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Nach fast genau einem Jahr steht mit dem RedMagic Astra 2, auch RedMagic Gaming Tablet 5 Pro genannt, der Nachfolger des im Test so brachialen RedMagic Astra in den Startlöchern. Damit kommt die nächste Generation des kompakten Gaming-Tablets mit noch mehr Leistung auf den Markt. Das Konzept bleibt im Grunde gleich: maximale Leistung in einem angenehm kleinen 9-Zoll-Formfaktor. Auf den ersten Blick hat sich nicht viel verändert, doch bei genauerem Hinsehen gibt es einige bedeutende Upgrades, die den Umstieg lohnenswert machen.
Mit dem Redmagic Astra 2 erwartet uns ein wunderschönes und leistungsfähiges Tablet. Dafür sorgen ein gestochen scharfes OLED-Display und der schnelle und hochmoderne Snapdragon 8 Elite Gen 5.
Preislich startet das Tablet bei 699€ mit 12/256GB, was erst einmal ein ordentlicher Brocken für ein Gaming-Gerät ist. Wir haben uns das Astra 2 deshalb für euch näher angeschaut und darauf geachtet, was das Tablet so besonders macht, welche Unterschiede es zum Vorgänger gibt und ob sich das Upgrade gegenüber dem ersten Astra lohnt.
Design & Verarbeitung
Die Designlinie von Redmagic ist rundum gelungen, egal, welches Gerät ihr in der Hand haltet. Die Kombination aus perfekter Verarbeitung und futuristischem Design ist jedes Mal ein Handschmeichler.
- linke Seite
- rechte Seite
- unten
Die Displaygröße von 9 Zoll wurde beibehalten. Auch die Abmessungen von 207,1 x 134,2 x 6,9 Millimeter sind identisch zum Vorgänger. Allerdings wiegt das Redmagic Astra 2 nur noch 363g, das Vorgängermodell war 7g schwerer. Ebenfalls unverändert sind die beiden Stereo-Lautsprecher an den kurzen Seiten. Nur ihre Positionierung ist leicht nach oben gerutscht, sodass sie nicht mehr ganz so mittig sitzen wie beim Vorgänger. Das Gehäuse ist zudem vor Staub geschützt und trägt eine IP54-Zertifizierung.
Upgrades zum Vorgänger:
Das wohl auffälligste Element des Redmagic Astra 2 ist das aktive Kühlungssystem, das erstmalig in einem Tablet zum Einsatz kommt. Es wird nicht nur mit einer schön gestalteten LED-Beleuchtung gut in Szene gesetzt, sondern unterscheidet sich damit auch technisch vom Vorgänger. Bei diesem kam ein aktiver Lüfter zum Einsatz, während im Astra 2 eine Wasserkühlung arbeitet. Diese ist nicht nur effektiver und leiser, sondern auch optisch sehr ansprechend umgesetzt. Die halbtransparente Leiste setzt die zirkulierende Flüssigkeit schön in Szene und beleuchtet sie in Blau- und Grüntönen, nicht, wie vielleicht erwartet, in RGB-Farben.
Für die Beleuchtung stehen verschiedene Leuchteffekte zur Verfügung. Ob ruhig, futuristisch oder hektisch blinkend. Auch der zu beleuchtende Bereich lässt sich auswählen: Ihr habt die Wahl, ob das Logo, die Wasserkühlung oder beides erstrahlen soll. Die Helligkeit lässt sich stufenlos regeln.
Eine weitere Auffälligkeit ist, dass das Astra 2 im Gegensatz zum Vorgängermodell über zwei USB-C-Anschlüsse verfügt. Einer befindet sich wie gewohnt auf der rechten Flanke im oberen Viertel, der andere mittig an der Unterseite. Damit kann das Astra 2 mit einem über Bluetooth verbundenen Controller geladen werden, während es genutzt wird. Auffällig, aber bereits gut bekannt, ist der rote Schiebeschalter, der euch direkt in den „Game Space“-Modus teleportiert.
Das gesamte Gehäuse besteht aus schwarz eloxiertem Aluminium, das sehr robust ist, über gute Kühleigenschaften verfügt und ansprechend aussieht. Mit einer Dicke von 6,9mm ist das Astra 2 schmal genug, um gut in der Hand zu liegen, aber auch dick genug, um den großen Akku und den Rest der hochwertigen Technik zu verbauen. Die Kamera steht, wie von Redmagic gewohnt, nirgends heraus und schließt bündig mit dem Gehäuse ab. Der Fingerabdrucksensor im Einschaltknopf funktioniert trotz des schmalen Designs ebenfalls einwandfrei.
Bei der Farbauswahl hält es Redmagic beim Astra 2 wie gewohnt spartanisch. Zur Auswahl stehen die helle „Starfrost“- und die dunkle „Eclipse“-Variante, genau wie beim Vorgänger.
Lieferumfang des Redmagic Astra 2
Das Redmagic Astra 2 wurde bei uns ohne großes Zubehör, aber in einer schönen Verpackung geliefert. Neben dem Tablet liegt ein USB-C-Kabel bei, über das sich das Gerät mit 75W laden lässt. Schutzhülle, Displayfolie, Ladeadapter oder sonstiges Zubehör sind nicht enthalten. Einzig die beiden Sticker mit dem Redmagic-Logo sind ganz hübsch, bieten aber keinen großen Mehrwert.
Display des RedMagic Astra 2
Mit seinem Display setzt das Redmagic Astra 2 erneut die Messlatte ein Stück höher. Die Auflösung von 2400 x 1504 Pixel bleibt unverändert, was bei einer Bildschirmdiagonale von 9,06 Zoll eine hohe Pixeldichte von 312 Pixel pro Zoll ergibt. Die bereits hervorragende Bildwiederholrate von 165Hz des Astra wurde beim Astra 2 auf 185Hz erhöht. Das sorgt für noch flüssigere Animationen und eine direktere Eingabe. Auch die gemessene Spitzenhelligkeit von über 1.700 Lux ist für ein Tablet außergewöhnlich hoch. Beim Farbraum deckt das Redmagic Astra 2 100% des DCI-P3-Farbraums ab, und das bei einer sehr hohen Farbgenauigkeit von ΔE ≈ 0,7.
- abgedunkelt links
- heller Innenraum links
- draußen links
- abgedunkelt mitte
- heller Innenraum mitte
- draußen mitte
- abgedunkelt rechts
- heller Innenraum rechts
- draußen rechts
Zudem ist das Display HDR10-fähig und kann dank der Widevine-L1-Zertifizierung auch beim Streaming mit einer hochwertigen Darstellung glänzen. Mit nur 4,9mm schmalen Displayrändern wirkt das Display modern. Auch der Touchscreen spielt in der Oberliga: Der neue „Synaptics S3930T“-Touch-Controller arbeitet mit einer durchschnittlichen Touch-Abtastrate von 300Hz und erreicht kurzfristig bis zu 2.000Hz bei der Instant-Touch-Sampling-Rate. Das entspricht einem theoretischen Abfrageintervall von lediglich 0,5 Millisekunden und sorgt insbesondere in schnellen Spielen für eine extrem direkte Eingabeverarbeitung.
Die Blickwinkelstabilität ist, wie ihr es von OLEDs kennt, sehr gut. Einzig im Außenbereich spiegelt das Display sehr stark. Schaut ihr direkt darauf, lässt sich dank der enormen Helligkeit trotzdem noch einiges erkennen, auch wenn es nicht optimal ist. Geschützt wird das Display durch das Corning Gorilla Glass 3.
Leistung
In puncto Leistung geht Redmagic mit dem Astra wieder einmal All-In und im Astra 2 wurde die aktuellste Variante, der Snapdragon 8 Elite Gen 5, verbaut. Der Achtkerner setzt sich aus zwei Hochleistungskernen mit bis zu 4,61GHz und sechs weiteren Kernen mit bis zu 3,63GHz zusammen. Besonders bei längerer Belastung profitiert das Redmagic Astra 2 dadurch von stabileren Frameraten und einer geringeren Wärmeentwicklung.
Je nach Variante stehen zudem großzügige 12GB oder 16GB LPDDR5X-RAM bereit. Als interner, nicht erweiterbarer UFS-4.1-Pro-Speicher sind in der kleinsten Version 256GB und in der größeren 512GB verbaut. Die kleinste Version könnte bei Powergamern allerdings schnell an die Speichergrenze gelangen, da mobile Games immer größer und besser werden. So benötigen Spiele wie Genshin Impact allein schon ~35GB. „Where Winds Meet“ liegt sogar bei ~50GB.
Die interne Adreno-840-GPU des SD 8 Elite Gen 5 sorgt für eine hervorragende Grafikleistung und damit für ruckelfreien Spielspaß. Im Astra 2 arbeitet mit dem RedCore R4 zudem eine zusätzliche Unterstützung durch einen speziell entwickelten Gaming-Co-Prozessor von Redmagic. Er übernimmt Aufgaben wie Frame-Interpolation, Bildverbesserung, intelligente Energieverwaltung und die dynamische Verteilung von Systemressourcen.
Gekühlt wird das Redmagic Astra 2 mit dem AquaCore Cooling System 2.0, einer großen Vapor Chamber und Flüssigmetall 3.0. Das Ziel der Wasserkühlung besteht darin, die Hitze schnell von den punktuellen Hotspots in die große Vapor Chamber zu leiten.
Benchmarks
Die Benchmarks sprechen für sich. Die Leistung bringt selbst aktuelle Benchmarks an ihre Grenzen. Es gibt derzeit keinen Spieletitel, der das Redmagic Astra 2 auch nur ansatzweise in die Knie zwingen kann. Selbst die aufwendigsten Titel lassen sich mit Leichtigkeit auf den höchsten Grafikeinstellungen und mit der schnellsten Bildwiederholfrequenz spielen. Unter Last bleibt das Gerät mit aktivierter Kühlung bei angenehmen 36°C, ohne Kühlung sind es immer noch moderate 38°C.
Auffällig im Belastungstest ist, dass das Redmagic Astra 2 anders als der Vorgänger in der Pre-Release-Phase erst einmal mit voller Leistung startet, bis es zu heiß wird, und die Leistung dann radikal herunterregelt. Das Astra 1 hat im Gegensatz dazu die Leistung deutlich stabiler gehalten, allerdings auf einem niedrigeren Niveau. Aktiviert ihr die Wasserkühlung, gibt das Redmagic Astra 2 noch mehr Gas, bricht dann aber im Verhältnis deutlich stärker wieder ein. Deshalb solltet ihr euch von der Stabilitätszahl oder dem Throttling-Wert nicht blenden lassen, da diese auf den ersten Blick schlechter wirken.
- Sling Shot streicht die Segel
- wie auch Sling Shot Extreme
- und auch Wild Life
- Steel Nomad Light
- Solar Bay Extreme
- Wild Life Extreme
- Antutu V11
- Geekbench 6 CPU
- Geekbench 6 GPU
- PCMark Work 3.1
- interner USF Speichertest
- CPU Throttle ohne Kühlung
- CPU Throttle mit Kühlung
- Wild Life Extreme Stress ohne Kühlung
- Wild Life Extreme Stress mit Kühlung
System
Das Redmagic Astra 2 wird mit dem Redmagic OS 11.5 betrieben, das auf dem aktuellen Android 16 basiert. Die Oberfläche ist sehr einfach gehalten, bietet aber ordentlich Gestaltungsspielraum für Gamer, die einen spezielleren Look bevorzugen. Dafür steht eine Vielzahl animierter Bildschirmhintergründe, Übergangseffekte und Designs zur Verfügung.
- wer noch nicht genug bekommt
- unvermeidbare Bloatware
- schnelles Löschen möglich
- Cooles Design wo man hinschaut
- AI Elemente dürfen nicht fehlen
- Minispiel als Hintergrundbild? Klar!
- LED Effekt
- kleine Übersetzungsfehler hier und da
Zwar ist von Anfang an auch etwas Bloatware vorhanden, diese lässt sich aber schnell entfernen, da sich mehrere Apps gleichzeitig auswählen, verschieben oder deinstallieren lassen. Die Menüs sind größtenteils gut strukturiert und übersetzt. Allerdings fehlen Basic-Funktionen wie der Flugmodus im Dropdown-Menü. Er ist dann in den Netzwerkeinstellungen zu finden. Auch die wichtigen Entsperrfunktionen sind in einem sehr unverständlichen Labyrinth an Untermenüs versteckt. Hier muss die Suchfunktion aushelfen, da ihr euch sonst schnell verloren fühlt.
Die Bedienung ist ansonsten einwandfrei und auch ohne erkennbare Bugs möglich. Das Redmagic OS fühlt sich sehr stabil und flüssig an und bereitet selbst bei maximaler Animation der Benutzeroberfläche keinerlei Probleme. Erwähnenswert ist an dieser Stelle allerdings die Bootzeit. Das Redmagic Astra 2 braucht im Kaltstart nur unfassbare 9 Sekunden ab der ersten Vibration im Bootloader. Ein Neustart aus dem System dauert dagegen 21 Sekunden, was ebenfalls sehr schnell ist.
Gaming-Erfahrung
- raketenschneller Download
- Wunderschöne Grafik
Kommen wir nun zum Hauptzweck des Astra 2: dem Gaming. In dieser Disziplin überzeugt das Tablet, wie bereits beschrieben, in allen Belangen auf ganzer Linie. Ganz gleich, worum es geht: Das Astra 2 besticht durch atemberaubende Geschwindigkeit, Qualität und Stabilität. Das gilt vom Download und der Installation der Spiele bis hin zur Bedienung und Leistung in den Spielen selbst. Es fühlt sich von vorne bis hinten nahtlos perfekt an. Spiele wie „Where Winds Meet“ kommen hier voll zur Geltung. Ihr könnt bedenkenlos alles auf maximale Qualität stellen und dieses wunderschön gestaltete Spiel in vollen Zügen genießen.
Aber auch einfachere Spiele wie Wild Rift oder Mobile Legends kommen auf dem Astra 2 voll auf ihre Kosten. Durch die schnelle Touchreaktion zählt in wichtigen Spielmomenten jede Millisekunde. Besonders in diesem Bereich kann das Astra 2 richtig gut punkten.
Wem das schöne Display nicht ausreicht, der kann über den integrierten Bildschirmcast das Bild auf den großen Fernseher bringen und das Redmagic Astra 2 wie eine Spielekonsole verwenden. Alternativ könnt ihr das Tablet über einen passenden USB-C-Hub und den HDMI-Port direkt anschließen und das Bild auf Passthrough stellen. So bleibt das Display dunkel und das Bild wird nur auf den Fernseher übertragen.
- einfach mal alles auf max…
- …und genießen
- ohne Hülle gibt es hier Probleme

Persönlich finde ich auch die Positionierung des seitlichen USB-C-Anschlusses für den oben genannten Controller nicht optimal. Besser wäre er unten rechts statt oben rechts platziert. So hätten wir zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Zum einen würde sich das Problem mit dem Anschaltknopf erledigen, zum anderen würde das Display oberhalb des Controllers herausstehen, was deutlich angenehmer wäre.
Game Space Plugins und Funktionen
Betätigt ihr nämlich den roten Schalter auf der Oberseite, taucht ihr in die magische Welt des Game Space ein. Vielleicht ist das genau der Ort, der das Redmagic so besonders unter den Gaming-Geräten macht.
Neben der etwas aufdringlichen Mora-Assistentin, die sich glücklicherweise deaktivieren lässt, gibt es hier noch eine Vielzahl mehr oder weniger hilfreicher Zusatzfunktionen, die das Gaming auf ein höheres Level bringen. Einige Funktionen gehen sogar so weit, dass vor ihrer Nutzung gewarnt wird, da die Gefahr einer Sperre bei Onlinespielen besteht.
Einige Funktionen sind nur für einzelne Spiele geeignet, andere sind in allen möglichen Spielen einsetzbar, auch wenn ihr Einsatz mal mehr, mal weniger Sinn ergibt. Zudem lassen sich globale Leistungsparameter festlegen, die dann für alle Anwendungen gelten, die im Game Space hinterlegt sind.
Globale Leistungsparameter
- Touchrate
- CPU- & GPU-Leistung
- Anzeigeverbesserung
- WIFI-Verbesserung
- Wasserkühlung & Videoaufzeichnungsqualität
Plugins
- Liveanalyse und Taktikcoaches durch Mora
- Sprachsteuerung & Voice-Chat-Unterstützung
- Timer
- Bildschirmskalierung & Extraktion
- Upscaling
- Fadenkreuz
- KI-Makros
- … und vieles mehr
Konnektivität & Kommunikation
Das Redmagic Astra 2 ist primär auf Gaming ausgerichtet und verzichtet dabei auf Mobilfunk und GPS. Dafür hat Redmagic bei WLAN und Bluetooth nicht gespart. An Bord befinden sich schnelles WiFi 7 und sogar Bluetooth 6.0.
Als physische Schnittstellen stehen zwei USB-C-Ports zur Verfügung. Der seitliche Zugang ist ein schneller USB-3.2-Anschluss mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10Gbit/s. Die Buchse an der Unterseite setzt dagegen auf den USB-2.0-Standard und dient primär dem parallelen Laden beim Spielen. An Sensoren steht Folgendes zur Verfügung: Beschleunigung, Helligkeit, E-Kompass und ein Gyroskop.
Auch die Lautsprecher und das Mikrofon sind ordentlich. Der Klang, den die beiden Stereo-Lautsprecher erzeugen, ist außergewöhnlich gut. Der „DTS:X Ultra“-Effekt ist sehr gut zu hören und bietet stellenweise einen schönen virtuellen Surroundklang. Die Klarheit und der Tiefgang sind für Tablets dieser Größe unschlagbar.
Das Mikrofon liefert ebenfalls eine tolle Aufnahmequalität und verfügt im Gegensatz zum Vorgängermodell über ein zweites Mikrofon. Damit ist sogar eine Stereoaufnahme möglich, auch wenn die Mikrofone leider die Aufnahmerichtung vertauschen. So nimmt das Mikrofon links von den Lautstärketasten den rechten Kanal und das Mikrofon rechts davon den linken Kanal auf.
Kamera
Am Redmagic Astra 2 stehen euch hinten eine Hauptkamera mit 13MP und vorne eine Frontkamera mit 9MP (Omnivision-Sensor) zur Verfügung. Beide Linsen brillieren nicht durch eine außergewöhnliche Qualität, sind aber auch nicht ganz unbrauchbar. Bei schwachem Licht versagt das Duo allerdings kläglich. Die Kameras besitzen jeweils eine f/2.2-Blende. Videos lassen sich mit der Hauptkamera in bis zu 4K/30FPS aufnehmen, auf der Frontkamera sind maximal 1080p/30FPS möglich. Schade, dass sich keine 60FPS aktivieren lassen, auch wenn Slow-Motion-Videos mit bis zu 120FPS unterstützt werden.
- Selfie
- Indoor bei schlechtem Licht
- Indoor, besseres Licht
- Indoor, besseres Licht
- Indoor, besseres Licht
- Outdoor gutes Licht
- Outdoor gutes Licht
- Outdoor gutes Licht
- Outdoor gutes Licht
- Outdoor gutes Licht
Die Farbwiedergabe ist eher kitschig als präzise, bei gutem Licht lassen sich aber ansehnliche Bilder machen. Von anderen Tablets ist man deutlich Schlechteres gewohnt. Störend bei Videos ist allerdings das laute Summen der Wasserkühlung. Daher solltet ihr diese deaktivieren, bevor ihr Videos mit Ton aufnehmt.
Akkulaufzeit des RedMagic Astra 2
Schon der Akku des Vorgängers war mit 8.200mAh mehr als ausreichend. Im Redmagic Astra 2 stecken jedoch noch einmal 100mAh mehr, sodass die Kapazität auf stolze 8.300mAh wächst. Der Hersteller der Zelle ist BYD. Auch bei der Ladegeschwindigkeit gibt es nichts zu bemängeln. Mit 75W Fast Charging ist das Astra 2 in unter einer Stunde wieder voll aufgeladen, in 17 Minuten sogar zu 50%. Zudem wird auch Bypass Charging unterstützt.
- 60Hz
- 185Hz
Die Akkulaufzeit im Benchmark ist, wie von Redmagic gewohnt, unterirdisch. Das liegt daran, dass die interne Logik immer in einen Hochleistungsmodus schaltet, sobald sich ein spielähnliches Programm öffnet. Ihr könnt zwar manuell einzelne Apps wie den Leistungstest herunterregeln, aber vielleicht reicht euch auch die Aussage, dass die Akkulaufzeit im Multimediabetrieb deutlich länger ausfällt als die Benchmark-Daten vermuten lassen. Als Referenzwert dient beispielsweise eine Stunde Streaming in Full-HD. Hier verbraucht das Redmagic Astra 2 gerade einmal 3% vom Akku.
Testergebnis
Das Redmagic Astra 2 ist ein kompromissloses Gaming-Tablet, das seinen Vorgänger in nahezu allen entscheidenden Bereichen übertrifft. Die Kombination aus brutaler Leistung, einem 185Hz-OLED-Display, Wasserkühlung, gutem Sound und „Game Space“-Features macht deutlich: Dieses Gerät ist mehr als nur ein Tablet, es ist eine spezialisierte Gaming-Maschine im 9-Zoll-Format.
Die technischen Vorteile gegenüber dem Vorgängermodell sind allerdings nicht so deutlich, dass eine bedingungslose Empfehlung für dieses Kraftpaket gerechtfertigt wäre. Das hängt einzig und allein vom Preis ab, den ihr für das Astra 2 drauflegen müsst.
Wer ein Gaming-Gerät auf Android-Basis sucht, hat viele Gründe, sich dieses Tablet näher anzusehen. Das neue AquaCore Cooling System 2.0 beeindruckt nicht nur optisch: Die Leistung bleibt länger stabil und wird zusätzlich noch verstärkt. Der Snapdragon 8 Elite Gen 5 dominiert derzeit alles, was mobil läuft. Das fantastische Display mit hoher Helligkeit, perfekter Farbdarstellung und extrem schneller Touch-Abtastrate sowie die Gaming-Erweiterungen wie Game Space, Controller-Support und die Möglichkeit, das Tablet wie eine Konsole zu nutzen, sind unschlagbare Argumente.
Zwar ist die Position des seitlichen USB-C-Anschlusses nicht optimal. Auch der Verzicht auf Mobilfunk und GPS muss in Kauf genommen werden. Doch das sind leicht verkraftbare Einbußen. Wer maximale mobile Performance sucht und ein kompaktes, hochwertiges Gerät möchte, erhält mit diesem Tablet das derzeit leistungsstärkste Gaming-Tablet überhaupt. Wer ein paar Euro sparen möchte oder muss, kann weiterhin bedenkenlos zum Astra 1 (zum Test) greifen.
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