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Bluetti Balco Transfer Hub im Test – Verwandelt eure Powerstation in ein Balkonkraftwerk

Getestet von Michael am
Vorteile
  • verwandelt jede Powerstation in einen Heimspeicher
  • netzkonforme 800W Einspeisung/2300W Ladung
  • schnelle dynamische Einspeisung
  • exzellente Verarbeitung
  • vereinfachte Anmeldung als Balkonkraftwerk
Nachteile
  • keine PV-Überschussladung
  • App reagiert stellenweise sehr träge
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Der Energiespezialist hat mit dem Bluetti Transfer Hub eine Weltneuheit präsentiert. Endlich ist es möglich, jede handelsübliche Powerstation in ein Speichersystem für Balkonkraftwerke zu verwandeln. Der Bluetti Transfer Hub fungiert dabei als Bindeglied zwischen Powerstation und Netzeinspeisung. Er integriert einen Wechselrichter mit 800W Einspeiseleistung sowie 2.300W Ladeleistung für eure Powerstation und ist zudem mit gängigen Smart-Metern wie dem Shelly Pro 3 EM und dem Everhome Ecotracker-IR kompatibel.

Bluetti Transfer Hub Einleitung

Viele von euch besitzen bereits Powerstations für das Camping oder die mobile Stromversorgung. In den meisten Fällen werden diese nur saisonal genutzt und verbringen die restliche Zeit ungenutzt im Regal oder in der Garage. Das kann sich mit dem Bluetti Transfer Hub grundlegend ändern. Zukünftig könnt ihr die Powerstation in der nutzungsfreien Zeit mit dem Bluetti Transfer Hub verbinden, sie mit Sonnenenergie aufladen und den überschüssigen Strom zu Hause in das Stromnetz einspeisen. Somit lässt sich die Stromrechnung nachhaltig senken und die Auslastung der Powerstation optimieren. Wir haben für euch den neuen Bluetti Transfer Hub ausführlich getestet und zeigen, ob das System diese vollmundigen Versprechungen einhalten kann.

Lieferumfang des Bluetti Transfer Hub

Der Lieferumfang ist sehr übersichtlich gestaltet. Dem Paket liegen neben dem Bluetti Balco Transfer Hub lediglich eine Schnellstartanleitung und Befestigungsmaterial für die Wandmontage bei. Weiteres Zubehör ist nicht notwendig, da alles Erforderliche für den Betrieb bereits integriert ist. Die beiden Anschlusskabel für die Verbindung zum heimischen Stromnetz und zur Powerstation haben eine Länge von 150 Zentimetern. Das ist für eine Wandmontage des Transfer Hubs vergleichsweise knapp bemessen.

Bluetti hat uns für den Test weiterhin das dreiphasige Bluetti-Smart-Meter und einen Bluetti Smart-Plug zur Verfügung gestellt. Während das Smart-Meter den gesamten Stromverbrauch im Haus überwacht, misst der Smart-Plug die Leistung einzelner angeschlossener Geräte.

Funktionsprinzip und technische Daten

Das Funktionsprinzip des Bluetti Transfer Hub ist schnell erklärt. Handelsübliche Powerstations bieten die Möglichkeit, verschiedenste Geräte mobil mit Strom zu versorgen. Allerdings besitzen fast alle Modelle auf dem Markt keine Funktion zur Einspeisung in das heimische Stromnetz. Der Bluetti Transfer Hub ändert das. Er ist das Bindeglied zwischen dem AC-Ausgang der Powerstation und der netzkonformen Einspeisung in das Hausnetz. Das bedeutet, ihr könnt euch mit eurer Powerstation, dem Transfer Hub und entsprechenden Solarmodulen ein Balkonkraftwerk mit Speicher für euer Zuhause aufbauen.

Bluetti Transfer Hub Aufbau

Der technische Aufbau ist extrem simpel. Der Transfer Hub verfügt über zwei Anschlusskabel (Grid und AC-Input). Das Grid-Kabel verbindet ihr mit eurem heimischen Stromnetz, den AC-Input-Stecker steckt ihr in eine freie Ausgangssteckdose der Powerstation. Anschließend verbindet ihr noch den Ladeeingang der Powerstation mit der mittigen Schuko-Steckdose („Charging Socket”) des Transfer Hubs. Schon ist das System einsatzbereit.

Bluetti Transfer Hub technische Daten

Wie ihr den technischen Daten entnehmen könnt, bietet der Bluetti Transfer Hub eine maximale Einspeiseleistung von 800W und bleibt somit netzkonform für die vereinfachte Anmeldung als Balkonkraftwerk. Die Ladeleistung für die angeschlossene Powerstation kann bis zu 2.300W betragen. Der Transfer Hub ist nach IP54 vor Staub und Wasser geschützt. Somit kann selbst ein leichter Regenschauer dem System nichts anhaben. Bedenkt jedoch, dass die meisten Powerstations über keine IP-Zertifizierung verfügen. Das Gesamtsystem solltet ihr daher wettergeschützt installieren.

Betrieb mit Drittanbieter-Powerstations

Der Bluetti Transfer Hub ist nicht nur zu hauseigenen Bluetti-Powerstations kompatibel, sondern auch zu Geräten von Drittanbietern.

Hier gibt es allerdings einige Einschränkungen, die ihr kennen solltet. Während hauseigene Bluetti-Geräte über die Bluetti-App miteinander kommunizieren, ist das bei Drittanbietern nicht möglich. Somit kennt der Bluetti Transfer Hub den Ladestand der angeschlossenen Powerstation nicht und kann auch die Solar-Eingangsleistung nicht erfassen. Weiterhin sollte die Powerstation über eine Ausgangsleistung von mindestens 850W verfügen, um den Transfer Hub ausreichend zu versorgen. Die AC-Ausgänge der Powerstation müssen dauerhaft aktiv bleiben, um den Transfer Hub bei Bedarf mit Energie zu versorgen. Einige Hersteller schalten die AC-Ausgänge bei geringer oder fehlender Last nach einiger Zeit ab. Dementsprechend solltet ihr darauf achten, dass eure Powerstation diese Funktion unterstützt.

Design und Verarbeitung

Mit Abmessungen von nur 271 x 222 x 132 Millimeter und einem Gewicht von rund 4000 Gramm ist der Bluetti Transfer Hub äußerst kompakt aufgebaut. Das Gehäuse besteht zu großen Teilen aus grauschwarzem Aluminium und bietet auf der Frontseite eine Kunststoffabdeckung für die Ladesteckdose.

An diese Ladesteckdose schließt ihr den Ladeeingang eurer Powerstation an. Darüber befindet sich mit dem ON/OFF-Taster das einzige Bedienelement des Transfer Hubs. Der darunterliegende LED-Streifen signalisiert den Akkustand der angeschlossenen Powerstation und gibt über verschiedene Farben den Betriebszustand aus.

Neben den beiden Anschlusskabeln (Netzanschluss und AC-Ausgang der Powerstation) gibt es ein Sicherungselement (15 Ampere), das bei Überlast auslöst. Die Rückseite wird durch einen Kühlkörper geprägt, der die Verlustleistung durch natürliche Konvektion ableitet. Insgesamt ist die Verarbeitung exzellent. Sowohl das Gehäuse als auch die Kabelverbindungen und die Ladesteckdose machen einen hochwertigen Eindruck.

Inbetriebnahme und Steuerung

Für den Test des Bluetti Transfer Hubs benötigen wir selbstverständlich eine Powerstation. Wir verwenden einerseits die Bluetti Elite 300 (zum Test) und für die Drittanbietersteuerung die DJI Power 2000 (zum Test), die wir für euch bereits ausführlich unter die Lupe genommen haben. Für den elektrischen Anschluss verbindet ihr den Transfer Hub mit dem heimischen Stromnetz und schließt den AC-Ausgang der Powerstation an den Hub an. Abschließend verbindet ihr den Ladeeingang der Powerstation mit der Steckdose des Transfer Hubs. Sobald der Transfer Hub mit Strom versorgt wird, startet er automatisch. Im Anschluss benötigt ihr noch die Bluetti-App für die Grundkonfiguration.

Steuerung mit der Bluetti-App

Für die Konfiguration des Bluetti Transfer Hubs benötigt ihr zwingend die hauseigene Bluetti-App für Android oder iOS. Nach der Installation legt ihr ein Nutzerkonto mit E-Mail-Adresse und Passwort an. Danach startet ihr die Gerätesuche via Bluetooth. Der Bluetti Transfer Hub wird nach wenigen Sekunden erkannt, danach richtet ihr ihn für das heimische WLAN ein. Anschließend könnt ihr ein Balco-System erstellen. Dieses bietet euch eine animierte Ansicht des Energieflusses sowie die Möglichkeit, alle kompatiblen Bluetti-Geräte in das Energiesystem einzubinden und zentral zu steuern.

Das System ist sowohl mit dem hauseigenen Bluetti Smart Meter als auch mit dem Shelly Pro 3 EM und dem Everhome Ecotracker-IR kompatibel.

Auf der Startseite erhaltet ihr eine Übersicht über die aktuelle Solarleistung der angeschlossenen Powerstation, den Netzverbrauch und die Einspeiseleistung des Transfer Hubs. Weiterhin stehen historische Daten zum Stromverbrauch, der eingespeisten Energiemenge und der Einsparung durch den Transfer Hub zur Verfügung.

Betriebsmodi

Insgesamt bietet der Bluetti Transfer Hub vier Betriebsmodi, die wir im Folgenden näher erläutern:

KI-Modus

Für diesen Modus benötigt ihr zwingend ein Smart-Meter. Das System erfasst euren Hausverbrauch, analysiert den Solarertrag und passt die Einspeiseleistung dynamisch an den Verbrauch an. Bis zu einer Grenze von 800W gleicht das System den Hausverbrauch so aus. Zusätzlich bezieht das System Strompreisdaten von Nord Pool ein. Nutzer dynamischer Stromtarife können die angeschlossene Powerstation dadurch in Niedrigpreisphasen über das Stromnetz aufladen, um die Energie in Hochpreisphasen selbst zu nutzen.

Selbstnutzung

Dieser Modus funktioniert im Grunde wie der „KI-Modus”. Das Smart-Meter (oder der Bluetti Smart-Plug) erfasst euren Hausverbrauch und passt das Einspeiseverhalten dynamisch an. In diesem Modus berücksichtigt das System allerdings keine Strompreisdaten oder Verbrauchsanalysen, es deckt lediglich den Hausbedarf automatisiert ab.

Backup-Modus

In diesem Modus ladet ihr die angeschlossene Powerstation manuell auf 100% auf, sodass sie für den nächsten mobilen Einsatz bereitsteht.

Benutzerdefiniert

Verfügt euer Haushalt über kein Smart-Meter, könnt ihr eine Grundlast zwischen 0 und 800W definieren. Zusätzlich lässt sich ein Zeitplan erstellen, der festlegt, wann und wie viel Leistung in das Hausnetz eingespeist wird. Dieser Wert wird zur definierten Grundlast addiert. Das bedeutet: Bei 200W Grundlast und 200W im Zeitplan werden 400W eingespeist. Ihr könnt hier auch die Ladung der angeschlossenen Powerstation zeitabhängig aktivieren. Die Ladeleistung lässt sich allerdings nicht festlegen, die Powerstation lädt mit der von ihr vorgegebenen maximalen Ladeleistung.

Sowohl im benutzerdefinierten Modus als auch bei der „Selbstnutzung” lässt sich die untere und obere Ladegrenze der Powerstation frei konfigurieren. Im „KI-Modus” ist diese Funktion unverständlicherweise nicht verfügbar.

In den Geräteeinstellungen lässt sich Zubehör wie hauseigene Powerstations, Smart-Meter oder Smart-Plugs hinzufügen. Die Einspeisung in das Hausnetz lässt sich von 0-800W einstellen oder bei Bedarf komplett deaktivieren. Neben Firmware-Updates könnt ihr die Helligkeit des LED-Streifens anpassen oder das Gerät in einen Ruhemodus versetzen.

Insgesamt ist der Funktionsumfang der App auf das Wesentliche beschränkt und auch für technisch weniger versierte Nutzer schnell verständlich.

Der Bluetti Transfer Hub im Testbetrieb

Normalerweise würden wir an dieser Stelle die Leistungsdaten der Solarmoduleingänge und die technischen Spezifikationen an unseren Labornetzteilen überprüfen. Da es sich bei dem Transfer Hub jedoch nur um das Bindeglied zwischen Powerstation und Stromnetz handelt, ist dies nicht möglich. Die Powerstation bestimmt sowohl die AC-Ladeleistung als auch die Möglichkeit zum Anschluss von Solarmodulen.

Dennoch testen wir vor allem das Temperaturverhalten, den Standby-Verbrauch und die Effizienz des Gesamtsystems.

Eigenverbrauch und Effizienz

Der Standby-Verbrauch des Bluetti Transfer Hubs liegt bei rund 3W und somit in einem niedrigen Bereich. Bedenkt jedoch, dass die angeschlossene Powerstation für den Betrieb dauerhaft mit aktiven AC-Ausgängen laufen muss. Je nach Modell kommen hier 10-30W Eigenverbrauch der Powerstation hinzu. Das kann vor allem in Phasen ohne Solarnachladung einige Prozent Akkukapazität kosten.

Um die Einspeisung zu ermöglichen, synchronisiert sich der Bluetti Transfer Hub mit dem heimischen Stromnetz. Die 230V-Wechselspannung aus der Powerstation muss nochmals in netzverträgliche 230V mit exakter Frequenz gewandelt werden. Es handelt sich also um eine AC-AC-Wandlung, die ebenfalls verlustbehaftet ist. Für einen Test der Gesamteffizienz haben wir die angeschlossene Bluetti Elite 300 vollständig aufgeladen und in verschiedenen Durchgängen mit 200/400/800W in das Hausnetz einspeisen lassen (Rest-SoC 5%). Folgende Werte haben wir ermittelt:

  • Bei 200W konnten 2.251Wh entnommen werden, 3.390Wh wurden nachgeladen
  • Bei 400W konnten 2.350Wh entnommen werden, 3.250Wh wurden nachgeladen
  • Bei 800W konnten 2.459Wh entnommen werden, 3.324Wh wurden nachgeladen

Daraus ergibt sich eine durchschnittliche Effizienz von 71% (66% bei 200W, 72% bei 400W und 74% bei 800W). Schauen wir in den Testartikel zur Bluetti Elite 300, sehen wir, dass die Effizienz ohne Transfer Hub bei rund 75% liegt. Die Wandlungsverluste der AC-AC-Wandlung halten sich somit in Grenzen.

Temperaturverhalten

Um eine hohe Temperaturentwicklung zu provozieren, haben wir den Transfer Hub mit der vollen Einspeiseleistung von 800W drei Stunden lang einspeisen lassen. Die Raumtemperatur betrug zum Testzeitpunkt rund 25°C.

Die Temperaturen pegelten sich nach etwa zwei Stunden bei rund 50°C auf der Vorderseite und 54°C an den Kühlrippen ein. Höher stieg die Temperatur im Testverlauf nicht. Bei dynamischer Einspeisung im Realbetrieb liegen die Temperaturen rund 10°C unter unseren ermittelten Volllastwerten. Eine Drosselung der Ausgangsleistung konnten wir nicht beobachten.

Zusammenfassend schafft es der Bluetti Transfer Hub, die Verlustleistung zufriedenstellend abzuführen. Selbst bei Außentemperaturen von über 30°C sollten keine Probleme auftreten.

Realbetrieb

Für unseren Test verwenden wir sowohl die Bluetti Elite 300 als auch eine DJI Power 2000 als Energiespeicher für den Transfer Hub. Die Einspeisung erfolgt wahlweise zeitgesteuert, dynamisch per Smart-Meter oder mithilfe der Bluetti Smart-Plugs.

Der zeitgesteuerte Modus funktionierte im Test problemlos. Sowohl die programmierten Zeiten als auch die Einspeisewerte wurden exakt eingehalten. Zusätzlich können die Bluetti Smart-Plugs den Verbrauch eines angeschlossenen Geräts erkennen und diesen zum vordefinierten Einspeisewert hinzuaddieren.

Liefert der Transfer Hub beispielsweise 200W Grundlast und ihr schaltet einen Verbraucher mit 200W über den Smart-Plug ein, regelt der Transfer Hub die Einspeiseleistung auf insgesamt 400W hoch. Die Reaktionszeit vom Erkennen der Last bis zur Nachregelung liegt bei etwa 5-10 Sekunden. Für Geräte, die nur kurz aktiv sind oder stark schwankende Leistung aufnehmen, eignet sich der Smart-Plug daher weniger.

Ein völlig anderes Bild ergibt sich bei der dynamischen Einspeisung mittels Smart-Meter. Für unseren Test nutzen wir den Shelly Pro 3 EM. Neben dem Shelly ist der Bluetti Transfer Hub auch mit dem hauseigenen Smart-Meter und dem Ecotracker-IR kompatibel. Im Modus „Selbstnutzung” erfasst das Smart-Meter den Hausverbrauch und regelt die Einspeiseleistung bis zu 800W dynamisch nach. Das funktioniert in der Praxis ausgezeichnet. Die Regelung ist sehr schnell und präzise: Laständerungen werden innerhalb von 2-5 Sekunden ausgeregelt. Der Transfer Hub trifft dabei zwar nicht sofort die Punktlandung, pendelt sich aber nach wenigen Sekunden bei -1 bis -20W Netzbezug ein. Das System speist somit lieber minimal Energie ein, als Netzbezug zuzulassen. Verlasst euch hier allerdings nicht auf die Werte in der App: Diese reagiert bezüglich Einspeiseleistung und Netzbezug äußerst träge und zeigt veraltete Werte an.

PV-Überschussladung

Besitzt euer Haushalt bereits eine größere Solaranlage, wäre es praktisch, die angeschlossene Powerstation automatisch aufzuladen, sobald Überschussenergie zur Verfügung steht. Der Bluetti Transfer Hub erkennt über das Smart-Meter zwar, wenn im Haus mehr Energie erzeugt als verbraucht wird, eine automatische PV-Überschussladung lässt sich bisher jedoch nicht starten.

Bluetti Transfer Hub Ladeschalter

Derzeit könnt ihr die Ladung nur manuell über den Schalter in der App oder direkt per Taster am Transfer Hub starten. Ob Bluetti eine automatische PV-Überschussladung per Update nachreicht, bleibt abzuwarten.

Der Betrieb mit Drittanbieter-Powerstations

Wer eine Powerstation eines Fremdanbieters nutzt, muss sich nicht zwingend ein Bluetti-Modell zulegen. Wichtig ist lediglich, dass das Gerät eine AC-Ausgangsleistung von mindestens 850W besitzt und die Ausgänge dauerhaft aktiv halten kann.

Allerdings müsst ihr mit einigen Einschränkungen leben: Da Powerstation und Bluetti Transfer Hub nicht direkt miteinander kommunizieren, wird der Akkustand weder in der App noch am Transfer Hub angezeigt. Auch die Ladeleistung angeschlossener Solarmodule lässt sich in der Bluetti-App nicht einsehen. Eine untere Entladegrenze könnt ihr dementsprechend ebenfalls nicht festlegen. Sowohl die zeitgesteuerte als auch die dynamische Einspeisung per Smart-Meter funktionieren jedoch genauso zuverlässig.

Testergebnis

Getestet von
Michael

Der Bluetti Transfer Hub liefert im Test ein überzeugendes Gesamtpaket und macht aus klassischen Powerstations einen flexiblen Heimspeicher für Balkonkraftwerke. Besonders die einfache Installation und die zuverlässige, dynamische Einspeiseregelung mit dem Shelly Pro 3EM sprechen für das System. Die Effizienz bleibt trotz zusätzlicher Wandlung auf einem akzeptablen Niveau, auch wenn der Eigenverbrauch der Powerstation berücksichtigt werden muss. Einschränkungen gibt es lediglich bei Drittanbieter-Geräten und der fehlenden automatischen PV-Überschussladung. Für einen Verkaufspreis von 269€ bietet der Transfer Hub jedoch eine clevere Lösung, um vorhandene Powerstations sinnvoller auszulasten, die sich viele Powerstation-Besitzer schon seit vielen Jahren gewünscht haben.

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