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Mit den Sony WF1000XM6 geht der japanische Technikgigant schon in die sechste Generation seiner teuersten True-Wireless-Modelle. Ein sperriger Name hat jedoch keinen Einfluss darauf, dass Sony absurd hohe 280€ aufruft. Dafür bekommt ihr waschechte TWS-Kopfhörer in „Knospenform“, also ohne Stäbchen, die dennoch mit einem starken Sound, starkem ANC und langer Akkulaufzeit überzeugen wollen. Zahlreiche Softwarefeatures runden das Paket ab. Details erfahrt ihr im Test.
Design & Verarbeitung
Verglichen mit dem direkten Vorgänger haben sich Form und Design durchaus verändert. Runder, gleichmäßiger und symmetrischer soll es nun sein. Tatsächlich sehen die WF1000XM6 älteren TWS-Modellen, wie etwa den Redmi Buds 4 (zum Test), sehr ähnlich. Haltet ihr die Sony WF1000XM6 in der Hand, merkt ihr jedoch die qualitativen Unterschiede. Die Buds sind etwas schwerer (6,5g), aber auch glatter und sie wirken weniger filigran, vielleicht auch, weil sie mit 22 x 25 x 15 Millimeter ein gutes Stück größer ausfallen als die erwähnten Redmi Buds 4.
Sony erfindet das Rad aber nicht neu: Ladekontakte an der Innenseite, zwei Ausgleichsöffnungen an der Außenseite, dazwischen der Touch-Bereich und ringsum eigene kleine Löcher für die Mikrofone. Nett ist die kleine Kante auf halber Höhe, die die Kopfhörer sehr griffig macht. Der Lautsprecherausgang misst 5mm und wird bei Sony nicht durch ein Gitter geschützt. Stattdessen ist das Schutzgitter komplett in die Stöpsel ausgelagert. Ob das langfristig eine gute Idee ist? Dazu passt auch, dass die WF1000XM6 zwar leicht gegen Wasser geschützt sind, aber gar keinen Schutz gegen Staub bieten (IPX4). Gemessen daran, dass selbst sehr günstige TWS-Kopfhörer meist IP55 bieten, ist das recht wenig.
Dafür legt Sony der Packung gleich Stöpsel aus Formschaum bei, die ein Gitter integriert haben. Solche Stöpsel sind auch vormontiert. Der Vorteil ist natürlich: Wenn das Gitter verschmutzt, könnt ihr die Stöpsel einfach waschen oder gar tauschen.
Ein Näherungssensor ist integriert, aber für das Auge unsichtbar. Ebenfalls unsichtbar ist die Status-LED an der Station. Diese befindet sich unter einer Kunststoffschicht und wird nur bei Aktivierung sichtbar.
Grundsätzlich handelt es sich um eine recht wuchtige Station mit 61 x 41 x 26 Millimeter. Ein USB-C-Port befindet sich auf der Rückseite, daneben ein Pairing-Button. Der Deckel öffnet sich sanft von allein, sobald der magnetische Widerstand überwunden ist. Ein Öffnungswinkel über 90° gewährt einen sehr bequemen Zugriff auf die Buds. Ein massives Aluscharnier sorgt wiederum für langfristige Funktionalität. Die Innenseite des Deckels ist mit angerautem Kunststoff ausgekleidet. Das bekommt ihr nicht oft zu spüren, fühlt sich aber hochwertig an. Eine Verformung des Deckels ist kaum möglich, er sitzt bombenfest. Die Verarbeitung ist top. Auch wenn viel Kunststoff verwendet wird, ist die Haptik hervorragend und Station sowie Buds wirken, als ob sie viele Jahre unbeschadet durchhalten könnten.
Lieferumfang
Für 280€ könnte der Lieferumfang zwar noch üppiger ausfallen, doch immerhin werden die Stöpsel in vier Größen (XS, S, M, L) mitgeliefert. Dabei handelt es sich ausschließlich um Stöpsel aus Formschaum, die Silikonalternativen spart sich Sony.
- Sony WF1000XM6
- Ladecase (560mAh)
- Stöpsel aus Formschaum (XS, S, M, L)
- USB-C auf USB-A-Kabel
- Schnellstartanleitung
- Mehrsprachige Bedienungsanleitung
Tragekomfort
Durch die Stöpsel aus Formschaum ist die Abdichtung nach außen super und die Buds sitzen fest im Ohr. Allerdings liegen die Kopfhörer am Ohr an und „schweben“ nicht in der Luft, was je nach Ohrform für Druckpunkte sorgen kann. Vormontiert sind die M-Stöpsel, die recht breit ausfallen. Es lohnt sich in jedem Fall, auch die anderen Größen zu probieren. Ich hatte beim richtigen Eindrehen auch über längere Zeit keine Probleme, andere Tester bemerkten aber, dass sich nach einer Weile ein Druckgefühl aufbaut, da sie die Kopfhörer schon von Anfang an spüren konnten.
Beim Sport konnte ich keine Probleme feststellen. Die WF1000XM6 sitzen fester als so mancher Stäbchen-Vertreter, Nachjustieren war so gut wie nie notwendig. Die Station macht sich in der Hosentasche hier und da bemerkbar, da die Kanten recht hart ausfallen. Ansonsten ist natürlich Vorsicht bei Wasser und Staub geboten, denn während die Kopfhörer immerhin das niedrige IPX4-Zertifikat erhalten haben, geht die Station komplett leer aus.
Soundqualität der Sony WF1000XM6
Mit den Sony WF1000XM6 holt ihr euch vor allem Optionen ins Haus. Optionen und Anpassungsmöglichkeiten, gar nicht unbedingt die höchsten Zahlen oder neuesten Techniken. Zu sehen ist dies an einem Bluetooth-5.3-Chip oder dem klein ausfallenden 8,4mm-Treiber.
Gleichzeitig setzt Sony mit LDAC und LC3 auf hochauflösende und moderne Standards, wobei mich auch gewundert hätte, wenn Sony kein LDAC integriert. ANC spielt bei diesen Kopfhörern aber eine ebenso große Rolle wie die Integration von Spatial-Audio, vielen Equalizer-Funktionen und einem extra angepassten Soundmodus für 3D-Spiele.
Eine kleine Besonderheit stellt DSEE Extreme dar. Die Funktion soll KI-basiert vorher komprimierte Musik in Echtzeit optimieren und entkomprimieren. Erklärtes Ziel ist es also, aus jeder Audiodatei wieder die originale, verlustfreie Version herzustellen. Das ist durchaus spannend, fügt dem Ganzen aber auch eine weitere Stufe der Komplexität hinzu, die schwer prüfbar ist, ohne die Audiokurve einer Master-Datei mit einer extrapolierten Version von DSEE Extreme zu vergleichen. Denn die KI kann ja viele Noten und Effekte hinzufügen, wenn der Tag lang ist. Stimmen muss das dann noch nicht.
| Frequenz: | 20–40.000Hz |
| Bluetooth: | 5.3 |
| Treibergröße: | 8,4mm |
| Nennleistung: | k.A. |
| Chipsatz: | k.A. |
| ANC-Dämpfung: | k.A. |
| Reichweite: | 15m |
| Modellnummer: | YY2985 |
| Widerstand: | k.A. |
| Einzelnutzung: | Ja |
| Lautstärke: | k.A. |
| Hochauflösender Codec: | Ja, LDAC |
| Profile/Codecs: | AVRCP 1.6, A2DP 1.3, HFP 1.7, HSP, TMAP, SBC, AAC, LC3, LDAC, Auracast |
| Akkukapazität EB: | 95mAh |
| Akkukapazität LS: | 560mAh |
| Wasserresistenz: | IPX4 |
Sound
Die mannigfaltige Auswahl an Einstellungsmöglichkeiten, um den Klang an die eigenen Vorlieben anzupassen, hört nicht beim Equalizer auf. Dennoch versuchen wir Sonys Komplexitätsmonster auf eine Basis herunterzubrechen. Das heißt: LDAC aktiviert, ANC aufgedreht und den Equalizer deaktiviert.
Und die ist großartig. Die Sony WF1000XM6 haben einen sehr vollen und runden Klang. Sie driften leicht in etwas zu warme Töne ab, was im Gesamtkonzept aber wunderbar funktioniert. Bässe kommen donnernd über die Membranen, Mitten sind klar und verständlich. Höhen halten sich etwas zurück, fügen sich aber passabel in das Klangspektrum ein. Wer hier absolut nichts an der Software verstellt, bekommt trotzdem ein sehr befriedigendes Erlebnis. Details werden schön abgebildet und die Stereo-Trennung ist erste Sahne.
Es gibt allerdings auch negative Aspekte. Ein bestimmter, tiefer Frequenzbereich schmeckt den WF1000XM6 so gar nicht. Auf spitze Hochtöne sind sie im Standard ebenfalls nicht ausgelegt. Hier verzerrt zwar nichts, das Klangbild im Hochton bleibt aber schlicht unaufgeregt. Mit dem Equalizer könnt ihr dem Verhalten entgegenwirken. In vielen Stunden, die ich die WF1000XM6 probegehört habe, kam das aber recht selten vor.
ANC / Spatial-Audio / DSEE Extreme / Game-Mode
DSEE Extreme habe ich ebenfalls ausprobiert, der Effekt tritt aber allenfalls homöopathisch auf. So richtig markant greift das Tool nicht ein. Dennoch ist kaum herauszuhören, ob bewusste Änderungen stattfinden oder nicht.
Das ANC bei Sony ist brachial und gleichzeitig sehr filigran einstellbar. Nahezu alle Geräusche werden sehr intensiv wegrationalisiert. Stimmen sind nur noch dumpf wahrnehmbar, selbst das Tippen auf einer Tastatur wird erfasst. Ein paar hochtonige Schnipsel dringen natürlich weiterhin durch, im Mittel ist das ANC aber wirklich stark. Außerdem gibt es diverse Möglichkeiten, die ANC-Funktion automatisch zu unterbrechen, etwa wenn die Kopfhörer erkennen, dass ihr euch unterhaltet, oder umgekehrt automatisch zu aktivieren, wenn die Kopfhörer erkennen, dass ihr eure Joggingrunde anfangt. Gleiches gilt auch für die Audiowiedergabe.
Spatial-Audio hat bei den WF1000XM6 eine etwas wilde Integration. Grundsätzlich macht ihr einen Hörtest und stimmt das Surroundsound-Erlebnis auf eure Ohren ab. Um es dann aber letztlich nutzen zu können, müsst ihr eine von drei Partner-Apps herunterladen und vorausgewählte Musik, überwiegend Live-Aufnahmen, über diese abspielen. Jede dieser Apps verlangt dafür ein eigenes Konto. Das Ergebnis fällt herausragend aus. Den Aufwand und die Implementierung halte ich allerdings für ungeschickt. Abseits davon lässt sich Spatial-Audio nicht nutzen.
Beim Game-Mode verhält es sich ähnlich. Es wird die App Ingress Prime benötigt. Das extra angepasste Sounderlebnis funktioniert nur in der Spiele-App, dafür ist das Ergebnis erneut sehr gut. Bei der Konkurrenz mag die Raffinesse hintenanstehen, dafür funktioniert Spatial-Audio in der Regel mit allen Quellen.
Pairing & App
Beim Koppeln der Buds gibt es keine Besonderheiten und Google Fast Pair sowie Swift Pair werden unterstützt. Habt ihr die App noch nicht, wird diese direkt vorgeschlagen. Die Buds reagieren auf Eingaben mit einer Kombination aus Sprachausgabe und Signaltönen in verschiedenen Sprachen, Standard ist Englisch.
Die Bedienung erfolgt selbstredend über ein groß angelegtes Touchfeld an der Außenseite. Dies ist leicht zu finden und die Toucheingaben werden präzise erkannt. Eine Option, um die Empfindlichkeit zu ändern, gibt es jedoch nicht.
Sony stellt verschiedene Profile für die Belegung der Buds bereit, etwa „Umgebungsgeräusch-Steuerung“ oder „Wiedergabesteuerung“. Letzteres entspricht der üblichen Belegung. Selbst anpassen ist aber ebenfalls möglich.
- L/R einmal antippen: Pause/Play
- L/R zweimal antippen: Nächster Titel
- L/R dreimal antippen: Vorheriger Titel
- L/R gedrückt halten: Sprachassistent
Hierbei fällt auf, dass die Mediensteuerung so ausgelegt ist, dass beide Kopfhörer einzeln betrieben werden können, ohne Funktionalität einzubüßen. Ausgenommen ist nur die Lautstärkeregelung. Für diese hat sich Sony eine extra Funktion einfallen lassen. Egal welches Profil ihr wählt, könnt ihr einfach wild auf die Kopfhörer tippen, wie ihr das aus Gewohnheit eh oft tut, und dadurch links die Lautstärke verringern, rechts erhöhen.
App – Sound Connect
Mit der Sound Connect-App von Sony stehen euch erst alle Features wirklich zur Verfügung. LDAC wird zwar, wenn kompatibel, vorausgewählt, aber zig Anpassungen sind erst über die App regelbar. Ein Konto zu erstellen, ist hier nicht notwendig.
Die Startseite der App ist anpassbar. Ihr wählt selbst, welche Optionen dort vorhanden sind und in welcher Reihenfolge. Alle Features aufzuzählen, wäre wohl etwas zu viel des Guten, manche habe ich auch schon erwähnt. Aber Speak-to-Chat ist interessant: Hier sollen die Kopfhörer erkennen, wenn ihr redet, und dann automatisch den Transparenzmodus aktivieren. Das ist ähnlich wie bei Over-Ears, wenn ihr eine Hand auflegen könnt, statt die Kopfhörer herunterzunehmen. Im Test funktionierte der Automatismus jedoch nicht zuverlässig. Wenn noch andere Menschen in der Umgebung waren, die Gespräche führten, wurde dauerhaft auf den Transparenzmodus umgeschaltet. Mit der Empfindlichkeit auf „Niedrig“ erzielt ihr deutlich bessere Ergebnisse.
Ebenfalls eine Erwähnung wert sind die Optionen, um den Akku zu schonen, etwa dass beim Aufladen nicht überladen wird oder die Lautstärke bei niedrigem Akkustand automatisch reduziert und gedeckelt wird. Außerdem lassen sich die Prompts und Sprachausgaben in der Lautstärke regeln oder ganz deaktivieren.
Wer sich für die Sony WF1000XM6 entscheidet, sollte sich die App in jedem Fall herunterladen und auch etwas intensiver damit beschäftigen. Sie bietet sehr viele Möglichkeiten, die Kopfhörer im Alltag zu automatisieren und anzupassen. Bei einem Preis von rund 300€ lasst ihr sonst viele Features liegen, für die ihr bezahlt habt.
Sprachqualität
Wie üblich bei ANC-Kopfhörern sind die WF1000XM6 jeweils mit drei Mikrofonen ausgestattet. Wir konnten im Test eine gute Sprachqualität feststellen. Die eigene Aufnahme klang natürlich, nur etwas gedämpft, und konnte die Gesprächspartner überzeugen. Das starke ANC kommt auch beim Telefonieren zum Einsatz und liefert sauber ab. Der überwiegende Teil an Neben- und Störgeräuschen wird konsequent wegrationalisiert, auch andere Stimmen. Gelegentlich geschieht dies jedoch etwas zu gut, sodass der Satzanfang manchmal abgeschnitten wird. Neben Huawei dürfte das jedoch eine der besten ANC-Integrationen darstellen, die ihr zurzeit in In-Ear-Kopfhörern bekommen könnt. Die Reichweite war bis auf 15 Meter stabil. Wer in der App Stabilität vor Qualität stellt, erreicht sogar noch ein paar Meter mehr.
Akkuleistung
Kommen wir nun zum ungeliebten Kind? Sony gibt keine Milliamperestunden für seine verbauten Akkus an, nur die erwarteten Laufzeiten bei 50% Lautstärke und ohne aktiviertes LDAC. In seinen eigenen Messungen kommt Sony auf 8 Stunden mit und 12 Stunden ohne ANC.
iFixit hat die Kopfhörer auseinandergenommen und die Akkukapazität der Buds und Station festgestellt. Die In-Ears belaufen sich jeweils auf 366mWh, was umgerechnet 95mAh entspricht. Der Akku der Station kommt auf 560mAh. Es handelt sich also um tatsächlich riesige Akkus in den Buds und einen vergleichsweise normal bemessenen Akku in der Station. Das führt dazu, dass die Station nicht ganz drei Ladezyklen für die Buds ermöglicht, bevor diese selbst an den Strom müssen.
Dabei wird entweder in ca. 1,5 Stunden über USB-C geladen oder in grob der doppelten Zeit über ein induktives Ladepad. Wer die Kopfhörer nach Sonys Vorgaben nutzt, erreicht tatsächlich die angegebenen Werte. Mit aktiviertem LDAC und ANC reicht die Leistung aber immer noch für ca. 6 bis 7 Stunden. Dreht ihr die Lautstärke auf 80%, was bei den WF1000XM6 schon sehr laut ist, sinkt die Laufzeit um ca. 1,5 bis 2 Stunden. Dennoch ein sehr guter Wert. Durch die gute Abdichtung und das ANC sind in der Regel aber ohnehin niedrigere Lautstärken notwendig.
Testergebnis
Zuerst einmal ist es erfrischend, dass es auch noch In-Ears ohne Stäbchen gibt. Audio-Enthusiasten verdrehen zwar vermutlich die Augen, doch mit einem Preis, der von 250 bis 300€ reicht, liegen die Sony WF1000XM6 eindeutig im gehobenen Preissegment. Den realen Wert der Sony-Kopfhörer zu bestimmen, fällt nicht leicht. 250€ oder mehr halte ich jedoch für übertrieben.
Dafür sind einige Features nur Show und benötigen perfekte Ausgangslagen, wie etwa die komplette Geschichte zu Spatial Audio. Gleichzeitig ist die Erfahrung nach dem Auspacken bereits sehr gut. Allgemein sind die Funktionen an sich sehr umfangreich.
Fakt ist: Sonys WF1000XM6 klingen verdammt gut und das lässt sich Sony bezahlen. Ich persönlich finde den Preis der WF1000XM5 jedoch angemessener. 170€ sind immer noch viel Geld für solche Kopfhörer, passen aber besser zur Rundum-Erfahrung, die ich mit den XM6 gemacht habe. Denn unter der Haube verzichtet Sony auf besondere Treibertechnik, das IP-Zertifikat mit IPX4 ist ein Witz und Bluetooth 5.3 ist zwar nicht schlecht, aber es geht auch aktueller.
Deutlich nachgebessert hat mittlerweile der Hersteller Status Audio mit den Status Audio Pro X (zum Test). Diese rufen zwar einen ähnlich hohen Preis auf, sind aber durchaus einen Blick wert. Wer hingegen sowieso bereit ist, viel Geld auszugeben, kann sich die Edifier NeoBuds Planar (zum Test) ansehen. Die Technik für In-Ears ist in dem Preisgefüge eine absolute Ausnahme. Huawei schickt die Huawei FreeBuds Pro 5 (zum Test) ins Rennen und bietet vermutlich eines der besten Gesamtpakete zu einem gehobenen Preis, hat aber auch eigene Schwächen. Wem bei diesen absurd hohen Zahlen für Kopfhörer der Schädel brummt, greift jedoch zu den EarFun Air Pro 4+ (zum Test) oder, noch etwas günstiger, zu den Soundcore Liberty 4 NC (zum Test).
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