OnePlus und Realme fusionieren? – Was das für uns bedeutet!
Die Gerüchte der letzten Wochen haben sich bestätigt: Die beiden Oppo-Tochtermarken OnePlus und Realme schließen sich zusammen. Gleichzeitig häufen sich die Berichte über massive Entlassungen bei OnePlus in Europa. Wir fassen zusammen, was dieser Umbruch für den Smartphone-Markt und für euch bedeutet.
Zusammenlegung der Abteilungen
Die getrennten Wege von OnePlus und Realme gehören der Vergangenheit an. Laut übereinstimmenden Berichten aus China legen die beiden Hersteller ihre globalen und nationalen Geschäftsbereiche zusammen. Folgende strukturelle Änderungen sind bekannt:
- Die Leitung der neuen Einheit übernimmt der OnePlus-China-Präsident Li Jie, der direkt an Pete Lau berichtet.
- Der ehemalige Realme-Vizepräsident Wang Wei agiert als stellvertretender Geschäftsführer in dem restrukturierten Unternehmen.
- Das Marketing und der Service beider Marken werden künftig zentral von Xu Qi gesteuert.
- Die bisher eigenständigen Forschungs- und Entwicklungsteams integriert der Mutterkonzern Oppo in seine eigenen Strukturen.
Zwar sollen die Markennamen OnePlus und Realme nach außen hin bestehen bleiben, allerdings ist in Zukunft mit einer starken Angleichung der Geräte zu rechnen. Produktlinien werden verstärkt wiederverwendet, um die Kosten der neuen gemeinsamen Abteilung zu senken. Das letzte Indiz für diese Strategie ist die Oppo Watch X3, die teilweise auch als OnePlus Watch 4 auf den Markt kam. Aber langjährige Leser von uns kennen ja schon das Prodezere: Die Geräte werden teils in anderen Märkten unter anderem Namen veröffentlicht.
Rückzug aus Europa?
- Die aktuellen Flagships: OnePlus 15
- Realme GT 7 Pro
- Oppo Find X9 Pro
Vor knapp zwölf Jahren startete das Unternehmen mit dem OnePlus One, das durch Top-Hardware zum kleinen Preis einen regelrechten Hype auslöste. Die Hardware ist auch heute noch konkurrenzfähig, doch die Preise haben sich mittlerweile stark an die Konkurrenz angenähert.
Für Kunden hierzulande sieht die Zukunft der Marke nun zunehmend unsicher aus. Aktuell findet eine massive Entlassungswelle statt. Im April 2026 haben zahlreiche PR- und Marketing-Manager sowie fast die gesamte europäische Belegschaft das Unternehmen verlassen. Auf den Social-Media-Kanälen herrscht zudem seit Monaten Funkstille.
OnePlus selbst spricht auf Nachfrage offiziell davon, die regionale Produktstrategie und den Fahrplan für Europa zu prüfen. Ein kompletter Rückzug aus dem europäischen Raum scheint angesichts der enttäuschenden Marktanteile von lediglich 0,82% nicht abwegig. Auch Realme ist schon länger nicht mehr aktiv in Europa präsent.
Unsere Einschätzung
Während OnePlus hierzulande massiv Personal abbaut, positioniert sich der Mutterkonzern Oppo wieder stärker in Europa und bringt Modelle wie das Find X9 Ultra nach Deutschland. Es wirkt so, als wolle der Konzern sich in Europa auf die Hauptmarke fokussieren und die Tochtermarken OnePlus und Realme verstärkt in asiatischen Märkten wie Indien und China agieren lassen.
Für euch als Nutzer ändert sich beim bestehenden Support vorerst nichts: OnePlus garantiert weiterhin Software-Updates und Kundendienstleistungen für bereits gekaufte Geräte. Dennoch müsst ihr euch wohl darauf einstellen, dass die Veröffentlichung echter Neuheiten der Marke hierzulande zukünftig eher die Ausnahme bleiben wird. Vielleicht spart das Zusammenlegen beider Marken – OnePlus & Realme – aber auch genug Geld, sodass man weiterhin den europäischen Markt bedienen kann.
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