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Tronsmart T8 Test – 40 Watt Sound-Wunder zum kleinen Preis?

Getestet von Max Drechsel am Preis-Leistungs-Tipp!
Vorteile
  • guter Sound, mit einigen Reserven
  • sehr gute Akkulaufzeit
  • starke Verarbeitung
  • hohe Lautstärken möglich
  • IPX7-Zertifikat
  • Stereo-Pairing möglich
  • App-Support
  • Bluetooth, AUX, Type-C & SD-Karte
  • gutes Preis / Leistungsverhältnis
Nachteile
  • kein hochauflösender Codec (z.B. LDAC)
  • out of the Box eher zu tief abgestimmt
  • etwas ungenau bei sehr hohen Lautstärken
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Wenn es eine Mini-Variante gibt, muss es auch eine normale Variante geben. Und die haben wir heute im Test. Es geht um den Tronsmart T8. Ein „Wald-und-Wiesen-Bluetooth-Speaker“, wie ihr ihn kennt? Mit rund 60€ setzt Tronsmart jedenfalls einen überschaubaren Preis an. Im Test wird sich zeigen, was der Lautsprecher leisten kann.

Design & Verarbeitung

Tronsmart T8 Test Design 6

Durch den Namensvetter könntet ihr meinen, Tronsmarts T8 wäre nur eine große Version des Mini. Aber das stimmt nicht ganz. Einige Designelemente sind wiederum ähnlich. So liegen auch bei dem T8 die Knöpfe an der Seite und nicht mehr oben. Durch das größere Platzangebot hat sich Tronsmart dafür entschieden, die Anschlüsse direkt unterhalb der Knöpfe zu verbauen. Versteckt unter einer Gummilasche befinden sich hier ein USB-C-Anschluss, ein SD-Karten-Schacht und ein 3,5mm-Klinkenanschluss (AUX). Über dem Bedienfeld kann eine Trageschlaufe angebracht werden. Bereits ab Werk ist eine farblich passende befestigt.

Der Lautsprecher ist komplett von Kunststoff-Mesh umwickelt, also ähnlich wie beim Mini. Der Sound kommt aber nicht oben aus dem Speaker. Vielmehr handelt es sich bei dem T8 um ein vollständiges 2.1-System. Also eher eine kleine Soundbar. Natürlich müsst ihr hier die Marketingfloskeln mit Vorsicht genießen. Fakt ist jedoch: Tronsmart verbaut drei aktive Treiber. Für noch mehr gefühlten Druck sorgen zudem zwei Passivstrahler. Anders als bei dem T8 Mini (zum Test) sind diese hier aber nicht sichtbar.

An der Oberseite des Lautsprechers befindet sich ein weiteres Steuerungselement. Eine runde Drehscheibe ist für eine einfache Lautstärkeregelung zuständig. Über ein Raster, das leichte Klickgeräusche von sich gibt, könnt ihr genau bestimmen, um wie viele Stufen ihr die Lautstärke verändert. Natürlich darf auch der LED-Ring nicht fehlen. Dieser liegt direkt um die Drehscheibe herum.

Trotz weniger offenliegenden Elementen ist der T8 ebenfalls „nur“ IPX7 wassergeschützt, also identisch zum T8 Mini. Gegenüber dem direkten Vorgänger, dem T7, soll sich besonders das Gewicht verbessert haben. Immerhin wiegt der T8 knapp 90g weniger und kommt so auf 799 Gramm ohne Trageband. Die Abmessungen betragen 82 x 82 x 218 Millimeter.

Lieferumfang

Tronsmart T8 Test Design 1

Die Verpackung und deren Inhalt sind nahezu identisch zum T8 Mini, Tronsmart legt lediglich noch eine „SoundPulse“-Karte dazu. Bei der farblichen Auswahl müsst ihr jedoch auf Rot verzichten. Für den T8 stehen bisher Schwarz, Blau und Grau bereit. Das heißt aber nicht, dass weitere Farben ausgeschlossen sind.

  • Tronsmart T8
  • USB-C auf USB-C-Kabel (ca. 30cm)
  • Englische Garantiekarte
  • Mehrsprachige Bedienungsanleitung
  • SoundPulse-Karte

Soundqualität des Tronsmart T8

Wie schon erwähnt, sind in dem T8 gleich drei Treiber verbaut, die auch leicht unterschiedlich spezialisiert sind. Nach unten zum Standfuß hin abstrahlend, ist ein „Subwoofer“ platziert. Effektiv kommt vermutlich ein Tiefmitteltöner zum Einsatz. Überraschenderweise fällt dieser mit 5,7mm Durchmesser etwas kleiner aus als beim T8 Mini. Ihr könnt aber davon ausgehen, dass es sich um denselben Treiber handelt. Das würde auch erklären, warum der Mini so tief abgestimmt war. Für das obere Spektrum stehen zwei „Full-Range-Treiber“ bereit. Sinn ergeben hier Hochtöner oder einfache dynamische Treiber. Deren Größe ist nicht angegeben und ohne den T8 zu zerstören, gibt es keine Möglichkeit, diese zu messen.

Unterhalb dieser beiden Einheiten liegen dann die größeren Passivstrahler. Tronsmart spricht von einem 2.1-System, was tatsächlich grundsätzlich zutrifft, wenn ihr euch die Aufteilung anseht. Mit maximal 40 Watt steht hier mehr als die doppelte Leistung des Mini zur Verfügung. Einen RMS-Wert bleibt uns Tronsmart aber auch hier schuldig.

Was die Bluetooth-Ausstattung angeht, so ist diese identisch zum T8 Mini. Sprich: Bluetooth 5.3, AAC und SBC, kein LDAC oder ein anderer hochauflösender Codec. Auch der T8 lässt sich mit einem zweiten Gerät zu einem Stereo-Setup zusammenschließen.

Frequenz: 56–20.000Hz
Bluetooth: 5.3
Treibergröße: 57mm + 2x dynamic
Eingänge: Bluetooth, AUX, SD-Karte
Maximalleistung: 40W
Nennleistung: k.A.
Chipsatz: k.A.
ANC-Dämpfung:
Reichweite: 15m
Modellnummer: T8
Widerstand: k.A.
Einzelnutzung:
Lautstärke: k.A.
Hochauflösender Codec: Nein
Profile/Codecs: AVRCP 1.6, A2DP 1.3, HFP 1.7, HSP, SBC, AAC
Akkukapazität: 4500mAh

So klingt der Tronsmart T8

Tronsmart T8 Test Driver

Mit den beiden Equalizer-Einstellungen „Standard“ und „SoundPulse“ fahrt ihr beim T8 deutlich besser als beim T8 Mini. Einziges Manko ist hier, dass bei einer Anpassung des freien Equalizers oder dem Wechsel der verfügbaren Modi immer kurz die Audioausgabe unterbrochen wird.

Ansonsten merkt ihr dem T8 eindeutig die höhere Leistung an. Der Tieftonbereich wird nicht nur deutlich voluminöser wiedergegeben, sondern der Hochtonbereich auch besser abgegrenzt. Zudem liegt die maximale Lautstärke deutlich höher. Die Abstrahlung des Subwoofers nach unten kommt dem Lautsprecher insofern zugute, als dass der Bass breiter abgegeben wird und sich ordentlich verteilen kann. Tronsmart spricht zwar von einer 360°-Abdeckung, in der Realität strahlen die Treiber aber nur nach zwei Seiten ab und die akustischen Lücken zwischen den Lautsprechern könnt ihr hören. Nichtsdestotrotz ist die Audioausgabe deutlich besser als beim Mini. Mitten bleiben präsent, obwohl den Höhen und Tiefen deutlich mehr Spielraum gewährt wird. Stimmen klingen gut und auch ein komplexer Mix ist für den T8 dank der internen Audioweiche kein Problem.

Über den Equalizer stehen die gleichen Profile wie für den Mini bereit, sie klingen hier aber deutlich besser und runder. Besonders „SoundPulse“ kann als eine etwas wärmere, vollere Variante von „Standard“ glänzen. Aber auch ein eigens angelegtes Soundprofil kann dem T8 noch einige Reserven entlocken. Es ist jedoch etwas müßig, da nach der Anpassung eines jeden Frequenzbandes der Sound kurz unterbricht.

Tronsmarts T8 besitzt, ebenso wie das kleinere Modell, ein Mikrofon, um direkt über den Speaker ein Telefonat führen zu können. Wie auch beim Mini ist das Mikrofon in Ordnung für kurze Telefonate. Es sollte jedoch ruhig in der Umgebung sein, da nahezu alle Umgebungs- und Störgeräusche übertragen werden.

App

Bei der App gibt es gegenüber dem T8 Mini keine Änderungen oder Erweiterungen. Die Anwendung bietet drei Seiten: eine grobe Übersicht mit Akkustand und Mediensteuerung, die Seite für die Soundprofile mit eigens einstellbarem Equalizer sowie eine Seite, um die Eingänge direkt anzusteuern, die LED-Anzeige anzupassen oder das Gerät auszuschalten. Über die erweiterten Einstellungen könnt ihr außerdem Firmware-Updates durchführen, einen Abschalttimer setzen oder den Stereo-Modus für zwei gleiche Lautsprecher aktivieren. Im Testzeitraum stand sogar ein Update zur Fehlerbehebung an. Die App ist in Ordnung; ihr dürft keine Wunder erwarten, aber immerhin ist eine Integration vorhanden.

Akkulaufzeit

Tronsmart T8 Test Design 5

Bei Bluetooth-Lautsprechern sind die gigantischen Dimensionen aktueller Smartphone-Akkus bis jetzt noch nicht ganz angekommen. Tronsmart könnte hier ein Vorreiter sein. Zwar wird nicht explizit auf eine neue Akkutechnik hingewiesen, doch mit einem Wachstum von 2500mAh im Vergleich zum Tronsmart T7 liegt der Verdacht nahe. Die nun 4500mAh werden zudem bei weniger Gewicht und mehr Leistung geboten. Zudem soll sich die Laufzeit auf 18 Stunden verlängern – natürlich bei maximal 50% Lautstärke und ohne Verwendung der LEDs. Dennoch ist das ein beeindruckender Sprung.

Der Speaker benötigt dementsprechend lange zum Laden: 4,5 Stunden oder 100mAh alle 10 Minuten, wenn ihr so wollt. Während des Ladevorgangs ist es jedoch möglich, weiter Musik abzuspielen. Umgekehrt funktioniert dies übrigens nicht: Der T8 kann nicht als Powerbank für euer Smartphone dienen.

In der Praxis werden die 18 Stunden bei 50% Lautstärke erreicht. Je nach Einsatzzweck kann die Laufzeit auch noch deutlich gestreckt werden, wenn ihr etwas leiser hört. Bringt ihr den T8 mit einer hohen Lautstärke von etwa 80% an seine klanglichen Grenzen, sinkt die Laufzeit etwas unter das Niveau des Vorgängers, also auf ca. 12 Stunden.

Testergebnis

Getestet von
Max Drechsel

Von dem Tronsmart T8 Mini (zum Test) war ich tatsächlich nicht so angetan. Der T8 (ohne Mini) macht sich im Test hingegen ganz ordentlich. Der klangliche Aspekt ist nicht nur deutlich besser ausgeführt, sondern auch Laufzeit, Verarbeitung und Handhabe machen einen soliden Eindruck.

Für rund 60€, also den doppelten Preis des Mini, bekommt ihr mehr als die doppelte Leistung und deutlich mehr Qualität ins Haus. Ankreiden könnt ihr natürlich auch hier den nicht ganz aktuellen Bluetooth-Standard oder das Fehlen eines hochauflösenden Codecs.

Den Tronsmart T8 kann ich empfehlen, besonders wenn er durch Angebote noch etwas in Richtung oder sogar unter 50€ rutscht. In dem Fall ist er sogar ein Preis-Leistungs-Tipp. In dieser Größe hat die Konkurrenz schon etwas zu bieten, nur nicht in diesem Preisbereich. Ein Soundcore Motion 300 (zum Test) ist ähnlich bepreist, aber deutlich kleiner. Ein Motion X500 (zum Test) ist in allen Belangen besser, aber fast dreimal so teuer. Der Tronsmart Mirtune C2 (zum Test) wird durch den T8 obsolet. Einzig der Xiaomi Sound Outdoor (30W) (zum Test) könnte als günstiger, direkter Konkurrent gehandelt werden, ist aber so alt wie der Mirtune C2, bietet keine App und ist klanglich eher unterlegen.

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