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Zenbox im Test: Endlich nicht mehr vom Smartphone ablenken lassen?

Die Zenbox ist ein kleiner Puck mit einem großen Versprechen: Sie soll dafür sorgen, dass euer Smartphone euch nicht mehr so oft ablenkt. Dafür bietet sie im Kern nur eine einzige Funktion, die aber gut umgesetzt und mit sinnvollen Ergänzungen angereichert ist. Und so funktioniert es: Ihr wählt in der App die Anwendungen auf eurem Smartphone aus, die ihr ablenkend findet. Dann aktiviert ihr die Zenbox und könnt diese Apps fortan nur benutzen, wenn ihr sie vorab mit der Zenbox entsperrt.

Zenbox Banner I

Damit das funktioniert, solltet ihr die Zenbox in den Phasen des Tages, in denen ihr nicht abgelenkt werden wollt, etwas von euch entfernt ablegen. Ich habe es ausprobiert. Meine Erfahrungen teile ich in diesem Kurztest mit euch!

Weniger Ablenkungen mit der Zenbox: Gehäuse und Ersteinrichtung

Die physische Zenbox ist insgesamt sehr unspektakulär. Sie hält magnetisch an Oberflächen aus Metall und muss nicht aufgeladen werden, weil sie quasi nichts anderes als ein passiver NFC-Tag ist. Sie wirkt allerdings stabil und hochwertig verarbeitet.

Zenbox Banner III

Die ganze Magie findet in der Zenbox-App statt, die es für Android und iOS gibt. Ich habe sie auf einem Oppo Find X10 (zum Test) mit Android 17 ausprobiert, was nicht geklappt hat. Im Moment ist die Zenbox offiziell ausschließlich mit Samsung- und Google-Geräten kompatibel. Also habe ich die App auf mein Pixel 10 Pro (zum Test) geladen und dort lief die Einrichtung tadellos.

Zenbox Banner II

Nach einer Minute hatte ich alle Berechtigungen erteilt und die Zenbox gekoppelt. Allerdings wird bei der Nutzung im Alltag recht schnell deutlich, dass es sich mit viel Wohlwollen bloß um einen Beta-Test handelt.

Die Zenbox im Praxiseinsatz: Mehr Fokus durch räumliche Distanz?

Mein Praxistest der Zenbox ist wie folgt abgelaufen: Ich habe den „Zen-Modus“ in der Android-App gestartet. Dafür sind Zeiträume und Zeitpläne wählbar. Außerdem könnt ihr den Modus standortabhängig automatisch starten lassen. All das hat sehr gut funktioniert.

Die App zeigt zudem Daten zu eurer Bildschirmnutzung an und es gibt ein Streak-System. Das ist wirklich schön umgesetzt und könnte all jenen Nutzern, die sich schnell ablenken lassen, tatsächlich helfen.

Zenbox Banner IV

Leider bin ich aber auf ein großes Problem gestoßen: Sobald ich den „Zen-Modus“ starte, sind einige Apps blockiert, in meinem Fall zum Beispiel Reddit. Wenn ich die App doch verwenden möchte, muss ich sie mit der Zenbox entsperren.

Dieser Aspekt hat bei mir leider, trotz aller Berechtigungen und eines unterstützten Geräts, zu keinem Zeitpunkt funktioniert. Es kommt zwar die kurze Vibration, die zeigt, dass das Pixel den NFC-Tag der Zenbox erkannt hat, aber die App wird nicht wieder freigegeben. Sobald ich die Zenbox ein zweites Mal an das Smartphone halte, beendet sich der „Zen-Modus“. Schade!

Testergebnis

Getestet von
Benjamin Kalt

Die Zenbox ist eine gute Idee: Sie soll räumliche Distanz und somit eine Hürde schaffen, eure Ablenkungs-Apps regelmäßig zu nutzen. Die Hardware arbeitet tadellos. Die App macht eigentlich auch einen rundum gut gemachten Eindruck, aber die Kernfunktion hat auf einem Google Pixel 10 Pro trotz mehrerer Versuche einfach nicht funktioniert.

Zenbox auf der offiziellen Homepage bestellen

Nur für eine gute Idee kann ich keine Kaufempfehlung aussprechen. Vorerst werde ich die Zenbox weiterhin gelegentlich ausprobieren und diesen Test gegebenenfalls aktualisieren, wenn es ein Update gegeben hat. Schreibt uns gerne in den Kommentaren, ob ihr dieses Thema grundsätzlich interessant findet!

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