Zendure PowerHub im Check – Bis zu drei Solarflows im Mix-Verbund
Still und heimlich hat der Energiespezialist Zendure heute den Zendure PowerHub vorgestellt. Diesmal handelt es sich nicht um ein neues Speichersystem, sondern um ein Gerät für die intelligente Vernetzung der neuen Zendure Mix Energiespeicher (zum Artikel). Mit dem Zendure PowerHub koppelt ihr bis zu drei Zendure Mix miteinander und realisiert somit bis zu 12kW Einspeiseleistung.
Die Idee von Zendure ist nicht neu. Bereits in der Vergangenheit hat der Hersteller Anker mit seinem Multisystem (zum Test) gezeigt, wie ihr Balkonkraftwerkspeicher zu einer vollwertigen Solaranlage koppelt. Der Zendure PowerHub geht hier einen ähnlichen Weg und setzt dabei auf die neue leistungsfähige Solarflow Mix-Serie. Wir haben alle Fakten für euch zusammengefasst und geben euch einen Überblick über die neue Leistungsklasse.
Zendure PowerHub
Der Zendure PowerHub fungiert als zentrale Schnittstelle für die Kommunikation und die Energieeinspeisung der Zendure Mix Speichersysteme. Ihr könnt euch das so vorstellen, dass der PowerHub als direkter Einspeisepunkt für eure Solaranlage dient. Dazu lasst ihr nur eine entsprechend dimensionierte Leitung verlegen, schließt dort euren PowerHub an und verbindet mit diesem dann bis zu drei Zendure Mix Speichersysteme. Zendure bietet den PowerHub in zwei Varianten an. Während der einphasige PowerHub eine Leistung von bis zu 14,4kW verarbeiten kann, liegt die dreiphasige Variante bei bis zu 43kW.
Der klare Vorteil dieses Aufbaus liegt darin, dass ihr alle angeschlossenen Systeme sicher und mit ihrer maximalen Leistung betreibt – völlig unabhängig vom Zustand eurer Hausverdrahtung. Die Installation des Zendure PowerHub sollte allerdings in jedem Fall ein Elektriker übernehmen oder abnehmen. Im Maximalausbau mit drei Zendure Solarflow 4000 Mix Pro lässt sich somit eine Kapazität von 150kWh (3x50kWh) und eine PV-Eingangsleistung von bis zu 24.000W verarbeiten. Alternativ ladet oder entladet ihr die drei Systeme über den PowerHub auch mit bis zu 11.040W PV-Überschuss (3.680W pro Schuko-Steckdose). Schließt ihr die Mix-Systeme per Festverdrahtung an den PowerHub an, stehen sogar bis zu 12.000W Eingangs- und Ausgangsleistung zur Verfügung.
Ladetechnik auch bei Stromausfall
Der Zendure PowerHub bietet zudem die Möglichkeit, leistungsfähige Verbraucher direkt über die zwei CEE-Steckdosen (7,4kW/22kW) zu versorgen. Die einphasige Variante bietet aufgrund der Leistungsbeschränkung auf 14,4kW lediglich die 7,4kW-CEE-Dose. Somit ladet ihr auch Elektroautos problemlos auf. In diesem Zusammenhang wird es zukünftig auch ein passendes EV-Ladegerät (Zendure EVFlow) geben, das sich direkt mit dem PowerHub verbinden lässt. Ebenso unterstützt das System EV-Ladegeräte von Fremdherstellern mit einer Leistung von bis zu 22kW.
Zendure integriert zahlreiche Kommunikationsschnittstellen für die intelligente Vernetzung der Systeme. Ihr verbindet sowohl die Zendure Mix Speichersysteme, das Zendure EVFlow sowie die Zendure Smart-Meter und Wärmepumpen (SG-Ready) direkt mit dem Zendure PowerHub.
Das stellt den Betrieb des Systems selbst bei Stromausfällen oder Internetstörungen sicher. Laut Zendure soll es jederzeit möglich sein, sowohl die Notstromsteckdosen der Mix-Systeme als auch den Zendure EVFlow zu nutzen.
Zendure spricht in den technischen Daten von einer Schwarzstartfähigkeit. Das würde bedeuten, dass die Anlage euer Haus bei einem Stromausfall weiter mit Strom versorgt. Der PowerHub beinhaltet sowohl eine Insellogik als auch die nötigen Voraussetzungen, um angeschlossene Wechselrichter von Drittanbietern bei Stromausfall zu aktivieren. Bisher ist noch nicht bekannt, wie diese Lösung technisch genau umgesetzt wird. Normalerweise lässt sich zumindest die komplette Hausversorgung nicht ohne Weiteres realisieren, da hierfür eine vollständige Trennung zum öffentlichen Stromnetz sichergestellt sein muss.
Einschätzung der Redaktion
Der Zendure PowerHub beweist eindrucksvoll, dass sich der Hersteller im Bereich der Energiespeicherlösungen weiterentwickeln möchte. Das neue System bietet einen modularen Aufbau mit bis zu drei Zendure Mix Systemen. Somit könnt ihr mit einem kleinen Speichersystem starten und die Anlage je nach Bedarf erweitern. Zudem eröffnet die Integration von EV-Chargern ein neues Nutzungsprofil, wodurch sich die aufwendigere Installation des PowerHub schnell relativiert. Der Zendure PowerHub kann ab sofort auf der Zendure Homepage vorbestellt werden. Während die einphasige Variante 599€ kostet, könnt ihr die dreiphasige Variante für 699€ erwerben. Beim Kauf von zwei Zendure Mix-Geräten habt ihr sogar die Möglichkeit den PowerHub kostenlos zu erhalten. Alle Informationen erhaltet ihr auch noch einmal auf der offiziellen Angebotsseite.
- 1 Zendure Pressemitteilung
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