Xiaomi Smart Band 11 – was bringt die neue Generation Fitnessarmband?
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Xiaomi hat das Smart Band 11 vorgestellt und setzt damit eine der beliebtesten Gadget-Reihen überhaupt fort. Der Name Mi Band ist offiziell Geschichte, das Prinzip bleibt: viel Funktion fürs Handgelenk zum Preis eines Restaurantbesuchs. Wichtig vorweg: Vorgestellt wurde bislang ausschließlich die China-Version, eine Global-Version ist noch nicht bestätigt.
Die Neuerungen fallen überschaubar aus: helleres Display, dünneres Gehäuse, neue Schlafwerte. Wer ein Xiaomi Smart Band 10 (zum Test) trägt, kann hier aufhören zu lesen.
Das ist neu beim Xiaomi Smart Band 11
Die maximale Helligkeit steigt von 1.500 auf 2.000 Lux, der Rahmen um das Display schrumpft auf 2 Millimeter. Das Gehäuse misst 9,99 Millimeter und wiegt ohne Armband und Herzfrequenzsensor 15,58 Gramm. Beim Vorgänger waren es 10,95 Millimeter und 15,95 Gramm, am Handgelenk wird das niemand merken.
Dazu kommt HyperOS 4, kompatibel mit Android und iOS. Neu ist die Schlafauswertung mit Herzfrequenzvariabilität und KI-Analyse, die wir bereits vom Xiaomi Smart Band 10 Pro NFC (zum Test) kennen.
- endlich wieder NFC (Bezahlfunktion)
- sehr genauer optischer Pulssensor
- präzises, eigenständiges GPS
- plausible Kalorienwerte
- zuverlässige Schlaf- und Einschlaferkennung
- großes und helles Display
- lange Laufzeit (ca. 2 Wochen)
- top Verarbeitung
- keine Hauttemperatur, kein EKG, HRV nur im Schlaf
- Mi Fitness App analytisch weiterhin oberflächlich
- keine echten Smartwatch-Funktionen
- kein kabelloses Laden, kein Saphirglas
- Curve notwendig zum Zahlen
Display und Design
Das AMOLED-Display bleibt bei 1,72 Zoll in der bekannten Pillenform. Zur Auflösung schweigt Xiaomi noch, beim Xiaomi Smart Band 10 waren es 212 x 520 Pixel bei 60 Hertz. Wasserdicht ist der Fitnesstracker weiterhin nach 5 ATM.
Die proprietäre Armbandaufnahme ist seit dem Mi Band 8 unverändert, entsprechend groß ist die Auswahl an günstigen Alternativbändern. In China gibt es neben der Standardversion Ausführungen mit Keramik- und Metallkörper.
Gesundheit und Sport
An der Sensorik ändert sich wenig: Puls, Blutsauerstoffsättigung, Stresslevel, Schrittzähler und Zyklusaufzeichnung, dazu über 150 Sportarten.
Ein eigenes GPS fehlt weiterhin, das bleibt den Pro-Modellen vorbehalten. Fürs Joggen und Radfahren braucht ihr weiter das Smartphone. Zur Akkukapazität macht Xiaomi bislang keine Angabe, versprochen werden wie beim Vorgänger bis zu 21 Tage Laufzeit.
Preise und Verfügbarkeit in China
Die Standardversion kostet 289 Yuan (rund 35€), mit NFC sind es 339 Yuan (etwa 41€), die Keramik- und Metallversionen liegen bei 399 Yuan (rund 48€). Die Reservierung in China läuft bereits.
Achtung bei NFC: Die chinesische NFC-Version wird in Deutschland nicht zum Bezahlen taugen. Ein Smart Band mit funktionierender Bezahlfunktion für Europa gab es zuletzt beim Mi Band 7 NFC, danach erst wieder beim Xiaomi Smart Band 10 Pro NFC. Beim Xiaomi Smart Band 10 lag die deutsche UVP bei 50€, die Keramikversion kostete 60€.
Unsere Einschätzung
Wirklich neu ist beim Xiaomi Smart Band 11 nichts, und genau das ist beim Mi Band seit jeher das Muster. Für Umsteiger von einem Modell der Generation 7 oder 8 dürfte sich das Update trotzdem lohnen.
Wer jetzt kaufen will, greift besser zum Xiaomi Smart Band 10, das im Angebot regelmäßig unter 40€ zu haben ist. Und wer Bezahlfunktion und GPS braucht, kommt am Xiaomi Smart Band 10 Pro NFC ohnehin nicht vorbei. Ein Termin für einen möglichen Deutschlandstart ist nicht bekannt.
- helles 1,72 Zoll großes AMOLED Display
- 2 Wochen Akkulaufzeit
- großer Funktionsumfang in kleinem Format
- kompakt und angenehm zu tragen
- bietet die Kernfunktionen einer Smartwatch
- bald ein Schnäppchen
- nur noch Mi Fitness als App
- kein NFC und GPS
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