Apple MacBook Pro mit Touchscreen und iMac – das bietet das M6-Update!
Apple bringt sein Mac-Sortiment auf den neusten Stand. Der iMac ist in einer neuen Version erschienen und bietet jetzt den M6-Chip. Ebenso hat das neue MacBook Pro mit 14 Zoll den M6 verbaut. Die wohl spannendste Neuerung gibt es beim MacBook Pro mit 14 oder 16 Zoll und den stärkeren Pro- und Max-Prozessoren.
Sie sind zum ersten Mal mit einem OLED-Bildschirm anstelle von Mini-LED ausgestattet und bieten darüber hinaus, erstmals bei einem Laptop von Apple, einen Touchscreen.
Wir schauen uns die Spezifikationen der neuen Mac-Generation gemeinsam an und blicken gegen Ende ausführlich auf die Preise in Deutschland.
MacBook Pro mit OLED-Touchscreen, iMac jetzt mit M6-Prozessor
Wir starten mit dem neuen iMac, der den Sprung vom M4 auf den M6 macht. Abgesehen davon bleibt fast alles wie gehabt. Dazu gehören unter anderem die sieben Farbvarianten: Silber, Grün, Gelb, Orange, Pink, Violett und Blau. Dass es nicht mal eine neue Farbe gibt, empfinden wir als untypisch für Apple. Die Abmessungen und das Gewicht sind ebenfalls komplett identisch zum Vorgänger.
Damit wir uns nicht im Kreis drehen, blicken wir lieber auf die Unterschiede: Anstelle von WiFi 6E gibt es WiFi 7 und statt Bluetooth 5.3 gibt es Bluetooth 6. Verbaut ist der M6 von Apple anstelle des M4 und der bietet mehr Leistung und mehr Kerne. Außerdem ist die Speicherbandbreite höher.
Alternativ steht eine abgespeckte Variante mit zehn Kernen bereit, die vormals beim M4 acht Kerne hatte. Und das waren die Unterschiede. Auch bei Arbeitsspeicher und Speicher stehen die gleichen Optionen bereit. Apple verspricht jedoch eine bis zu doppelt so hohe Geschwindigkeit der SSD.
Ganz ähnlich sieht es beim neuen MacBook Pro mit 14 Zoll aus: M6 statt M5, zwölf statt zehn Kerne, schnellerer Speicher, WiFi 7 und Bluetooth 6.
Der vermeintlich große Wurf folgte einen Tag später. Das neue MacBook Pro bietet zwar keine neuen Prozessoren, aber erstmals einen Touchscreen. Dies gilt nur für die M5-Pro- sowie M5-Max-Modelle des MacBook Pro mit 14 Zoll und mit 16 Zoll. Das Tandem-OLED-Display ist die größte Neuerung. Es löst mit 3024 x 1986 Pixel auf, soll bis zu 2.000 Lux Spitzenhelligkeit bei HDR-Inhalten bieten und liefert 120Hz.
Anstelle einer Notch gibt es jetzt eine „Dynamic Island“ wie beim iPhone. Viele Fans des Herstellers aus Cupertino würden mir sicherlich widersprechen, aber ich finde, das sieht einfach billig aus. Eine Software-Lösung für ein selbst geschaffenes Hardware-Problem: Weiterhin sitzt in der Aussparung nur eine normale Webcam und nicht etwa Face ID. Die interessantere Neuerung ist für mich persönlich das niedrigere Gewicht: 1.400 Gramm (MacBook Pro mit 14 Zoll) respektive 1.840 Gramm (MacBook Pro mit 16 Zoll).
Apple will außerdem die Akkulaufzeit verbessert haben. WiFi 7 und Bluetooth 6 gab es bereits bei den Vorgängern.
Preis, Verfügbarkeit & unsere Einschätzung
Der neue iMac hat den M6-Prozessor sowie eine bessere Konnektivität. Der Preis des alten iMac mit zwei Anschlüssen wurde bereits im Juni 2026 auf 1.800€ angehoben und da liegt auch das neue M6-Modell. Auf den Markt gekommen war der M4-iMac für 1.500€. Gleiches Spiel beim Modell mit vier Ports: Ursprünglich gab es das M4-Modell für 1.750€, seit Juni 2026 waren es 2.000€ und das kostet auch das neue M6-Modell.
Das MacBook Pro mit 14 Zoll und M5 hatte im Juni noch 2.200€ gekostet. Mit M6 verlangt Apple mindestens 2.300€. Noch stärkere Erhöhungen gibt es bei den neuen Notebooks mit Touchscreen. Das MacBook Pro mit 14 Zoll und M5 Max wurde im Juni auf 4.800€ erhöht. Das neue Modell mit OLED-Touchscreen kostet 5.120€. Das MacBook mit 16 Zoll und M5 Max kostet jetzt 500€ mehr als ab Juni und ohne Touchscreen.
Beim iMac sind die Preise stabil seit der stillen Preiserhöhung im Juni. Allerdings sind, im Vergleich mit dem Vorjahresniveau, Preissteigerungen von 20% bis 30% zu beobachten. In den Verpackungen der neuen MacBooks liegt kein Netzteil mehr bei. Und solltet ihr mehr Arbeitsspeicher oder SSD-Speicher als in der Basis benötigen, müsst ihr ab sofort tiefer in die Tasche greifen.
Ich habe mir zum Spaß mal ein MacBook Pro mit 14 Zoll konfiguriert. Der Touchscreen interessiert mich zwar kein Stück, aber OLED statt Mini-LED reizt mich. Ich bin aufgrund der schwächeren Brillanz kein Fan matter Beschichtungen. Immerhin diesem Aufpreis von 165€ kann ich also aus dem Weg gehen. Der M5 Pro ist für mich mehr als ausreichend und sollte das Schneiden von 4K-Raw-Videos sehr flüssig gestalten. 24GB Arbeitsspeicher sind etwas wenig und das Upgrade auf 48GB kostet 660€.
Die Verdopplung des Speichers von 1TB auf 2TB kostet 550€. Nur das stärkere der zwei Ladegeräte unterstützt den sogenannten „Leistungsmodus“. Kostenpunkt: 85€. Damit liegt meine Konfiguration bei 4.594€.
Was haltet ihr von den Mac-Neuheiten? Schreibt uns eure Meinung in den Kommentaren!
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