Cubot KingKong ES 5 vorgestellt – Budget-Outdoor-Phone startet bei Aliexpress in den Verkauf
Inhaltsverzeichnis
Cubot schickt das nächste Outdoor-Smartphone ins Rennen: Das Cubot KingKong ES 5 startet ab dem 8. Juli 2026 bei AliExpress in den Verkauf. Zum Launch lockt der Hersteller mit einem Kampfpreis von 150$ (umgerechnet ca. 130€) und einem robusten Gesamtpaket aus 7.000mAh-Akku, IP69K-Zertifizierung und einem 6,88 Zoll großen 120Hz-Display.
Dafür spart Cubot wie üblich bei der Rechenleistung. Als Herzstück dient nämlich der betagte Unisoc T620, ein Chip, der 2026 nicht mehr für Sprünge sorgt. Ob das robuste Gehäuse und die lange Akkulaufzeit diesen Kompromiss aufwiegen, klären wir im Detail.
Zum Cubot KingKong ES 5 bei AliExpress
Das ist neu gegenüber dem Cubot KingKong ES 3
Gegenüber dem Vorgänger, dem Cubot KingKong ES 3 (zum Test), fallen die Änderungen überschaubar aus. Beim Akku geht Cubot einen Schritt zurück, zugunsten eines handlicheren Gehäuses. Die wichtigsten Punkte:
- Kamera: 64MP-Hauptkamera statt 48MP.
- Display: minimal größer (6,88 statt 6,74 Zoll), weiterhin nur HD+.
- Akku: 7.000mAh statt der üppigen 10.200mAh des ES 3, dafür deutlich leichter.
- Gewicht: 301g statt 352g, mit 11,4mm auch spürbar schlanker.
- Chip: Unisoc T620 statt T615, dazu Android 16 ab Werk.
![]() Cubot KingKong ES 5 |
![]() Cubot KingKong ES 3 |
|
| Größe | 182,5 x 83,1 x 11,4mm | 177,4 x 83,7 x 16,3mm |
| Gewicht | 301g | 352g |
| CPU | Unisoc Tiger T620 - 2 x 2,2GHz + 6 x 1,8GHz | Unisoc T615 - 4 x 1,8 GHz + 4 x 1,6 GHz |
| RAM | 6 GB RAM, 12 GB RAM | 6 GB RAM |
| Speicher erweiterbar | Hybrid | Hybrid |
| Display | 1640 x 720, 6,9 Zoll 120Hz (IPS) | 1600 x 720, 6,7 Zoll 120Hz (IPS) |
| Betriebssystem | Android 16 | Android 15 |
| Akku | 7000 mAh ( Watt) | 10.200 mAh (33 Watt) |
| Kameras | 64 MP + 2MP (dual) + 0.3MP (triple) | 48 MP + 2MP (dual) + 0,3MP (triple) |
| Frontkamera | 16 MP | 16 MP |
| Anschlüsse | USB-C 2.0 (480MBit/s), Dual-SIM | USB-C 2.0 (480MBit/s), Dual-SIM |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID | Face-ID |
| Empfang | 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 20, 26, 28, 66, 38, 39, 40, 41 | 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 20, 26, 28, 66, 38, 40, 41 |
| Zum Testbericht |
Design & Display – handlicher Outdoor-Brocken
Das KingKong ES 5 ist ein klassisches Outdoor-Smartphone, fällt aber kompakter aus als der klobige Vorgänger. Mit 301 Gramm und einer Dicke von 11,4 Millimeter bleibt es zwar kein Leichtgewicht, lässt sich für ein Rugged-Phone dieser Klasse aber gut in der Hosentasche verstauen. Das Gehäuse ist nach IP68 und IP69K sowie nach dem Militärstandard MIL-STD-810H zertifiziert. Wasser, Staub und Stürze übersteht das Gerät also problemlos.
Praktisch für den Außeneinsatz: Auf der Rückseite sitzt eine besonders helle LED-Leuchte, die sich als Camping-Licht oder Taschenlampe im Notfall nutzen lässt.
Auf der Front verbaut Cubot ein 6,88 Zoll großes LCD-Panel. Hier müsst ihr Abstriche machen: Die Auflösung liegt bei nur 1640 x 720 Pixel, was bei dieser Diagonale für eine nicht ganz scharfe Darstellung sorgt. Immerhin gibt es eine Bildwiederholrate von 120Hz, die Bewegungen flüssiger wirken lässt.
Leistung & System
Im Inneren arbeitet der Unisoc T620, ein Octa-Core-Chip im 12nm-Verfahren (2x Cortex-A75 @ 2,2GHz + 6x Cortex-A55 @ 1,8GHz). Cubot bewirbt ihn als „Helio G99-äquivalent”, in der Praxis solltet ihr aber keine Wunder erwarten. Der Chip ordnet sich klar in der Einsteiger-Klasse ein und eignet sich für WhatsApp, Surfen und einfache Aufgaben, bei anspruchsvolleren Anwendungen wird es gemächlich.
Wie sich derselbe Chip in der Praxis schlägt, zeigt unser Test des Blackview Oscal Pad 200, das ebenfalls auf den Unisoc T620 (oder Unisoc T7280) setzt, hier im Vergleich zum Vorgänger:
An Speicher stehen euch je nach Variante bis zu 12GB RAM (per virtuellem RAM auf bis zu 24GB erweiterbar) und 256GB interner Speicher zur Verfügung. Letzterer lässt sich per microSD-Karte aufstocken, wobei ihr euch im Hybrid-Slot zwischen der zweiten SIM-Karte und der Speichererweiterung entscheiden müsst. Das Gerät läuft ab Werk mit dem aktuellen Android 16.
Akku & Ausstattung
Der 7.000mAh große Akku ist das Kernmerkmal des KingKong ES 5. Damit solltet ihr bei normaler Nutzung locker zwei Tage ohne Steckdose auskommen. Cubot selbst spricht von bis zu zwei Tagen typischer Nutzung. Geladen wird über USB-C. Eine konkrete Ladeleistung nennt Cubot allerdings nicht, weshalb wir hier vorsichtig bleiben. Bei Outdoor-Geräten dieser Preisklasse fällt das Tempo erfahrungsgemäß eher gemächlich aus.
Fotos schießt ihr mit der 64MP-Hauptkamera, die von einer 2MP-Makro-Linse und einem 0,3MP-Hilfssensor flankiert wird. Für Selfies steht eine 16MP-Frontkamera bereit. Ins mobile Netz geht es via 4G/LTE inklusive des in Deutschland wichtigen Bands 20, zu Hause nutzt ihr WLAN nach ac-Standard (WiFi 5). Bluetooth 5.2 und NFC für Google Wallet sind ebenfalls an Bord. Für die Standortbestimmung stehen GPS, GLONASS, Galileo und Beidou parat. Entsperren könnt ihr das Outdoor-Smartphone wahlweise per Gesichtserkennung oder über den seitlichen Fingerabdrucksensor.
Unsere Einschätzung zum Cubot KingKong ES 5
Wie schon der Vorgänger ist das KingKong ES 5 ein klassisches Outdoor-Budget-Phone, und in Zeiten, in denen Smartphones quer durch alle Klassen immer teurer werden, ist das durchaus erfrischend. Für den Launch-Preis von 149,99$ (ca. 130€), mit dem Code CUBKKES5 nochmals rund 9€ günstiger, bekommt ihr ab dem 8. Juli ein extrem widerstandsfähiges Gerät mit großem Akku und praktischem Camping-Licht. Dass Cubot das Gehäuse gegenüber dem ES 3 spürbar verschlankt hat, ist ein klarer Pluspunkt für den Alltag. Ein robustes, alltagstaugliches Smartphone für deutlich unter 150€: Das gelingt dem Hersteller.
Aber Achtung beim Prozessor: Der Unisoc T620 bietet 2026 wirklich wenig Leistung. Von einem astrein flüssigen Bedienungserlebnis solltet ihr euch verabschieden. Schon einfache Menü-Animationen und die beworbenen 120Hz wirken auf diesem Chip eher träge als geschmeidig. Dazu kommt die HD-Auflösung, die bei fast 6,9 Zoll grenzwertig ist. Für die Zielgruppe (Handwerker, Camper oder als widerstandsfähiges Zweithandy fürs Grobe) geht das Paket bei dieser Robustheit und dem aggressiven Preis dennoch auf. Wer aber ein flottes Hauptgerät sucht, ist hier falsch. Wie gewohnt gilt außerdem: Nach dem Launch-Angebot lohnt sich oft der Blick auf den späteren Preisverfall.
- robuste und tadellose Verarbeitung
- leicht und gutes Handling für ein Rugged-Phone
- IP69K-Zertifzierung
- gute Performance
- Android 15
- 256 Gigabyte (& erweiterbarer) Speicher
- tolle Akkulaufzeit
- Displayhelligkeit niedrig
- kein Widevine L1
- kein Update-Versprechen
- mittelmäßige Kamera
- HD-Display
Preisvergleich
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