| CPU | Exynos 2600 - 1 x 3,8GHz + 3 x 3,25GHz + 6 x 2,75GHz |
|---|---|
| RAM | 12 GB RAM |
| Speicher | 256 GB, 512 GB |
| GPU | Xclipse 960 |
| Display | 2340 x 1080, 6,3 Zoll 120Hz (AMOLED) |
| Betriebssystem | One UI - Android 16 |
| Akkukapazität | 4300 mAh |
| Ladegeschwindigkeit | 25 Watt, 15 Watt (kabellos) |
| Speicher erweiterbar | Nein |
| Hauptkamera | 50 MP + 12MP (dual) + 10MP (triple) |
| Frontkamera | 12 MP |
| USB-Anschluss | USB-C 3.0 (5GBit/s) |
| Kopfhöreranschluss | Nein |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID |
| 4G | 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 32, 66, 38, 39, 40, 41 |
| 5G | 1, 2, 3, 5, 7, 8, 12, 20, 25, 28, 38, 40, 41, 66, 75, 77, 78 |
| NFC | Ja |
| SIM | Dual - nano, eSIM |
| Gewicht | 167 g |
| Maße | 149,6 x 71,7 x 7,2 mm |
| Antutu (v10) | 2439101 |
| Benachrichtigungs-LED | Nein |
| Updatezeitraum | 7 + 7 |
| Hersteller | Samsung |
| Getestet am | 01.06.2026 |
Inhaltsverzeichnis
Auch in diesem Jahr hat Samsung mit dem Galaxy S26 wieder ein kompaktes Flaggschiff auf den Markt gebracht. Im Vergleich mit dem Samsung Galaxy S25 (zum Test) gibt es ein paar Neuerungen: Anstelle des Snapdragon 8 Elite ist im Nachfolgemodell der Exynos 2600 verbaut, der Bildschirm und der Akku sind etwas größer geworden und diesmal sind 256GB Speicher das Minimum. Dieser Schritt ging leider mit einer Erhöhung der Preise einher: Nun werden mindestens 999€ fällig.
Überhaupt keine Anpassungen gibt es hingegen beim Kamera-Setup und auch optisch hat sich im Vergleich zum Galaxy S25 so gut wie nichts getan. Ich habe mein Google Pixel 10 Pro (zum Test) für die letzten zwei Wochen beiseitegelegt und das Samsung Galaxy S26 getestet. All meine Erfahrungen lest ihr in den folgenden Absätzen!
Design, Verarbeitung & Lieferumfang
Wenn ihr den Vorgänger schon kennt, könnt ihr diesen Abschnitt getrost überspringen. Die Abmessungen des Galaxy S26 liegen bei 149,6 x 71,7 x 7,2 Millimeter und damit minimal oberhalb des Vorgängers. Das Gewicht liegt bei leichten 167 Gramm anstelle von 162 Gramm. Grund dafür ist wohl vor allem das etwas größere Display mit 6,3 Zoll statt 6,2 Zoll. Auch die IP68-Zertifizierung ist wieder mit dabei.
Die Rückseite des Galaxy S26 ist nahezu unverändert zum Vorgänger, weswegen es auch wieder auf dem Tisch wackelt. Immerhin bleibt es aber auf dem Rahmen stehen. Bei meinem Exemplar in der Farbe Cobalt Violet sammeln sich leider innerhalb kurzer Zeit Fingerabdrücke auf der Rückseite, trotz des matt gestrahlten Glases.
![]() Samsung Galaxy S24 |
![]() Samsung Galaxy S25 |
![]() Samsung Galaxy S26 |
|
| Größe | 147 x 70,6 x 7,6mm | 146,9 x 70,5 x 7,2mm | 149,6 x 71,7 x 7,2mm |
| Gewicht | 167g | 162g | 167g |
| CPU | Exynos 2400 - 1 x 3,2 GHz + 2 x 2,9 GHz + 3 x 2,6 GHz + 4 x 2,0 GHz | Snapdragon 8 Elite - 2 x 4,32GHz + 6 x 3,53GHz | Exynos 2600 - 1 x 3,8GHz + 3 x 3,25GHz + 6 x 2,75GHz |
| RAM | 8 GB RAM | 12 GB RAM | 12 GB RAM |
| Speicher erweiterbar | Nein | Nein | Nein |
| Display | 2340 x 1080, 6,2 Zoll 120Hz (AMOLED) | 2340 x 1080, 6,2 Zoll 120Hz (AMOLED) | 2340 x 1080, 6,3 Zoll 120Hz (AMOLED) |
| Betriebssystem | Android 14, One UI | Android 15, One UI | Android 16, One UI |
| Akku |
4000 mAh (25 Watt)
kabelloses Laden |
4000 mAh (25 Watt)
kabelloses Laden |
4300 mAh (25 Watt)
kabelloses Laden |
| Kameras | 50 MP + 12MP (dual) + 10MP (triple) | 50 MP + 12MP (dual) + 10MP (triple) | 50 MP + 12MP (dual) + 10MP (triple) |
| Frontkamera | 12 MP | 12 MP | 12 MP |
| Anschlüsse | USB-C 3.0 (5GBit/s), Dual-SIM | USB-C 3.0 (5GBit/s), Dual-SIM | USB-C 3.0 (5GBit/s), Dual-SIM |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID | Fingerabdruck, Face-ID | Fingerabdruck, Face-ID |
| Empfang |
5G: n1, n3, n5, n7, n8, n20, n28, n38, n41, n66, n77, n78 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 32, 66, 38, 39, 40, 41 |
5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n12, n20, n25, n28, n38, n40, n41, n66, n75, n77, n78 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 32, 66, 38, 39, 40, 41 |
5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n12, n20, n25, n28, n38, n40, n41, n66, n75, n77, n78 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 32, 66, 38, 39, 40, 41 |
| Zum Testbericht | Zum Testbericht |
Vorder- und Rückseite bestehen aus Gorilla Glas Victus 2 und der Rahmen aus Aluminium. Diese Farben sind erhältlich: Cobalt Violet, Black, Sky Blue, White und exklusiv im Samsung-Shop Pink Gold und Silver Shadow. Mit an Bord sind ziemlich gute Stereo-Lautsprecher und ein Fingerabdrucksensor im Display. Der USB-C-3-Anschluss ist mit 5Gbit/s angebunden. Das Smartphone liegt insgesamt sehr gut in der Hand und die Verarbeitungsqualität ist tadellos.
Zum Lieferumfang gibt es nicht viel zu sagen. Ein USB-C-Kabel und der typische Papierkram liegen bei, ebenso die SIM-Nadel. Das war es dann aber auch schon. Immerhin gibt es bei den Südkoreanern keine komplett schief angebrachte, vorinstallierte Schutzfolie wie bei einigen Herstellern aus China. Und ja, ich weiß, einige von euch würden das als Minuspunkt ansehen.
Display des Samsung Galaxy S26
Der Bildschirm des Galaxy S26 ist im Vergleich zum Vorgänger leicht angewachsen: 6,3 Zoll statt 6,2 Zoll. Ansonsten hat sich nichts geändert und das ist auch okay so, denn das Galaxy S25 hatte bereits ein hervorragendes Display. Die Auflösung liegt bei 2340 x 1080 Pixel. Das AMOLED-Panel unterstützt LTPO von 1Hz bis 120Hz. Widevine L1-Support ist natürlich dabei, allerdings fehlt der HDR-Standard Dolby Vision.
Mit an Bord ist ein konfigurierbares Always-On-Display. Allgemein stehen viele Möglichkeiten zur Individualisierung bereit. Die Schriftart lässt sich für das gesamte System anpassen, allerdings nur mit Fonts aus dem Samsung Store. Ich habe mich für den natürlichen Modus entschieden und kann nach zwei Wochen nichts Negatives zum Display des Samsung Galaxy S26 berichten. Das gilt auch für die Spitzenhelligkeit, die auch in der direkten Sonne ausreicht:
Die maximale Helligkeit ist identisch zum Vorgänger und damit sehr hoch. Der Wert halbiert sich im manuellen Modus. Minimal habe ich 3 Lux gemessen. Insgesamt ist der Bildschirm des Galaxy S26 wirklich fabelhaft. Er ist zwar nicht ganz so hell und hochauflösend wie bei meinem Pixel 10 Pro, bietet dafür aber deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten.
Leistung & Speicher
Während das Galaxy S25 mit dem Snapdragon 8 Elite ausgestattet war, kommt dieses Jahr wieder ein Chip von Samsung zum Einsatz. Der Exynos 2600 hat zehn Kerne und wird im 2-Nanometer-Verfahren hergestellt. Die Leistungswerte in den synthetischen Benchmarks sind sehr gut und auch in der alltäglichen Nutzung habe ich an der Performance überhaupt nichts auszusetzen. Das System genehmigt sich keine Bedenkzeiten.
Das Bild wandelt sich, sobald wir über einen längeren Zeitraum viel Leistung einfordern. Wie schon beim Vorgänger mit Snapdragon-Chip leidet die Performance des Galaxy S26 bereits nach wenigen Minuten Dauerlast. Trotz der Drosselung wird das Gerät in Stresstests merklich warm. Hardcore-Gamer sollten sich vielleicht nach Alternativen umschauen.
Für mich als Nicht-Gamer war die Leistung zu jedem Zeitpunkt perfekt, wie wir es bei einem so teuren Smartphone auch erwarten. Samsung verbaut im Galaxy S26 UFS 4.0-Speicher und ist damit bei der gesamten S26-Serie nicht auf dem aktuellsten Stand. Das ist mir im Alltag aber ebenfalls nicht negativ aufgefallen. 256GB Speicher sind nun das Minimum und bei Bedarf könnt ihr zur Variante mit 512GB greifen. Dazu gibt es 12GB RAM.
System
Seit der Einführung von OneUI als Nachfolger des absolut schrecklichen TouchWiz hat sich die Software von Samsung sehr positiv entwickelt. Die Performance ist richtig gut, die Oberfläche ist übersichtlich und es gibt sieben Jahre Updates. Es stehen viele Optionen zur Individualisierung bereit und ich habe mich schnell zurechtgefunden.
Würde es keine Pixel-Smartphones geben, würde ich mittlerweile vermutlich zu Samsung greifen. Aus meinem Mund ist das ein großes Kompliment und ich bin positiv überrascht!
Aber: Weiterhin ist das Design des Systems nicht konsistent, weil einzelne Elemente direkt von Google übernommen wurden. Außerdem gibt es recht viel Bloatware und doppelte System-Apps. Und bei der Übertragung der Daten kocht Samsung leider auch sein eigenes Süppchen:
Anstatt auf die in Android integrierte Lösung zu setzen, kommt Samsung Smart Switch zum Einsatz. Die App fordert, selbst wenn ich zum Beispiel nur meine WiFi-Passwörter übertragen möchte, Zugriff auf mein ganzes Gerät: Kontakte, Nachrichten, Fotos und so weiter. Das geht gar nicht und ich habe mich deswegen gegen die Übertragung meiner Daten entschieden.
Kameras des Samsung Galaxy S26
Samsung verbaut im Galaxy S26 die gleichen Kameras, die auch im Galaxy S25, Galaxy S24 und Galaxy S23 zum Einsatz kamen. Das macht Google zwar ganz ähnlich, kann sich das zuletzt aber auch erlauben. Samsung ist hingegen schon seit Jahren abgeschlagen und das wird beim Galaxy S26 besonders deutlich. Folgendes Setup ist verbaut:
- Hauptkamera: 50MP (Samsung GN3), 1/1,56 Zoll, f/1.8-Blende, OIS
- Ultraweitwinkel: 12MP (Sony IMX564), 1/2,55 Zoll, f/2.2-Blende
- Telekamera: 10MP (Samsung S5K3K1), 1/3,94 Zoll, f/2.4-Blende, OIS
Dazu gibt es eine Selfie-Knipse mit 12MP. Die ganzen KI-Funktionen für die Nachbearbeitung empfinde ich persönlich als Gimmick und außerdem gab es die auch schon beim Vorgänger. Wirklich neu ist hier also überhaupt nichts und deswegen sehen die Bilder auch genau so aus wie beim Galaxy S25. Immerhin ist Samsung bei Videos weiterhin oben dabei und liefert einen tollen Videomodus mit guter Stabilisierung, 8K-Auflösung und vielem mehr.
Hauptkamera
Bei Tageslicht liefert die Hauptkamera gute Aufnahmen. Sie sind farbenfroh, aber meist nicht übersättigt und auch die Kontraste sehen gut aus. Die Dynamik passt und der Weißabgleich ist treffsicher. Mit Gegenlicht hat die Kamera weiterhin ihre Probleme und in Innenräumen ist schon bei mittelmäßigen Lichtbedingungen Bildrauschen erkennbar. Damit sind die Fotos bei Tag insgesamt gut, aber doch merklich schwächer als bei der Konkurrenz. Toll finde ich aber die Naheinstellgrenze, die fast schon einem Makromodus gleichkommt.
Auch nachts überzeugt die Hauptkamera grundsätzlich mit einer guten Farbwiedergabe und treffender Dynamik. Allerdings leidet die Bildschärfe bei schlechtem Licht doch stark. Letztendlich schwimmt Samsung hier im Mittelfeld. Um wieder vorne mitspielen zu können, ist einfach neue Hardware nötig. Auf die beiden anderen Kameras auf der Rückseite trifft das sowieso zu und dazu kommen wir jetzt.
Ultraweitwinkel
Die Farbwiedergabe und die Kontraste sind nur minimal schwächer als bei der Hauptkamera. Allerdings nimmt der Detailgrad beim Wechsel auf die Ultraweitwinkelkamera merklich ab. In der Nacht habe ich mich mehrfach dabei ertappt, doch lieber die Hauptkamera zu nutzen, da sie einfach die besseren Ergebnisse liefert.
Andere Hersteller haben mittlerweile beinahe Parität zwischen der primären Kamera und den anderen Sensoren geschaffen. Davon ist Samsung beim Galaxy S26 weit entfernt.
Telekamera
Für Tageslichtaufnahmen ist die Telekamera mit 3-facher Vergrößerung brauchbar, leider aber nicht mehr als das. Farben und Kontraste wirken zwar passend, aber die Schärfe und der Detailgrad sind merklich schwächer als bei der Hauptkamera.
- Hier hat das Handy automatisch auf den Digitalzoom der Hauptkamera geschaltet
Auf die wechselt die Kamera-App bei Nacht oft sogar automatisch, weil die Ergebnisse der Telekamera bei schwachem Licht wirklich schlecht aussehen. Hier haben die Südkoreaner massiven Nachholbedarf, um überhaupt wieder zur Konkurrenz aufzuschließen.
Portraits
Bei den Portraitaufnahmen mit künstlich unscharf gezeichnetem Hintergrund setzt Samsung auf die Haupt- und auf die Telekamera. Portraits mit der Ultraweitwinkelkamera werden nicht unterstützt, aber ich wüsste auch nicht, wozu das gut sein sollte. Die Separation von Motiv und Hintergrund funktioniert gut und insgesamt sehen die Portraits ansprechend aus. Das gilt auch für Portraits mit der Selfie-Kamera.
Selfies
Die löst mit 12MP auf und bietet einen Autofokus. Sie ist mit einem Weitwinkel ausgestattet und auch für Partner- und Gruppenaufnahmen (mit kleinen Gruppen) geeignet. Hier können die Bildschärfe, Kontraste und Dynamik durchaus überzeugen, auch wenn sie nicht ganz mit den Selfie-Champions mithalten.
Konnektivität und Kommunikation
Das Samsung Galaxy S26 schluckt zwei physische SIM-Karten und zwei eSIMs, gleichzeitig aber immer nur zwei Profile. Ich habe für diesen Test eine eSIM verwendet und zur Empfangsqualität nichts Schlechtes zu sagen. Die 5G-Geschwindigkeiten meines Pixel 10 Pro mit identischem Telekom-Vertrag erreicht das Galaxy S26 seltsamerweise nie, sondern liegt immer ein bisschen darunter.
Auch beim WiFi-Empfang ist mir die im Vergleich etwas schwächere Reichweite aufgefallen. Das sind aber beides minimale Unterschiede und ernsthafte Probleme mit der Konnektivität hatte ich zu keinem Zeitpunkt. WiFi 7 mit 6GHz-Band ist mit an Bord, allerdings konnte ich das in Ermangelung eines passenden Routers nicht ausprobieren.
GPS im Dual-Band funktioniert tadellos und auch mobiles Bezahlen mit NFC hat geklappt. Etwas schade finde ich den Verzicht auf das aktuelle Bluetooth 6.0, denn hier kommt noch Bluetooth 5.4 zum Einsatz. Außerdem fehlt Ultrabreitband. Ebenso nicht mit an Bord sind die Bluetooth-Codecs aptX HD, aptX Adaptive, aptX Lossless und LHDC.
Insgesamt liefert Samsung bei der Konnektivität leider nicht das High-End-Komplettpaket, denn ein paar Features fehlen. Für mich persönlich wäre zum Beispiel das Fehlen von UWB ein Ausschlusskriterium, weil ich das in Kombination mit dem Moto Tag 2 (zum Test) sehr gerne nutze. Es kann aber sehr gut sein, dass euch das nie auffallen würde.
Akku
Der Akku des Samsung Galaxy S26 hat eine Kapazität von 4.300mAh und ist damit etwas größer als beim Vorgänger. In der alltäglichen Nutzung hat sich das aber kaum bemerkbar gemacht: Das Galaxy S26 hält bei mir einen Tag durch. Es ist ganz sicher kein Smartphone für zwei Tage und Power-User kriegen es problemlos auch in weniger als einem Tag leer. Im Vergleich mit meinem Pixel 10 Pro habe ich im Alltag bei der Laufzeit keinen Unterschied feststellen können. Viele chinesische Hersteller mit Silizium-Kohlenstoff-Akkus liefern deutlich mehr.
Das gilt auch für die Ladegeschwindigkeit, denn die ist hier weiterhin sehr niedrig mit 25W per Kabel (PPS). Ein Ladevorgang von 2% auf 100% hat 77 Minuten gedauert und ist damit zwei Minuten länger als beim Vorgänger. Kabelloses Laden ist mit 15W möglich, allerdings wird Qi2 (mit Magneten) nicht nativ unterstützt, weswegen ich das nicht ausprobiert habe.
Testergebnis
Das Samsung Galaxy S26 hat den massiven Vorteil, ein kompaktes Flaggschiff zu sein, denn in dieser Klasse gibt es nur sehr wenig Konkurrenz. Die beste Alternative ist vermutlich sogar das Galaxy S25, das ebenfalls dünn und leicht ist. Allerdings hat sich im Vergleich zum Vorgänger fast nichts getan.
Weiterhin überzeugt Samsung mit der tadellosen Verarbeitung des Gehäuses, dem AMOLED-Display mit LTPO und der hohen Systemleistung. Den Exynos 2600 habe ich während meines Tests nicht als Nachteil empfunden, wenngleich der Snapdragon 8 Elite Gen 5 etwas mehr Performance liefern würde. Leider überzeugen die Kameras in Anbetracht des Preises nicht und auch bei der Akkulaufzeit und Konnektivität ist noch mehr drin.
Insgesamt entscheidet hier der Preis: Für 1.000€ würden wir unbedingt vom Samsung Galaxy S26 abraten, denn es gibt einfach bessere Alternativen für weniger Geld. Sobald sich die Preise in Richtung 600€ bis 700€ bewegen, könnt ihr über den Kauf nachdenken. Der härsteste Konkurrent ist das Xiaomi 17 (zum Test), das eine bessere Kamera und einen viel größeren Akku zusammen mit einem kompakten Gehäuse bietet. Das Pixel 10 Pro (zum Test) ist ebenfalls eine Top-Alternative mit deutlich besseren Kameras und besserer Konnektivität, aber spürbar schwächerem Prozessor.
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