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Vivo X Fold 6 Test

Getestet von Benjamin Kalt am Bewertung: 88%
Vorteile
  • Optik, Haptik & Verarbeitung
  • fast so dünn wie ein normales Smartphone
  • sehr guter Fingerabdrucksensor
  • Software mit Foldable-Features
Nachteile
  • schlechtes Hitzemanagement
  • kein eSIM, UWB, 6GHz-Band & Bluetooth 6
  • inkonsistente Kameras (außer Selfies)
Springe zu:
CPU MediaTek Dimensity 9500 - 1 x 4,2 GHz + 3 x 3,5 GHz + 4 x 2,7 GHz
RAM 12GB RAM, 16GB RAM
Speicher 1 TB, 256GB, 512GB
GPU Mali G1-Ultra
Display 2528 x 1120, 6,5 Zoll 120Hz (AMOLED)
Betriebssystem OriginOS - Android 16
Akkukapazität 7000mAh
Ladegeschwindigkeit 80 Watt, 40 Watt (kabellos)
Speicher erweiterbar Nein
Hauptkamera 200MP + 50MP (dual) + 50MP (triple)
Frontkamera 20MP
USB-Anschluss USB-C 3.1 (10GBit/s)
Kopfhöreranschluss Nein
Entsperrung Fingerabdruck, Face-ID
4G 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41
5G 1, 2, 3, 5, 7, 8, 12, 20, 25, 28, 38, 40, 41, 66, 77, 78
NFC Ja
SIM Dual - nano
Gewicht 228g
Maße 157,2 x 74,3 x 9,4mm
Antutu (v11) 3578665
Benachrichtigungs-LED Nein
Updatezeitraum unklar
Hersteller
Getestet am 26.08.2026

Vivo bringt weiterhin Jahr für Jahr ein neues großes Foldable in China auf den Markt. Ich habe die letzten Wochen mit dem aktuellen Modell verbracht. Das Vivo X Fold 6 kostet in China mindestens 1.025€ und ist damit auch im Import wahrlich kein Schnäppchen. Aber welches faltbare Smartphone ist das schon?

Vivo X Fold 6 Banner I

Ob der chinesische Hersteller den hohen Preis rechtfertigen kann, indem das X Fold 6 ein sehr gutes Smartphone ist, klären wir in diesem Testbericht!

Design & Verarbeitung

Uns hat das Vivo X Fold 6 in der sehr schicken grünen Farbvariante erreicht. Wenn starkes Licht auf die Rückseite fällt, ändert sich die Luminanz der Farbe. Ebenfalls erhältlich sind Grau und Weiß. Zudem gibt es eine graue Sonderedition mit goldenen Akzenten, allerdings exklusiv für die Variante mit 1TB Speicher, die umgerechnet 1.448€ kostet. Von der Farbe abhängig ist außerdem das Material der Rückseite. Der Rahmen besteht immer aus Metall.

Der Lieferumfang ist insgesamt sehr gut und umfasst eine Hülle, ein Kabel von USB-C auf USB-C, ein Netzteil mit 100W und noch ein bisschen Klein- und Papierkram.

Vivo X Fold 6 Banner II

Zusammengeklappt liegen die Abmessungen bei 157,2 x 74,3 x 9,4 Millimeter. Damit ist es tatsächlich etwas dicker als ein normales Smartphone, aber es wirkt nicht so. Das Gewicht liegt bei 228 Gramm und damit nur minimal über normalen Smartphones. Mein Pixel 10 Pro (zum Test) ist aufgrund des Qi2-Magneten ähnlich schwer und demzufolge habe ich mich schon an ein Gewicht über 200 Gramm gewöhnt.

Aufgeklappt ist das X Fold 6 von Vivo dann nur noch 4,4 Millimeter dick und das ist einfach beeindruckend. Die Haptik und die Verarbeitungsqualität sind fantastisch. Allerdings wirkt das Smartphone aufgeklappt schon weniger robust, als ein (doppelt so dickes) Smartphone. Drauf setzen würde ich mich nicht. Der einzige Anschluss ist USB-C (USB 3.1 mit Display-Port). Es gibt einen Dual SIM-Slot und einen Fingerabdrucksensor im Ein-/Ausschalter.

Vivo X Fold 6 Banner III

Stereo-Lautsprecher stehen bereit, klingen aber ehrlicherweise nicht allzu überzeugend. Das ist im Vergleich mit einem Gerät im klassischen Barren-Format eigentlich immer der Fall. Das Scharnier hat jederzeit einen sehr guten Job gemacht und fühlt sich hochwertig an. Jedoch hätte ich mir eine kleine Einkerbung im Rahmen gewünscht, um das Handy beim Aufklappen besser greifen zu können.

Ein weiterer Kritikpunkt: Durch das riesige Kameraelement ist die Gewichtsverteilung nicht unbedingt ideal. Vivo liefert hier keine positiven und auch keine negativen Überraschungen und damit ein gutes Gesamtpaket.

Displays des Vivo X Fold 6

Das äußere Display des Vivo X Fold 6 misst 6,5 Zoll in der Diagonale und die Auflösung beträgt 2528 x 1120 Pixel. Die Bildwiederholrate liegt bei 120Hz und es handelt sich natürlich um ein AMOLED-Panel. Im manuellen Modus haben wir bis zu 900 Lux gemessen. Wenn ihr auf den Automatikmodus setzt, sind bis zu 1.370 Lux möglich. Das Minimum liegt bei 2 Lux. Der Bildschirm könnte im Vergleich mit anderen Smartphones sicherlich noch etwas heller sein, doch im Alltag bin ich jederzeit sehr gut zurechtgekommen.

Display Helligkeit (in Lux) Einheit: Lux
smartzone logo
2.990 Lux
2.090 Lux
2.080 Lux
1.370 Lux
0
300
600
900
1.200
1.500
1.800
2.100
2.400
2.700
3.000

Damit kommen wir zum größeren inneren Display. Ich habe jetzt erstmals für einen längeren Zeitraum ein Foldable verwendet und tatsächlich hat mich die (vor allem bei direktem Licht) durchaus sichtbare Falte im Alltag nicht gestört. Hier liegt die Spitzenhelligkeit bei 966 Lux im manuellen und 1.650 Lux im automatischen Modus. Diese Messwerte sind niedriger als beim Vorgänger, dem Vivo X Fold 5 (zum Test). Wir messen übrigens bei einem vollflächig weißen Bildschirm, also einem sogenannten 100%-Fenster. Widevine L1 und Dolby Vision, HDR10 und HDR10 Plus werden weiterhin unterstützt.

Vivo X Fold 6 Banner IV

Die Bildschirme des Vivo X Fold 6 sind sicherlich nicht perfekt, aber ich habe sie im Alltag jederzeit als sehr gut empfunden und nie Probleme gehabt. Das Format finde ich allerdings nicht ideal. Das äußere Display ist sehr hoch und der innere Bildschirm nicht breit genug. Allerdings würde ein anderes Seitenverhältnis, vor allem bei dieser Größe, wohl weniger gut in der Hand liegen. Für mich ist es ein Kompromiss und für einen Kompromiss würde ich nicht so viel Geld auf den Tisch legen wollen.

Leistung & Speicher

Jetzt wird es spannend, denn hier beginnt das bis dato sehr gute Gesamtbild zu bröckeln. Mit dem MediaTek Dimensity 9500 ist ein sehr potenter Prozessor integriert.

Die Leistung habe ich im Alltag als gut empfunden. Allerdings ist kein Performance-Sprung zu den Vorjahresmodellen erkennbar. Das unterstreichen auch die Benchmarks.

Antutu (v10)
smartzone logo
Snapdragon 8 Elite 2.638.100
MediaTek Dimensity 9500 2.600.438
Snapdragon 8 Elite 2.404.573
Snapdragon 8 Gen 3 1.905.110
0
300.000
600.000
900.000
1.200.000
1.500.000
1.800.000
2.100.000
2.400.000
2.700.000
3.000.000
Geekbench Single (v6)
0
400
800
1.200
1.600
2.000
2.400
2.800
3.200
3.600
4.000
Geekbench Multi (v6)
0
2.000
4.000
6.000
8.000
10.000
12.000
14.000
16.000
18.000
20.000
3D Mark (Wildlife Extreme)
0
800
1.600
2.400
3.200
4.000
4.800
5.600
6.400
7.200
8.000

Wirklich problematisch ist hingegen das Thermal Throttling. Den 3D Mark Stress Test hat das Vivo X Fold 6 schon nach wenigen Minuten wegen Überhitzung beendet. Unseren CPU Stress Test hat es durchgehalten, aber innerhalb von 30 Minuten auf 48% gedrosselt.

Im aufgeklappten Zustand waren die Ergebnisse durchweg minimal besser. Schon nach fünf Minuten im 3D Mark Stress Test wird das Gehäuse außerdem heiß – ich habe rund 42°C gemessen. Das liegt sicherlich auch am Formfaktor, aber andere Foldables gehen mit der Hitze durchaus besser um.

Insgesamt ist die Performance einem High-End-Modell würdig, aber normale Barren-Smartphones haben deutlich mehr Reserven und können die Leistung länger am Stück halten. Das ist dann schon der nächste Kompromiss.

System des Vivo X Fold 6

Auf dem Vivo X Fold 6 läuft OriginOS 6 auf Basis von Android 16 und im Testzeitraum sind zwei Updates bei mir eingetrudelt. Derzeit (Stand: 9. August 2026) ist das Sicherheitslevel vom 1. Juni 2026 und damit nicht aktuell – auf meinem Pixel läuft schon das August-Update. Ein offiziell bestätigtes Update-Versprechen ist uns nicht bekannt.

Mit der chinesischen Oberfläche bin ich hingegen besser ausgekommen, als ich erwartet hatte. Ein paar Sachen sind aber durchaus nervig oder sogar problematisch: Wenn ich auf dem Startbildschirm nach rechts wische, werden irgendwelche leicht bekleideten Anime-Waifus angezeigt, die gefühlt mehrere Fetische in sich vereinen. Vivo bezeichnet das als „dynamische Empfehlungen für wertvolle Inhalte” und es ist abschaltbar.

Ansonsten lassen sich die China-Apps zumindest stummschalten. Von einem Smartphone mit (globalem) HyperOS fühle ich mich mehr belästigt. Überhaupt kein Fan bin ich, primär wenn ich den inneren Bildschirm verwende, von der geteilten Benachrichtigungsleiste. Und natürlich gibt es die klassischen Einschränkungen der China-ROMs – unter anderem fehlt Quick Share. Dafür funktioniert Android Auto problemlos und der Play Store und die Google Apps lassen sich sehr einfach installieren. Auch Deutsch ist als Systemsprache verfügbar. 

Mir ist die Software wichtiger als die Hardware und daher würde für mich der Import eines Vivo X Fold 6 nicht in Frage kommen. Allerdings hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan und nutzbar ist das chinesische System allemal. Die Foldable-Features, darunter die immer sichtbare Taskleiste und Multitasking-Features, sind sehr gut umgesetzt. Das macht bei der Nutzung richtig Spaß.

Kameras

Vivo verbaut auf der Rückseite andere Hardware als beim Vorgänger und beim Blick auf die Testaufnahmen von Jonas mit dem Vivo X Fold 5 kann ich leider nur von einem Downgrade sprechen. Ich habe die Kameras des Vivo X Fold 6 als schwach wahrgenommen. Zwar sind Foldables durch den geringen Querschnitt physikalisch eingeschränkt, aber faltbare Modelle anderer Hersteller liefern bessere Ergebnisse. Der Vergleich mit einem Pixel 9a (zum Test) erscheint fast schon unfair, obwohl es keine Telekamera hat.

  • Hauptkamera: 200MP (Samsung HPB), f/1.7-Blende, OIS
  • Ultraweitwinkel: 50MP, f/2.1-Blende
  • Periskop-Kamera: 50MP (Sony LYTIA 602), f/2.6-Blende, 3x Zoom, OIS

Darüber hinaus stehen zwei Frontkameras mit je 20MP zur Verfügung und es kann sogar ein externes Teleobjektiv mit 200 Millimeter Brennweite angebracht werden. Das liest sich alles ziemlich gut – woher kommt also mein harscher Einstieg in diese Kategorie?

Hauptkamera

Die Hauptkamera ist bei Tag und bei Nacht die beste Kamera des Vivo X Fold 6. Die Bilder sind jederzeit korrekt fokussiert und die natürliche Unschärfe im Hintergrund durch den relativ großen Sensor wird schön gezeichnet. Bei Nacht sind die Bilder hell und stimmig.

Jetzt folgt ein großer Block mit Kritik. Bei meinem Pixel 10 Pro habe ich einen Ausschuss von etwa einem Bild aus tausend. Wegen falscher Belichtung, seltsamer Farben oder was auch immer. Bei der Hauptkamera des Vivo X Fold 6 waren es eher drei aus 20. Teilweise habe ich sofort hintereinander zwei Bilder desselben Motivs gemacht und sie haben völlig verschieden ausgesehen.

Das größte Problem des Vivo-Foldables ist der Hang zur Überbelichtung. Einige Bilder sind schlicht und ergreifend zu hell. Abstufungen in der Dynamik wirken gerne mal abgehackt. Auch die Farbwiedergabe ist zeitweise eine halbe Katastrophe – das wird weiter unten im direkten Vergleich deutlicher.

Ich denke nicht, dass all das ein Problem der Hardware ist. Bei der Bildverarbeitung läuft aber etwas schief. Daran muss Vivo arbeiten.

Ultraweitwinkel

Die Ultraweitwinkelkamera ist leider noch schlechter. Zwar werden Verzeichnungen durch den Weitwinkel sehr gut korrigiert und die Bildschärfe ist gut, aber die Probleme, mit denen die Hauptkamera zu kämpfen hat, sind hier noch stärker ausgeprägt.

Vor allem Grüntöne sind einfach nicht konsistent. Der HDR-Effekt wirkt bei manchen Motiven komplett hilflos. Der Himmel auf dem ersten eingebundenen Bild war eigentlich Blau mit ein paar leichten Wolken. Bei Vivo sieht das aus wie ein nahendes Gewitter mit sehr ungesunder Farbgebung. Das Bild vom Shop am Hundertwasserhaus ist viel zu hell. Schaut im Vergleich auf das korrekt belichtete Bild daneben.

Bei Nacht fängt die Hauptkamera merklich mehr Licht ein als die Ultraweitwinkelkamera.

Telekamera

Seltsamerweise wirken die Probleme bei der Telekamera weniger stark ausgeprägt. Die automatische Belichtung hat hier ganz gut funktioniert und auch die Farbwiedergabe ist besser. Leider ist sie aber nicht konsistent.

Das ist dann auch schon das Stichwort: Alle Kameras des Vivo X Fold 6 sind nicht in sich konsistent und auch nicht mit den anderen Sensoren. Farbwiedergabe und Belichtung der Hauptkamera sind gerne mal völlig anders, als bei der Tele- und Ultraweitwinkelkamera. Nichts passt richtig zusammen.

Oft genug kommt trotzdem mal ein gutes Bild dabei raus – vor allem eben bei der Tele- und Hauptkamera – aber einen so großen Ausschuss bei einem so teuren Gerät habe ich ehrlich gesagt noch nie erlebt. Vivo muss schnellstens an der Software schrauben und das in den Griff bekommen!

Selfies

Hier gibt es nicht viel zu sagen, denn die Selfies sind solide und sehen unabhängig von der gewählten Frontkamera ähnlich bis gleich aus. Alternativ verwendet ihr das äußere Display und macht Selfies mit der Hauptkamera. Da kommen mehr Details bei rum und das Bild hat mehr Tiefe.

Portraits

Die Kantenerkennung des Portraitmodus ist leider nicht besonders gut. Ich nutze den Modus einfach nicht, denn wirklich echt sieht er bei keinem Gerät aus. Sehr seltsam ist beim Vivo X Fold 6, dass die allermeisten Portraits nicht in voller Auflösung, sondern in 1280 x 960 Pixel auf dem Speicher landen. Das sieht man auch.

Konnektivität und Kommunikation des Vivo X Fold 6

Hier liefert das Vivo X Fold 6 fast alles, was das Herz begehrt. Es unterstützt Dual SIM mit zwei physischen SIM-Karten, aber kein eSIM. Obwohl es sich um die China-Variante handelt, sind alle für Deutschland wichtigen Bänder, darunter das LTE-Band 20, vorhanden. Ich hatte keinerlei Probleme mit dem Empfang im Netz der Telekom.

Dazu gibt es WiFi 7 ohne 6GHz-Band und das etwas ältere Bluetooth 5.4 mit AAC, SBC, aptX, aptX HD, LDAC und LHDC. GPS im Dual-Band, NFC und alle Sensoren haben in meinem Test tadellos funktioniert, wobei die Ortung per GPS nicht so genau war, wie ich es von anderen Geräten kenne.

Der Vibrationsmotor wirkt sehr hochwertig und ein IR-Sender ist auch vertreten. Besonders toll finde ich den USB 3.1-Anschluss mit Unterstützung für DisplayPort. Ultrabreitband fehlt.

Akkulaufzeit & Ladegeschwindigkeit

Damit kommen wir zum größten Highlight des Vivo X Fold 6. Der Akku ist mit 7.000mAh noch größer als beim Vorgänger und die Laufzeiten sind demnach richtig gut. Ich bin ohne Probleme über zwei Tage normaler Nutzung gekommen. Beim Zocken auf dem inneren Bildschirm reichen aber einige Stunden, um den Akku komplett zu leeren. Mir ist vor allem der niedrige Verbrauch im Leerlauf positiv aufgefallen.

Akkulaufzeit Einheit: Stunden
smartzone logo
7.000 mAh 21,5 Std
4.800 mAh 19,9 Std
5.600 mAh 19,5 Std
5.820 mAh 16,3 Std
6.000 mAh 13,7 Std
0
5
10
15
20
25
30
Akkulaufzeit (60Hz) Einheit: Stunden
smartzone logo
7.000 mAh 23,6 Std
4.800 mAh 22,1 Std
5.820 mAh 21,2 Std
5.600 mAh 20,2 Std
0
5
10
15
20
25
30
Ladegeschwindigkeit Einheit: Minuten
smartzone logo
66 Watt 50 min
80 Watt 50 min
80 Watt 60 min
80 Watt 70 min
45 Watt 70 min
0
10
20
30
40
50
60
70
80

Die Ladegeschwindigkeit ist mit 70 Minuten länger als beim Vorgänger und verglichen mit dem Vivo X Fold 3 Pro sogar doppelt so lang. Das 100W-Netzteil aus der Verpackung lädt das Vivo X Fold 6 mit maximal 80W. Kabelloses Laden mit 40W ist möglich. PPS-Netzteile werden zwar ohne Probleme akzeptiert, laden aber deutlich langsamer.

Testergebnis

Getestet von
Benjamin Kalt

Selten ist mir die Bewertung eines Smartphones so leicht gefallen. Das Vivo X Fold 6 punktet mit seiner sehr guten Materialauswahl, Optik und Haptik. Die zwei Bildschirme sind ebenfalls sehr gut. Die Systemleistung ist im Alltag hoch und die Konnektivität insgesamt auch top. Das gilt sogar ganz besonders für die Akkulaufzeit, die gefühlt sogar noch etwas besser war, als die Benchmarks suggerieren.

Das größte Problem des Vivo X Fold 6 sind die extrem inkonsistenten Kameras. Im Test konnte ich mich nie darauf verlassen, dass eine Aufnahme brauchbar wird. Das kenne ich vom Pixel 10 Pro einfach gar nicht mehr. Darüber hinaus sind die Sensoren des Vivo-Foldables schlecht aufeinander abgestimmt und liefern völlig unterschiedliche Aufnahmen desselben Motivs. Im Bereich Kameras muss Vivo nachbessern. Unsere Wertung ist hier sogar noch wohlwollend.

Das zweite größere Problem ist das Wärmemanagement, das auffällig schlecht ist, sogar im Vergleich mit anderen Foldables und dem eigenen Vorgänger. Ich könnte nicht behaupten, dass mir das im Alltag negativ aufgefallen wäre, aber ich spiele auch keine aufwändigen 3D-Games.

Wenn euch diese Punkte nicht abschrecken, kriegt ihr ein Foldable mit guter Software für die Produktivität und herausragender Akkulaufzeit.


Gesamtwertung
88%
Design und Verarbeitung
90 %
Display
90 %
Leistung und System
85 %
Kamera
70 %
Konnektivität
95 %
Akku
95 %

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Ewald
Gast
Ewald
7 Tage her

Moin Zusammen,
Testet ihr auch Honor V6 oder Oppo Find N6?
Habe keine Test bei euch gefunden.

Theo Noestonto
Gast
Theo Noestonto
12 Tage her

“Wenn ich auf dem Startbildschirm nach rechts wische, werden irgendwelche leicht bekleideten Anime-Waifus angezeigt, die gefühlt mehrere Fetische in sich vereinen.”

Was will uns der Autor denn hiermit suggerieren? Altersfreigabe erst ab 18? Warum schreibt er hier um den heissen Brei herum?

Ferner: Unter den Beispielphotos finden sich Aufnahmen (11. bei Hauptkamera & 3. bei Weitwinkel), welche ja wohl kaum in freier Wildbahn als Testbeispiele entstanden sind, sondern bestenfalls als Kunst einzustufen sind. Nicht seriös und und mir völlig unverständlich im Kontext mit einem Test. Wozu derartiges?

Theo Noestonto
Gast
Theo Noestonto
12 Tage her
Antwort an  Benjamin

Eine Kachelwand abzulichten, deren Original niemand bekannt ist, trägt wohl kaum dazu bei, die Qualität der Photographie beurteilen zu können. Die schnippische Schlussfrage kommentiere ich gar nicht erst…

Reinhard_Schaefer
Gast
Reinhard
12 Tage her
Antwort an  Benjamin

Eure Bewertungen der Vivos weichen meist stark von denen anderer Tester ab, ob beim Test des X300 pro oder diesmal hier. Ich habe sehr viele Aufnahmen mit meinem Fold6 gemacht und kann das Ergebnis im Kamerabereich nicht nachvollziehen. Den Teleextender habe ich auch mehrfach eingesetzt, wobei dieser wie auch beim X300s/ X300 unpraktischer ist, da der Mount für das Teleobjektiv keine Öffnungen für die übrigen Kameras bereithält und man ihn dadurch immer entfernen muss, will man die anderen Kameras nutzen. Zuvor besaß ich fast ein Jahr das X300 pro. Natûrlich muss man gegenüber diesem Abstriche bei der Kamera machen, aber… Weiterlesen »

jonas-andre
Autor
Team
jonas-andre
11 Tage her
Antwort an  Reinhard

Servus, danke für den ausführlichen Beitrag! Beim X300 Pro waren wir beim ersten Test tatsächlich nicht so richtig überzeugt. Nach genau solchem Feedback aus den Kommentaren haben wir aber einen Nachtest gemacht, und danach ist es in unserer Kamera-Bestenliste auf Platz 4 gelandet, direkt hinter dem X300 Ultra auf Platz 2: https://www.smartzone.de/bestenlisten/handykameras/ Beim X Fold 6 ist Benjamin dagegen auf eine Inkonsistenz gestoßen, und die benennen wir offen! Auch wenn man in den Kommentaren gerade eher den Eindruck bekommt, wir sollten sie besser ignorieren. Bei inkonsistenten Aufnahmen über einen längeren Praxistest hinweg gibt es aber einfach nicht allzu viel Spielraum.… Weiterlesen »

MSSaar
Gast
MSSaar
11 Tage her
Antwort an  jonas-andre

Inkonsistenzen ignorieren? Auf keinen Fall! Wenn 3 von 20 Bildern schlecht sind, ist die große Mehrzahl von 17 gut. Und an der Bewertung mit 88% sieht man, dass ihr das Gerät trotzdem wertschätzt.

Mir geht es darum, den Grund für die Unterschiede zu finden. Denkt an Sherlock Holmes: Wenn alles andere ausgeschlossen ist, ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich es auch sein mag. Man sollte vielleicht das Testgerät als Ursache nicht komplett ausschließen.

Iluminatus23
Gast
Iluminatus23
12 Tage her

Also ich kann den Test überhaupt nicht nachvollziehen!
Es ist das Foldabld mit der wohl besten Kamera am Markt und es hat zusätzlich die geniale Möglichkeit einen 200er Tele zu montieren. Das wird nicht Mal erwähnt!
Welche Software Version lag dem Test denn zu Grunde?
Es gab einige Updates, wobei die Kamera nie so schlecht war.
Ich bin mehr als zufrieden und es ist zudem auch nochmal ein Sprung ggü dem Fold 5. Und ich komme vom Vivo X 300 Ultra….also ich weiß von was ich spreche. 😉

Scar43
Gast
Scar43
11 Tage her
Antwort an  Iluminatus23

Würde zufällig “Google” oder “Pixel” auf dem Smartphone stehen, hätte es die besten Fotos überhaupt. Ich habe das schon länger hinterschaut, dazu noch die auffällig vielen unnötigen Google News. Mit mir nicht mehr @smartzone

AMG_One
Gast
AMG
12 Tage her

Hallo zusammen,

ich suche ein gutes Fold-Smartphone. Welche Top 5 könnt ihr empfehlen?

MSSaar
Gast
MSSaar
12 Tage her

In seinem Video war Pavel Kaplun ziemlich begeistert von den Kameras und bezeichnet sie als die beste in einem Foldable. Irgendwas muss da anders sein.

MSSaar
Gast
MSSaar
12 Tage her
Antwort an  Benjamin

Erfahrungen im Forum und andere Tests zeigen auch keine Inkonsistenzen.

Vivo X Fold6: Erste Erfahrungen (Vivo X Fold6)
Videos und Tests zum Vivo X Fold6 (Vivo X Fold6)

Reinhard_Schaefer
Gast
Reinhard
9 Tage her
Antwort an  Benjamin

Sehr interessant ist dieser Kameratest https://youtu.be/TZarRM4E9Q4?is=TBlKlWyuNvWTR8gT
Hier kann man auch das Umschalten zwischen den verschiedenen Kameras und deren Konsistenz dabei gut einordnen, ebenso manche Stärken, aber auch Schwächen bei Dunkelheit je nach Kamera.

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