Inhaltsverzeichnis
- Lieferumfang und Zubehör: Funktional, aber ohne Reserven
- Saugroboter: Design und Verarbeitung
- Servicestation: Heißwasserwäsche als großes Upgrade
- App, Smart Home und Ersteinrichtung
- Navigation und Objekterkennung: Zwischen Präzision und Blindflug
- Saugleistung: Rohe Kraft auf dem Papier, solide im Alltag
- Wischfunktion: Rotierende Mopps
- Lautstärke und Akkulaufzeit
Endlich haben wir mal wieder einen preiswerten Saug- und Wischroboter mit vollumfänglicher Servicestation im Praxistest. Für unter 500€ zieht der Roborock Qrevo S Pro bei euch daheim ein und kümmert sich fortan selbstständig um staub- und fleckenfreie Böden. Der Roborock Qrevo S Pro Saugroboter selbst bietet 18.500 Pascal Saugleistung sowie zwei rotierende Wischmopps, die in der Station mit 75°C heißem Wasser gereinigt werden. Der Staub wird dort ebenfalls automatisch abgesaugt.
Im Rampenlicht stehen meist nur die teuren Topmodelle im vierstelligen Preisbereich. Diese sind ohne Frage hervorragend und reinigen eure Böden daheim noch gründlicher, sind für die meisten Haushalte aber gar nicht notwendig! Im typischen Haushalt (ohne Haustiere oder Kinder) fällt gar nicht so viel Schmutz an: Der Staub auf dem Boden wird mehrmals die Woche eingesaugt, damit sich keine Flusen in Ecken und Kanten bilden, und in der Küche wird nur ein wenig gekleckert.
Im Praxistest des Roborock Qrevo S Pro werfen wir also genau einen Blick darauf, wo gespart wird: halber Preis, halbe Reinigungsleistung? So viel vorweg: Letztlich sind es nur technische Finessen, auf die ihr verzichtet.
Lieferumfang und Zubehör: Funktional, aber ohne Reserven
Beim Auspacken des Roborock Qrevo S Pro wird die Positionierung in der Mittelklasse recht schnell deutlich. Während Premium-Modelle häufig mit vielen Verschleißteilen aufwarten, beschränkt sich Roborock hier auf das absolute Minimum. Zwar ist das System nach dem Einstecken des Kabels und dem Befüllen des Wassertanks prinzipiell sofort startklar, zusätzliche Verbrauchsmaterialien sucht ihr im Karton jedoch vergebens.
Im Lieferumfang befindet sich neben dem Saugroboter und der obligatorischen Servicestation lediglich eine Auffahrrampe sowie das Netzkabel. Alle essenziellen Komponenten sind bereits ab Werk vorinstalliert, Ersatz liegt nicht bei: Die beiden rotierenden Wischmopps sitzen an ihrer Position, die Seitenbürste ist montiert, der Filter steckt im 330 Milliliter fassenden Staubtank des Roboters und ein großer Staubbeutel mit 2,7 Litern Volumen ist bereits in der Station eingelegt. Eine gedruckte Bedienungsanleitung rundet das spartanische Paket ab.
Dass auf beigelegte Ersatzteile wie einen zusätzlichen Filter, eine Ersatz-Seitenbürste oder ein zweites Paar Wischmopps verzichtet wurde, fällt in Anbetracht der unverbindlichen Preisempfehlung von 590€ auf. Auch ein spezielles Reinigungsmittel, wie es Konkurrenten teilweise beilegen, fehlt. Wer langfristig plant, sollte also zeitnah ein Set an Verbrauchsmaterialien bestellen. Das originale Zubehör findet ihr in den gängigen Shops, wie direkt im Roborock Store bei Amazon, oder ihr spart bei AliExpress mit Drittzubehör:
Im Roborock Store bei Amazon Zubehör bei AliExpress
Saugroboter: Design und Verarbeitung
Optisch bleibt sich Roborock treu und liefert ein zeitloses, kreisrundes Design ab, das sich unauffällig in die meisten Wohnlandschaften einfügt. Der Roboter ist wahlweise in mattem Schwarz oder Weiß erhältlich. Mit einem Durchmesser von 35,3 Zentimetern bewegt sich der Qrevo S Pro im absoluten Standardmaß. Die Bauhöhe von 9,65 Zentimetern wird maßgeblich durch den starr verbauten LiDAR-Turm auf der Oberseite bestimmt. Er ist damit nicht der flachste Saugroboter auf dem Markt, fährt im Alltag aber dennoch problemlos unter die meisten Heizkörper, Sofas und Betten.
Betrachtet ihr die Materialwahl und die Verarbeitungsebene, macht sich der aufgerufene Preis von unter 500€ durchaus bemerkbar. Die verwendeten Kunststoffe, insbesondere an der Station, wirken eher einfach und versprühen nicht den hochwertigen Charme teurer Flaggschiff-Modelle. Alles ist funktional, robust und sauber verarbeitet, Spaltmaße fallen gleichmäßig aus und es knarzt nichts, doch die haptische Finesse eines absoluten Premium-Geräts fehlt. Im Alltag eines normalen Haushalts dürfte dieser Umstand jedoch kaum ins Gewicht fallen, zumal das matte Finish resistent gegen Fingerabdrücke und feinen Staub ist.
- integrierte Staubtank
- die Gummibürste leitet Haare gut ab
- Mopps sind waschbar, Bürste kann zur Reinigung ausgebaut werden
Auf der Unterseite setzt Roborock auf ein bewährtes Setup: Eine abnehmbare, schwebend gelagerte Vollgummi-Hauptbürste thront in der Mitte, flankiert von einer Seitenbürste, die Haarverwicklungen reduzieren soll. Im Heckbereich finden die beiden rotierenden Mopp-Pads Platz. Die lassen sich einfach abnehmen und in der Waschmaschine waschen.
Servicestation: Heißwasserwäsche als großes Upgrade
Das eigentliche Herzstück des Systems bildet die wuchtige Servicestation, die mit Abmessungen von 34 x 48,7 x 51,9 Zentimeter (Breite x Tiefe x Höhe) einen gewissen Platzbedarf im Raum einfordert. Der Turm lässt sich dank seitlich platzierter Lüftungsschlitze fast bündig an die Wand schieben.
- die beiden Tanks oben:
- Schmutz- und Frischwasser entnehmbar
- das Waschbrett für die Wäsche
- der Staubbeutel
Die Station übernimmt die vollautomatische Wartung des Roboters und wartet im Vergleich zur Vorgängergeneration mit einem massiven Upgrade auf: Die Wischmopps werden nun mit 75 Grad Celsius heißem Wasser gereinigt. Die 75° wurden von Roborock intern gemessen, sodass das Wasser, wenn es zu den Mopps kommt, nicht ganz so heiß ist. 60° reichen für Fett locker aus. Diese Heißwasserwäsche ist ein enormer Vorteil, da sie hartnäckige Fette, eingetrockneten Schmutz und klebrige Rückstände deutlich effektiver aus den Fasern löst als eine kalte Spülung. Im Anschluss trocknet die Station die feuchten Pads mit 45 Grad warmer Heißluft. Das beugt unangenehmen Gerüchen und Schimmelbildung vor. Während der Moppwäsche und Trocknung bleibt die Geräuschkulisse dezent; lediglich beim Absaugen des Staubes dreht die Station kurzzeitig auf rund 74 Dezibel auf.
Unter der oberen Klappe verbergen sich die großzügig dimensionierten Wassertanks. Der Frischwassertank fasst 4 Liter, während der Schmutzwassertank 3,5 Liter aufnimmt. Damit lassen sich auch größere Etagen problemlos mehrfach wischen, ohne dass ihr täglich Wasser nachfüllen müsst. Der eingesaugte Schmutz landet in einem 2,7 Liter fassenden Staubbeutel. Ein optisches Indiz ist die kleine Status-LED an der Station, die zuverlässig anzeigt, ob irgendetwas fehlt.
Ein Manko gibt es jedoch bei der Station: Eine automatische Dosierung für Reinigungsmittel fehlt gänzlich. Wer seinen Boden mit Zusätzen wischen möchte, muss das Mittel manuell in den Frischwassertank mischen.
App, Smart Home und Ersteinrichtung
Die Ersteinrichtung über die gewohnt ausgereifte Roborock App geht spielend leicht von der Hand. Nach der Verbindung mit dem heimischen WLAN (nur 2,4GHz) fordert die App direkt zur schnellen Kartierung auf. Ohne zu saugen oder zu wischen, flitzt der Qrevo S Pro durch die Räume und erstellt in kurzen 10 Minuten einen groben Grundriss der ca. 90m² großen Testumgebung.
- Roborock App:
- mehrere Etagen wenn nötig sind möglich
- auch mit einer 3D Karte
- Reihenfolge der Räume lässt sich festlegen
Hier zeigte sich im Test jedoch eine kleine Schwäche der Software: Die automatische Unterteilung der Räume funktionierte beim ersten Durchlauf nicht besonders präzise. Flure wurden mit angrenzenden Zimmern verschmolzen und Raumgrenzen teils willkürlich gesetzt. Ihr kommt also nicht umhin, die Karte im Nachgang manuell in der App zu bearbeiten, Zimmer korrekt zu trennen und zu benennen. Dieser initiale Aufwand lohnt sich jedoch, da erst so die gezielte Raumreinigung reibungslos funktioniert.
Steht die Karte erst einmal, entfaltet die Roborock App ihr volles Potenzial. Die Funktionsvielfalt ist enorm, bleibt durch die aufgeräumte Menüstruktur aber stets übersichtlich. Ihr könnt No-Go-Zonen definieren, virtuelle Wände ziehen, die Reinigungsrichtung an die Bodenstruktur (z. B. bei Parkett) anpassen und detaillierte Zeitpläne erstellen. Ein echtes Highlight ist das „SmartPlan 2.0“-Feature, bei dem der Roboter auf Basis der Raumtypen automatisch die idealen Saug- und Wischparameter wählt.
Nach den ersten manuellen Tests habe ich einfach die AI-Reinigung genutzt und war voll zufrieden, welche Modi der Roborock Saugroboter für die jeweiligen Räume auswählte.
- Einstellungen
- Reinigungsverlauf
- vorgefertigte Programme & selbst einstellbar
- verschiedene Reinigungseinstellungen pro Raum
- Wartung der Ersatzteile & Lebensdauer
Alternativ lassen sich komplett eigene Programme und Zeitpläne konfigurieren und bequem über die Startoberfläche abrufen. Ein kleines Detail, das den Premium-Anspruch unterstreicht: Der Qrevo S Pro unterstützt akkuschonendes Laden außerhalb der Spitzenzeiten.
Auch in puncto Smart Home gibt sich Roborock keine Blöße. Sprachassistenten wie Amazon Alexa, Google Assistant und Apple Siri Shortcuts werden nahtlos unterstützt. Die Integration des neuen Smart-Home-Standards Matter ist nicht nur eine leere Versprechung, sondern war in unserem Test vollumfänglich nutzbar.
Zur Orientierung im Raum nutzt der Qrevo S Pro eine bewährte Kombination aus LiDAR-Navigation auf der Oberseite und der sogenannten „Reactive Tech“-Hindernisvermeidung an der Front.
Die Basis-Navigation über den rotierenden PreciSense-Laserturm arbeitet gewohnt exzellent. Der Roboter zieht logische, strukturierte Bahnen, findet zielsicher in Räume und navigiert auch bei absoluter Dunkelheit völlig souverän durch die Wohnung. Hindernisse wie Türschwellen überklettert er bis zu einer Höhe von 2 Zentimetern absolut zuverlässig, was für die allermeisten Haushalte völlig ausreicht.
- auch in enge Räume fährt der Saugroboter ohne Angst hinein
Deutlich differenzierter müsst ihr die frontseitige Objekterkennung betrachten. Ab Werk ist die Empfindlichkeit der „Reactive Tech“-Sensoren auf eine Standardstufe eingestellt. In diesem Modus agiert der Roboter geradezu ignorant gegenüber kleineren Hindernissen: Kaltgerätekabel, kleine Netzteile oder herumliegende Socken wurden in unserem Test konsequent überfahren.
Die App bietet hier Abhilfe. Stellt ihr die Objekterkennung manuell auf die höchste Empfindlichkeitsstufe, wandelt sich das Bild spürbar. Der Roboter agiert nun deutlich vorsichtiger, erkennt auch schwierigere Hindernisse wie dickere Kabel und umfährt sie weiträumig. Eine Kamera zur echten KI-gestützten Objekterkennung fehlt jedoch. Dennoch: Wer seine Wohnung nicht vor jeder Fahrt pedantisch aufräumen möchte, sollte direkt bei der Ersteinrichtung die höchste Sensorempfindlichkeit einstellen.
Saugleistung: Rohe Kraft auf dem Papier, solide im Alltag
Beim Blick auf das Datenblatt des Roborock Qrevo S Pro sticht eine Zahl sofort ins Auge: Der Hersteller beziffert die maximale Saugkraft auf 18.500Pa. Das entspricht mehr als einer Verdopplung im Vergleich zum direkten Vorgängermodell, das sich noch mit 7.000Pa begnügen musste.
Im normalen Alltag auf Hartböden wie Fliesen, Laminat oder Parkett schlägt sich der Qrevo S Pro absolut souverän. Staub, Brotkrümel, Haare und alltäglicher Schmutz werden problemlos und zuverlässig im ersten Durchlauf aufgesaugt. Die schwebend gelagerte Vollgummi-Hauptbürste passt sich Unebenheiten des Bodens flexibel an und sorgt für einen kontinuierlich engen Bodenkontakt. Unterstützt wird sie von einer speziell konstruierten Seitenbürste, die Schmutz effektiv vor den Lufteinzug befördert. Grobe Reste, wie Haferflocken, werden gerne aber auch mal umhergeschleudert.

Teppiche werden dabei automatisch erkannt und die Mopp-Pads angehoben. Meine Lieblingsfunktion, Teppich zuerst reinigen, ist auch dabei und erleichtert den Reinigungsvorgang.
Für Besitzer von Haustieren oder Haushalte mit langen Haaren ist der Verhedderungsschutz ein zentraler Aspekt. Roborocks Anti-Tangle-Seitenbürste hält ihr Versprechen im Test weitgehend und bleibt frei von Wicklungen. Weniger perfekt agiert hingegen die Hauptwalze. Obwohl es sich um eine Vollgummibürste handelt, neigen lange Haare dazu, sich um die Enden der Walze zu wickeln. Da Roborock bei diesem Modell auf integrierte Klingen zur Haarzerschneidung verzichtet, ist der Saugroboter nicht gänzlich wartungsfrei. Die Walze lässt sich jedoch mit wenigen Handgriffen entnehmen und von den Haaren befreien.
Wischfunktion: Rotierende Mopps
- Fließen können als Bodenbelag ausgewählt werden
- und werden dann auch schon nass gewischt
Das Wischsystem des Roborock Qrevo S Pro basiert auf zwei runden Wischmopps, die mit einer Geschwindigkeit von 200 Umdrehungen pro Minute rotieren und mit mechanischem Druck auf den Boden gepresst werden. Während der Reinigung versorgt ein interner, 80 Milliliter fassender Wassertank die Pads kontinuierlich mit Feuchtigkeit. Der Roboter zieht sich das Frischwasser hierzu automatisch bei Zwischenstopps aus der Station. Sobald das Gerät auf einen Teppich fährt, werden die feuchten Wischmopps dank der Hebefunktion automatisch um 10 Millimeter angehoben, um den Teppichflor vor Feuchtigkeit zu schützen. Auch auf dem Weg zurück zur Basisstation zur Moppwäsche werden die Mopps angehoben.
Bei alltäglichen Verunreinigungen liefert diese Kombination einen klaren Mehrwert. Verschütteter Kaffee oder frische Fußabdrücke werden im ersten Durchgang beseitigt. An ihre Grenzen stößt die Wischfunktion auch bei eingetrockneten Flecken.
- Härtetest:
- einigermaßen wird der Ketchup entfernt
- aber hängt danach in den Mopps
Seid euch aber klar: Das ist kein vollständiges Wischen! Das Schmutzwasser wird nicht abgesaugt und der Dreck hängt danach an den Wischmopps. Den Härtetest mit Ketchup besteht der Roborock Qrevo S Pro konstruktionsbedingt nicht. Klar wird der Ketchup verwischt, aber danach hängt der Schmutz in den Mopps und wird verteilt. Es gibt keine Fleckenerkennung der Kamera, die das Lösen könnte. Hier bemerkt ihr den Unterschied zu absoluten Premium-Modellen mit einem Schmutzwassertank oder einer Fleckenerkennung der Software oder modernen Nass-Saugern.
Die größte Schwäche im Wischbetrieb ist jedoch konstruktionsbedingt: Die beiden Wischmopps sind starr am Heck des Roboters verbaut. Der Qrevo S Pro verfügt weder über einen ausfahrbaren Mopp-Arm noch über die softwareseitige Funktion des sogenannten „Moppwippens“ (bei dem der Roboter das Heck gezielt an die Fußleiste schwenkt). Das führt in der Praxis dazu, dass entlang von Wänden, Möbelkanten und in Ecken ein ungereinigter Streifen von ca. 1,5cm Breite zurückbleibt. Das ist ein klarer Kompromiss zugunsten des Preises.
Lautstärke und Akkulaufzeit
Im Hinblick auf die Betriebslautstärke zeigt sich der Roborock Qrevo S Pro im Alltag als zurückhaltend. Im kombinierten „Smart-AI-Mode“ beim gleichzeitigen Saugen und Wischen bewegt sich die Geräuschkulisse in einem Rahmen von 60dB(A) bis 62dB(A). Wechselt der Roboter auf einen Teppich und aktiviert den automatischen Teppichboost, steigt der Schallpegel auf etwa 65dB(A), gemessen aus einer Entfernung von 1 Meter. Einzig der kurze Absaugvorgang in der Station bricht mit rund 74dB(A) kurzzeitig aus dem leisen Gesamtbild aus.
Die Energieversorgung übernimmt ein Akku mit einer Kapazität von 5.200mAh. Roborock gibt die maximale Reinigungszeit mit bis zu 180 Minuten an, was sich im Testbetrieb auf reinen Hartböden und niedriger Saugstufe ohne Wischen auch annähernd bestätigen lässt.
Doch auch unter realistischen Mischbedingungen erweist sich der Akku als überaus alltagstauglich: Nach der Reinigung der 65m² Bodenfläche in der Testumgebung im AI-Modus (Saugen & Wischen gleichzeitig + Teppichboost im ganzen 17m² Wohnzimmer) verblieben noch exakt 46% Restladung im Tank. Selbst nach intensiven Fahrten, inklusive des regelmäßigen Aufsuchens der Station zur Moppreinigung, zeigt das System genügend Reserven für Wohnflächen von weit über 100 Quadratmetern. Sollte dem Akku doch einmal die Puste ausgehen, nimmt der vollständige Ladevorgang an der Station knapp 240 Minuten in Anspruch.
Testergebnis
Den Roborock Qrevo S Pro bekommt ihr schon jetzt unter 500€, und vielleicht ist er bald auch schon unter 400€ erhältlich. Für ein aktuelles Modell ist das ein guter Preis, im Gegensatz zur Vorgängergeneration, die wir oft empfehlen.
Den Preis merkt ihr in der Praxis bei der Wischfunktion, was natürlich bei schmutzigen Böden sichtbar wird. Ich bin ein großer Fan der neuen Generation Saugroboter, die das Schmutzwasser schon bei der Reinigung in einem extra Tank einsammelt, ähnlich wie bei einem Nass-Sauger. Auch die Kanten- und Eckenreinigung ist beim Roborock Qrevo S Pro eingeschränkt, da die Bürste oder der Wischmopp nicht ausfahren.
Ansonsten habt ihr auch die überbewerteten Finessen der Top-Modelle nicht an Bord. Die Verarbeitung der Station ist eher einfach und der Saugroboter besteht nicht aus hochwertigem Kunststoff. Meiner Meinung nach kann ein normaler Haushalt darauf locker verzichten.
Der Roborock Qrevo S Pro bekommt für solche Nutzer eine Empfehlung! Er reinigt selbstständig und souverän die Böden. Kauft euch dazu noch einen Nass-Sauger, um alle 1 bis 2 Wochen die Hartböden zu wischen oder um Unfälle schnell zu beseitigen, und die Bodenreinigung ist technisch bewältigt!
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