Startseite » Gadgets » UREVO CyberMega im Test: smartes Laufband für zu Hause
Zum Anfang

UREVO CyberMega im Test: smartes Laufband für zu Hause

Getestet von Holger Becker am
Vorteile
  • zahlreiche Trainingsprogramme
  • grundlegende Nutzung auch ohne App möglich
  • stabiler Aufbau
  • angenehme Dämpfung ohne störende Federwirkung
  • komplett vormontiert
  • bis 20km/h und automatische Steigung bis 12%
Nachteile
  • groß, schwer und hoher Platzbedarf
  • grobe Matrixanzeige statt Farbdisplay
  • App nicht durchgehend im Querformat nutzbar
  • Handy-Ablage und App-Ausrichtung nicht abgestimmt
  • schief montiertes Display
  • deutlich hörbar bei hohem Tempo (über 60 dB(A))
Springe zu:

Mit dem CyberMega bringt UREVO ein Laufband auf den Markt, das sich deutlich oberhalb der zahlreichen Walking Pads des Herstellers positioniert. Bis zu 20km/h, eine automatisch verstellbare Steigung von maximal 12 Prozent, eine 48 x 130 Zentimeter große Lauffläche und ein bürstenloser Antrieb machen deutlich, dass ich es hier mit einem vollwertigen Laufband zu tun habe.

Urevo CyberMega Test

Das zeigt sich auch bei den Abmessungen. Mit 158 x 77 Zentimetern Grundfläche und einem angegebenen Gewicht von 63,5 Kilogramm benötigt das CyberMega einen festen Platz. Unter dem Schreibtisch verschwindet es nicht und als Büro-Laufband eignet es sich schon aufgrund seiner Konstruktion nicht. Zwar lässt sich das Laufband zusammenklappen, wirklich kompakt wird es dadurch aber nicht. Die Klappfunktion reduziert vor allem die Höhe. Wer das CyberMega zu Hause nutzen möchte, sollte deshalb vor dem Kauf genau prüfen, ob ausreichend Stellfläche vorhanden ist.

UREVO CyberMega Stellfläche

UREVO stellt bei der Vermarktung die Marathon-Funktionen in den Vordergrund. KI-Coaching und automatische Streckenprofile klingen interessant, sind für viele Käufer aber womöglich gar nicht das entscheidende Argument. Deshalb betrachte ich das CyberMega in diesem Test vor allem als das, was es für die meisten Nutzer sein dürfte: ein leistungsfähiges Laufband für regelmäßiges Gehen, Joggen und Laufen zu Hause.

UREVO CyberMega

Ich prüfe, was die beworbenen Funktionen im Alltag leisten. Ich schaue mir Geschwindigkeit und Steigung genauer an, beschäftige mich mit der App und bewerte Bedienung und Laufgefühl. Außerdem messe ich Lautstärke und Stromverbrauch. Gerade bei der Software und dem ungewöhnlichen Matrixdisplay stoße ich auf einige Punkte, die UREVO aus meiner Sicht noch verbessern sollte.

Technische Daten des UREVO CyberMega

Merkmal UREVO CyberMega
Geschwindigkeit 1 bis 20km/h
Steigung 0 bis 12% automatisch
Steigungsstufen 12
Lauffläche 48 x 130cm
maximale Belastung 136kg
Motor Dual Brushless, Herstellerangabe 4,0 HP
Gewicht 63,5kg laut Hersteller
Abmessungen aufgebaut 158 x 77 x 133cm
Abmessungen zusammengeklappt 158 x 77 x 27,5cm
App UREVO
Safety-Key ja
Trainingsprogramme ja
Klappmechanismus SwiftFold
Apple Health / Google Health Connect ja

Die Werte in der Tabelle entsprechen den Herstellerangaben.

Lieferung und Aufbau

Bereits die Lieferung sorgte für eine Überraschung. Ohne vorherige Terminabsprache stand plötzlich eine Spedition vor meinem Haus und wollte eine Palette mit einem laut Frachtunterlagen 101,5 Kilogramm schweren Paket abliefern. Zum Glück war ich zu Hause. Der Fahrer stellte die Palette vor der Haustür ab. Aufgrund der Größe und des Gewichts haben wir das Paket anschließend mit vier Personen ins Haus getragen.

Die 101,5 Kilogramm führten zudem zu Verwirrung, denn UREVO gibt das Gewicht des CyberMega mit 63,5 Kilogramm an. Auf Nachfrage erklärte mir der Hersteller, dass die 101,5 Kilogramm auf dem Versandlabel lediglich das von DHL berechnete Volumen- beziehungsweise Abrechnungsgewicht darstellen.

Der eigentliche Aufbau fällt dagegen erfreulich einfach aus. Das CyberMega kommt komplett vormontiert und ist nach wenigen Handgriffen einsatzbereit.

UREVO CyberMega aufgebaut

Nach dem Anschluss an das Stromnetz benötigt das Laufband außerdem den roten Sicherheitsschlüssel. Ohne diesen lässt es sich nicht normal in Betrieb nehmen. Den magnetisch befestigten Safety-Key verbinde ich während des Trainings mit der Kleidung. Löst er sich bei einem Sturz oder entferne ich mich zu weit vom Bedienpult, stoppt das Laufband.

UREVO CyberMega Sicherheitsschlüssel

Für ein Gerät dieser Größe ist die Inbetriebnahme unkompliziert. Stundenlanges Schrauben oder die Montage zahlreicher Einzelteile entfällt.

Verarbeitung, Größe und Konstruktion

Das CyberMega hinterlässt auf den ersten Blick einen stabilen Eindruck. Angesichts einer vom Hersteller genannten maximalen Belastbarkeit von 136 Kilogramm erwarte ich das allerdings auch. Die tragende Konstruktion besteht überwiegend aus Metall, während UREVO die sichtbaren Bereiche großflächig mit Kunststoff verkleidet.

UREVO CyberMega Konstruktion

 

Die Größe solltet ihr nicht unterschätzen. Mit 158 x 77 Zentimetern beansprucht das CyberMega dauerhaft eine beträchtliche Stellfläche. Hinzu kommt der notwendige Platz zum sicheren Aufsteigen und Laufen.

Damit unterscheidet sich das Gerät grundsätzlich von einem Walking Pad wie dem JAGJOG JT57 (zum Test) oder dem Moov Run Plus (zum Test). Das CyberMega ist kein Laufband, das ich nach dem Training mal eben unter den Schreibtisch schiebe. Auch für die gelegentliche Bewegung während der Büroarbeit ist es nicht konzipiert.

UREVO CyberMega Test

Der Klappmechanismus ändert daran nur bedingt etwas. Lediglich der obere Bügel mit dem Bedienpanel lässt sich nach unten klappen. Die eigentliche Lauffläche bleibt unverändert am Boden stehen. Die Grundfläche von 158 x 77 Zentimetern bleibt, die Höhe sinkt auf 27,5 Zentimeter. Vor dem Kauf würde ich deshalb mit einem Maßband prüfen, ob am vorgesehenen Standort ausreichend Platz vorhanden ist. Einzig die schief montierte Matrixanzeige gibt Anlass zur Kritik. Darauf gehe ich im nächsten Abschnitt noch genauer ein.

 

UREVO CyberMega  19

Die Lauffläche misst 48 x 130 Zentimeter. Für Walking und normales Joggen ist die Fläche ausreichend. Gerade größere Personen und Läufer mit langen Schritten sollten diesen Punkt berücksichtigen.

Bedienung und ungewöhnliches Matrixdisplay

Einer der auffälligsten Punkte des CyberMega ist das große Bedienfeld. Zunächst könnte der Eindruck entstehen, dass UREVO hier einen entsprechend großen Bildschirm integriert hat. Das ist allerdings nicht der Fall.

UREVO verwendet eine grobe Matrixanzeige. Aus kurzer Entfernung sind die einzelnen Punkte beziehungsweise die Lochstruktur deutlich zu erkennen. Für grundlegende Informationen wie Geschwindigkeit, Steigung oder Trainingsstatus reicht diese Darstellung aus. Trotzdem hinterlässt sie bei mir einen zwiespältigen Eindruck.

Bei einem Laufband für rund 1.000 Euro und einem derart großen Panel hätte sich ein vollwertiges Farbdisplay angeboten. Trainingsinformationen, Streckenprofile und virtuelle Routen könnte das Gerät damit direkt anzeigen. Stattdessen übernimmt das Smartphone einen wesentlichen Teil dieser Aufgaben. Bedienen lässt sich das CyberMega direkt am Gerät. Geschwindigkeit und Steigung lassen sich während des Trainings verändern. Zusätzlich bietet das Bedienfeld Schnellwahlmöglichkeiten.

Bei meinem Testgerät fällt außerdem auf, dass das große Matrixdisplay nicht gerade im Gehäuse sitzt. Besonders im Vergleich zu den umlaufenden Kanten ist die Schrägstellung deutlich zu erkennen und lässt sich auf den Fotos entsprechend dokumentieren. Zunächst hatte ich vermutet, dass sich die Ausrichtung über eine Befestigung oder Justierung korrigieren lässt. Das ist jedoch nicht möglich. Das Display sitzt fest im Gehäuse und es gibt keine Einstellmöglichkeit. Die Funktion beeinträchtigt das zwar nicht, bei einem Laufband dieser Preisklasse ist die schiefe Montage für mich aber ein klarer Verarbeitungsmangel.

Geschwindigkeit im Praxistest

UREVO gibt einen Geschwindigkeitsbereich von 1 bis 20km/h an. Damit reicht das Spektrum vom langsamen Gehen bis zum schnellen Lauftraining. Auf eine messtechnische Überprüfung der Geschwindigkeit habe ich verzichtet. Durch meine regelmäßige Nutzung professioneller Laufbänder im Fitnessstudio habe ich jedoch einen guten Vergleich. Die angezeigten Geschwindigkeiten des CyberMega entsprechen meinem Eindruck nach in etwa den Werten der dort genutzten Geräte. Größere Abweichungen sind mir im direkten Laufgefühl nicht aufgefallen.

Automatische Steigung im Test

Neben der Geschwindigkeit gehört die automatische Steigungsverstellung zu den wichtigsten Funktionen des CyberMega. UREVO verspricht maximal 12 Prozent. Hier muss ich zunächst zwischen Prozent und Grad unterscheiden. Eine Steigung von 12 Prozent entspricht einem Winkel von rund 6,84 Grad. 12 Prozent sind also keinesfalls 12 Grad. Ich kontrolliere die tatsächliche Neigung direkt auf der Lauffläche.

Natürlich ist eine App auf dem Smartphone kein geeichtes Messgerät. Meine Messungen des Neigungswinkels dienen deshalb lediglich als Orientierung und nicht als exakter messtechnischer Nachweis. Die ermittelten Werte zeigen aber, ob die eingestellte Steigung plausibel ist und wie nah sie an den Herstellerangaben liegt.

Laufgefühl und Dämpfung

UREVO bezeichnet die Konstruktion als HiveTech-Dämpfung und spricht von zwölf Dämpfungspunkten. Solche Bezeichnungen sagen für mich zunächst wenig darüber aus, wie sich das Laufband tatsächlich anfühlt. Deshalb bewerte ich die Dämpfung im Praxiseinsatz.

UREVO CyberMega Dämpfung

Beim Laufen fällt mir vor allem das angenehm weiche Abrollen des Fußes auf. Die Dämpfung ist deutlich spürbar, ohne dass sich die Lauffläche unangenehm federnd oder schwammig anfühlt. Das Laufgefühl empfinde ich insgesamt als sehr ausgewogen. Im direkten Vergleich mit professionellen Laufbändern muss sich das CyberMega beim Laufkomfort nicht verstecken.

UREVO CyberMega Dämpfung

Auch die 48 Zentimeter breite Lauffläche spielt hier eine Rolle. Bei langsamem Walking stellt sie kaum eine Herausforderung dar. Mit zunehmender Geschwindigkeit wird dagegen wichtiger, wie viel seitliche Reserve mir tatsächlich bleibt.

Lautstärke & Stromverbrauch

Ein Laufband erzeugt zwangsläufig Geräusche. Dabei muss ich zwischen Motor, Laufgurt und den eigentlichen Trittgeräuschen unterscheiden. UREVO bewirbt den bürstenlosen Antrieb als besonders leise. Entscheidend ist für mich die Lautstärke im realen Betrieb, nicht eine einzelne Herstellerangabe. Deshalb messe ich die Geräuschentwicklung zusätzlich mit einem Schallpegelmessgerät in dB(A).

Gerade für den Einsatz in einer Wohnung dürfte der Trittschall mindestens ebenso relevant sein wie das eigentliche Motorgeräusch.

Bei einem Laufband dieser Leistung interessiert mich auch der Stromverbrauch. Die Leistungsaufnahme hängt stark von der Geschwindigkeit ab. Deshalb messe ich mehrere Betriebszustände.

 

Die angegebenen Werte zeigen die Leistungsaufnahme in Watt. Gemessen habe ich jeweils bei leer laufendem Band, also ohne zusätzliche Belastung durch eine Person. Das war für reproduzierbare Messwerte notwendig, da ich während der Messungen selbst nicht auf dem Laufband laufen konnte. In der Praxis liegt die Leistungsaufnahme unter Belastung entsprechend höher und hängt unter anderem von Körpergewicht, Geschwindigkeit und Steigung ab.

UREVO-App: umfangreich, aber nicht konsequent umgesetzt

Mit der UREVO-App erweitert sich der Funktionsumfang erheblich. Neben Trainingsdaten stehen verschiedene Programme, geführte Workouts und virtuelle Strecken zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem „AI Rhythm Fit”, Fatburn– beziehungsweise Kalorienprogramme, „Rhythm Workouts” und „Meditation Walk”.

UREVO-App

Wichtig finde ich, dass sich das CyberMega auch ohne Smartphone nutzen lässt. Für normales Gehen, Joggen und Laufen möchte ich nicht zwingend ein Smartphone, Benutzerkonto oder eine Internetverbindung benötigen.

Bei der Bedienung der App stoße ich allerdings auf einen Punkt, den ich bei einem Produkt dieser Preisklasse nicht nachvollziehen kann: Teile der App funktionieren ausschließlich im Hochformat, während die App beispielsweise „Challenges” und „World Tour” im Querformat darstellt. Zunächst dachte ich an eine falsche Einstellung. Deshalb habe ich direkt bei UREVO nachgefragt. Der Hersteller bestätigte mir, dass die App derzeit tatsächlich kein durchgängiges Querformat unterstützt. Übersicht und Einstellungen stehen nur im Hochformat zur Verfügung. Eine Einstellung, mit der ich die komplette App ins Querformat zwingen kann, existiert nicht.

Das wäre für sich genommen nur etwas lästig. Beim CyberMega kommt allerdings ein konstruktives Problem hinzu: Der vorgesehene Platz für das Smartphone befindet sich direkt vor der Matrixanzeige und ist auf die Nutzung im Querformat ausgelegt. Genau dort möchte ich das Smartphone während des Trainings natürlich verwenden. Damit passen Hard- und Software aus meiner Sicht nicht richtig zusammen. Hier sollte UREVO die App nachbessern und konsequent eine Querformatdarstellung anbieten.

UREVO CyberMega Displayausrichtung

Da mir das Smartphone als alleinige Anzeige auf Dauer zu klein war, habe ich mir für den Test einen kleinen Monitor direkt über dem Display des CyberMega an die Wand gehängt. Darauf kann ich die Inhalte der App beziehungsweise die virtuellen Trainingsstrecken deutlich größer verfolgen, während das Smartphone weiterhin am Laufband bleibt. Für mich ist das eine praktische Lösung, sie zeigt aber gleichzeitig, welchen Mehrwert ein richtiges Farbdisplay im CyberMega selbst gehabt hätte.

UREVO CyberMega Aufstellung

Trainingsprogramme für den normalen Alltag

Die umfangreichen Marathon-Funktionen stehen bei UREVO stark im Mittelpunkt der Werbung. Für meinen normalen Trainingsalltag finde ich andere Funktionen zunächst interessanter. Direkt verfügbar sind Programme wie „Burn”, „Climb”, „Walk”, „Burn+”, „Jog” und „Run+”. Zusätzlich lassen sich Trainingsziele nach Zeit, Strecke oder Kalorien festlegen. Damit muss ich Geschwindigkeit und Steigung nicht während jeder Trainingseinheit manuell verändern. Gerade für regelmäßiges Training zu Hause bringen solche Programme Abwechslung in den Ablauf. Hinzu kommen Tagesstatistiken und eine Trainingshistorie.

World Tour und Marathon-Funktionen

Auch wenn ich die Marathon-Funktionen bewusst nicht in den Mittelpunkt dieses Tests stelle, gehören sie zum CyberMega und sollen deshalb nicht fehlen. Über die App erreiche ich virtuelle Strecken und Marathonprofile. Dazu zählen unter anderem Berlin und Boston.

UREVO Berlin Marathon

Interessant ist dabei vor allem die Kopplung zwischen Software und Hardware. Das Laufband kann seine Steigung automatisch an das virtuelle Streckenprofil anpassen.

RGB-Beleuchtung

Auch an die Beleuchtung hat UREVO gedacht. LED-Leisten flankieren die Lauffläche auf der linken und rechten Seite und sorgen besonders in einem etwas dunkleren Raum für einen auffälligen Effekt. Die App bietet zahlreiche Einstellungen. Neben unterschiedlichen Leuchteffekten lassen sich auch mehrfarbige Darstellungen auswählen. Ob ein Laufband eine solche RGB-Beleuchtung benötigt, darf jeder selbst entscheiden. Für mich ist wichtiger, dass ich sie individuell konfigurieren und bei Bedarf vollständig deaktivieren kann. Auch die akustischen Signale beziehungsweise Pieptöne lassen sich anpassen.

Wartung, Schmierung, Motor & Haltbarkeit

Wie jedes klassische Laufband benötigt auch das CyberMega etwas Wartung. Besonders wichtig ist die Schmierung des Laufgurts beziehungsweise der Lauffläche. UREVO hat dafür einen separaten Ölzugang an der rechten Fußschiene vorgesehen.

UREVO CyberMega Ölung

Das gefällt mir besser, als regelmäßig den Laufgurt anheben zu müssen, um Schmiermittel darunter zu verteilen. Präsentationen des CyberMega nennen ein Schmierintervall von ungefähr 125 Meilen beziehungsweise rund 200 Kilometern.

Auch die Spannung und der gerade Lauf des Laufbands lassen sich bei Bedarf nachjustieren. Am hinteren Ende befinden sich auf beiden Seiten Einstellschrauben, die sich mit einem Inbusschlüssel verstellen lassen. Damit kann ich das Band nachspannen oder einen seitlichen Versatz korrigieren. Wichtig ist, die Schrauben nur in kleinen Schritten zu verstellen und anschließend zu kontrollieren, ob das Band wieder mittig und gleichmäßig läuft.

UREVO Laufbandeinstellungen

UREVO bezeichnet den Antrieb als Dual Brushless 4,0 HP Motor. Durch den bürstenlosen Aufbau entfällt zumindest der klassische Verschleiß von Kohlebürsten. Bei den darüber hinausgehenden Aussagen zur Lebensdauer werde ich allerdings vorsichtig. UREVO wirbt mit einer Motorlebensdauer von bis zu 1.000.000 Kilometern beziehungsweise auf anderen Produktseiten mit rund 620.000 Meilen. Das entspricht derselben Größenordnung.

UREVO Motor

Eine solche Laufleistung kann ich im Rahmen eines Produkttests selbstverständlich nicht überprüfen. Auch die von mir gefundenen externen Tests weisen sie nicht unabhängig nach. Deshalb behandle ich diese Zahl ausschließlich als Herstellerangabe.

Testergebnis

Getestet von
Holger Becker

Das UREVO CyberMega ist für mich in erster Linie ein vollwertiges Laufband für das regelmäßige Training zu Hause. Mit 1 bis 20km/h und bis zu 12 Prozent automatischer Steigung bietet es dafür einen großen Trainingsbereich. Besonders überzeugt mich das angenehm weiche Abrollen, ohne störende Federwirkung. Beim Laufkomfort kann ich das CyberMega mit den professionellen Geräten vergleichen, die ich regelmäßig im Fitnessstudio nutze. Seine Größe solltet ihr allerdings nicht unterschätzen. Das CyberMega ist weder Walking Pad noch Büro-Laufband und benötigt einen festen Stellplatz. Auch zusammengeklappt bleiben 158 x 77 Zentimeter Grundfläche bestehen.

Verbesserungspotenzial sehe ich bei Display und App. Bei einem Laufband um 1.000 Euro hätte ich statt der groben Matrixanzeige ein vollwertiges Farbdisplay erwartet. Hinzu kommt der wenig durchdachte Wechsel der App zwischen Hoch- und Querformat. Die zahlreichen Trainingsprogramme, die automatische Steigung und die virtuellen Strecken bieten dagegen viel Abwechslung. Positiv finde ich außerdem, dass das normale Training auch ohne App möglich ist.

Preisvergleich

Unsere Empfehlung
1000 €*

1-2 Tage, mir Prime versandkostenfrei
Zum Shop
Unsere Empfehlung
Nur 1000 €* Zum Shop
1-2 Tage, mir Prime versandkostenfrei

Liebe Leserinnen und Leser von Smartzone, wenn Du Dich entscheidest, weiter zu stöbern und vielleicht sogar einem Link in unserem Preisvergleich oder im Text zu folgen, kann es sein, dass Smartzone eine kleine Provision vom jeweiligen Anbieter erhält. Aber keine Sorge, unsere Auswahl an und Meinung zu Produkten ist frei von finanziellen Verlockungen. Wir sind so konzentriert wie ein Shaolin-Meister im Zen-Modus! Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Das bedeutet, dass wir für deinen Einkauf eine Provision von Amazon erhalten, sich der Preis für dich aber nicht ändert. - Preise zuletzt aktualisiert am 31.10.2026

Newsletter bestellen

Hol Dir die neuesten Infos zu Chinahandys und Gadgets direkt ins Postfach!

Tests und News direkt auf dein Smartphone.
Alle News Updates über Telegram.

Kommentare

Abonnieren
Kommentar Updates
guest
0 Kommentare
neuste
älteste beste Bewertung

Liebe Leserinnen und Leser von Smartzone, wenn Du Dich entscheidest, weiter zu stöbern und vielleicht sogar einem Link in unserem Preisvergleich oder im Text zu folgen, kann es sein, dass Smartzone eine kleine Provision vom jeweiligen Anbieter erhält. Aber keine Sorge, unsere Auswahl an und Meinung zu Produkten ist frei von finanziellen Verlockungen. Wir sind so konzentriert wie ein Shaolin-Meister im Zen-Modus! Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Das bedeutet, dass wir für deinen Einkauf eine Provision von Amazon erhalten, sich der Preis für dich aber nicht ändert.

Smartzone App
Lade jetzt deine Smartzone App