Ulefone Note 23 – günstige iPhone-Kopie aus China kommt!
Mit dem Ulefone Note 23 hat der kleine Hersteller aus China vor wenigen Tagen ein Budget-Smartphone vorgestellt, wie es im Buche steht. Alle Details zur Ausstattung erfahrt ihr wie immer hier bei uns. Auffällig: Das Design des Geräts erinnert an aktuelle iPhones und auch die orange Farbvariante haben wir schon mal irgendwo gesehen.
Leider sind uns bis dato keine Details zum Preis bekannt, der aber deutlich unter 100€ liegen muss, damit das Note 23 im Portfolio von Ulefone Sinn ergibt. Gelistet wird das Note 23 im eigenen Store von Ulefone zu 75€.
Merkmale des Ulefone Note 23: Budget in Zeiten der Speicherkrise
Neben der vom iPhone inspirierten Farbvariante Orange gibt es das Ulefone Note 23 auch in Blau und Schwarz. Die Abmessungen liegen bei 165 x 76,5 x 8,8 Millimeter und das Gewicht bei 192 Gramm. Ulefone verbaut einen Lautsprecher und ein Mikrofon. Darüber hinaus sind ein USB-C-Anschluss und ein Kopfhöreranschluss vorhanden.
Nicht verbaut ist ein Fingerabdrucksensor; immerhin gibt es Gesichtserkennung mithilfe der 5MP-Frontkamera. Eine 8MP-Hauptkamera ist auf der Rückseite vorhanden. Bleiben wir aber noch auf der Vorderseite, denn die Selfie-Kamera steckt in einer Waterdrop Notch, die nicht besonders modern wirkt. Auch am Bildschirm wurde anscheinend gespart, denn 1210 x 540 Pixel sind nicht mehr zeitgemäß. Da helfen auch die 90Hz nicht viel. Die Diagonale des IPS-Panels liegt bei 6,6 Zoll.
Angetrieben wird das Ulefone Note 23 vom Unisoc T7100. Das klingt erst mal cool, doch es handelt sich bloß um den Unisoc T603 mit neuem Namen. Dieser ist übrigens auch schon nur ein Unisoc SC9863A unter anderer Bezeichnung. Da klingelt es vielleicht bei langjährigen Lesern von Smartzone, denn dieser Chip ist ein alter Bekannter für Budget-Smartphones, produziert im 28-Nanometer-Verfahren. Dazu gibt es beim Ulefone Note 23 3GB RAM und 32GB Speicher.
Der sehr knapp bemessene interne Speicher ist immerhin per microSD-Karte erweiterbar. Ihr müsst nicht einmal auf Dual-SIM verzichten, denn das Ulefone Note 23 hat einen Triple-Slot. Es funkt auf allen hierzulande wichtigen LTE-Frequenzen. GPS, WiFi 4 und Bluetooth 4.2 sind vorhanden, anscheinend aber kein NFC. Der Akku hat eine Kapazität von 5.000mAh und wird via USB-C mit 10W aufgeladen. Als Betriebssystem kommt Android 16 Go zum Einsatz.
Unsere Einschätzung
Das Ulefone Note 23 hat einen acht Jahre alten Prozessor verbaut, die Bildschirmauflösung liegt unterhalb von HD und das Android-Go-Betriebssystem macht schlussendlich glasklar, dass sich dieses Gerät an Sparfüchse oder Nutzer mit sehr niedrigen Anforderungen richtet.
Wenn ihr strikt auf euer Budget achten müsst, empfehlen wir, besonders bei den aktuellen Bedingungen am Markt, den Gebrauchtkauf. So kriegt ihr vielleicht sogar ein Gerät, das ein paar Updates bekommt und nicht auf die Go-Edition von Android setzen muss.
Oder wie seht ihr das? Schreibt uns eure Meinung zum Ulefone Note 23 wie immer gerne in die Kommentare!
- 1 Ulefone
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Mir hakelt schon mein Poco X7 manchmal zu sehr, und das ist eine Weltraumrakete gegen das hier… Finger weg!
Das ist nicht Budget, das ist Elektroschrott auf Räder, nur ohne Räder.
Das Ding ist schlechter als ein 10 Jahre altes Redmi Note 3. Und zwar deutlich schlechter. Kameras sind schlechter, der SOC ist schlechter. Selbst der Produktionsprozess ist älter. Da kann man lieber bei ebay nach Schnäppchen gucken. Gibt z.B. aktuell für 95€ Redmi 13 aus Spanien. Wenn man den 10% Rabatt mit Gutschein DRSTRX26 einlöst, ist man bei 85,50€. Da hat man einen SOC mit 2GHz A-75 Kernen, Samsung 108MP Kamera, 8GB Ram. Damit kann man arbeiten.
Ein T Phone 3 gibt es ab 60 Euro über Kleinanzeigen, da hat man mehr davon
Hallo Olli, ich hatte das T Phone 3 im Test. Hier muss man leider mit sehr wenigen Frequenzbändern leben. Aber besser als das Note 23 hier auf jeden Fall. Beste Grüße Manuel
3 GB RAM – zum Totlachen…
Das Smartphone reicht vielleicht für Tante Trude aus Buxtehude, aber mehr auch nicht.
Da sollte man tatsächlich zu einen gebrauchten Smartphone greifen.
Jetzt haste Tante Trude aus Buxtehude beleidigt