Mit dem Xiaomi Book Pro 14 bringt der Hersteller nach längerer Pause wieder ein Notebook unter der Hauptmarke statt unter dem Redmi-Label auf dem Markt. Xiaomi platziert es damit über der Redmi-Book-Pro-Reihe, die mich seit Jahren im Alltag begleitet, und setzt auf ein 14,6 Zoll großes OLED-Display mit Touch, ein Gehäuse aus Magnesium und Carbon und Intels neue Core-Ultra-Prozessoren der dritten Generation. Mit rund 1,08 Kilogramm ist es fast 400 Gramm leichter als das gleich große Redmi Book Pro 14 (zum Test) aus dem letzten Jahr. Im Test habe ich die stärkste Version mit Intel Core Ultra X7 358H, 32GB RAM und 1TB SSD, die als Import 1.517€ kostet.
Den Laptop hat uns der Import-Shop TradingShenzhen für diesen Test zur Verfügung gestellt. Ich habe das Notebook im normalen Arbeitsalltag genutzt, meist zusätzlich an einem externen Monitor, und es natürlich direkt mit meinem Redmi Book Pro 14 2025 (zum Test) verglichen. Ob sich der Aufpreis für das leichtere Gehäuse und das OLED-Display lohnt, erfahrt ihr hier.
| Prozessor | RAM / SSD | Grafik | Preis China | Preis Import |
|---|---|---|---|---|
| Intel Core Ultra 5 325 | 24GB/1TB | Intel Graphics | 9.499 Yuan | ca. 1.287€ |
| Intel Core Ultra 5 338H | 32GB/1TB | Intel Arc | 10.699 Yuan | ca. 1.437€ |
| Intel Core Ultra X7 358H | 32GB/1TB | Intel Arc | 11.999 Yuan | ca. 1.517€ |
Die Haken eines chinesischen Import-Laptops
Nach wie vor müssen Import-Käufer mit einer englischen Tastaturbeschriftung leben, und ab Werk ist ein chinesisches Windows 11 installiert. Anders als früher tauscht der Import-Shop TradingShenzhen das System beim Xiaomi Book Pro 14 nicht mehr gegen ein deutsches Windows aus. Zur Auswahl steht nur „Original Chinesisch Windows 11“. Bei der Tastatur könnt ihr euch mit Aufklebern behelfen, was aber natürlich die Optik etwas schmälert und die Tastaturbeleuchtung verdeckt. Wer mit diesen Punkten nicht zurechtkommt, kann an dieser Stelle aufhören zu lesen.
Die Systemsprache einfach umzustellen, funktioniert leider nicht. Xiaomi liefert die Edition „Windows 11 Home China“ aus, die fest auf Chinesisch eingestellt ist. Der frühere Weg, per Pro-Key auf Windows 11 Pro zu wechseln und so die deutsche Sprache nachzuinstallieren, funktioniert bei dieser Edition nicht. Es führt also kein Weg an einer Neuinstallation vorbei. Dazu erstellt ihr mit dem „Media Creation Tool“ einen Bootstick und startet ihn über das BIOS. Einen Key für Windows 11 Pro bekommt ihr etwa über Idealo für unter 5€. Die Neuinstallation von Windows ist definitiv kein Hexenwerk, anschließend müsst ihr aber noch die Treiber von der offiziellen Xiaomi-Webseite herunterladen und über den Gerätemanager installieren. Wichtiger Tipp: Legt den WLAN-Treiber vorher mit auf den Bootstick, denn ohne Internet lässt sich die Windows-Einrichtung nur umständlich abschließen.
Design und Verarbeitung
Xiaomi weiß, wie man Laptops baut, und daran ändert auch das neue Material nichts. Nichts knarzt, die Spaltmaße sind minimal und die Seiten des Gehäuses sind angenehm abgerundet. Statt CNC-gefrästem Aluminium setzt Xiaomi beim Book Pro 14 aber auf Magnesium und Carbon, und das merkt ihr sofort. Im direkten Vergleich mit meinem Redmi Book wirkt das Gehäuse leider plastikartig und nicht im Ansatz so wertig. Dazu kommen schnell sichtbare, fettige Fingerabdrücke und eine hohe Kratzempfindlichkeit. Schon nach kurzer Zeit im Test hatte der Deckel die ersten sichtbaren Kratzer.
Beim Druck auf die Tastatur gibt das Gehäuse spürbar nach, der Displaydeckel ist dagegen ausreichend verwindungssteif. Das Scharnier wippt nicht nach, lässt sich mit etwas Kraft aber leicht verdrehen. Aufklappen könnt ihr das Notebook weiterhin mit einer Hand. Allerdings öffnet es sich nicht mehr um volle 180 Grad wie das Redmi Book Pro 14 2025, sondern nur um etwa 160 Grad. Die Displayränder sind mit 5 Millimetern links und rechts und 7,5 Millimetern oben und unten schön schmal. Unter dem Display sitzt ein dezenter Xiaomi-Schriftzug. An der Unterseite sorgen ein langer, durchgehender Gummifuß hinten und zwei kleinere Füße vorne für einen festen und sicheren Stand. Für die Kühlung gibt es ein großes Gitter an der Unterseite und je zwei Lüftungsschlitze links und rechts.
Der große Vorteil des neuen Materials ist das Gewicht. Mit Abmessungen von 317 x 225 x 15 Millimetern ist das Book Pro 14 kaum größer als das Redmi Book Pro 14 2025, wiegt mit rund 1,08 Kilogramm aber fast 400 Gramm weniger. Im Rucksack macht das einen riesigen Unterschied, und für alle, die viel unterwegs sind, ist das ein echter Gamechanger.
Die Lautsprecher reichen für ein YouTube-Video, mehr aber nicht. Der Klang ist unterdurchschnittlich, bietet kaum Bass und ist wenig differenziert. Mit einem MacBook Pro kann das Book Pro 14 in dieser Disziplin nicht mithalten. Insgesamt ist das Xiaomi Book Pro 14 gewohnt sauber verarbeitet und beeindruckend leicht, fühlt sich aber deutlich weniger hochwertig an als die Aluminium-Notebooks der Redmi-Book-Pro-Reihe.
Lieferumfang des Xiaomi Book Pro 14
- 100W GaN-Netzteil (China-Stecker, ein Adapter ist nötig)
- USB-C-zu-USB-C-Kabel (1,8m, abnehmbar)
- Kurzanleitung
Das Netzteil ist dasselbe wie bei den Redmi Books. Es unterstützt auch das Xiaomi-Schnellladeprotokoll und lädt Xiaomi-Smartphones mit voller Geschwindigkeit. Einziger Nachteil ist der chinesische Stecker, für den ihr einen Adapter braucht. Alternativ ladet ihr den Laptop einfach mit einem eigenen Power-Delivery-Netzteil. Im Test hat das mit jedem Netzteil ab 65W problemlos funktioniert.
Upgrademöglichkeiten
Sechs Sternschrauben halten die Bodenplatte, und sie lassen sich deutlich leichter lösen als beim Aluminiumgehäuse des Vorgängers. Darunter wartet ein aufgeräumtes Innenleben. Der 72Wh große Akku ist verschraubt und lässt sich damit einfach austauschen. Neben der verbauten SSD gibt es einen zweiten, freien SSD-Steckplatz im Standardformat M.2 2280, über den ihr den Speicher ohne großen Aufwand erweitern könnt. Arbeitsspeicher und WLAN-Karte sind dagegen fest verlötet und gar nicht erst sichtbar. Beim Redmi Book Pro 14 2025 ließ sich die WLAN-Karte noch tauschen.
Anschlüsse und Konnektivität
Einen SD-Kartenleser gibt es auch beim Book Pro 14 nicht, Fotografen brauchen also weiterhin einen Dongle. Links sitzen HDMI und zwei USB-C-Anschlüsse, rechts ein USB-A-Anschluss und die Klinkenbuchse. Beide USB-C-Ports laden den Laptop und geben ein Bild aus. Ich habe alle Anschlüsse durchgetestet und bin auf folgende Werte gekommen:
- 1 x USB-A (5Gbit/s, gemessen rund 460MB/s), rechts
- 1 x USB-C (10Gbit/s, gemessen rund 1.050MB/s, Laden, Display-Out), links
- 1 x USB-C Thunderbolt 4 (40Gbit/s, gemessen rund 2.800MB/s mit einer externen NVMe-SSD, Laden, Display-Out), links
- HDMI 2.1 (4K mit 60Hz), links
- 3,5mm-Kopfhöreranschluss, rechts
Am HDMI-Ausgang bekam ich an meinem Monitor maximal 4K mit 60Hz, 120Hz waren nicht möglich. Für die meisten Monitore und Fernseher reicht das aber völlig aus. Mehr stört mich, dass nur noch ein einziger USB-A-Anschluss übrig ist. Stecken Maus- und Tastatur-Dongle, ist für einen normalen USB-Stick schon kein Platz mehr. Mit einem USB-C-Hub lässt sich das natürlich beheben.
Bei der drahtlosen Verbindung setzt Xiaomi auf WiFi 6 und Bluetooth 5.3. Wie bei China-Geräten üblich, steht das 6GHz-Band in der China-Version nicht zur Verfügung. Im Alltag hat mich das nicht eingeschränkt, das WLAN lief im Test fehlerfrei und mit sehr guter Reichweite.
Die Mikrofone liefern eine ausreichende Sprachqualität, nehmen aber auch Nebengeräusche mit auf. Hört euch das am besten in unserem Video zum Test an. Die 1080p-Webcam ist dagegen eine reine Notlösung und nicht besser als beim Redmi Book. Schade, dass Xiaomi auch bei einem Notebook dieser Preisklasse keinen Wert auf die Kamera legt.
Eingabegeräte des Xiaomi Book Pro 14 2026
Die Tasten wirkten auf mich zunächst eher billig, das Tippgefühl hat mich mit der Zeit aber immer mehr überzeugt. Das Tastenfeld ist rund 28 x 11 Zentimeter groß und bietet damit ausreichend Platz. Es handelt sich um ein QWERTY-Layout ohne Ziffernblock, die Beleuchtung ist in zwei Stufen einstellbar. Wenn ihr mit der englischen Tastaturbeschriftung nicht zurechtkommt, könnt ihr auf die QWERTZ-Aufkleber von Lacerto (zum Test) zurückgreifen. Die Power-Taste mit Fingerabdrucksensor sitzt weiterhin außerhalb des Tastenfelds, und der Sensor entsperrte im Test zuverlässig.
Das Touchpad ist mit rund 14 x 9 Zentimetern angenehm groß und hat eine Oberfläche aus Kunststoff. Wie das ganze Gehäuse gibt auch das Touchpad beim Drücken etwas nach, was sich zunächst eigenartig anfühlt. Genauigkeit und Klick-Feedback sind aber exzellent, und klicken könnt ihr auf der gesamten Fläche. Windows-Multitouch-Gesten wie das Scrollen mit zwei Fingern funktionieren einwandfrei.
Neu ist der Touchscreen. Ich verstehe offen gesagt nicht, wer so etwas bei einem klassischen Notebook braucht, denn Windows ist für die Bedienung mit dem Finger nicht gemacht. Für mich ist das eher verschwendetes Geld, das besser in ein mattes Display investiert wäre.
Display des Xiaomi Book Pro 14
Das Display ist die größte Stärke des Book Pro 14 2026. Das 14,6 Zoll große OLED-Panel löst mit 3120 x 2080 Pixeln im 3:2-Format auf und kommt damit auf gestochen scharfe 258ppi. Die 120Hz sorgen unter Windows für eine perfekt flüssige Darstellung. In den Windows-Einstellungen könnt ihr auf 60Hz zurückschalten, ich würde das aber keinesfalls tun. Die Qualität des Panels ist deutlich besser als bei meinem Redmi Book.
In der Messung erreicht das Display 509 Lux und liegt damit sogar leicht über der Herstellerangabe von 500 Lux. Wie bei OLED üblich, ist Schwarz tatsächlich schwarz, der Kontrast ist damit praktisch unendlich. Die Farbräume sRGB und DCI-P3 deckt das Panel vollständig ab, AdobeRGB zu 95 Prozent. Mit einer durchschnittlichen Farbabweichung (Delta E) von 0,76 stellt es Farben sehr genau dar. Damit eignet sich das Book Pro 14 anders als das Redmi Book auch für anspruchsvollere Bildbearbeitung. Das Gamma liegt mit 2,3 minimal über dem Idealwert. Wie schon beim Redmi Book ist nur der Weißpunkt zu kühl abgestimmt, mit rund 8.000 Kelvin sogar noch etwas kühler. Das lässt sich per Software nachregeln: Mit dieser Anleitung könnt ihr einfach unsere Konfigurationsdatei laden, dann habt ihr ein perfekt eingestelltes Xiaomi Book Pro 14.
Das Display wird per PWM mit 2.160Hz gedimmt. Durch die hohe Frequenz habe ich im Test kein Flimmern bemerkt, und auch empfindliche Nutzer sollten damit gut zurechtkommen. Die Ausleuchtung ist sehr gleichmäßig.
Der große Kritikpunkt ist die spiegelnde Glasoberfläche, die für den Touchscreen nötig ist. Spiegelungen sind im Alltag nervig, und ich würde mich persönlich immer für ein mattes Display entscheiden. Insgesamt verbaut Xiaomi ein hervorragend scharfes, farbgenaues und flüssiges OLED-Display, das nur die spiegelnde Oberfläche und der kühle Weißpunkt etwas trüben.
Leistung
Verbaut ist der Intel Core Ultra X7 358H aus Intels dritter Core-Ultra-Generation mit integrierter Intel-Arc-Grafik.
Bei der CPU-Leistung liegt das Book Pro 14 auf dem Niveau des Redmi Book Pro 14 2025, einen echten Sprung gibt es hier nicht. Deutlich zugelegt hat dagegen die Grafik, die im 3DMark Time Spy rund 60 Prozent mehr Leistung liefert als beim Vorgänger. Zum Gaming-Laptop wird das Book Pro 14 dadurch aber nicht. Gelegenheitsspiele laufen problemlos, doch schon bei einer kurzen Runde Counter-Strike 2 war die Grafik etwas überfordert, und anspruchsvolle 3D-Spiele laufen nicht ruckelfrei. Wer mehr Grafikleistung braucht, kann diese über Thunderbolt 4 etwa mit einer externen Grafikkarte von GMKtec (zum Test) nachrüsten.
Dazu kommen bei unserem Testgerät 32GB LPDDR5X-RAM mit 9.600MT/s und eine 1TB große SSD mit PCIe 4.0, die im Test sehr gute Werte lieferte. Im Alltag ist das Book Pro 14 super schnell. Das System fährt zügig hoch, wacht ohne Verzögerung aus dem Standby auf und ist damit immer sofort einsatzbereit. Auch mit vielen offenen Tabs gab es keine Ruckler, und die 120Hz tragen ihren Teil zum flotten Eindruck bei. Im Akkubetrieb habe ich im Alltag keinen Leistungsverlust bemerkt.
Bei einfachen Aufgaben und im Leerlauf schaltet sich der Lüfter komplett ab, und auch darüber hinaus ist er nur in ruhiger Umgebung wahrnehmbar. Bei der Wiedergabe eines 4K-YouTube-Videos bleibt die Lautstärke mit 38 bis 39dB(A) niedrig. Unter Dauerlast drehen die Lüfter auf und erreichen maximal 44,5dB(A). Das ist hörbar, bleibt aber auf dem Niveau des Redmi Book Pro 14 2025.
Eine echte Stärke ist die Kühlung. Im 3DMark-Stresstest mit 20 Durchläufen verliert das Book Pro 14 nur rund 2,5 Prozent Leistung, Thermal Throttling gibt es damit praktisch nicht. Auch unter langer Last steht euch also die volle Leistung zur Verfügung, und das bei einer Gehäusedicke von nur 15 Millimetern. Im Alltag bleibt das Gehäuse mit rund 32 Grad in der Tastaturmitte angenehm kühl, nur oberhalb der Tastatur werden es knapp 39 Grad. Nach dem Stresstest steigt die Temperatur in der Tastaturmitte auf 44 bis 46 Grad, oberhalb der Tastatur messe ich bis zu 51 Grad. Das ist deutlich spürbar und etwas wärmer als beim Redmi Book Pro 14 2025 mit rund 48 Grad. Die Wärmebilder zeigen die Temperaturverteilung am Anfang und nach dem Stresstest.
System und Einrichtung
Xiaomi liefert das Book Pro 14 wie alle seine Laptops mit einem chinesischen Windows 11 aus, das sich nicht auf Deutsch umstellen lässt. Ich habe Windows deshalb, wie oben beschrieben, komplett neu installiert. Die vorinstallierte Lizenz lässt sich dafür nicht nutzen, und auch das Upgrade auf Windows 11 Pro, das bei älteren Xiaomi-Notebooks noch funktionierte, ist nicht mehr möglich. Den WLAN-Treiber solltet ihr für die Einrichtung schon vorab auf einem Stick parat haben. Das nervt, geht aber nicht anders.
Danach läuft auf dem Book Pro 14 ein ganz normales, aktiviertes und sicheres Windows 11 Pro. Die chinesische Xiaomi-Software ist nach der Neuinstallation komplett verschwunden und kommt auch nicht zurück, wenn ihr nur die Treiber von Xiaomi installiert. Insgesamt ist die Einrichtung mit etwas Vorbereitung gut machbar, und danach gibt es am System nichts mehr auszusetzen.
Akkulaufzeit des Xiaomi Book Pro 14
Die Akkukapazität sinkt von 80Wh beim Redmi Book Pro 14 2025 auf 72Wh, und das merkt ihr auch. Im PCMark Modern Office hielt das Book Pro 14 nur 12 Stunden durch, das Redmi Book schaffte hier 15 Stunden. In der Praxis kam ich über einen kompletten Arbeitstag von acht Stunden. Beim Gaming ist nach einer Stunde und 30 Minuten Schluss. Im Standby verliert der Laptop über Nacht (8 Stunden) nur rund 2 Prozent.
Der Laptop lädt mit bis zu 100W. Nach 30 Minuten ist der Akku zur Hälfte geladen, nach einer Stunde bei über 90 Prozent, und nach 70 Minuten ist er vollständig geladen. Neben dem mitgelieferten Netzteil funktioniert jedes Power-Delivery-Netzteil ab 65W problemlos.
Testergebnis
Mit dem Xiaomi Book Pro 14 bekommt ihr ein sehr leichtes 14-Zoll-Notebook mit viel Leistung und einem perfekten OLED-Display. Das Display ist für mich die größte Stärke: scharf, flüssig und sehr farbgenau, auch wenn ich persönlich kein Fan der spiegelnden Oberfläche bin. Unter Dauerlast gibt es praktisch kein Thermal Throttling, die Leistung bleibt also auch bei langen Sessions voll erhalten. Natürlich gibt es auch wieder eine starke Tastatur, ein großes und präzises Touchpad, einen freien SSD-Steckplatz und schnelles Laden.
Auf der Negativseite steht das Gehäuse aus Magnesium und Carbon, das im Vergleich zum Aluminium der Redmi Books billig wirkt, schnell Fingerabdrücke zeigt und leicht verkratzt. Dazu kommen eine etwas kürzere Akkulaufzeit als beim Redmi Book Pro 14 2025 und nur noch ein USB-A-Anschluss. Die QWERTY-Tastatur ist wie immer ein Thema, und das chinesische Windows müsst ihr einmal komplett neu installieren. Das sind keine Deal-Breaker, aber bei einem Notebook für rund 1.500€ eindeutig Kritikpunkte.
Wer größten Wert auf Mobilität legt und trotzdem viel Leistung mit einem perfekten Display will, kann hier zuschlagen. Die Gewichtsersparnis ist es meiner Meinung nach wert. Der Preis hat es aber in sich, und wer das Notebook ohnehin selten mitnimmt, fährt mit dem günstigeren Redmi Book Pro besser.
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