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Doogee V50 Serie vorgestellt – Outdoor-Handys mit 11.000mAh-Akku und AI-Pet

Doogee ist zurück im Outdoor-Segment und schickt mit der V50-Serie zwei neue Brocken ins Rennen: das V50 und das V50 Pro. Beide setzen auf den gleichen Unterbau, teilen sich die Robustheits-Zertifikate und den riesigen Akku, unterscheiden sich aber bei Kamera, Display und Design deutlich.

Doogee V50 vorgestellt Head

Der größte Aufreger diesmal: ein „AI Pet“, also ein digitaler Haustier-Begleiter, den Doogee prominent in den Mittelpunkt stellt. Ob das ein echtes Kaufargument oder nur ein nettes Gimmick ist, ordnen wir weiter unten ein. Spoiler: Die Hardware finden wir spannender als das virtuelle Kuscheltier. 😉

V50 gegen V50 Pro: die Unterschiede

Technisch teilen sich beide Modelle das Wichtigste: den MediaTek Dimensity 8300, den riesigen 11.000mAh-Akku in Silizium-Karbon-Bauweise, die 200MP-Hauptkamera, Android 16 mit Gemini und das volle Robustheits-Paket aus IP68, IP69K und dem Militärstandard MIL-STD-810H. Wer sich für die Serie entscheidet, bekommt diese Basis also in jedem Fall.

Die Unterschiede liegen bei Kamera, Rückseite und Speicher. Das V50 Pro bekommt die stärkere Nachtsichtkamera mit 64MP statt 20MP, eine 32MP-Frontkamera und einen dedizierten Kamera-Knopf für schnelle Auslösung. Der größte Unterschied steckt aber auf der Rückseite: Das Pro trägt dort ein 2,06 Zoll großes AMOLED-Display, während beim einfachen V50 an gleicher Stelle nur ein RGB-Leuchtsystem im Rennwagen-Look sitzt. Beim Speicher legt das Pro mit einer 1TB-Variante nach, die dem Basismodell fehlt.

Kurz gesagt: Das V50 ist die bunte, günstigere Basis, das V50 Pro das ernsthaftere Outdoor-Werkzeug mit Zweitdisplay und besserer Kamera.

Design und Displays

Optisch gehen die beiden Modelle bewusst getrennte Wege: Das leuchtende RGB-System des V50 und das AMOLED-Rückdisplay des Pro haben wir oben schon eingeordnet. Praktischer Nebeneffekt beim Pro: Über den zweiten Bildschirm gelingen Selfies mit der deutlich besseren Hauptkamera, und auch das AI Pet lässt sich dort steuern.

Doogee V50 vorgestellt Display

Vorne verbauen beide ein 6,78 Zoll großes IPS-Panel mit Full-HD+ (2460 x 1080 Pixel) und 120Hz. Kein AMOLED auf der Front, was in dieser Preisklasse aber verschmerzbar und bei robusten Geräten ohnehin üblich ist.

Leistung und System

Der MediaTek Dimensity 8300 ist ein bewährter Chip, den wir aus der soliden Mittelklasse kennen. Für einen groben Leistungseindruck binden wir hier die Benchmark-Ergebnisse des Xiaomi 14T (zum Test) ein, das denselben Prozessor nutzt. Wir weisen aber klar darauf hin, dass Outdoor-Geräte mit ihren dicken Gehäusen die Wärme oft anders ableiten als schlanke Smartphones, die Werte in der Praxis also abweichen können.

Antutu (v10)
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Mediatek Dimensity 8300 Ultra 1.351.360
Mediatek Dimensity 8300 Ultra 1.316.068
MediaTek Dimensity 8200 Ultra 901.639
0
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2.000.000
Geekbench Single (v6)
0
200
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Geekbench Multi (v6)
0
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1.000
1.500
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4.000
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5.000
3D Mark (Wildlife Extreme)
0
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900
1.200
1.500
1.800
2.100
2.400
2.700
3.000

Beim Speicher habt Ihr die Wahl: 12GB oder 16GB RAM, kombiniert mit 256GB oder 512GB. Das V50 Pro gibt es zusätzlich in einer üppigen Variante mit 16GB und 1TB Speicher. Genug Platz also für unzählige Fotos und Offline-Karten. Android 16 mit Gemini rundet das Paket softwareseitig ab, wobei bei Doogee die Update-Politik erfahrungsgemäß eher überschaubar ausfällt.

AI Pet und die smarten Extras

Kommen wir zum Marketing-Gimmick der Serie. Das AI Pet ist ein digitaler Begleiter mit eigenen Animationen, der auf Berührungen reagiert und dem Gerät „Persönlichkeit“ verleihen soll. Ehrlich gesagt: Für uns ist das eine Spielerei, die den Kauf kaum rechtfertigt.

Doogee V50 vorgestellt AI

Interessanter sind die praktischen Ableger derselben KI-Funktion. Per Sprachsteuerung lassen sich Wecker stellen oder die Taschenlampe einschalten, was mit Handschuhen draußen durchaus praktisch ist. Der Outdoor-Assistent bietet zudem eine Bilderkennung, die unbekannte Pflanzen und Objekte bestimmen soll. Das ist im Kern nichts anderes als eine Google-Lens-artige Funktion, aber sinnvoll ins Outdoor-Konzept eingebettet.

Kamera

Beide Modelle nutzen die 200MP-Hauptkamera mit großem 1/1,3-Zoll-Sensor sowie einen 3-fachen optischen Zoom, der digital bis auf 50-fach hochgerechnet wird. Bei den weiteren Linsen trennt sich die Serie:

  • Doogee V50: 200MP-Hauptkamera, 8MP-Teleobjektiv, 20MP-Nachtsichtkamera
  • Doogee V50 Pro: 200MP-Hauptkamera, 8MP-Teleobjektiv, 64MP-Nachtsichtkamera, 32MP-Frontkamera, dedizierter Kamera-Knopf

Doogee V50 vorgestellt Kamera

Das größte Kamera-Argument für das Pro ist die Nachtsichtkamera mit 64MP statt 20MP. Solche Infrarot-Sensoren sind bei Outdoor-Handys eine echte Nischen-Funktion, die beim nächtlichen Camping oder Wandern tatsächlich nützlich sein kann. Der zusätzliche physische Auslöser am Pro ist ein netter Bonus für schnelle Schnappschüsse mit Handschuhen.

Eine kleine Einschränkung: Ob das V50 Pro tatsächlich noch eine separate Ultraweitwinkel-Linse mitbringt, ist in den Herstellerangaben nicht ganz eindeutig. Wir tragen die finalen Werte nach, sobald die Datenblätter das klären.

Konnektivität und Akku

Praktisch für den Outdoor-Einsatz sind zwei Funkgerät-Modi: Über POC funkt Ihr per Push-to-talk übers Mobilfunknetz mit großer Reichweite, während der Bluetooth-Walkie-Talkie-Modus eine direkte Verbindung ganz ohne Netz herstellt, also auch im Funkloch funktioniert. Dazu kommt ein Infrarot-Sender, mit dem sich Fernseher, Klimaanlage und andere Haushaltsgeräte steuern lassen.

Doogee V50 vorgestellt Akku

Der 11.000mAh-Akku ist die eigentliche Ansage der Serie. Dank Silizium-Karbon-Technik packt Doogee hier eine Kapazität ins Gehäuse, die viele Flaggschiffe alt aussehen lässt. Für mehrtägige Touren abseits der Steckdose ist das genau das richtige Argument. Das V50 Pro lädt mit 66W nach, was bei dieser Akkugröße auch dringend nötig ist. Dank Dimensity 8300 ist selbstverständlich 5G an Bord.

Unsere Einschätzung zur Doogee V50 Serie

Die Doogee V50-Serie macht auf dem Papier vieles richtig. Moderner Chip, gigantischer Akku, echte Robustheit und mit dem V50 Pro ein sinnvolles Zweitdisplay. Das AI Pet ist Marketing, die dahinterstehenden KI-Helfer aber durchaus brauchbar.

In den USA startet das V50 bei ca. 439€ und das V50 Pro bei ca. 507€, jeweils mit deutlichen Einführungsrabatten. Rugged-Phones aus China verlieren nach dem Start üblicherweise schnell an Wert, sodass sich Geduld hier fast immer auszahlt.

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Tig
Gast
Tig
31 Sekunden her

Hallo,

kommt eingetlich von euch ein Artikel über Virus/Malwareprobleme von Doogee/Cubot/Blackview die derzeit grassieren.

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