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Honor 600 Pro – Alles zu Release, Preis und Hardware der neuen Modelle

Honors Premium-Reihe geht in die nächste Runde und bringt mit dem Honor 600 und dem Honor 600 Pro zwei Smartphones in den europäischen Handel, die mit starken technischen Daten auf Kundenfang gehen. Während die Vorgänger der 500er-Serie noch China-exklusiv blieben, markiert die 600er-Reihe die globale Rückkehr in die gehobene Mittelklasse.

Honor 600 Pro vorgestellt Head

Die Unterschiede zwischen den beiden Modellen fallen altbekannt aus: Während das Honor 600 Pro mit dem Snapdragon 8 Elite auf Flaggschiff-Leistung und eine zusätzliche Telekamera setzt, konzentriert sich das Standardmodell auf den Snapdragon 7 Gen 4 Prozessor und einen niedrigeren Preis. Beide Geräte teilen sich jedoch das neue „iPhone“-Design, das Display und einen versprochenen Updatezeitraum von sechs Jahren.

In dieser Ankündigung erfahrt ihr alles zu den technischen Spezifikationen, den Preisen für Deutschland und wie sich die neuen Modelle im Vergleich zum Honor 400 (zum Test) und Honor 400 Pro (zum Test) schlagen.

Honor 600 Pro vorgestellt Head
Honor 600 Pro
Honor 400 Pro Cover
Honor 400 Pro
Größe 156 x 74,7 x 7,8mm 160,8 x 76,1 x 8,1mm
Gewicht 200g 208g
CPU Snapdragon 8 Elite - 2 x 4,32GHz + 6 x 3,53GHz Snapdragon 8 Gen 3 - 1 x 3,3GHz + 3 x 3,15Ghz + 2 x 2,26GHz
RAM 12 GB RAM 12 GB RAM
Speicher erweiterbar Nein Nein
Display 2728 x 1264, 6,6 Zoll 120Hz (AMOLED) 2800 x 1280, 6,7 Zoll 120Hz (AMOLED)
Betriebssystem Android 16, Magic UI Android 15, Magic UI
Akku 6400 mAh (80 Watt)
kabelloses Laden
5300 mAh (100 Watt)
kabelloses Laden
Kameras 200 MP + 50MP (dual) + 12MP (triple) 200 MP + 12MP (dual) + 50MP (triple)
Frontkamera 50 MP 50 MP
Anschlüsse USB-C 2.0 (480MBit/s), USB-C 2.0 (480MBit/s), Dual-SIM
Entsperrung Fingerabdruck, Face-ID Fingerabdruck, Face-ID
Empfang 5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n20, n28, n38, n40, n41, n66, n77, n78
4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 32, 34, 38, 39, 40, 41
Zum Testbericht
Honor 600 Farben 1
Honor 600
Honor 400 Test Beitragsbild gold
Honor 400
Größe 156 x 74,7 x 7,8mm 156,5 x 74,6 x 7,3mm
Gewicht 190g 184g
CPU Snapdragon 7 Gen 4 - 1 x 2,8 GHz + 4 x 2,4GHz + 3 x 1,8GHz Snapdragon 7 Gen 3 - 1 x 2,63 GHz + 3 x 2,4GHz + 4 x 1,8GHz
RAM 8 GB RAM, 12 GB RAM 8 GB RAM
Speicher erweiterbar Nein Nein
Display 2728 x 1264, 6,6 Zoll 120Hz (AMOLED) 2730 x 1260, 6,5 Zoll 120Hz (AMOLED)
Betriebssystem Android 16, Magic UI Android 15, Magic UI
Akku 6400 mAh (80 Watt) 5300 mAh (66 Watt)
Kameras 200 MP 200 MP + 12MP (dual)
Frontkamera 50 MP 50 MP
Anschlüsse USB-C 2.0 (480MBit/s), Dual-SIM USB-C 2.0 (480MBit/s), Dual-SIM
Entsperrung Fingerabdruck, Face-ID Fingerabdruck, Face-ID
Empfang 5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n20, n28, n38, n40, n41, n66, n75, n77, n78
4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 32, 34, 66, 38, 39, 40, 41
Zum Testbericht

Launch in Deutschland am 6. Mai

Honor hat das Honor 600 und Honor 600 Pro offiziell für den europäischen Markt vorgestellt. Die Smartphones sind ab dem 6. Mai 2026 in Deutschland erhältlich. Honor setzt erneut auf eine aggressive Preisstrategie für Schnellentschlossene, da die Listenpreise (UVP) im Vergleich zum Vorjahr spürbar gestiegen sind:

  • Honor 600 Pro mit 12/512GB: 999€ (UVP)
    • 799€ für Early-Birds (200€ Rabatt) zum Verkaufsstart.
    • Als Zugabe: Wahlweise ein Honor Pad X8a oder ein Honor Choice Projector Air Pro.
    • Für die ersten 500 Besteller gibt es zusätzlich die Honor Choice Headphones Lite.
  • Honor 600: mit 8/256GB für 649€ (UVP), mit 8/512GB für 699€ (UVP)
    • Das 512GB-Modell ist zum Start für 499€ erhältlich (200€ Rabatt).
    • Inklusive 12 Monate Bildschirmschutz-Versicherung.

Ohne die Rabattaktionen wirken die Preise ambitioniert. Honor zielt jedoch klar auf den Vorverkauf und spätere Vertragsangebote ab, bei denen die Geräte erfahrungsgemäß viel günstiger erhältlich sind. Wir raten daher von Vorbestellungen ab, auch wenn die Rabatte großzügig wirken.

Design & Display

Honor 600 Pro vorgestellt Farben

Beim Design greift Honor den derzeitigen Trend auf. Das auffälligste Merkmal ist die große Kamera-Insel auf der Rückseite, die Ähnlichkeiten mit aktuellen Top-Modellen anderer Hersteller aufweist. Beide Geräte sind 7,8mm dünn und wiegen je nach Rückseite zwischen 185 und 200 Gramm. Der Rahmen besteht aus mattem Metall. Besonders hervorzuheben ist die Schutzzertifizierung: Mit IP68 und IP69K sind beide Smartphones nicht nur gegen dauerhaftes Untertauchen, sondern auch gegen Hochdruckreiniger und heißes Wasser geschützt. Die Geräte sind in den Farben Schwarz und „Golden White“ verfügbar. Zusätzlich ist das Honor 600 in einem auffälligen Orange erhältlich.

Honor 600 Pro vorgestellt Display

Das Display ist das Prunkstück der neuen Honor-600-Serie. Beide Modelle nutzen ein 6,57 Zoll großes AMOLED-Panel mit einer Auflösung von 2728 x 1264 Pixel. Die Bildwiederholrate liegt bei flüssigen 120 Hertz. Honor wirbt hier mit einer extremen Spitzenhelligkeit von bis zu 8.000 Lux bei HDR-Inhalten. Auch wenn die Displays diesen Wert in der Alltagspraxis nur punktuell erreichen, verspricht Honor eine exzellente Ablesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung. Für empfindliche Augen minimiert eine PWM-Frequenz von 3.840 Hertz das typische OLED-Flimmern. Beide Displaypanels sind flach und haben zum Rand hin dünne schwarze Ränder.

Leistung & System

Bei der Leistung trennt Honor die beiden Modelle deutlicher als zuvor. Das Honor 600 Pro nutzt den Snapdragon 8 Elite, den letztjährigen Top-Prozessor von Qualcomm. Damit erreicht das Pro-Modell eine Performance, die es auf eine Stufe mit aktuellen Flaggschiffen hebt. Mit 12GB Arbeitsspeicher und 512GB internem Speicher seid ihr hier für alle kommenden Anwendungen und anspruchsvolle Spiele gerüstet.

Das Standardmodell Honor 600 setzt hingegen auf den Snapdragon 7 Gen 4. Dieser Chip wird im modernen 4nm-Verfahren gefertigt und bietet eine solide Leistung für den Alltag. Im Vergleich zum Snapdragon 7 Gen 3 des Honor 400 liefert er mehr Reserven, bleibt aber klar hinter der Rechenkraft des Pro-Modells zurück. Dennoch reicht die Leistung problemlos für flüssiges Multitasking und gängige Apps aus. Der Arbeitsspeicher beträgt hier wahlweise 8GB oder 12GB.

Wir binden euch hier die Benchmarkergebnisse stellvertretender Smartphones ein: Das Honor Magic 7 Pro (zum Test) für den Snapdragon 8 Elite und das Motorola Edge 70 (zum Test) für den Snapdragon 7 Gen 4.

Antutu (v11)
smartzone logo
Snapdragon 8 Elite Gen 5 3.730.523
Snapdragon 7 Gen 4 1.331.303
0
400.000
800.000
1.200.000
1.600.000
2.000.000
2.400.000
2.800.000
3.200.000
3.600.000
4.000.000
Antutu (v10)
smartzone logo
Snapdragon 8 Elite Gen 5 2.754.273
Snapdragon 8 Elite 2.688.818
Snapdragon 8 Gen 3 1.879.352
Snapdragon 7 Gen 4 1.111.057
Snapdragon 7 Gen 3 860.000
0
300.000
600.000
900.000
1.200.000
1.500.000
1.800.000
2.100.000
2.400.000
2.700.000
3.000.000
Geekbench Single (v6)
0
400
800
1.200
1.600
2.000
2.400
2.800
3.200
3.600
4.000
Geekbench Multi (v6)
0
1.000
2.000
3.000
4.000
5.000
6.000
7.000
8.000
9.000
10.000
3D Mark (Wildlife Extreme)
0
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2.400
3.200
4.000
4.800
5.600
6.400
7.200
8.000

Als Betriebssystem kommt MagicOS 10 auf Basis von Android 16 zum Einsatz. Ein großer Pluspunkt für die Nachhaltigkeit ist das Updateversprechen: Honor garantiert sechs Jahre lang sowohl große Android-Versions-Updates als auch Sicherheits-Patches. Neu ist zudem eine dedizierte AI-Taste am Gehäuse, mit der ihr Funktionen wie die „AI Image to Video 2.0“-Generierung direkt aufruft.

Kamera: Zoom nur beim Honor 600 Pro

Die Hauptkamera ist bei beiden Modellen identisch und bietet eine Auflösung von 200 Megapixel. Der Sensor ist 1/1,4 Zoll groß und in einem optischen Bildstabilisator (OIS) gelagert. Eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera, die ihr auch für Makroaufnahmen nutzen könnt, unterstützt die Hauptkamera. Für Selfies steht auf der Vorderseite ein 50-Megapixel-Sensor zur Verfügung. Rechts am Rahmen ist wieder die extra Taste zur Kamerasteuerung verbaut.

Das Honor 600 Pro verfügt zusätzlich über eine dedizierte 50-Megapixel-Telekamera. Diese bietet einen 3,5-fachen optischen Zoom und ist ebenfalls optisch stabilisiert (OIS). Dies ist der größte funktionale Unterschied zum Standardmodell, das lediglich auf einen digitalen Zoom der Hauptkamera zurückgreift.

Konnektivität und Akku

Beide Smartphones sind funktechnisch auf dem neuesten Stand. Sie unterstützen 5G, NFC für mobiles Bezahlen und verfügen über einen Infrarot-Sender zur Steuerung von Fernsehern oder Klimaanlagen. Das Pro-Modell bietet zudem Unterstützung für WiFi 7 und Bluetooth 6.0, während das Standardmodell bei WiFi 6 und Bluetooth 5.4 verbleibt. Beide Geräte verfügen über Stereo-Lautsprecher und einen optischen Fingerabdrucksensor.

Honor 600 Pro vorgestellt Akku

Ein interessantes Detail gibt es beim Akku: Während die internationalen Versionen mit 7.000mAh beworben werden, erhalten wir in Europa eine Kapazität von 6.400mAh. Das ist im Vergleich zum alten Marktstandard von 5.000mAh immer noch ein sehr hoher Wert, der angesichts der flachen Bauweise von unter 8mm beeindruckt. Beide Geräte laden per Kabel mit maximal 80 Watt. Ihr könnt andere Geräte per Kabel mit 27 Watt aufladen. Das Honor 600 Pro bietet zusätzlich kabelloses Laden mit bis zu 50 Watt sowie Reverse-Wireless-Charging an.

Unsere Einschätzung

Mit der Honor-600-Serie liefert der Hersteller ein umfangreiches Hardware-Paket ab. Im Vergleich zum Honor 400 aus dem letzten Jahr sind die Upgrades deutlich spürbar. Besonders die Steigerung der Akkukapazität von 5.300mAh auf 6.400mAh und das nochmals hellere Display sind relevante Verbesserungen im Alltag. Dass Honor zudem das Update-Versprechen auf sechs Jahre ausweitet, zeigt die Ambition, im Premium-Segment ernst genommen zu werden.

Honor 600 Pro vorgestellt Masse

Kritisch sehen wir die hohe unverbindliche Preisempfehlung. Mit 999€ für das Pro-Modell dringt Honor in Regionen vor, in denen sich bereits das hauseigene Flaggschiff Honor Magic 8 Pro (zum Test) bewegt. Wer sich für die neuen Modelle interessiert, sollte daher auf die ersten Preisnachlässe warten. Die Vorgängermodelle waren regelmäßig in sehr starken Vertragskombinationen erhältlich.

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Ein Wermutstropfen bleibt beim Standardmodell Honor 600: Wie schon beim Vorgänger fehlt hier eine dedizierte Telekamera, die sogar das ältere Honor 200 noch bot. Wer also Wert auf optische Vergrößerung legt, wird von Honor fast schon zum teureren Pro-Modell gedrängt. Dennoch bieten beide Geräte eine moderne Ausstattung, die vor allem durch die IP69K-Zertifizierung und die langen Updates überzeugt.

Quellen

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