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RugOne Xever 8 im Test

Getestet von Danny am Bewertung: 76%
Vorteile
  • wechselbarer Akku im Betrieb, Ersatzakku
  • hervorragende Verarbeitung und schickes Design
  • IP68/69K
  • großzügiger Lieferumfang
  • Triple-SIM-Slot (Dual-SIM + Micro-SD) + eSIM
  • guter Vibrationsmotor, tolle Lautsprecher
  • 3 Jahre Updateversprechen
Nachteile
  • zu teuer
  • Speicher und Arbeitsspeicher reduziert
  • Akkugröße und Ladezeit verschlechtert
  • AMOLED-Display wurde durch IPS-Display ersetzt
  • kein 5G
  • fragwürdige Prozessorwahl
  • Rückschritte bei der Kamera
Springe zu:
CPU MediaTek Helio G200 Ultra -
RAM 8GB RAM
Speicher 128GB, 256GB
GPU
Display 2400 x 1080, 6,5 Zoll 120Hz (IPS)
Betriebssystem - Android 16
Akkukapazität 4800mAh
Ladegeschwindigkeit 18 Watt
Speicher erweiterbar Ja
Hauptkamera 64MP + 20MP (dual)
Frontkamera 32MP
USB-Anschluss USB-C 2.0 (480MBit/s)
Kopfhöreranschluss Ja
Entsperrung Fingerabdruck, Face-ID
4G 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 32, 34, 66, 38, 39, 40, 41
NFC Ja
SIM Dual - nano, eSIM
Gewicht 320g
Maße 168 x 80 x 14mm
Antutu (v11) 556435
Benachrichtigungs-LED Ja
Updatezeitraum 3 Jahre (Android & Sicherheit)
Hersteller
Getestet am 11.07.2026

Bereits der Vorgänger, das Rugone Xever 7 Pro, konnte uns im Test sehr überzeugen. Nun steht der Nachfolger, das Rugone Xever 8, in den Startlöchern. Bei genauerem Betrachten werdet ihr allerdings feststellen, dass er nicht ganz an die Stärken des Vorgängers heranreicht. Da der Vorgänger einen beachtlichen Preis hatte, wurde hier wahrscheinlich der Rotstift angesetzt, damit die Kosten im Rahmen bleiben. Am Ende stellt sich auch die Frage, ob das nicht sogar schon zu viel des Guten ist. Der austauschbare Akku bleibt jedenfalls erhalten. Android 16, das üppige Zubehör und das neue Lautsprechersystem sind auf jeden Fall eine gute Basis. Was das Gerät noch kann, erfahrt ihr in unserem Test.

Design

Rugone Xever 8 Display Raender 2

Schon der Vorgänger konnte mit seiner Verarbeitung überzeugen, und auch das Rugone Xever 8 setzt dies fort. Rugone setzt auf ein Kunststoff-Metall-Gehäuse, wobei sich das Metall auf die Seiten und den Bereich rund um die Kamera konzentriert. Zur Auswahl stehen zwei Farbvarianten: Schwarz und Beige. In unserem Test hatten wir die schwarze Variante. Das Glas wird durch Gorilla Glas 3 geschützt. Dass das Gerät trotz des austauschbaren Akkus nach IP68/69K wasserdicht ist, ist beeindruckend.

Mit Abmessungen von 168 x 80 x 14 Millimetern ist das Xever 8 für ein Outdoor-Smartphone durchschnittlich groß. Es wiegt 320 Gramm. Auf der Oberseite sind zudem der 3,5-mm-Klinkenanschluss, der IR-Sender und die 230-Lumen-Taschenlampe verbaut. Auf der Unterseite befindet sich der USB-C-2.0-Anschluss. Die Pogo-Pins auf der Unterseite können zum Aufladen des Smartphones genutzt werden. Der Triple-Slot und eine der zwei frei belegbaren Tasten befinden sich links.

Auf der rechten Seite befinden sich der Power-Button mit integriertem Fingerabdrucksensor, die Lauter- und Leiser-Taste sowie eine weitere frei belegbare Taste. Klassische Stereo-Lautsprecher sind nicht vorhanden. Ein Lautsprecher befindet sich auf der Unterseite und einer auf der Rückseite direkt neben der Kamera.

Die Verarbeitung ist tadellos. Trotz seines Gewichts und seiner Größe liegt es sehr gut in der Hand. Die Rückseite wurde so geformt, dass sie sich in die Hand schmiegt. Die Tasten sind hervorragend voneinander getrennt und leicht angeraut. Kurzum: Die Verarbeitung und das Design begeistern auf ganzer Linie.

Lieferumfang

Rugone Xever 8 Lieferumfang

  • 18W Netzteil
  • Camouflage-Ersatzakkudeckel
  • Schlaufe
  • Panzerfolie
  • 4.800mAh Ersatzakku
  • Ladestation
  • USB-C-auf-USB-C-Kabel

Auch der Verpackungsinhalt des Rugone Xever 8 ist gigantisch. Neben dem 18-Watt-Ladegerät und einem geflochtenen USB-C-auf-USB-C-Kabel ist auch eine Ladestation enthalten, in der der beiliegende Ersatzakku und das Smartphone dank der unteren Pins gemeinsam aufgeladen werden können. Im Paket sind außerdem eine Schlaufe, ein Camouflage-Ersatzakkudeckel und eine Panzerfolie enthalten. Eine normale Folie ist wiederum schon vorinstalliert. Ein schönes All-inclusive-Paket.

Display

Rogune Xever 8

Hier gibt es den ersten großen, vor allem auch sichtbaren Abstrich. Anstatt des besseren und helleren AMOLED-Displays bekommen wir ein 6,5 Zoll großes 120-Hertz-IPS-Display. Die Pixelauflösung beträgt 2400 x 1080 Pixel, was einer Pixeldichte von 404 Pixel pro Zoll entspricht. Die Helligkeit beträgt 740 Lux. Damit ist es nur durchschnittlich hell und vor allem weit entfernt von den rund 1.900 Lux, die Manuel noch beim Vorgängermodell gemessen hat.

Display Helligkeit (in Lux) Einheit: Lux
0
200
400
600
800
1.000
1.200
1.400
1.600
1.800
2.000

Und das muss auch klar und deutlich gesagt werden: So gut das Display auch ist, wir hatten schon günstigere Outdoor-Smartphones, die eine bessere Qualität boten. Hier hat der Hersteller den Stift zu stark angesetzt. Immerhin gibt es weiterhin Widevine L1, sodass wir zumindest Streamingangebote von Netflix oder Amazon in voller Auflösung genießen können.

Das Display selbst besticht durch kräftige Farben, eine gute Blickwinkelstabilität und eine gute Schärfe. Auch die Eingaben werden präzise umgesetzt. Ein gutes Panel, aber ein AMOLED-Display wäre besser gewesen.

Leistung

Rugone Xever 8 Rueckseite

 

Auch die Leistung wurde gegenüber dem Vorgänger nur geringfügig verbessert. Rugone verbaut den MediaTek Helio G200 Ultra, einen Achtkern-Prozessor (Octa-Core), der aus zwei schnellen ARM Cortex-A76-Rechenkernen und sechs effizienten ARM Cortex-A55-Kernen besteht. Die Grafikeinheit ist eine ARM Mali-G57. Hier kommt ein weiterer Abstrich ans Tageslicht.

Antutu (v11)
smartzone logo
Mediatek Dimensity 7025 Ultra 746.071
Unisoc T760 745.423
Mediatek Dimensity 7050 600.000
MediaTek Helio G100 577.503
MediaTek Helio G100 576.081
MediaTek Helio G200 Ultra 556.435
MediaTek Helio G81 337.918
0
80.000
160.000
240.000
320.000
400.000
480.000
560.000
640.000
720.000
800.000
Geekbench Single (v6)
0
100
200
300
400
500
600
700
800
900
1.000
Geekbench Multi (v6)
0
300
600
900
1.200
1.500
1.800
2.100
2.400
2.700
3.000
3D Mark (Wildlife)
0
300
600
900
1.200
1.500
1.800
2.100
2.400
2.700
3.000
3D Mark (Wildlife Extreme)
0
80
160
240
320
400
480
560
640
720
800

Das Vorgängermodell verfügte über 512 Gigabyte Speicher und 12 Gigabyte Arbeitsspeicher. Jetzt haben wir nur noch 128 bzw. 256 Gigabyte Speicher und 8 Gigabyte Arbeitsspeicher, was eine deutliche Reduzierung zum Vorgängermodell darstellt. Beim Speicher kommt UFS 2.2 zum Einsatz, doch der Hersteller schweigt sich darüber aus. Die Schreib- und Leseraten sind nur mittelmäßig, was Aufschluss gibt. So beträgt die Leserate 926MB/s, die Schreibrate hingegen nur 214MB/s.

Neben dem Display wurde auch hier der Nachfolger stark beschnitten, ohne dabei bessere Alternativen zu bieten. Der einzige Trost ist, dass sich der Speicher kostengünstig mit einer Speicherkarte erweitern lässt. Das bot der Vorgänger auch, und dazu bekamen wir einen schnelleren und größeren Speicher. Die Performance selbst hat im Alltag aber überzeugt. Apps öffnen schnell und bleiben auch lange geöffnet. Das Gerät verhielt sich zu keiner Zeit ungewöhnlich oder ruckelte, sondern funktionierte einwandfrei. Gute Performance, leider zu viele Abzüge.

System

Immerhin gibt es hier keinen Rückschritt. Wir bekommen sofort Android 16, darüber wird das hauseigene RugoneOS gelegt. Da Rugone aus dem Hause Oukitel stammt, ist es nicht verwunderlich, dass sich die beiden Benutzeroberflächen doch recht ähnlich sind. Alles ist ein wenig bunter und verspielter als bei Stock-Android. Zudem ist ein Update-Versprechen von drei Jahren Android-Updates enthalten. Das bietet wahrlich nicht jeder Hersteller an, nicht einmal Oukitel bei seinen hauseigenen Geräten. KI-Features dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Allerdings ist außer dem KI-Haustier namens Xiao Ku nichts dabei, was wir nicht ohnehin von Google bekommen würden, also so etwas wie Textübersetzer und Textzusammenfassung. Das KI-Haustier ist auch ein weiteres Gemini und braucht stellenweise echt lange, um zu antworten. Abgesehen von einigen Übersetzungsfehlern bietet die Oberfläche genug, um die wichtigsten Einstellungen vorzunehmen. Da wird für jeden etwas dabei sein. Es kam zu einigen App-Abstürzen und das System fror auch hin und wieder einfach ein. Ein Update gab es während des Testzeitraums, das die Probleme jedoch nicht behob.

Kamera

Rugone Xever 8 Kameras

Und auch hier müsst ihr mit großen Abstrichen rechnen. Zum einen fällt die Ultraweitwinkelkamera weg, zum anderen der optische Bildstabilisator. Als wäre das alles noch nicht genug, ist die Erfahrung vor allem bei Dunkelheit keine gute. Die Kamerasoftware ist stellenweise so träge und der Autofokus so unzuverlässig, dass scharfe Bilder nur mit einer großen Portion Glück zu machen waren. Stellenweise wurden auch bis zu zehn Bilder hintereinander geschossen, obwohl nur einmal auf den Auslöser gedrückt wurde. Es war auf jeden Fall eine ärgerliche Erfahrung. Folgende Sensoren wurden verbaut:

Hauptkamera: 64 MP, Sony IMX682, 0,8 μm, 82°, ƒ/1,89, Autofokus
Nachtsichtkamera: 20 MP, Sony IMX350, FOV 77°, ƒ/1,8
Frontkamera: 32 MP, Samsung GC32E1, 72,6°, ƒ/2,45

Kameraqualität

Für ein Outdoor-Smartphone ist die Bildqualität dann wiederum sehr gut. Es gibt tolle Kontraste, eine schöne Schärfe und viele Details. Leider sehen die Bilder sehr trist und farbarm aus, obwohl das Wetter an dem Tag herrlich war. Je weniger Licht vorhanden ist, desto rascher nimmt die Qualität ab. Zwar ist noch etwas zu erkennen, aber wirklich vorzeigbar sind diese Bilder dann nicht mehr. Viel Rauschen, geringe Schärfe und die allgemeine Trägheit der Kamera lassen es kaum zu, gute Bilder zu schießen.

Abhilfe schafft die Nachtsichtkamera, aber auch hier müsst ihr vor allem bei Nacht geduldig sein und am besten von jedem Motiv drei Sicherheitsbilder schießen, da der Autofokus macht, was er will. Die Qualität ist je nach Bild noch gut. Vor allem ist der Lichtkegel sehr weit, sodass ihr auch Objekte fotografieren könnt, die weiter weg sind. Natürlich könnt ihr damit auch hervorragende Schwarz-Weiß-Aufnahmen machen.

Die Frontkamera ist hingegen eher eine Enttäuschung. Gute Aufnahmen gelingen selten, und wenn, dann sind sie überbelichtet, unscharf, haben wenige Details und eine ungesunde Farbe. Videos können mit einer Auflösung von 2K und 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Leider fehlt die Bildstabilisierung, weshalb das Video verwackelt ist. Die Qualität ist allerdings gut und auch der Ton überzeugt, wobei Hintergrundgeräusche sehr stark gefiltert werden.

Alles in allem war die Erfahrung mit der Kamera keine gute. Nicht nur das, sondern Rugone setzte auch so stark den Rotstift an, dass aus einer guten Kamera im Vorgängermodell, das von uns sogar deswegen gelobt wurde, eine mittelmäßige Kamera geworden ist.

Konnektivität und Kommunikation

Ein weiterer Rückschritt ist, dass das Smartphone kein 5G-Netz unterstützt. Dafür beherrscht es weiterhin eSIM. Zudem sind alle in Europa benötigten 4G-Bänder an Bord.

Rugone Xever 8 SIm netz Empfang

4G: B1/2/3/4/5/7/8/12/13/17/18/19/20/25/26/28A/28B/32/34/38/39/40/41/66/71.

Für eine optimierte Sprachqualität werden VoLTE und VoWiFi unterstützt. Zusätzlich sind WLAN 5 und Bluetooth 5.2 vorhanden. Zur Navigation nutzt das Smartphone die Systeme GPS, Beidou, GLONASS und Galileo. Der Empfang war stets hervorragend und mein Standort wurde in Google Maps sehr schnell und sehr genau erfasst. Zusätzlich ist ein E-Kompass verbaut.

Darüber hinaus verfügt das Gerät über eine Vielzahl von Sensoren, darunter einen Näherungs- und Lichtsensor sowie ein Gyroskop. Auch NFC für kontaktloses Bezahlen ist vorhanden. Neben den gängigen Entsperrmethoden sind ein seitlicher Fingerabdruckscanner und eine Face-Unlock-Funktion integriert.
Beides funktioniert tadellos und vor allem sehr schnell. Die Gesichtsentsperrung funktioniert sogar in schlechten Lichtumgebungen sehr gut.

Außerdem ist ein FM-Radio eingebaut und dank des 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschlusses könnt ihr Musik und Radio auch mit kabelgebundenen Kopfhörern hören. Der Vibrationsmotor ist erstklassig und gibt ein hervorragendes Feedback. Es ist erfreulich, dass bei einem Outdoor-Smartphone ein so hochwertiger Vibrationsmotor verbaut wurde. Es gibt keine direkten Stereo-Lautsprecher, sondern nur einen auf der Unterseite und einen auf der Rückseite. Die Klangqualität ist dennoch sehr gut und sie werden auch sehr laut, ohne zu verzerren.

Akkulaufzeit

Rugone Xever 8 Akku wechselbar 2 1

Auch hier gibt es den nächsten Rückschritt. Anstatt bei den guten 5.500mAh zu bleiben, verringerte der Hersteller die Akkugröße auf 4.800mAh. Das ist selbst für ein Rugged-Smartphone eine äußerst geringe Akkukapazität. Somit fällt auch die Akkulaufzeit deutlich schlechter aus. Mit 60 Hertz und 200 Lux kamen wir auf eine Laufzeit von 13 Stunden und 18 Minuten. Mit 120 Hertz und 200 Lux sind es 9 Stunden und 53 Minuten, also eine Stunde weniger als beim Vorgängermodell.

Ihr kommt dennoch gut durch den Tag, selbst wenn dieser mal länger ist. Ein klassisches 2-3-Tage-Gerät, wie es üblich ist, werdet ihr damit jedoch leider nicht erreichen. Allerdings ist die Aufladestation eine große Hilfe. Beim Wechsel des Ersatzakkus habt ihr ungefähr 120 Sekunden Zeit. Das eröffnet natürlich viele Möglichkeiten. Entweder behaltet ihr den zweiten Akku als Ersatz, für den Fall, dass der andere seine Leistung verliert, oder ihr habt immer einen Ersatzakku dabei, für den Fall, dass ihr mal auf einer längeren Tour unterwegs seid und weit und breit keine Steckdose zu finden ist.

Akkulaufzeit Einheit: Stunden
smartzone logo
15.000 mAh 44,2 Std
10.000 mAh 25,5 Std
11.000 mAh 24,5 Std
5.550 mAh 10,6 Std
4.800 mAh 9,8 Std
5.000 mAh 9,7 Std
5.000 mAh 8,7 Std
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
Akkulaufzeit (60Hz) Einheit: Stunden
smartzone logo
15.000 mAh 49,3 Std
10.000 mAh 30 Std
11.000 mAh 20,7 Std
5.550 mAh 14,6 Std
4.800 mAh 13,2 Std
5.000 mAh 11,8 Std
5.000 mAh 10,9 Std
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
Ladegeschwindigkeit Einheit: Minuten
smartzone logo
18 Watt 107 min
33 Watt 111 min
18 Watt 115 min
33 Watt 120 min
33 Watt 123 min
27 Watt 180 min
55 Watt 240 min
0
30
60
90
120
150
180
210
240
270
300

Wie dem auch sei, es ist ein willkommenes Feature. Wer sein Smartphone normal lädt, kann es mit dem beiliegenden 18-Watt-Netzteil in 1 Stunde und 47 Minuten aufladen, aber auch hier wurde die Ladezeit reduziert und es dauert für die Größe des Akkus zu lange. Reverse Charging funktioniert auch.

Testergebnis

Getestet von
Danny

Das Rugone Xever 8 zeigt, wie ein Hersteller aus einer guten Marke, die noch neu auf dem Markt ist, alles in den Sand setzt, um Kosten zu sparen. Dabei sind mehr Rückschritte als Fortschritte entstanden, was ich in meiner Zeit als Tester noch nie erlebt habe. Das Smartphone ist keine Enttäuschung, bietet aber auch keinen Mehrwert. Vor allem werden die positiven Punkte immer von negativen regelrecht aufgefressen.

Hervorheben lässt sich dennoch das üppige Zubehör, das es bei Herstellern nur sehr selten gibt. Auch die IP68/69K-Zertifizierung, Android 16 und die wirklich sehr guten Lautsprecher sowie der sehr gute Vibrationsmotor sind positiv hervorzuheben. Die Verarbeitung bleibt auf einem hohen Niveau, das Design ist ansprechend, das gesamte Konzept funktioniert und ist eine tolle Idee. Endlich gibt es auch ein Update-Versprechen von drei Jahren.

Alles andere ist jedoch einfach nur ein großer Ärger. Das sehr gute AMOLED-Display wurde durch ein IPS-Display ersetzt, die Leistung, die Akkulaufzeit und die Ladezeit sind schlechter, die Kamera wurde verschlechtert, es gibt keine Bildstabilisierung, weniger Speicher und Arbeitsspeicher und selbst die Speichergeschwindigkeit ist langsamer als noch im Vorgängermodell. Zurück bleibt leider nur ein Smartphone, bei dem ihr den Akku tauschen könnt, mehr aber auch nicht.

Auch wenn es sich hierbei um ein Alleinstellungsmerkmal handelt, so sind andere Hersteller kaum schlechter und bieten insgesamt ein besseres Paket zu einem besseren Preis als das Rugone Xever 8. Das Blackview Fort 5 (zum Test) kann mit mehr Extras punkten und ist dabei auch handlich. Es besitzt eine Nachtsichtkamera, mehr Arbeitsspeicher und ermöglicht kabelloses Laden. Die Blackview-Oscal-Pilot-Reihe gehört zu den besten und schneidet in Tests immer sehr gut ab. Ob ihr euch nun für das Blackview Oscal Pilot 5 (zum Test) oder das Blackview Oscal Pilot 6 (zum Test) entscheidet: In beiden Fällen bekommt ihr mehr für euer Geld, ohne dabei wirklich Kompromisse eingehen zu müssen.

Wenn euch diese Geräte nicht zusagen, findet ihr in unserer Outdoor-Bestenliste viele weitere Empfehlungen.


Gesamtwertung
76%
Design und Verarbeitung
90 %
Display
70 %
Leistung und System
70 %
Kamera
65 %
Konnektivität
90 %
Akku
70 %

Preisvergleich

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