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OxygenOS 17: Diese OnePlus-Geräte bekommen Android 17

Nach Samsung und Xiaomi bringt sich auch OnePlus für die nächste Android-Generation in Stellung: Mit OxygenOS 17 steht das große Update auf Basis von Android 17 in den Startlöchern. Offiziell hat OnePlus zwar noch keine gerätegenaue Liste und keinen festen Termin genannt, doch aus der Update-Politik, der Android-Zertifizierung und ersten Leaks lässt sich schon gut ableiten, was auf Euch zukommt.

Wir zeigen Euch, welche Geräte das Update voraussichtlich bekommen, wie lange sie noch Aktualisierungen erhalten und was OxygenOS 17 neu macht. Oder gibt es überhaupt ein „OxygenOS 17″? Angeblich sollen OnePlus, Realme und Oppo allesamt in Zukunft auf Oppos ColorOS laufen (zum Artikel).

Oxygen OS 17 Android 17 OnePlus

Einen offiziellen Starttermin gibt es noch nicht. Google hat Android 17 im Juni 2026 fertiggestellt, OnePlus zieht erfahrungsgemäß einige Monate später nach. Realistisch ist ein Start des öffentlichen Beta-Programms im Oktober 2026 und der stabile Rollout ab etwa November. Eine erste Android-17-Beta läuft bereits auf dem OnePlus 15, das den Rollout wie üblich anführen wird, gefolgt vom OnePlus 15R. Danach arbeitet sich OnePlus Woche für Woche durch die restlichen Flaggschiffe, bevor die Nord- und Pad-Modelle gestaffelt folgen.

Das ist neu bei OxygenOS 17

OxygenOS 17 setzt weniger auf ein optisches Feuerwerk als auf Feinschliff unter der Haube. Handfeste Details liefert erst die Beta, doch diese Neuerungen zeichnen sich in Leaks bereits ab:

  • Flüssigere Performance: Zoomen bei Fotos und Videos, Scrolling und Animationen sollen spürbar geschmeidiger laufen, mit weniger Rucklern und Frame-Drops.
  • Optimierter Unterbau: OnePlus verspricht ein besseres Speicher-Management und schnelleres Öffnen von Apps, dazu eine sparsamere Auslastung des Prozessors bei einfachen Aufgaben.
  • Bessere Akkulaufzeit: Genau diese Prozessor-Optimierung soll sich positiv auf die Laufzeit auswirken, ein sinnvoller Fokus statt reiner Kosmetik.
  • Android-17-Funktionen: Dazu kommen die neuen System-Funktionen von Google selbst, etwa rund um App-Sperren und eine verbesserte Bildschirmaufnahme.

Diese Geräte bekommen OxygenOS 17 (Android 17)

Wichtig vorab: Eine offizielle, gerätegenaue Liste hat OnePlus noch nicht veröffentlicht. Diese folgt erfahrungsgemäß erst rund um den Rollout. Die folgende Übersicht basiert auf der Update-Politik, der Android-Zertifizierung und geleakten Informationen. Den Update-Zeitraum entnehmen wir den Herstellerangaben aus unseren jeweiligen Testberichten. Dort findet Ihr auch alle Details zum Gerät.

Flaggschiffe und Oberklasse-Geräte

Nord-Serie

Pad-Serie

Darüber hinaus dürften weitere Modelle ohne eigenen Testbericht auf der Liste stehen, darunter das OnePlus Open, das OnePlus 13s sowie einzelne Nord-CE- und Pad-Modelle. Sobald OnePlus die finale Liste bestätigt, ergänzen wir sie hier. Wer sein Modell nicht wiederfindet, erhält in der Regel weiterhin Sicherheitsupdates, aber keinen Sprung mehr auf Android 17.

Diese OnePlus-Geräte bekommen kein OxygenOS 17 mehr

Für ältere Modelle ist an dieser Stelle Schluss. Sie erhalten kein Android 17, teils aber noch eine Weile Sicherheitsupdates. Ein Blick auf den Support-Stand lohnt sich trotzdem:

  • OnePlus 10 Pro (zum Test) – 2022, ursprünglich 3 Jahre Android- + 4 Jahre Sicherheitsupdates. Bekam mit OxygenOS 16 (Android 16) überraschend noch ein letztes großes Update, bei OxygenOS 17 ist aber Schluss.
  • OnePlus 10T (zum Test) – 2022, 3 Jahre Android- + 4 Jahre Sicherheitsupdates. Für das 10T war schon mit OxygenOS 15 (Android 15) das Ende der großen Updates erreicht.
  • OnePlus Nord 3 (zum Test) – 2023, 3 Jahre Android- + 4 Jahre Sicherheitsupdates. Mit Android 16 ist bei den großen Updates Schluss, OxygenOS 17 bekommt das Nord 3 nicht mehr.
  • OnePlus Nord CE4 (zum Test) – 2024, nur 2 große Android-Updates + 3 Jahre Sicherheitsupdates. Damit ist beim CE4 früh Schluss, für OxygenOS 17 reicht es nicht.
  • OnePlus Pad 2 (zum Test) – 2024, 3 Jahre Android- + 4 Jahre Sicherheitsupdates. Das Tablet fällt bei OxygenOS 17 voraussichtlich heraus, Sicherheitsupdates gibt es aber noch eine Weile.

Wer also ein OnePlus aus dem Jahr 2022 oder früher nutzt, sollte sich langsam nach einem Nachfolger umsehen. Beim OnePlus 11 von 2023 ist dagegen mit OxygenOS 17 noch einmal ein großes Update drin, danach läuft aber auch dort die Zeit der Android-Sprünge ab.

Unsere Einschätzung

OxygenOS 17 dürfte kein spektakuläres Update werden, aber ein grundsolides. Der Fokus auf Performance, Speicher-Management und Akkulaufzeit ist genau das, was ein Alltagssystem braucht, auch wenn die ganz großen Aha-Funktionen bislang fehlen. Erfreulich ist die Update-Versorgung: Ab dem OnePlus 13 und Nord 5 gibt es vier große Android-Versionen und sechs Jahre Sicherheitspatches, und selbst das OnePlus 11 aus dem Jahr 2023 ist noch mit dabei.

Ein großes Fragezeichen schwebt allerdings über der ganzen Sache: Laut aktuellen Berichten will Oppo seine Oberflächen zusammenlegen und OxygenOS komplett in ColorOS aufgehen lassen. Bisher trägt die anstehende Generation zwar noch den gewohnten Namen, und auch die laufende Beta ist klar als OxygenOS 17 gekennzeichnet.

Es gibt aber auch Leaks, die davon ausgehen, dass OnePlus schon mit dieser Runde direkt auf ColorOS 17 umsteigen könnte. Ob die Geräte am Ende OxygenOS 17 oder gleich ColorOS 17 bekommen, ist damit noch offen, bestätigt hat Oppo bislang gar nichts.

Für Euch dürfte sich im Alltag aber ohnehin wenig ändern, da die beiden Systeme sich technisch längst stark angenähert haben. Sobald OnePlus die offizielle Geräteliste mit Zeitplan und finalem Namen veröffentlicht, aktualisieren wir diesen Artikel für Euch.

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