 schwankt er zwischen 35 und 90 Prozent. Bei einem zehnminütigen Geekbench-Lauf erwärmt sich der Akku von knapp 30 auf fast 38 Grad.

Im Grafiktest sinkt die Leistung über 20 Runden gleichmäßig um 29 Prozent. Harte Einbrüche in einzelnen Runden bleiben aus. Das entspricht fast genau dem Wert des F8 Ultra mit rund 30 Prozent.

Die Leistungsreserven reichen für jedes aktuelle Spiel auch mit hohen Einstellungen. Wer nur gelegentlich spielt, muss sich deshalb keine Sorgen machen. Anspruchsvolle Smartphone-Gamer dürften das deutliche Thermal Throttling bei langen Sitzungen aber in ein paar Jahren zu spüren bekommen. Für alle anderen Nutzer ist es egal.

Das Poco F9 Ultra ist ein pfeilschnelles Smartphone und kennt Wartezeiten in der Alltagsnutzung kaum.

System

Auf dem Poco F9 Ultra laufen Android 16 und HyperOS 3. Xiaomi verspricht vier große Android-Updates sowie sechs Jahre Sicherheits-Patches.

Bei der vorinstallierten Software bleibt Xiaomi einer alten Unsitte treu. Elf Spam-Apps warten ab Werk auf euch: TikTok, Facebook, Instagram, Candy Crush Saga, Netflix, Spotify, AliExpress, WPS Office und drei Amazon-Apps. Dazu kommen der Mi Browser und der Xiaomi-App-Store GetApps, der sich auf dem Startbildschirm direkt mit neun Benachrichtigungen meldet. Das ist bei einem Smartphone dieser Preisklasse schon frech. Mit unseren Anleitungen räumt ihr das System auf:

„HyperConnect“ verbindet das Smartphone mit Windows-PCs, Macs, iPhones und iPads. So tauscht ihr Dateien aus oder übertragt den Bildschirm. „Hyper Island“ zeigt Live-Informationen rund um die Frontkamera. Gemini und „Circle to Search“ sind ebenfalls integriert.

Insgesamt bietet HyperOS 3 viele Funktionen und einen langen Update-Zeitraum, startet aber mit viel unnötiger Software und aufdringlichen Benachrichtigungen.

Kamera des Poco F9 Ultra

poco f9 ultra kameramodul

Beim F8 Ultra machte die Kamera einen großen Schritt nach vorn. Nun erhöht Xiaomi die Auflösung der Hauptkamera von 50 auf 200 Megapixel, verkleinert gleichzeitig aber den Sensor. Neu bedeutet hier nicht unbedingt besser. Die Fotos bleiben stark, bei der Qualität gibt es gegenüber dem Vorgänger aber keinen Fortschritt.

Kamera-Setup

  • Hauptkamera: 200 Megapixel, f/1.68, 1/1.56 Zoll, 24mm, Autofokus, OIS
  • Telekamera: 50 Megapixel, f/3.0, 1/2.76 Zoll, 120mm, Autofokus, OIS, 5-fach-Zoom
  • Ultraweitwinkel-Kamera: 50 Megapixel, f/2.4, 1/2.88 Zoll, 17mm, fester Fokus
  • Selfie-Kamera: 32 Megapixel, f/2.2, 1/3.4 Zoll, fester Fokus

Der Hauptsensor misst 1/1.56 Zoll statt 1/1.31 Zoll beim F8 Ultra. Das sind rund 30 Prozent weniger Sensorfläche, damit landet die Hauptkamera wieder auf dem Niveau des Poco F7 Ultra (zum Test) mit 1/1.55 Zoll. Noch deutlicher wird die Sache im Vergleich zum F9 Pro: Das teurere Ultra nutzt exakt dieselbe Hauptkamera wie das günstigere Pro-Modell. Telekamera und Ultraweitwinkel-Kamera bleiben in derselben Größenklasse wie beim Vorgänger. Das Xiaomi 17T Pro setzt dagegen auf einen größeren 1/1.3-Zoll-Hauptsensor und ebenfalls auf eine 5-fach-Telekamera. Mehr Megapixel garantieren keine besseren Fotos.

Hauptkamera Tageslicht

Bei Tageslicht zeichnet die Hauptkamera sehr viele Details auf. Laub und Backsteinfugen bleiben selbst in der 100-Prozent-Ansicht scharf.

Die Abstimmung fällt kräftig und eher warm aus. Gelbe Fassaden, sattes Grün und Herbstlaub leuchten, während die Software Schatten stark aufhellt. Das ergibt helle und lebhafte Bilder. An bewölkten Tagen geht dabei teilweise die Zeichnung in den Wolken verloren. Das Poco F9 Pro nimmt an denselben Motiven praktisch identische Bilder auf.

Hauptkamera Nachtaufnahmen

Nachts hellt das Poco deutlich auf, ohne Fassaden ihrer Details zu berauben. Türlampen und beleuchtete Fenster bleiben erkennbar und brennen nur selten aus. Das gelingt dem Ultra an denselben Motiven besser als dem Poco F9 Pro.

Das Poco zeichnet nachts wärmer und macht aus dunklen Schatten sichtbar hellere Flächen. Feine Strukturen könnten schärfer sein. Gefällige Nachtbilder bekommt ihr trotzdem.

Ultraweitwinkel-Kamera

Mit 17mm erfasst die Ultraweitwinkel-Kamera weniger von der Szene als das Poco F9 Pro mit 15mm. Tagsüber passen die Farben gut zur Hauptkamera, helle und dunkle Bereiche wirken ausgewogen. In der Bildmitte bleiben viele feine Strukturen erhalten. Gegen die einfache 8MP-Ultraweitwinkel-Kamera des F9 Pro gewinnt das Ultra klar.

Auch nachts sehen die Bilder in der Gesamtansicht überraschend hell und brauchbar aus. Lampen bleiben kontrolliert. In der Vergrößerung verschmelzen feine Strukturen allerdings zu weichen Flächen. Da ein Autofokus fehlt, könnt ihr mit dieser Kamera keine Makrofotos aufnehmen.

Zoom-Aufnahmen

Die Telekamera mit 120mm liefert tagsüber scharfe Bilder mit kräftigen Farben und gutem Kontrast. Das Poco F9 Pro zoomt lediglich 2,5-fach mit 60mm und kann bei weit entfernten Motiven nicht mithalten.

Bei Nacht bleiben die Zoom-Aufnahmen brauchbar, zeigen aber sichtbare Glättung. Blattwerk vor dunklem Himmel sieht teilweise wie gemalt aus. In vier von zehn dunklen Szenen wechselt die Kamera-App bei 5-facher Vergrößerung auf einen Ausschnitt der Hauptkamera. Dann verschwimmen feine Details deutlich stärker. Das Foto der Litfaßsäule mit den Plakaten in der Galerie ist so ein Ausschnitt der Hauptkamera.

Porträt

Der Porträtmodus bietet zwei Stufen mit 48mm und 120mm. Die Freistellung gelingt sauber, selbst an den Ohren vor hellem Himmel entstehen keine auffälligen Fransen. Hauttöne erscheinen natürlich und warm. Poren und Fältchen bleiben sichtbar, einen starken Weichzeichner setzt Poco nicht ein. Mit der Telekamera verschwimmt der Hintergrund besonders kräftig.

Selfies

Die Selfie-Kamera löst mit 32MP auf und hat einen festen Fokus. Auf Armlänge trefft ihr den scharfen Bereich. Hauttöne wirken natürlich, und auch mit Bäumen und Himmel im Hintergrund bleibt das Gesicht richtig belichtet. In der Vergrößerung schärft die Software stark nach, wodurch die Haut etwas kratzig aussieht. Das ist ein durchschnittliches Ergebnis.

Videos

Die Hauptkamera nimmt in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde auf und liefert auch bei starkem Gegenlicht eine sehr schöne Qualität. Die Farben sind lebendig, aber noch realistisch. Dazu kommen viele Details, eine gute Schärfe und eine sehr ruhige Stabilisierung. Anders als beim Poco F9 Pro tritt beim Gehen kein Fokusstottern auf. Der ruhige Fokus ist bei Videos ein klarer Vorteil des Poco F9 Ultra gegenüber dem Pro-Modell.

Auch in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde könnt ihr fließend zwischen allen rückseitigen Kameras wechseln. Die Ultraweitwinkel-Kamera ist etwas stärker gesättigt und erreicht qualitativ nicht das Niveau der Hauptkamera. Bei guten Lichtbedingungen sind ihre Aufnahmen aber in Ordnung.

Beim Zoomen wechselt das Smartphone bei 5-facher Vergrößerung auf die Telekamera. Deren Bild ist gut stabilisiert und bleibt ruhig, wenn ihr das Smartphone entsprechend stillhaltet. Die Qualität ist gut, erreicht aber nicht das Niveau der Telekameras echter High-End-Smartphones. Selbst eine 7-fache Vergrößerung ist noch brauchbar.

Die Selfie-Kamera nimmt lediglich in 4K mit 30 Bildern pro Sekunde auf. Warum hier keine 60fps möglich sind, ist nicht nachvollziehbar. Die Qualität und Darstellung sind gut, bei sehr viel Licht im Hintergrund kommt die Kamera aber an ihre Grenzen. Unter günstigeren Lichtbedingungen wirkt das Bild stimmig, und die Stabilisierung arbeitet sehr gut. Die Soundqualität des Mikrofon ist durch die Bank gut!

Zwischenfazit Kamera

Das Poco F9 Ultra hat eine gute Kamera. Bei der Hardware macht es gegenüber dem F8 Ultra aber keinen Schritt nach vorn. Der kleinere Hauptsensor liefert weiterhin detailreiche Bilder mit kräftigen Farben. Einen Grund zum Umsteigen bietet die Kamera nicht.

Konnektivität und Kommunikation

poco f9 ultra sim slot

Das Poco F9 Ultra ist ein Dual-SIM-Smartphone mit zwei Slots für SIM-Karten, dazu kommt eSIM. Zwei SIM-Karten können gleichzeitig aktiv sein.

  • 5G: n1/n2/n3/n5/n7/n8/n20/n26/n28/n38/n40/n41/n48/n66/n77/n78
  • 4G (LTE): 1/2/3/4/5/7/8/18/19/20/26/28/38/40/41/42/48/66

VoLTE und WLAN-Anrufe unterstützt das Smartphone ebenfalls. Im 5G-Netz von O2 erreichen wir 342Mbit/s im Download und 61Mbit/s im Upload.

Das Poco funkt mit WiFi 7, verzichtet aber auf das 6-GHz-Band. Bei dem von Xiaomi angepeilten Preis sollte das nicht fehlen. Bluetooth 6.0 unterstützt aptX HD, aptX Adaptive, LDAC, LHDC sowie LE Audio mit LC3.

Dual-GPS nutzt ihr mit GPS, Galileo und BeiDou, zusätzlich steht GLONASS bereit. Die Standortbestimmung klappte im Test problemlos. Mit NFC bezahlt ihr kontaktlos. Über den IR-Sender und die Fernbedienungs-App steuert ihr Fernseher, Stereoanlagen und weitere Geräte. UWB und ein Barometer fehlen.

Das 2.1-System „Sound by Bose“ kombiniert zwei Stereo-Lautsprecher mit dem Subwoofer auf der Rückseite. Der Aufbau entspricht praktisch dem des F8 Ultra, auch die Lautstärke liegt etwa auf demselben Niveau. Sie ist ausreichend, aber nicht überragend. Die Klangqualität ist ausgezeichnet und bietet sehr saubere Mitten und Höhen sowie einen für ein Smartphone überraschend kräftigen und tiefen Bass. Der Sound ist definitiv eine Stärke des Poco F9 Ultra.

Akkulaufzeit des Poco F9 Ultra

Xiaomi verbaut im Poco F9 Ultra einen riesigen, 8.050mAh starken Silizium-Kohlenstoff-Akku. Das sind rund 24 Prozent mehr Kapazität als beim F8 Ultra mit 6.500mAh.

Akkulaufzeit Einheit: Stunden
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8.050 mAh 23,9 Std
6.330 mAh 22,1 Std
6.500 mAh 22 Std
6.800 mAh 21,7 Std
7.000 mAh 20,9 Std
8.500 mAh 20 Std
7.000 mAh 18,7 Std
6.210 mAh 18,2 Std
6.330 mAh 17,5 Std
5.300 mAh 15 Std
0
5
10
15
20
25
30
Akkulaufzeit (60Hz) Einheit: Stunden
smartzone logo
8.050 mAh 28,7 Std
8.500 mAh 27 Std
7.000 mAh 26,8 Std
6.330 mAh 25,5 Std
7.000 mAh 25 Std
6.800 mAh 24,5 Std
6.500 mAh 24 Std
6.330 mAh 22,6 Std
6.210 mAh 22,2 Std
7.000 mAh 20,7 Std
5.300 mAh 19 Std
5.000 mAh 15,7 Std
0
5
10
15
20
25
30

Im PCMark Battery Test hält das Poco F9 Ultra deutlich länger durch als das Poco F8 Ultra, das Poco X8 Pro Max, das Xiaomi 17T Pro und das Xiaomi 17 Ultra. In unserem Vergleich schaffen nur das Oppo Find X9 Ultra und das OnePlus Nord 6 eine noch längere Laufzeit. Übersetzt in den Alltag ist das Poco F9 Ultra ein echtes Zwei-Tage-Smartphone. Bei normaler Nutzung sind zwei volle Tage drin, auch intensiv genutzt kommt ihr locker durch den ersten Tag und in den zweiten hinein.

Ladegeschwindigkeit Einheit: Minuten
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120 Watt 33 min
100 Watt 40 min
100 Watt 40 min
120 Watt 41 min
60 Watt 43 min
100 Watt 46 min
90 Watt 50 min
100 Watt 50 min
100 Watt 51 min
100 Watt 54 min
100 Watt 55 min
100 Watt 55 min
0
10
20
30
40
50
60

Mit einem passenden Xiaomi-Netzteil lädt das Poco F9 Ultra über 100W HyperCharge von 3 auf 100 Prozent in 54 Minuten. Nach 15 Minuten zeigt der Akku 33 Prozent, nach 30 Minuten sind es 54 Prozent. Das F8 Ultra war bereits nach 40 Minuten vollständig geladen. Der größere Akku fordert hier seinen Preis, 54 Minuten sind für diese Kapazität aber immer noch extrem schnell.

An einem 100W PowerDelivery PPS Netzteil dauert eine vollständige Ladung 66 Minuten. In der ersten halben Stunde lädt das Poco damit sogar etwas schneller als mit dem Xiaomi-Netzteil, danach fällt die Geschwindigkeit deutlich ab.

Kabellos lädt das Smartphone mit bis zu 50W. Das passende Xiaomi-Ladepad stand uns für den Test nicht zur Verfügung. Andere Geräte versorgt das Poco kabellos mit bis zu 22,5W und per Kabel mit bis zu 27W. Zum Schutz des Akkus könnt ihr eine feste Lade-Obergrenze von 80 Prozent einschalten.

Testergebnis

Getestet von
Joscha

Das Poco F9 Ultra ist ein Smartphone mit klarem Profil: mehr Akku und ein viel helleres Display, aber weder mehr Leistung noch bessere Kamera als beim Vorgänger.

Die außergewöhnlichsten Features sind der riesige Akku mit sehr langer Laufzeit, das extrem helle Display und die starke 5-fach-Telekamera. Natürlich gibt es auch Top-Leistung, eine hochwertige Verarbeitung mit IP68, das ungewöhnliche 2.1-Lautsprechersystem mit Subwoofer und schnelles Laden, sogar kabellos.

Auf der Negativseite stehen der kleinere Hauptsensor gegenüber dem Vorgänger, die nur durchschnittliche Ultraweitwinkel-Kamera, die starke Drosselung unter Dauerlast, die Kunststoff-Rückseite, viel vorinstallierte Software und das hohe Gewicht. Das sind keine Deal-Breaker, aber bei dem von Xiaomi angepeilten Preis eindeutig Kritikpunkte.

Sinkt der Preis auf rund 600€, ist das Poco F9 Ultra ein richtig starkes Paket und hat auf dem aktuellen Markt kaum Konkurrenz. Der riesige Akku und der extrem starke Prozessor machen es dann zu einem würdigen Nachfolger des Poco F8 Ultra (zum Test). Solange dieses noch verfügbar ist, bleibt es für 500 bis 550€ die bessere Wahl, weil es fast dieselbe Ausstattung bietet. Irgendwann wird es jedoch ausverkauft sein.

Wer jetzt kaufen und einen größeren Hauptsensor haben möchte, findet im Xiaomi 17T Pro (zum Test) für rund 720€ die passende Alternative. Ansonsten könnt ihr bedenkenlos zum Poco F8 Ultra greifen oder auf den Preisverfall des F9 Ultra warten.


Gesamtwertung
93%
Design und Verarbeitung
90 %
Display
100 %
Leistung und System
90 %
Kamera
80 %
Konnektivität
95 %
Akku
100 %

Preisvergleich

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Huaweifan1970
Gast
Huaweifan1970
2 Tage her

Ich habe gerade das Poco F8 ultra 12/256 Version bekommen und bin echt gespannt welche Gründe es gibt außer dem Akku für den Nachfolger!

Tom
Gast
Tom
9 Stunden her
Antwort an  Huaweifan1970

Ich denke, der größere Akku ist tatsächlich der einzige Grund. Aber den Vorteil erkauft man sich auch durch ein höheres Gewicht. Ich persönlich verzichte lieber auf 4 Stunden mehr Akkulaufzeit und habe dafür ein leichteres Gerät.

Beamter
Gast
Beamter
2 Tage her

Was mich interessiert ist, ob die 200mp voll genutzt werden können und ob diese bei idealen Lichtbedingungen einen Vorteil bieten. Bei anderen Smartphones mit 200mp Sensor gab es – bis auf ein paar Ausnahmen – meistens keine Vorteile. Wobei ich mich da auch immer frage, wozu man dann überhaupt 200mp auf einen Sensor packt, wenn es keinen Vorteil bringt.

jonas-andre
Autor
Team
jonas-andre
2 Tage her
Antwort an  Beamter

Servus,

also die 200 Megapixel sind vor allem Marketing. Im Normalbetrieb fasst der Sensor mehrere Pixel zusammen (Pixel Binning) und liefert 12,5 oder 50MP. Diese Bilder sind fast immer die besseren. Im 200-MP-Modus muss das Smartphone die Farbinformationen aufwendig umrechnen, heraus kommen riesige Dateien mit kaum mehr Details und meist Farbfehlern. Deshalb testen wir den Modus nicht mehr. Der echte Vorteil der vielen Pixel ist ein verlustarmer Zoom per Ausschnitt. Deshalb sind solche Sensoren heute Standard, auch Apple nutzt seit dem iPhone 14 Pro 48-MP-Sensoren nach diesem Prinzip.

beste Grüße

Jonas

Tom
Gast
Tom
2 Tage her

Meiner Meinung nach ist das F9 Ultra eine vollkommene Enttäuschung. Aber auch kein Wunder, wenn man es nur 9 Monate nach dem F8 Ultra auf dem Markt wirft. Aber immerhin 3 Monate länger als der Wechsel F7 Ultra zu F8 Ultra, der nur 6 Monate dauerte. So eine Produktpolitik kann doch niemand mehr ernst nehmen. Aktuell scheint die Wirtschafspolitik der chinesischen KP: Produzieren bis der Arzt kommt.

Tom
Gast
Tom
2 Tage her

Bei amazon haben die 16/512-Versionen des F8 Ultra und des F9 Ultra aktuell den selben Preis: 899 €. Gab es sowas schon einmal? Deutet darauf hin, daß die Nachfrage nach dem F8 Ultra (verständlicherweise) in den letzten Tagen massiv angestiegen ist und amazon ihre Restlagerbestände vergoldet.

jonas-andre
Autor
Team
jonas-andre
2 Tage her
Antwort an  Tom

Servus Tom,

es wird sicherlich eine Übergangsphase geben, in der der Vorgänger aufgrund leerer Lager nur noch sehr teuer zu bekommen ist. Davon würde ich aktuell aber noch nicht ausgehen, da die meisten Händler ihre Bestände für den November und die Black Week zurückhalten.

Beste Grüße

Jonas

Tobias
Gast
Tobias
2 Tage her
Antwort an  Tom

Das F8 Ultra ist schon seit Monaten kaum noch zu bekommen. Die Produktion wurde schon vor der Ankündigung des F9 Ultra gestoppt. Die teuren Speicher hat man sich wohl eher für die margenstärkeren Modelle und Nachfolger aufgehoben.

Dass es noch Abverkäufe oder günstige Restposten des F8 Ultra geben wird, würde ich daher nicht erwarten.

Und ich muss Jonas widersprechen: Aktuell sieht es für mich nicht so aus, als ob Bestände zurückgehalten werden. Bei Aliexpress verschwinden seit Monaten beliebte Modelle oder sind nur noch vereinzelt erhältlich. Das Weihnachtsgeschäft 2026 wird nicht so werden, wie wir es viele Jahre gewohnt waren.

Reinhard_Schaefer
Gast
Reinhard
3 Tage her

Da fällt die Entscheidung eher für den Vorgänger aus, der immerhin optisch 7nd haptisch wie auch leistungstechnisch mehr bietet. Und das für weniger Geld. Wie man heutzutage Telekameras mit so kleinen Sensoren noch verbauen kann, entzieht sich meinem Verständnis… Allerdings schafft es Samsung bei seinem viel teureren S26 Ultra auch, einen unter 3fach Sensor mit 1/3.94″ und einen 5fach Sensor mit 1/2.52″ zu verbauen, da wird die KI kräftig arbeiten müssen. Und auch Sony hatte beim Xperia 1 VII einen Minisensor mit 1/3,5″ verbaut, der dann auch noch variablen Zoom (aber schlecht) anbot. Immerhin haben sie sich ebenfalls deutlich teurer… Weiterlesen »

Maarqs
Gast
Maarqs
12 Stunden her
Antwort an  Reinhard

Ich habe seit Mai ein F8 ultra und empfinde es schon als reichlich schwer. Ehrlich, so sehr mich ein größerer Akku reizen könnte, es zu bereuen, beim F8 zugeschlagen zu haben, so froh bin ich, dass es nicht noch ein paar Gramm schwerer ist. Die übrigen Unterschiede finde ich weder in die eine noch in die andere Richtung eindrucksvoll. Wenn man die Geräte nicht gerade im Vergleich nebeneinander vor sich hat, werden die Unterschiede wahrscheinlich gar nicht auffallen. Daher: Geldbeutel und Gewicht sprechen eher für das F8 ultra. Weckt mich wieder, wenn es was wirklich Neues gibt, etwa WiFi8 oder… Weiterlesen »

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