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Oukitel WP500 Ultra Test

Getestet von Mathias am Bewertung: 73%
Vorteile
  • gute Performance
  • cooles Design
  • viel Speicher
  • Wärmebildkamera
  • gute Akkulaufzeit
Nachteile
  • System mit starken Problemen
  • Ladegeschwindigkeit
  • Nachtsichtkamera unterdurchschnittlich
  • Displayhelligkeit zu niedrig
Springe zu:
CPU Mediatek Dimensity 8300 Ultra - 1 x 3,35GHz + 3 x 3,2GHz + 4 x 2,2GHz
RAM 12GB RAM
Speicher 1 TB
GPU ARM Mali-G615 MC6
Display 2460 x 1080, 6,8 Zoll 120Hz (IPS)
Betriebssystem - Android 16
Akkukapazität 10000mAh
Ladegeschwindigkeit 45 Watt
Speicher erweiterbar Nein
Hauptkamera 108MP + 8MP (dual) + 8MP (triple)
Frontkamera 32MP
USB-Anschluss USB-C 2.0 (480MBit/s)
Kopfhöreranschluss Nein
Entsperrung Fingerabdruck, Face-ID
4G 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41
5G 1, 2, 3, 5, 7, 8, 12, 20, 25, 28, 38, 40, 41, 75, 77, 78
NFC Ja
SIM Dual - nano
Gewicht 408g
Maße 177,2 x 82,6 x 19mm
Antutu (v11) 1663386
Benachrichtigungs-LED Nein
Updatezeitraum unklar
Hersteller
Getestet am 09.07.2026

Das Oukitel WP500 Ultra ist die neue Speerspitze des Outdoor-Segments des Herstellers. Ihr bekommt einen MediaTek Dimensity 8300 gepaart mit 12GB RAM und 1TB Speicher, eine Wärmebildkamera, 108MP Hauptkamera und 10.000mAh Akku. Wie sich das Gerät im Allgemeinen schlägt, klärt unser Test.

Design und Verarbeitung des Oukitel WP500 Ultra

Zu Beginn einmal kurz zu den unterschiedlichen Versionen der Serie. Neben dem WP500 Ultra gibt es auch noch das normale WP500. Der Unterschied besteht hauptsächlich im Kamera-Setup. Das normale WP500 besitzt keine Wärmebildkamera, sondern hat stattdessen eine 2MP Makro-Linse. Auch beim Speicher-Setup gibt es einen Unterschied. Das WP500 Ultra gibt es nur in der Kombination 12GB RAM + 1TB Speicher, wohingegen das WP500 in den Kombinationen 12GB + 512GB oder 24GB + 1TB erhältlich sein soll.

Die Abmessungen des WP500 Ultra betragen 177,2 x 82,6 x 19 Millimeter (24 Millimeter am Kameramodul) und das Gewicht beträgt 408 Gramm. Das WP500 Ultra besitzt natürlich die üblichen Zertifizierungen: IP68, IP69K und MIL-STD-810H.

Die Rückseite besteht aus Metall und Kunststoff. Das Design dominieren das große Kameramodul und die LED-Taschenlampe. Die Kamera-Insel an sich ist schon ziemlich groß, die Hauptkamera im runden Modul sitzt aber nochmal obenauf, was das Smartphone unnötig dick macht. Allerdings liegt das Smartphone nicht so wacklig auf wie vermutet, sondern stabil.

Auf der Vorderseite umgeben das Display circa 3,5mm breite Ränder links und rechts, 5mm oben und 6,5mm unten. Die Frontkamera sitzt in einer Punch-Hole-Notch. Über dem Display liegen neben der Hörmuschel auch die Sensoren. Eine Benachrichtigungs-LED gibt es nicht. Der Rahmen ist leicht erhöht, um das Display zu schützen.

Die Seitenleisten sind wie üblich aus Metall gefertigt. Auf der rechten Seite befinden sich die Lautstärke-Tasten und der Powerbutton mit integriertem Fingerabdrucksensor. Auf der linken Seite sitzen der SIM-Schacht, der Sonderbutton und der Schalter für den Privacy-Modus. Alle Buttons haben einen präzisen Druckpunkt und sitzen fest im Gehäuse. An der Unterseite befindet sich der USB-C Anschluss, der leider nicht durch eine Gummiabdeckung geschützt wird.

Die Verarbeitung ist insgesamt sehr gut und lässt keine Wünsche offen. Leider ist das Design nicht so Hosentaschen-freundlich. Insbesondere das sehr abstehende Kamera-Modul bleibt auch gern mal hängen.

Lieferumfang des Oukitel WP500 Ultra

Oukitel WP500 Ultra Lieferumfang

Im Lieferumfang ist enthalten:

  • 45W Netzteil
  • USB-C Kabel
  • Displayschutzfolie
  • Bedienungsanleitung
  • Hardcase

Display des Oukitel WP500 Ultra

Das Oukitel verfügt über ein 6,78 Zoll IPS-Display, das mit Full-HD+, sprich 2460 x 1080 Pixeln, auflöst. Dadurch ergibt sich eine Pixeldichte von 393 Pixel pro Zoll. Der Touchscreen reagiert auf bis zu 10 Berührungen gleichzeitig. Geschützt wird das Display von Gorilla Glass 5. Oukitel verspricht 550 Lux Helligkeit. In der Kontrollmessung kommen wir auf 530 Lux.

Display Helligkeit (in Lux) Einheit: Lux
0
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400
600
800
1.000
1.200
1.400
1.600
1.800
2.000

Die Farbwiedergabe des Panels ist gut, eine Anpassung ist allerdings nicht möglich. Bei der Bildwiederholungsfrequenz unterstützt das WP500 Ultra bis zu 120Hz. HDR10, HDR10+ und HLG werden unterstützt, genauso wie Widevine L1. Eine Always-On-Display Funktion gibt es nicht.

Die Kategorie lässt einen etwas ernüchtert zurück. Bei den aktuellen Preisvorstellungen des WP500 Ultra wäre ein AMOLED-Display zu erwarten gewesen, stattdessen bekommt ihr wieder einmal ein zu dunkles IPS-Panel vorgesetzt. Zudem gibt es keinerlei Einstellungen zur Farbanpassung, SOD oder AOD. Um die Punch-Hole-Kamera ist zudem ein deutlich wahrnehmbarer Schatten sichtbar, insbesondere zum oberen Rand hin.

Leistung des Oukitel WP500 Ultra

Im WP500 Ultra werkelt ein MediaTek Dimensity 8300, der im 4nm Verfahren gefertigt wird. Der Octa-Core-Prozessor setzt sich aus einem Cortex-A715 Kern mit bis zu 3,35 GHz, drei Cortex-A715 Kernen mit bis zu 3,2 GHz und vier Cortex-A510 Kernen mit bis zu 2,2 GHz zusammen.

Unterstützt wird der Prozessor von 12GB RAM. Der interne UFS 4.0 Speicher fasst 1TB und ist mit einer maximalen Lese-/Schreibgeschwindigkeit von circa 4.325 bzw. 4.283MB/s sehr flott unterwegs. Der Speicher lässt sich nicht erweitern.

Antutu (v11)
smartzone logo
Mediatek Dimensity 8300 Ultra 1.663.386
MediaTek Dimensity 7400 1.034.080
Mediatek Dimensity 7025 Ultra 746.071
Mediatek Dimensity 7025 Ultra 726.499
Mediatek Dimensity 7050 600.000
MediaTek Helio G100 577.503
0
200.000
400.000
600.000
800.000
1.000.000
1.200.000
1.400.000
1.600.000
1.800.000
2.000.000
Geekbench Single (v6)
0
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800
1.000
1.200
1.400
1.600
1.800
2.000
Geekbench Multi (v6)
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
3.500
4.000
4.500
5.000
3D Mark (Wildlife Extreme)
0
300
600
900
1.200
1.500
1.800
2.100
2.400
2.700
3.000

Der Dimensity 8300 bietet genug Power, um jegliche Aufgabe zu meistern. Gerade in Verbindung mit dem schnellen Speicher gibt es bei der Systemperformance und bei Apps keine Ruckler oder Verzögerungen. Auch das ein oder andere anspruchsvollere Game ist damit möglich.

System

Auf dem Oukitel WP500 Ultra läuft Android 16. Vorinstalliert sind neben den Google-Apps eine Outdoor-Toolbox, die App für die Wärmebildkamera, die App für das große LED-Licht und die drei weniger notwendigen Apps Pop Games, SparkTube und OKGame Center.

Bei der Integration von Shortcut-Gesten sind alle gängigen Features wie Double-Tap to Wake, Aktivieren durch Hochheben und 3-Finger-Screenshot vorhanden. Auch eine Gesichtserkennung ist integriert, die schnell und zuverlässig funktioniert. Der Sonderbutton lässt sich mit drei Funktionen belegen (einfaches, doppeltes Drücken, gedrückt halten). Eine Besonderheit ist der Privacy Kill Switch. Dieser soll hardwareseitig die Kamera, das Mikrofon und das GPS deaktivieren, um eine höhere Sicherheit zu gewährleisten. Ist der Switch aktiv, lassen sich Apps wie die Kamera gar nicht erst öffnen.

Das System läuft flüssig, war im Testzeitraum aber leider alles andere als stabil. Anfangs konnte ich weder Apps herunterladen noch updaten, das war erst nach einem kompletten Reset wieder möglich. Danach konnte ich nicht mehr auf die Display-Einstellungen zurückgreifen, immer wenn ich den Menüpunkt ausgewählt habe, ist die Einstellungs-App abgestürzt. Beim Aufrufen einzelner Punkte innerhalb des Display-Menüs über die Suche in den Einstellungen reagierte das System nicht. Auch das ließ sich nur durch ein Zurücksetzen auf Werkseinstellungen beheben. In der dritten Runde hatte ich das gleiche Verhalten bei der Kamera-App. Nach dem letzten Reset lief das Smartphone aber bis jetzt eine Woche ohne Probleme durch. Dennoch ist das Verhalten ärgerlich und für Oukitel nicht neu. In der Regel wird hier aber mit Updates nachgebessert. Außerhalb von Bug-Fixes solltet ihr allerdings nicht mit Updates rechnen, auch ein Update-Versprechen gibt es nicht.

Kamera des Oukitel WP500 Ultra

Das Kamera-Setup setzt sich wie folgt zusammen:

  • 108MP Hauptkamera (Samsung S5KHM6)
  • 8MP Nachtsichtkamera (Samsung S5K4H8)
  • 8MP Kamera zur Unterstützung der Wärmebildkamera (Samsung S5K4H8)
  • 1440 x 1080 Wärmebildkamera
  • 32MP Frontkamera (Sony IMX616)

Die Hauptkamera

Die Hauptkamera verfügt über eine f/1.6 Blende, hat ein FOV von 78° und nutzt den Samsung HM6 Sensor, den wir auch aus dem Oukitel WP61 Ultra oder dem Honor 8 Lite kennen. Für den Test wurden die Bilder abwechselnd normal, mit AI, mit HDR und im 108MP-Modus aufgenommen.

Die Bildqualität bei Tageslicht kann überzeugen. Die Fotos haben einen guten Kontrast und auch der Detailgrad ist zufriedenstellend. Beim Reinzoomen in die Industrieanlage sind einzelne Nieten gut erkennbar und selbst die Struktur des weit entfernten Geländergitters ist sichtbar. Schriften auf Schildern oder Plakaten sind größtenteils gut lesbar, könnten aber besser sein. Die Farbgebung wirkt satt, aber noch nicht übertrieben, und auch einzelne Farbtöne stechen nicht zu stark heraus.

Der AI-Modus lässt keine Veränderung erkennen und trägt somit nichts zu den Aufnahmen bei.

Im HDR-Modus wird der Kontrast erwartungsgemäß erhöht, was bei Gegenlicht dem Himmel mehr Struktur verleiht. Bei manchen Aufnahmen wie der Lock hat der HDR-Modus aber kaum eine Auswirkung. Leider ist die Auslösezeit aber extrem lang und ihr müsst das Smartphone schon ruhig halten, damit das Bild nicht verwackelt.

Im 108MP-Modus gibt es keine nennenswerten Veränderungen gegenüber den normalen Aufnahmen. Nur die Aufnahmezeit ist etwas länger.

Nachtaufnahmen

Bei Nachtaufnahmen kämpft das WP500 Ultra mit den üblichen Schwächen. Ein starkes Rauschen, große Probleme bei hohen Dynamiken und wenig Details sind hier vorherrschend. Die HDR-Aufnahmen sind noch die besten, da sich das Rauschen am meisten in Grenzen hält und Details noch am besten rauskommen. Am schlimmsten ist der 108MP-Modus, da zu den anderen Problemen zusätzlich die Texturen extrem verwischen und die Bilder sehr unscharf werden. Zur Vollständigkeit sei noch erwähnt, dass sich die riesige LED-Leuchte auf der Rückseite auch zum Ausleuchten nutzen lässt. Die Helligkeit lässt sich aber über die Foto-App nicht regeln.

Nachtsichtkamera

Für Nachtsichtaufnahmen kommt ein 8MP Sensor mit f2.0 Blende und einem FOV von 78° zum Einsatz. Für die Ausleuchtung sorgen zwei Infrarot-LEDs. Dieser ermöglicht Schwarz-Weiß-Aufnahmen bei absoluter Dunkelheit. Die Reichweite ist aber im Vergleich zu vorherigen Modellen extrem schlecht. Leider ist auch die Bildqualität nicht gut, es erwarten euch extrem unscharfe Aufnahmen mit wenigen Details. Generell finde ich die Entscheidung für diesen 8MP-Sensor in dieser Preisstufe etwas seltsam.

Wärmebildkamera des Oukitel WP500 Ultra

Das Hauptfeature der Ultra Version ist die integrierte Wärmebildkamera. Sie nutzt einen nicht näher genannten Sensor mit einer Auflösung von 1440 x 1080 Pixeln und einer Bildrate von 25 Hz. Darstellbar sind Temperaturen von -20 bis 550°C. Zusätzlich wird die zweite 8MP Linse mit f2.2 Blende und 82,5° FOV zur Unterstützung genutzt. Die App legt über das Bild der 8MP Kamera das Wärmebild-Overlay. Die Details sind völlig ausreichend und die Messung präzise, je nach Entfernung des Objekts.

Die App an sich hat zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, von der farblichen Markierung der einzelnen Temperaturen, über die Art des Overlays bis hin zum Setzen von Punkten, Achsen und Kreisen für die Messung ausgewählter Bereiche. Für ein geschossenes Bild lässt sich im Nachgang auch eine PDF erstellen, die die Werte für die einzelnen Punkte angibt. Somit lassen sich auch detailliertere Auswertungen machen. Videos lassen sich mit der Wärmebildkamera ebenfalls aufnehmen. Diese lösen mit 1080 x 1440 Pixeln auf. Hier kommt es zwischenzeitlich aber immer wieder zu einem stockenden Bild, und zwar immer dann, wenn sich der Sensor aktualisiert. Darauf müsst ihr in diesem Moment achten.

Videos

Videos können mit maximal 4K und 30FPS aufgenommen werden. Eine Stabilisierung gibt es leider generell nicht. Insgesamt werden Videos passabel. Der Fokus wechselt schnell und zuverlässig auf neue Objekte, allerdings ist die fehlende Stabilisierung deutlich zu merken. Videos beim Gehen sind unbrauchbar.

Die Selfie-Kamera

Die Selfie-Kamera verfügt über eine f/2.7er Blende und ein FOV von 80°. Der verwendete Sensor liefert bei gutem Licht solide Ergebnisse. Details und Farbwiedergabe sind durchaus zufriedenstellend, das Nachschärfen der Software ist aber etwas zu stark für meinen Geschmack. Was die Software aber rechts von mir mit den Blättern im Wald gemacht hat, weiß ich nicht. Die Abtrennung im Bokeh-Modus funktioniert leider nicht so gut, manche Bereiche werden nicht ausgeblendet, manchmal werden Teile vom Kopf mit ausgeblendet.

Das Kamera-Setup des WP500 Ultra ist etwas fragwürdig. Der HM6 ist als Hauptkamera eine gute Wahl gewesen und bei der Software gibt es keine gravierenden Fehler, sodass ihr hier tatsächlich brauchbare Aufnahmen bekommt. Warum Oukitel allerdings zwei Mal denselben Sensor für unterschiedliche Aufgaben verbaut, obwohl er sich für beides hätte nutzen lassen, erschließt sich mir nicht. Zudem ist ein 8MP-Sensor für die Nachtsichtkamera einfach nicht mehr zeitgemäß und in diesem Preisbereich absolut nicht angemessen. Die Reichweite der Infrarot-LEDs ist ebenfalls mangelhaft.

Konnektivität und Kommunikation

Oukitel WP500 Ultra SIM Netz Empfang

Das Oukitel WP500 Ultra unterstützt folgende 5G und 4G Bänder:

  • 5G: N1/2/3/5/7/8/20/25/26/28/34/38/39/40/41/48/66/71/77/78
  • 4G FDD: 1/2/3/4/5/7/8/12/13/17/18/19/20/25/26/28A/28B/66/71
  • 4G TDD: 34/38/39/40/41

Damit werden alle notwendigen Bänder für einwandfreien Betrieb in Deutschland und Europa unterstützt. Das WP500 Ultra kann zwei SIM-Karten gleichzeitig nutzen.

Im Testzeitraum war der Empfang ausgezeichnet und es kam zu keinen Abbrüchen. Die Sprachqualität war auf beiden Seiten des Telefonats gut. Sowohl VoLTE als auch VoWifi werden unterstützt.

Neben dem Beschleunigungssensor, Lichtsensor und Annäherungssensor besitzt das WP500 Ultra auch ein Gyroskop, einen Kompass und einen Fingerabdrucksensor. Der Fingerabdrucksensor ist in den Powerbutton integriert, funktionierte im Test sehr zuverlässig und entsperrte das Gerät innerhalb von einer Sekunde. Zu Fehlerkennungen kam es im Test aber leider des Öfteren.

Das GPS (Dual-Band GPS, Glonass, Galileo, BeiDou) funktioniert auf wenige Meter genau und die Navigation verlief sowohl zu Fuß als auch mit dem Auto problemlos.

Für die Internetverbindung zu Hause unterstützt das WP500 Ultra Wifi 6. Der Empfang war im Test immer hervorragend. Zudem gibt es Bluetooth 5.4, das die Audio-Codecs SBC, AAC, aptX, aptX HD und LDAC unterstützt. Auch hier war der Empfang kein Problem. NFC ist natürlich auch mit an Bord.

Akku des Oukitel WP500 Ultra

Im WP500 Ultra kommt ein 10.000mAh Akku zum Einsatz. In der Realität kommt ihr je nach Nutzung um die 3 Tage aus, bevor ihr das Gerät wieder ans Netzteil hängen müsst. Im Benchmark schafft das Gerät gute 25,5 Stunden.

Geladen wird das WP500 Ultra mit bis zu 45W. Leider lagen die 45W nicht immer an und das Smartphone hat die Ladeleistung öfter auf 25W runtergeschraubt, weshalb ich pauschal keine Angabe dazu machen kann. Wenn die 45W richtig anliegen würden, wäre die Ladezeit um deutlich besser. So dauert eine volle Ladung aber leider eher um die 4 Stunden. Ich habe zur Gegenprobe nicht nur mit dem Original-Netzteil getestet.

Akkulaufzeit Einheit: Stunden
smartzone logo
20.000 mAh 35 Std
10.000 mAh 25,5 Std
10.000 mAh 25,5 Std
11.000 mAh 24,5 Std
0
5
10
15
20
25
30
35
40
Ladegeschwindigkeit Einheit: Minuten
smartzone logo
120 Watt 108 min
33 Watt 120 min
27 Watt 180 min
45 Watt 240 min
55 Watt 240 min
45 Watt 275 min
0
30
60
90
120
150
180
210
240
270
300

In dieser Kategorie gibt es leider einiges zu meckern. Nicht nur, dass wir mit 45W maximaler Ladeleistung abgespeist werden, diese Leistung liegt dann meistens gar nicht vor, was den Ladezyklus unglaublich in die Länge zieht.

Testergebnis

Getestet von
Mathias

Das Oukitel WP500 Ultra ist kein günstiges Outdoor-Gerät und definiert sich hauptsächlich durch die Wärmebildkamera. Hier gibt es inzwischen einiges an Konkurrenz, an der es sich messen lassen muss. Mit dem aktuellen Leistungssetup und dem großen Speicher will das Smartphone in die obere Mittelklasse, vergisst dabei aber, die restliche Hardware daran anzupassen. Das Kamera-Setup ist mehr als mau für diesen Preis, das Display unzureichend und der Ladestandard einfach zu schwach. Letztes Jahr hatte ich zum Beispiel das Ulefone Armor 29 Pro im Test, ebenfalls mit großem Camping-Licht und Wärmebildkamera. Auch das hatte einen hohen Startpreis, bot aber immerhin ein helles AMOLED-Display und 120W Schnellladen, und die zusätzlichen Kameras waren ein echter Mehrwert. Das fehlt beim WP500 Ultra einfach. Ihr werdet dieses Smartphone nicht vorrangig wegen seiner Leistung kaufen, sondern wegen der Wärmebildkamera, und da ist das Oscal Pilot 6 (zum Test) einfach ein starker Konkurrent für die Hälfte des Preises. Ansonsten gibt es auch Konkurrenz aus dem eigenen Haus, denn das Oukitel WP61 Ultra (zum Test) ist ebenfalls noch nicht so alt und steht dem WP500 Ultra in kaum etwas nach.


Gesamtwertung
73%
Design und Verarbeitung
90 %
Display
60 %
Leistung und System
60 %
Kamera
70 %
Konnektivität
80 %
Akku
80 %

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