Der Motorola Moto Tag (zum Test) hat für uns bis jetzt als Referenzmodell fungiert, wenn es um Standort-Tracker für Android-Smartphones ging. Bis zuletzt war es das einzige Modell, das mit Ultrabreitband-Support ausgestattet war und mit der Find Hub-App von Google auch im Nahbereich geortet werden kann. Nun gibt es mit dem Moto Tag 2 einen Nachfolger mit Verbesserungen bei der Akkulaufzeit und Konnektivität.
Nachdem ich schon die erste Generation des Moto Tag von Motorola seit über einem Jahr im Einsatz habe, konnte ich den Moto Tag 2 im direkten Vergleich testen.
Ebenfalls verwende ich den Novoo Smart Tag (zum Test), den LocaTag Smart Tag und MiLi MiTag Go (zum Test) regelmäßig. Mit 40€ pro Tracker ist der Moto Tag 2 deutlich teurer als diese Alternativen. Ob er sein Geld wert ist, erfahrt ihr in diesem Testbericht!
Hardware & Lieferumfang
Der Moto Tag 2 ist wie sein Vorgänger rund und misst 31,9 Millimeter im Durchmesser und 8 Millimeter in der Tiefe. Damit sind AirTag-Zubehör und Moto Tag-Zubehör weiterhin mit dem neuen Tracker von Motorola kompatibel. Mit 8,5 Gramm ist der Moto Tag 2 allerdings etwas schwerer als der Vorgänger mit 7,5 Gramm. Dafür gibt es ein Upgrade der IP-Zertifizierung: Der Moto Tag 2 ist nach IP68 geschützt und nicht wie zuvor IP67. Allerdings bleibt es bei der CR2032-Knopfzelle, einen Akku würden wir bevorzugen. Eine Batterie ist bereits eingelegt.

Mit Arabesque (bei uns im Test) und Laurel Oak gibt es zwei neue Farben. Wieder ist ein Lautsprecher verbaut, der allerdings spürbar lauter ist als bei der ersten Generation. Damit ist der Moto Tag 2 die ideale Wahl für die Ortung im Nahbereich. Er bietet Ultrabreitband, Bluetooth 6.0 mit „Channel Sounding“ und einen der lautesten Speaker auf dem Markt.
Ersteinrichtung des Motorola Tag 2
Nachdem ich den neuen Moto Tag 2 ausgepackt und die Lasche gezogen habe, wurde mir auf dem Google Pixel 10 Pro (zum Test) sofort die Einrichtung des Trackers angeboten. Das ging, wie auch schon beim Vorgänger, innerhalb weniger Minuten. Leider ist es für den Moto Tag empfehlenswert, die entsprechende App von Motorola zusätzlich zur Find Hub-App auf dem Gerät installiert zu haben.
In der App könnt ihr Software-Updates für den Tracker anstoßen. Für mich hat es auch direkt ein 0,65MB großes Update gegeben, dessen Installation einige Minuten gedauert hat. Direkt in der App gibt es zudem noch ein neues Feature, denn ihr könnt jetzt zwischen Klingeltönen wählen. Außerdem kann der Button auf dem Moto Tag 2 programmiert werden, sodass euer Smartphone klingelt, sobald ihr ihn drückt.
Ansonsten müsst ihr die App aber nicht regelmäßig verwenden, denn die Ortung des Moto Tag 2 und alles weitere findet in der Find Hub-App von Google statt.
Der Moto Tag 2 im Praxistest
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten ist das Tracking im Google „Find My Device“-Netzwerk mittlerweile recht präzise. Wenn meine Kamera- oder meine Laptoptasche unterwegs ist, kann ich den Standort in sehr regelmäßigen Abständen in der App ablesen. Das funktioniert beim Moto Tag 2 genau so gut wie beim Vorgänger. Auch die günstigeren Alternativen von AliExpress sind in diesem Bereich kaum schlechter.
Der Moto Tag 2 überzeugt bei der Ortung im Nahbereich. Wenn ich meinen Geldbeutel suche, öffne ich einfach die Find Hub-App und wähle die entsprechende Option aus. Dann werde ich mit einer Angabe der Entfernung von meinem Handy zum Moto Tag geleitet. Zusätzlich kann auch der akustische Alarm aktiviert werden.
Das ist eine tolle Sache und in diesem Umfang ein Alleinstellungsmerkmal des Moto Tag 2 (und des Vorgängers), denn nur diese beiden unterstützen Ultrabreitband.
Testergebnis
Zunächst mal ein wichtiger Hinweis: UWB ist das Alleinstellungsmerkmal des Moto Tag 2. Dieses Feature könnt ihr nur nutzen, wenn ihr ein Android-Smartphone mit UWB habt. Das ist eher die Ausnahme als die Regel. Sofern dies bei euch nicht der Fall ist, greift lieber zum Xiaomi Smart Tag Trackern (zum Test), der ebenso hochwertig aber deutlich günstiger ist.
Wenn ihr einen rundum gelungenen Tracker für euer Android-Smartphone mit UWB haben wollt und nicht auf die Ortung im Nahbereich verzichten möchtet, ist der Moto Tag 2 von Motorola die neue beste Wahl. Er übertrifft seinen Vorgänger laut Herstellerangaben bei der Akkulaufzeit, wobei wir das durch unseren Test natürlich noch nicht bestätigen konnten. Er hat eine IP68-Zertifizierung anstelle von IP67 und einen lauteren Speaker.
Nur Motorola hat Tracker mit Ultrabreitband im Angebot, die mit der Google Find Hub-App kompatibel sind. Wenn ihr diese Funktion braucht oder unbedingt möchtet, müsst ihr zum Moto Tag greifen. Zumindest für die wichtigsten Gegenstände wie Geldbörse und Schlüssel habe ich die präzise Ortung im Nahbereich lieben gelernt.
Kritikwürdig bleiben der Verzicht auf einen wiederaufladbaren Akku und der hohe Preis. Für 40€ kann ich bei AliExpress an guten Tagen zehn bis 20 Standort-Tracker (zum Test der AliExpress-Tracker) bestellen, die im Grunde genau den gleichen Job erledigen, nur oft mit schwächeren Akkus, leiserem Speaker und natürlich ohne Ortung im Nahbereich.
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