Amazfit Balance 3 vorgestellt – Lohnt sich der Umstieg von der Balance 2?
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Amazfit erweitert seine Balance-Serie um eine neue Generation: Die Amazfit Balance 3 kommt in zwei Materialausführungen auf den Markt und richtet sich an Ausdauersportler sowie Outdoor-Nutzer. Die Edelstahl-Variante kostet 369,90€, die Titan-Ausführung 449,90€. Beide Modelle bieten ein 1,5 Zoll großes AMOLED-Display mit Saphirglas, 64GB internen Speicher und das neue Betriebssystem Zepp OS 6. Die Auslieferung der Edelstahlversion beginnt Ende Juni.
Das ist neu: Amazfit Balance 3 vs. Balance 2
Im Vergleich zum Vorgänger fällt zunächst das gewachsene Gehäuse auf: Der Durchmesser steigt von 47,4 auf 51,4 Millimeter. Statt zwei bietet die Balance 3 nun vier physische Tasten, was die Bedienung mit nassen Händen oder Handschuhen erleichtert. Außerdem ist erstmals eine Taschenlampe mit weißem und rotem Licht sowie einer SOS-Funktion integriert.
Der interne Speicher verdoppelt sich von 32 auf 64 Gigabyte. Das schafft mehr Raum für topografische Offline-Karten und Musikdateien. Die Spitzenhelligkeit des Displays legt von 2.000 auf 3.000 Lux zu. Im hochpräzisen GPS-Modus verlängert sich die Akkulaufzeit von 33 auf 41 Stunden. Wer auf das Gewicht achtet: Die neue Edelstahlvariante ist mit 62 Gramm schwerer als das 43 Gramm leichte Vorgängermodell. Die Titan-Version bringt 55 Gramm auf die Waage.
Design, Display & Akku

Das 1,5 Zoll große AMOLED-Display löst mit 480 x 480 Pixel bei 323PPI auf. Ein Saphirglas schützt den Touchscreen vor Beschädigungen. Die Spitzenhelligkeit von 3.000 Lux stellt sicher, dass Trainingsdaten auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar bleiben. Ein Handschuh-Modus für den Einsatz bei Kälte ist ebenfalls an Bord.
Den Energiebedarf deckt ein 658mAh großer Akku. Bei typischer Nutzung kommt die Smartwatch auf bis zu 21 Tage Laufzeit. Bei intensiver Verwendung reduziert sich dieser Wert auf rund 10 Tage, mit dauerhaft eingeschaltetem Always-On-Display auf etwa 7 Tage. Im GPS-Energiesparmodus hält der Akku bis zu 84 Stunden durch.
Hardware, System & Tracking
- die Navigation steht Google Maps inzwischen in nichts nach: Routen, Re-Routing, Points of Interest – alles dabei
Im Inneren arbeitet der neue ZPS3044S-Prozessor, der in Verbindung mit Zepp OS 6 eine 2,5-mal schnellere Routengenerierung und eine 12-mal schnellere Kartendarstellung ermöglichen soll. Auf den 64GB Speicher ladet ihr topografische Karten für die Offline-Navigation mit Abbiegehinweisen herunter. Das Dual-Band-GPS mit zirkular polarisierter Antenne greift auf sechs Satellitensysteme zu.
Die Konnektivität umfasst Bluetooth 5.2 und WLAN 2,4GHz. Ein integrierter Lautsprecher und ein Mikrofon ermöglichen Bluetooth-Telefonate sowie die Nutzung des KI-Assistenten Zepp Flow. Kontaktloses Bezahlen ist über NFC und Zepp Pay möglich, in Europa jedoch weiterhin ausschließlich über den Dienstleister Curve.
- bezahlt wird per NFC mit Curve
- Lieferumfang – bei Amazfit direkt gibt es noch ein extra Hyrox-Armband
Der BioTracker 6.0-Sensor auf der Unterseite misst kontinuierlich Herzfrequenz, Blutsauerstoff, Hauttemperatur und Stresslevel. Über 180 Sportmodi stehen für die Trainingsaufzeichnung bereit. Einen klaren Schwerpunkt setzt Amazfit auf die HYROX-Partnerschaft: Die Uhr bietet spezifische Rennsimulationen, hybride Trainingspläne und einen virtuellen Pacemaker. Die Funktion „HybridCharge“ ergänzt die Erholungsanalyse um subjektive Angaben zu Stimmung und empfundener Belastung. Sportdaten lassen sich mit Plattformen wie Strava, Apple Health, Komoot oder TrainingPeaks synchronisieren.
Unsere Einschätzung
Die Amazfit Balance 3 bietet nahezu denselben Funktionsumfang wie die 230 Euro teurere Balance Ultra. Displayqualität, Sensoren, Speicher, Navigation und HYROX-Ausstattung sind bei beiden Modellen identisch. Die Ultra setzt ausschließlich auf ein Titangehäuse und liefert mit 780mAh einen größeren Akku für bis zu 30 Tage Laufzeit. Wer mit den Abmessungen von 51,4 Millimetern zurechtkommt, erhält für 370€ ein funktional vollständig ausgestattetes Sportgerät. Für viele dürfte die Balance 3 das interessantere Angebot der beiden neuen Modelle sein. Die Titan-Variante folgt einige Wochen nach der Edelstahlversion, die Ende Juni ausgeliefert wird.
Wir sind gespannt, denn die Amazfit Balance 1 (zum Test) war lange Zeit Jonas Favorit und einige Monate im Praxiseinsatz.
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