Wybot S3 vorgestellt: Das neue Flaggschiff für die Poolsaison 2026
Poolroboter haben wir auf smartzone.de schon einige unter die Lupe genommen, zuletzt etwa den Wybot C2 (zum Test). Zur Saison 2026 stellt der Hersteller mit dem S3 nun sein neues Spitzenmodell vor, das deutlich über dem bisherigen Programm angesiedelt ist. Im Mittelpunkt stehen eine 3D-Kartierung des Beckens, KI-gestützte Navigation und eine Station, die den Schmutzbehälter selbstständig entleert.
Ein eigener Pool im Garten bedeutet auch regelmäßige Reinigung von Boden, Wänden und Wasserlinie. Während günstige Modelle hier die Grundarbeit übernehmen, zielt der S3 auf einen möglichst wartungsarmen Betrieb ab: Einmal eingerichtet, soll er einen Großteil der Aufgaben eigenständig erledigen. Wir haben uns angeschaut, was der S3 mitbringt und für wen sich ein Blick lohnt.
Der Wybot S3 Poolroboter
Der Wybot S3 ist das neue Flaggschiff der Wybot-Familie und bündelt die aktuell verfügbaren Technologien des Herstellers in einem Gerät.
Ausgestattet mit einer umfangreichen Sensorik, die ein Kamerasystem und insgesamt 36 Sensoren umfasst, navigiert der Wybot S3 autonom durch das Becken. Er erstellt dabei laut Hersteller als erster Poolroboter eine 3D-Karte des Pools. Beim ersten Durchlauf scannt der S3 das Becken, anschließend legt er für jeden weiteren Einsatz die passende Reinigungsroute fest. Diese kartenbasierte KI-Vision-Navigation soll nach Herstellerangaben für eine deutlich höhere Effizienz sorgen. Ein 7.800mAh-Akku liefert eine Laufzeit von bis zu 150 Minuten; empfohlen wird der Einsatz in Pools mit einer Länge von bis zu 15 Metern.
Das auffälligste Merkmal des S3 ist seine kombinierte Absaug- und Ladestation. Das Prinzip kennen viele von euch von Staubsaugerrobotern, die ihren Behälter selbstständig in der Basis entleeren. Im Poolbereich ist das bislang ungewöhnlich. Beim S3 kehrt der Roboter automatisch zur Station zurück, entleert seinen Schmutzbehälter und lädt anschließend wieder auf. Unter typischen Bedingungen soll so ein autonomer Betrieb von bis zu 30 Tagen möglich sein. Ein integriertes Solarpanel unterstützt die Energieversorgung: Laut Hersteller liefern rund drei volle Sonnentage etwa 2,5 Stunden Laufzeit. Wer schneller laden möchte oder den Pool zum Saisonstart erstmals gründlich reinigt, kann zusätzlich das beiliegende Netzteil nutzen. Damit ist der S3 auch bei wenig Sonne zügig wieder einsatzbereit.
Beim Filterkonzept setzt Wybot auf drei Optionen für unterschiedliche Anforderungen: einen 380µm-Filter für groben Schmutz und die Poolöffnung, einen 180µm-Filter für die tägliche Reinigung sowie einen 10µm-Feinstfilter, der zusätzlich feinere Partikel aufnimmt. Praktisch im Alltag: Über die App lässt sich der S3 bei Bedarf direkt im Pool fernsteuern, etwa um einzelne Wände oder Stufen gezielt anzufahren. Entsprechend dem Funktionsumfang fällt auch der Preis aus. Mit 2.500€ ist der S3 klar im oberen Segment angesiedelt und derzeit nur als Vorbestellung erhältlich. Alle Informationen findet ihr auch noch mal direkt beim Hersteller. Folgt dazu einfach unserem Link.
Einschätzung der Redaktion
Mit dem S3 zeigt Wybot, wohin die Reise bei der automatischen Poolpflege gehen soll: 3D-Kartierung, KI-Vision und die selbstentleerende Station sind durchaus ambitionierte Ansätze, die den Wartungsaufwand spürbar senken könnten. Ob die Technik im Praxiseinsatz hält, was das Datenblatt verspricht, lässt sich aus der Ferne natürlich nicht beurteilen. Gerade beim aufgerufenen Preis sind das berechtigte Fragen. Wir bleiben für euch dran. Bei entsprechendem Interesse folgt natürlich auch ein ausführlicher Test.
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