Huawei: Fiber to the Room startet im deutschen Handel
Huawei kennen wir nicht nur von Smartphones und Tablets. Der chinesische Hersteller ist im Bereich Netzwerktechnik ebenfalls sehr aktiv und erfolgreich. Nun wird das FTTR-Komplettpaket von Huawei auch in Deutschland direkt an Endkunden verkauft, nachdem es zuvor schon bei bestimmten Internetanbietern verfügbar war.
FTTR ist die Abkürzung für Fiber to the Room, übersetzt also etwa „Faser in den Raum“. Die Technologie ist vor allem dann sehr praktisch, wenn ihr ein großes Haus bewohnt und der WiFi-Empfang durch die Wände so stark beeinträchtigt ist, dass die weiteren Zugangspunkte nur mit schwacher Geschwindigkeit laufen.
In dieser Situation könnte man entweder jedes Zimmer mit LAN verkabeln oder eben direkt eine Glasfaser verwenden, um latenz- und störungsfreies Internet in allen Räumen möglich zu machen. Wie genau das funktioniert und ob sich das Komplettpaket um den OptiXstar F50 von Huawei lohnt, schauen wir uns jetzt genauer an!
Huawei: FTTR-Lösung mit OptiXstar F50 startet im deutschen Handel
Einem aktuellen Blogeintrag von Huawei zufolge besteht das FTTR-Komplettsystem aus dem OptiXstar F50 als Hauptgerät, den F50-Subgeräten, dem FTTR-Wandverteiler und transparenten, selbstklebenden Glasfaserkabeln in unterschiedlichen Längen. Laut Hersteller sind die Kabel flach genug, um unter einer Zimmertür hindurchgeführt zu werden. Im folgenden Youtubevideo bekommt ihr eine Vorstellung, wie das in der Praxis ausschaut:

Diese Subgeräte bilden zusammen mit dem Hauptgerät ein Mesh-Netzwerk , das aber nicht über WiFi miteinander verbunden ist, sondern eben direkt über die Faser. Insgesamt können an das Huawei-System 16 Zugangspunkte angeschlossen werden, was selbst für massive Villen und kleinere Schlösser ausreichen sollte. Die Leitungen sind transparent und können zum Beispiel an Bodenleisten, Fugen oder entlang der Decke geführt werden.
Preis, Verfügbarkeit & unsere Einschätzung
Huawei bietet das FTTR-Paket bei Amazon an. Das Hauptgerät mit WiFi 6-Support kostet dort rund 98€. Ein Zugangspunkt kostet 62€ und 10 Meter Kabel wandern für etwa 27€ über die virtuelle Ladentheke. Ein Wandverteiler schlägt mit rund 25€ zu Buche.
Beim Hauptgerät handelt es sich um den OptiXstar F50 V166a-20. Einige deutsche Händler listen bereits die neue Version mit WiFi 7, den OptiXstar F50 Plus V261a-20, für etwa 120€.
Wir haben bisher keine eigenen Erfahrungen mit FTTR-Lösungen wie dieser gemacht. Wie sieht es bei euch aus? Wir sind sehr gespannt auf eure Einschätzung in den Kommentaren!
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Sehr spannend, hatte ich noch nicht auf dem Schirm. Huawei nutze ich bisher schon gern, umso einfacher fällt mir die Entscheidung für die anstehende EFH-Verkabelung. Danke Euch!
Moin,
ich finde die Technik sehr interessant!
Die LWL ist relativ teuer aber dafür bekommt man eine coole Technik, um eine fast unsichtbare Kabelverbindung herzustellen.
Fehlt nur noch Poe über LWL für den AP :DD
Ich hoffe, dass es diese Technik bald auch Hersteller Huawei unabhängig geben wird.
Die Idee ist super
Viele Grüße
Sven
? Was gefälkt dir an huawei nicht?
Ich vermute mal das die Propaganda der USA beim Sven gewirkt hat
Wir sollten kritische Infrastruktur weder Firmen aus den USA noch aus China überlassen.Wozu das führt, wenn wir uns von andere Ländern abhängig machen, hat man ja bei Nordstream gesehen.
Ich vermute mal, dass du öfters dumme Kommentare schreibst. Wie gesagt, nur eine Vermutung 😉
Danke
Jemanden als dumm zu bezeichnen, den man nicht kennt, weil einem der Kommentar nicht passt, kann gefährlich werden
An dieser Stelle beende ich eure Diskussion! Es geht bei uns um Technik und nicht um Geo Politik, wenn ihr euch darüber austautschen wollt, gibt es dafür sehr viele und auch tolle Seiten mit Moderation. Und Drohungen werden hier in keiner Weise akzeptiert, das ist die letzte Warnung von meiner Seite aus! Sachliche Diskussionen über die Vor- und Nachteile der Technik sind selbstverständlich erwünscht, aber eben keine “Beleidigungen” oder geopolitische Themen.
Beste Grüße
Jonas
Hallo Ulrich, das hat mit Huawei nichts zu tun. Ich habe sogar schon für Huawei gearbeitet. Ich habe einen Router und Homeserver und weitere Netzelemente. Ich will diesen Router nicht, weil er kein Wifi 7 hat und auch kein Tribandgerät ist. Der Nachfolger hat auch kein Triband und nur einen 2,5 Gbit Port, der Rest ist 1GBit. Für mich persönlich ist das zu wenig. Eigentlich benötigt man nur diese Faser mit Stecker und SFP Module, dann kann man das selbst machen. Patch-Kabel sind dicker und farbig. Wenn man also nicht den Router wechseln will, würden sich sicher viele User freuen,… Weiterlesen »