The Android Show: Googlebooks mit Android kommen schon diesen Herbst!
Am Abend des 12. Mai 2026 hat Google auf der Android Show eine ganz neue Modellreihe vorgestellt. Bereits im Herbst dieses Jahres soll es die neuen Googlebooks geben. Das sind Laptops, die mit einem KI-Fokus entwickelt wurden, exklusive Gemini-Features bieten und oberhalb der bisherigen Chromebooks platziert werden. Als Betriebssystem kommt Android zum Einsatz, das seit einigen Monaten für Desktop-Anwendungen optimiert wird.
Alle Details zu den Chromebook-Nachfolgern und den anderen Neuigkeiten des Events lest ihr in den folgenden Absätzen!
The Android Show, I/O Edition mit spannenden Infos zu Android 17
Die erste halbe Stunde des vorab aufgezeichneten Streams hat sich um Android 17 gedreht. Diesen Sommer sollen erste „Gemini Intelligence“-Funktionen auf Google Pixel- und Samsung Galaxy-Smartphones kommen.
Die neue KI-Suite soll das Ausfüllen von Web- und App-Formularen vereinfachen und sich unter anderem eure Ausweisdaten merken. Ebenfalls neu ist „Rambler“, ein Feature für die Spracheingabe in GBoard: Ihr könnt mit natürlicher Sprache sprechen und dennoch werden nur die wichtigsten Details in eine Textnachricht verpackt. Darüber hinaus hat Google „generatives UI“ angekündigt. Zuerst sollt ihr auf Android-Smartphones, aber bald auch auf den neuen Laptops, eure eigenen Widgets mit Gemini generieren können.
Weitere neue Features für Android 17 umfassen Screen Reactions, eine optimierte Tablet-Erfahrung und eine bessere Anbindung von Instagram mit exklusiven Funktionen. Die App „Quick Share“ soll ihre AirDrop-Kompatibilität bald weiter expandieren. Der Transfer von iOS während der Ersteinrichtung eines Android-Smartphones wird verbessert und „Pause Point“ stellt eine Erweiterung der „Digital Wellbeing“-Tools dar. Bevor ihr eine eingeschränkte App öffnet, fragt euch „Pause Point“, ob ihr das jetzt wirklich möchtet.
Mit Android 17 wird Google ein neues Emoji-Paket einführen. Android Auto bekommt ein umfassendes Update mit neuen Animationen und verbesserter Bedienung.
Die Überraschung: Googlebooks erscheinen noch diesen Sommer
Google hat vor über 15 Jahren die Chromebooks eingeführt. Nun erhalten die speziell für Web-Anwendungen entwickelten Laptops einen Nachfolger. Googlebooks kombinieren den Chrome-Browser, Apps von Google Play und natürlich Gemini. Mit der neuen Produktreihe sollen außerdem Hardware-Upgrades eingeführt werden, sodass Googlebooks vielleicht nicht mehr ausschließlich die Budget-Preisklasse bedienen.
Das größte neue Feature der von Grund auf für Gemini Intelligence entwickelten Notebooks ist der sogenannte „magische Pointer“. Ihr müsst nur kurz mit dem Cursor wackeln, damit ein Gemini-Overlay erscheint und euch kontextbezogene Vorschläge macht. Google möchte es ermöglichen, in wenigen Klicks von der Idee zum Ergebnis zu kommen.
Ein Beispiel: Ihr seht eine schöne Couch in einem Online-Shop und möchtet wissen, wie sie direkt in eurem Wohnzimmer aussehen würde. Dafür müsst ihr die entsprechende Bilddatei nicht herunterladen und in ein Programm zur Bildmanipulation oder einen KI-Chatbot ziehen, sondern nur einmal mit der Maus wackeln. Dann könnt ihr das Bild mit Gemini Nano Banana anpassen und in eurer Wohnung darstellen lassen.
Googlebooks sind außerdem für das Android-Ökosystem optimiert. Der Laptop kann Apps eigenständig ausführen oder sie von eurem verbundenen Smartphone streamen. Außerdem könnt ihr über den Dateimanager eures Googlebooks direkt auf die Daten auf eurem Telefon zugreifen. Alle Googlebooks sollen mit einer Lichtleiste ausgestattet sein.
Die Hardwarepartner für die ersten Googlebooks, die im Herbst auf den Markt kommen, sind Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo. Ein Referenzmodell von Google wird es vorerst nicht geben.
Unsere Einschätzung
Google verabschiedet sich von ChromeOS und wird zukünftig für die neuen Googlebooks auf Android setzen. Wie viel sich dadurch wirklich ändern wird, ist bisher noch unklar. Allerdings hat Google die neuen Laptops als KI-Maschinen beworben und positioniert sie offensichtlich nicht als direkte Konkurrenten zu Windows und Mac.
Ich persönlich bin deswegen nicht interessiert, hoffe aber darauf, dass Android-Tablets von einigen Verbesserungen profitieren werden, die Google für die Googlebooks in das System einführt. Doch was denkt ihr?
Wir sind schon gespannt! Schreibt uns gerne in den Kommentaren, ob ihr euch einen Test zu einem der ersten Googlebooks wünscht. Android 17 werde ich für euch testen, sobald es auf meinem Google Pixel 10 Pro (zum Test) verfügbar ist.
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