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TerraMaster D1 SSD Case im Test

Getestet von Joscha am
Vorteile
  • hochwertiges Aluminiumgehäuse aus einem Guss
  • staub- und wasserdicht (IP67-Zertifizierung)
  • extrem robust
  • unverlierbare Gehäuseschraube
  • praktischer Lieferumfang inklusive Transporttasche
  • schneller Einbau der SSD
  • gute Übertragungsraten (nah am 10Gbit/s-Maximum)
  • passive Kühlung (kein Thermal Throttling)
Nachteile
  • leicht gehobener Preis für ein 10Gbit/s-Gehäuse
  • Kanten bergen Gefahr, Gegenstände zu verkratzen
  • fehlende Anti-Rutsch-Gummis
  • nur M.2-2280, keine anderen Längen, kein SATA
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Rund 40€ für ein SSD-Gehäuse mit 10Gbit/s ist ein leicht gehobener Preis. Das TerraMaster D1 SSD-Gehäuse bietet allerdings auch einiges, um diese Kosten zu rechtfertigen: ein vollständiges Aluminiumgehäuse, eine IP67-Zertifizierung, komplett passive Kühlung und laut Datenblatt bis zu 1020MB/s. Es erreicht keine Thunderbolt-Sphären wie die größere Pro-Variante, kostet dafür aber nur einen Bruchteil.

Terramaster D1 SSD Case Test 3

Für alle, die eine anständige externe NVMe-Lösung suchen, ohne dreistellig auszugeben, klingt das nach einem fairen Deal. Wir haben uns das kleine Case vorgeknöpft und geprüft, ob es hält, was es verspricht. Verfügbar ist das Modell in drei Geschwindigkeits-Varianten: Terramaster D1 mit 10Gbps, D1 Plus mit 40Gbps und D1 Pro mit 80Gbps.

Design und Verarbeitung

Terramaster D1 SSD Case Test 5

Wer das D1 SSD-Gehäuse auspackt, merkt sofort: Hier wurde nicht am Material gespart. Das Gehäuse besteht aus einem Stück Aluminiumlegierung mit ausgeprägten Kühlrippen. Das sieht nicht nur technisch aus, sondern hat einen Zweck: Da kein Lüfter verbaut ist, muss es die gesamte Abwärme der NVMe-SSD passiv ableiten. TerraMaster gibt an, dass die Kühloberfläche dadurch rund 2,5-mal so groß ausfällt wie bei klassischen Designs.

Mit 146 Gramm und Abmessungen von 113,6 x 45 x 21 Millimetern ist das Case kompakt und passt problemlos in jede Hosentasche oder euren Rucksack. Es wirkt hochwertig und liegt gut in der Hand. Das Finish ist sauber, die Kanten sind entgratet, nichts klappert. Allerdings solltet ihr beachten, dass das scharfkantige Metall andere Gegenstände sehr leicht verkratzt.

Terramaster D1 SSD Case Test 2

Dabei hat der Hersteller ansonsten auch an die Kleinigkeiten gedacht: Die Schraube am Gehäusedeckel lässt sich nicht vollständig herausdrehen und ist daher „unverlierbar“. Wer schon einmal winzige Gehäuseschrauben auf dem Teppich gesucht hat, weiß das zu schätzen.

Ein nettes Extra ist die IP67-Zertifizierung. Das bedeutet: Das Gehäuse ist komplett staubdicht und bis zu 30 Minuten in 1 Meter Wassertiefe wasserdicht. Vorausgesetzt, die Anschlussabdeckung sitzt sauber und die Schraube ist fest angezogen. Zudem soll das Gehäuse laut TerraMaster bis zu 1,2 Tonnen Druck aushalten. Ob ihr das im Alltag braucht? Wahrscheinlich nicht. Für Outdoor-Fotografen, Reisende oder Nutzer, die wichtige Daten auf einer Baustelle oder im Feld benötigen, ist das aber durchaus ein Kaufargument.

Einen Kritikpunkt gibt es dennoch: Vernünftige Anti-Rutsch-Gummis oder Füße fehlen komplett. Auf glatten Schreibtischoberflächen kann das Case beim kleinsten Kabelzug ins Rutschen kommen und sogar die Unterlage verkratzen. Ein paar Silikon-Pads wären hier sinnvoll gewesen.

Lieferumfang & Installation

Dem Lieferumfang liegt ein 50cm langes USB-C-auf-USB-C-Kabel bei (USB 3.2 Gen2, 10Gbit/s). Dazu erhaltet ihr eine solide Transporttasche mit Reißverschluss für das Case und das Kabel, einen kleinen Schraubendreher und eine Kurzanleitung.

Der Einbau der SSD ist kinderleicht: Ihr löst die unverlierbare Schraube, nehmt den Deckel ab, setzt die M.2-2280-NVMe-SSD ein und fixiert sie mit der beigelegten Schraube. Danach zieht ihr die Schutzfolie vom vorinstallierten Wärmeleitpad ab und steckt das Gehäuse wieder zusammen. Fertig. Das Gehäuse unterstützt PCIe 3.0/4.0/5.0 NVMe 2280-SSDs mit bis zu 8TB Kapazität. SATA-M.2-SSDs oder andere Baugrößen (2230/2242/2260) funktionieren hingegen nicht. Das solltet ihr vor dem Kauf beachten.

Leistung & Temperatur

terramaster d1 ssd case 10gbps speedtest

TerraMaster verbaut hier einen USB 3.2 Gen2 Controller (10Gbit/s) mit 128b/132b-Kodierung, der theoretisch bis zu 1020MB/s liefert. Für Thunderbolt oder USB4 müsst ihr zur Pro-Variante greifen. Das D1 positioniert sich klar als solides Alltags-Case, nicht als High-End-Tool für die Videoproduktion.

In unserem Test an einem Mac mit M4 Pro haben wir mit AmorphousDiskMark 4.0.1 gemessen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen:

  • SEQ1M (QD8) Lesen: 982,92MB/s
  • SEQ1M (QD8) Schreiben: 814,63MB/s
  • SEQ1M (QD1) Lesen: 768,82MB/s
  • SEQ1M (QD1) Schreiben: 772,51MB/s

Die beworbenen 1020MB/s werden zwar knapp verfehlt, aber mit fast 983MB/s liegen wir sehr nahe am theoretischen Maximum von USB 3.1 (USB 3.2 Gen2 bzw. USB 10Gbit/s). Mehr ist auf dieser Protokoll-Ebene nicht möglich. Für alltägliche Aufgaben wie das Sichern von Fotos und Videos vom Smartphone, die externe Projektablage, Backups oder das Verschieben großer Dateimengen ist das ausreichend.

Die passive Kühlung funktioniert einwandfrei: Das Gehäuse wird unter Dauerlast handwarm, aber nicht heiß. Vielleicht habt ihr auf dem Screenshot schon gesehen, dass wir den Test mit 5 Durchläufen und einer 64GB-Datei durchgeführt haben, was ihr durchaus als Härtetest bezeichnen könnt. Thermal Throttling konnten wir in unseren Tests nicht feststellen. Zudem ist das Gehäuse komplett lautlos. Es gibt kein Lüftergeräusch und kein Surren. Für alle, die in ruhigen Umgebungen arbeiten oder abends noch Daten kopieren, ohne andere zu stören, ist das von großem Vorteil.

Testergebnis

Getestet von
Joscha

Das TerraMaster D1 SSD-Gehäuse ist kein Nischenprodukt wie die Pro-Variante, sondern das Gegenteil: ein massentaugliches, bezahlbares und durchdachtes SSD-Gehäuse für alle, die eine M.2-NVMe extern nutzen möchten. Es geht zwar auch für den halben Preis, dann aber mit weniger Komfort.

Für rund 40€ bekommt ihr hier ein vollständiges Aluminiumgehäuse mit IP67-Zertifizierung, passiver Kühlung ohne Thermal Throttling, komplett lautlosem Betrieb, kinderleichter Installation und einer durchdachten Transportlösung. Die fehlenden Anti-Rutsch-Gummis, die scharfkantige Oberfläche und die Beschränkung auf 10Gbit/s sind die einzigen Kritikpunkte. Diese Aspekte sind bei diesem Preis vertretbar.

Für Video-Cutter oder Profis, die zwingend Übertragungsraten jenseits der 1000MB/s benötigen, ist das Gehäuse nicht geeignet. Diese Nutzer müssen weiterhin zur Pro-Variante TerraMaster D1 Pro (zum Test) oder zur Konkurrenz greifen. Für alle anderen, wie Hobby-Fotografen, Studierende mit Backup-Bedarf, Content-Creator mit moderaten Anforderungen, Pendler oder Nutzer, die eine robuste externe SSD für unterwegs suchen, ist das D1 SSD-Gehäuse eine klare Empfehlung.

TerraMaster D1 beim Hersteller

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