Startseite » Gadgets » Mähroboter » Yardcare V100 Mähroboter im Test – autonomes Rasenmähen für 390€
Zum Anfang

Yardcare V100 Mähroboter im Test – autonomes Rasenmähen für 390€

Getestet von Michael am
Vorteile
  • keine App und keine Kartierung notwendig
  • sehr einfache Handhabung
  • vergleichsweise günstiger Einstiegspreis
  • kompakt und leicht zu Transportieren
  • sauberes Schnittbild
  • rasenschonender Betrieb
Nachteile
  • keine Ladestation und kein automatischer Betrieb
  • klar definierte Grundstücksgrenzen notwendig
  • optionales Magnetband für No-Go-Zonen notwendig
Springe zu:

Der Yardcare V100 Mähroboter bietet für unter 400€ eine Menge Features aus der Premiumklasse. Eine autonome Rasenpflege kombiniert mit einer Kameratechnik sucht ihr in dieser Preisklasse sonst vergeblich. Dabei kommt der V100 vollständig ohne Begrenzungsdraht und App-Steuerung aus.

Yardcare V100 Einleitung

Der Hersteller Yardcare ist eine Marke für hochwertige Gartengeräte mit Fokus auf Akku- und Mährobotik. Das Unternehmen positioniert sich als Hersteller innovativer Outdoor-Lösungen, wobei Zuverlässigkeit und moderne Technik im Vordergrund stehen. Der Yardcare V100 Mähroboter repräsentiert dabei die moderne Einsteigerklasse in der autonomen Rasenpflege. Grund genug, uns diesen günstigen Mähroboter einmal genauer anzuschauen. Wie immer zeigen wir euch alle Stärken und Schwächen in unserem ausführlichen Test.

Lieferumfang des Yardcare V100

Der Lieferumfang ist für einen Mähroboter sehr überschaubar, bietet aber alles, was ihr für einen problemlosen Start benötigt:

  • Yardcare V100 Mähroboter
  • Akku 4Ah/18V (72Wh)
  • Ladegerät 21V/2,3A
  • Bedienungsanleitung
  • Ersatzklingen

Wie ihr sicher schon bemerkt habt, kommt der Yardcare V100 ohne Ladestation zu euch. Der Hersteller legt stattdessen ein externes Ladegerät bei, wie ihr es von Werkzeugakkus kennt. Das optional erhältliche Magnetband wird dazu verwendet, „No-Go-Zonen“ zu definieren. Dieses wird auf der Rasenfläche ausgelegt und mittels der Kunststoffhaken im Boden verankert. Der Mähroboter erkennt das Band und löst somit eine Richtungsänderung aus. Hier sind 2x 5m Magnetband plus die Kunststoffhacken zur Befestigung optional erhältlich:

Yardcare Magnetband für 46€ bei Amazon

Technische Daten

Yardcare V100 technische Daten e1775805722525

Der Yardcare V100 ist mit einer Schnittbreite von 16 Zentimetern und einer Laufzeit von 70 Minuten für kleinere Gärten mit maximal 150m² Rasenfläche ausgelegt. Mit einer maximalen Steigfähigkeit von 20° (36,4%) sind selbst größere Steigungen für den Mähroboter kein Problem. Für die Navigation kommt ausschließlich ein intelligentes Kamerasystem zum Einsatz.

Design und Verarbeitung des Yardcare V100

Vom Design her wirkt der Yardcare V100 im ersten Augenblick recht unauffällig. Das Gehäuse besteht aus einem grauen Kunststoff und umschließt bis auf die Hinterräder den kompletten Mähroboter. Das geschwungene Wellendesign auf der Oberseite mündet in einer himmelblauen Kameraabdeckung, die von zwei schwarzen Kunststoffabdeckungen flankiert wird. Im unteren Teil befindet sich die schwarze Stoßstange, die einen Kollisionssensor beheimatet, der bei Kontakt eine Richtungsänderung veranlasst.

Die eigentliche KI-Kamera befindet sich im unteren Teil des Kameraaufbaus und ist direkt auf die Rasenfläche gerichtet. Aufgrund der ungewöhnlichen Position ist das Sichtfeld entsprechend auf das direkte Vorfeld beschränkt. Der Roboter ist mit 50,5 x 37 x 28,8cm sehr kompakt und zudem mit 7,5kg (inkl. Akku) äußerst leicht. Dank einer entsprechenden Vertiefung auf der Rückseite lässt sich der Mähroboter somit sehr einfach transportieren.

Auf der Rückseite befindet sich eine Klappe, die das Fach für den herausnehmbaren Akku verschließt. Der Messerteller bietet eine Schnittbreite von 16 Zentimetern und ist mit drei Klingen besetzt. Aufgrund der Gehäusebreite von 37cm bleiben dementsprechend noch 10,5 Zentimeter auf jeder Seite und 20cm nach vorn übrig, die vom Mähroboter nicht erreicht werden können. Somit ist ein direktes Kantenmähen konstruktionsbedingt nicht möglich.

Bedienung des Yardcare V100

Wie bereits erwähnt, verfügt der Yardcare V100 über keine App-Anbindung. Die Steuerung erfolgt vollständig mithilfe des Eingabefeldes auf der Oberseite. Neben einem An/Aus-Taster können zwei verschiedene Mäh-Modi gewählt werden. Im normalen Betriebsmodus mäht der Roboter selbstständig in geraden Bahnen und ändert nach dem Zufallsprinzip seine Richtung, sobald er eine Grundstücksgrenze erreicht. Im Spiralmodus mäht der Roboter spiralförmig, beginnend von seinem Ausgangspunkt, die Rasenfläche. Dies ist vor allem auf größeren oder runden Rasenflächen sinnvoll. Die Schnitthöhe lässt sich manuell mithilfe eines Drehreglers im Bereich von 2-6cm einstellen. Yardcare verbaut sogar einen Regensensor, der bei Wasserkontakt den Mähauftrag beendet.

Testgarten für den Yardcare V100

Der Yardcare V100 richtet sich an Käufer mit Rasenflächen von 100-150m², die über klar ersichtliche Grundstücksgrenzen verfügen. Das bedeutet, dass eure Rasenfläche durch Mauern, Hecken, Beete oder durch breitere Wege abgegrenzt sein sollte. Andernfalls kann es passieren, dass der Mähroboter die Grenzen ignoriert und seinen eigentlichen Mähbereich verlässt.

Für den Test des Yardcare V100 haben wir einen separaten Teil unserer Rasenfläche abgegrenzt. Als Grundstücksgrenzen fungieren Wände, Betonplatten, Blumenbeete, ein Hochbeet und in einer Richtung das Magnetband des Herstellers. Somit entsteht eine Rasenfläche von rund 100m², die verschiedenste Begrenzungen bietet.

Inbetriebnahme und Steuerung

Grashöhen von über 7cm können durch den Yardcare V100 als Hindernis erkannt werden. Dementsprechend kann es notwendig sein, dass ihr die Rasenfläche mit einem normalen Rasenmäher auf 6cm vormähen müsst.

In dieser Zeit könnt ihr den beiliegenden Akku einmal vollständig aufladen. Im Anschluss öffnet ihr die hintere Klappe des Mähroboters, setzt den Akku ein und tragt den Yardcare V100 zu seinem Einsatzort. Gestartet wird der Mähroboter, wie bereits erwähnt, über das obenliegende Tastenfeld. Nach wenigen Sekunden beginnt der Yardcare seine Arbeit und ihr könnt euch entspannt zurücklehnen. Ein Kartografieren der Rasenfläche ist nicht notwendig, da der Roboter nur Echtzeitdaten verarbeitet. Das bedeutet, er erkundet beim Fahren seine Umgebung ständig neu und reagiert auf aktuelle Gegebenheiten.

Praxiseinsatz des Yardcare V100

Im Praxiseinsatz erweist sich der Yardcare V100 als erfreulich unauffällig. Nachdem ihr den Mähroboter auf eurer Rasenfläche ausgesetzt habt, wird diese nach dem Chaosprinzip gemäht. Das bedeutet, dass der Mähroboter nach dem Erreichen einer Grenze seine Richtung willkürlich ändert. Der Mähvorgang endet erst, wenn entweder der Akku erschöpft ist oder der Roboter einen Fehler meldet. Dies passiert beispielsweise, wenn er sich irgendwo festfährt oder aufgrund von zu vielen Hindernissen nicht mehr wenden kann. Aufgrund der Kamera-Navigation ist ein Mähen in der Nacht nicht möglich. Hier würde die Kamera weder Grundstücksgrenzen noch Tiere erkennen.

Mit der ersten Akkuladung hat es der Yardcare V100 nicht geschafft, alle Bereiche unserer 100m² Testfläche zu erreichen. Nach dem zweiten Durchgang ist die komplette Fläche dann gleichmäßig gemäht. Aufgrund des geringen Gewichtes und der vorsichtigen Wendemanöver ist der Yardcare als besonders rasenschonend zu bewerten. Selbst an engen Passagen mit vielen Wendemanövern konnten wir an der Grasnarbe keinen Schaden feststellen. Die Erkennung der Grundstücksgrenzen hat nicht in allen Bereichen zuverlässig funktioniert. Die rund 40 Zentimeter breite Betonplatte wurde gelegentlich überfahren. Vermutlich hat der Yardcare den dahinterliegenden Rasen erkannt. Weiterhin sind Blumenbeete für den Yardcare V100 ein gefundenes Fressen. Zwar erkennt er die Begrenzung und hält kurz an, setzt dann aber seinen Weg fort und fährt die Blumen nieder. Um hier eine klare Grenze zu schaffen, haben wir das beiliegende Magnetband verwendet, das den Roboter zuverlässig in seine Grenzen verwiesen hat.

Kantenmähen und Hinderniserkennung

Das Kantenmähen ist bei dem Yardcare V100, wie bei zahlreichen Konkurrenten, weit von der Perfektion entfernt. Da er aber zumindest sehr dicht an seine Grundstücksgrenzen heranfährt, bleibt lediglich ein konstruktionsbedingter Streifen von 10 bis 15 Zentimetern stehen. Das beste Ergebnis erzielt er an der Magnetbandgrenze, da diese ein kleines Stück überfahren wird. Die Hinderniserkennung funktionierte in unserem Test allerdings vorbildlich. Weder Spielzeug noch Werkzeuge oder Rasensprenger wurden überfahren.

Alle Informationen und einen Eindruck aus dem Praxiseinsatz erhaltet ihr auch noch einmal in unserem Video zum Yardcare V100.

Akkuleistung, Stromverbrauch und Wartung

Laut Herstellerangabe erreicht der Yardcare V100 eine Laufzeit von bis zu 70 Minuten mit einer Akkuladung. Diese Angabe wurde in unserem Test mit bis zu 100 Minuten sogar deutlich übertroffen. Aufgrund einer fehlenden App können wir nicht sagen, wie viel Gesamtfläche in dieser Zeit gemäht wurde.

Im Anschluss wird der Akku entnommen und mittels des beiliegenden 65W Ladegerätes geladen. Eine Akkuladung dauert rund 110 Minuten und benötigt 85Wh Energie aus dem heimischen Stromnetz. Somit sind bis zu drei Arbeitseinsätze des Yardcare V100 an einem Tag möglich. Einen Stand-by-Verbrauch gibt es aufgrund der fehlenden Ladestation nicht.

Wartung

Nach 10 Arbeitseinsätzen haben wir den Yardcare V100 einer größeren Reinigung unterzogen. Aufgrund der wenigen Betriebsstunden sind die Klingen immer noch in einem sehr guten Zustand. Ihr solltet diese allerdings von Grasresten befreien, um die Beweglichkeit sicherzustellen. Die Verschmutzungen auf der Unterseite lassen sich einfach mit einem Pinsel entfernen. Notfalls könnt ihr diese auch mit einem feuchten Tuch wegwischen oder mit dem Gartenschlauch abspülen. Abschließend müsst ihr noch die Kameralinse mit einem weichen Mikrofasertuch abwischen. Schon ist der Yardcare bereit für seinen nächsten Einsatz.

Testergebnis

Getestet von
Michael

Der Yardcare V100 konnte uns in unserem Test in vielen Bereichen überzeugen. Auch wenn es sich hierbei um einen Mähroboter ohne Begrenzungsdraht handelt, ist der Roboter doch recht einfach gestrickt. Er unterstützt und benötigt keine App. Hier gilt das Prinzip: aufstellen, anschalten, losmähen. Die Einfachheit des Konzepts ist gleichzeitig seine größte Schwachstelle. Aufgrund der fehlenden Ladestation und App ist kein vollautomatisierter Betrieb möglich. Ihr müsst die Aktivierung und das Aufladen des Akkus manuell vornehmen. Wer einen vollautomatischen Betrieb erwartet, wird hier nicht glücklich.

Somit bleibt als Fazit, dass der Yardcare für kleine Rasenflächen mit klaren Grundstücksgrenzen eine echte Arbeitserleichterung sein kann. Das umständliche Rasenmähen entfällt und ihr könnt euch wichtigeren Dingen widmen. Für einen Preis von 350 bis 380 Euro ermöglicht der Yardcare V100 den günstigen Einstieg in die teilautomatisierte Rasenpflege und liefert zudem ein exzellentes Schnittbild. Von uns gibt es daher eine klare Kaufempfehlung!

Preisvergleich

Unsere Empfehlung
315 €*

Prime-Versand innerhalb von 24 Stunden
Zum Shop
Unsere Empfehlung
Nur 315 €* Zum Shop
Prime-Versand innerhalb von 24 Stunden

Liebe Leserinnen und Leser von Smartzone, wenn Du Dich entscheidest, weiter zu stöbern und vielleicht sogar einem Link in unserem Preisvergleich oder im Text zu folgen, kann es sein, dass Smartzone eine kleine Provision vom jeweiligen Anbieter erhält. Aber keine Sorge, unsere Auswahl an und Meinung zu Produkten ist frei von finanziellen Verlockungen. Wir sind so konzentriert wie ein Shaolin-Meister im Zen-Modus! Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Das bedeutet, dass wir für deinen Einkauf eine Provision von Amazon erhalten, sich der Preis für dich aber nicht ändert. - Preise zuletzt aktualisiert am 17.04.2026

Newsletter bestellen

Hol Dir die neuesten Infos zu Chinahandys und Gadgets direkt ins Postfach!

Tests und News direkt auf dein Smartphone.
Alle News Updates über Telegram.

Kommentare

Abonnieren
Kommentar Updates
guest
0 Kommentare
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Zeige alle Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser von Smartzone, wenn Du Dich entscheidest, weiter zu stöbern und vielleicht sogar einem Link in unserem Preisvergleich oder im Text zu folgen, kann es sein, dass Smartzone eine kleine Provision vom jeweiligen Anbieter erhält. Aber keine Sorge, unsere Auswahl an und Meinung zu Produkten ist frei von finanziellen Verlockungen. Wir sind so konzentriert wie ein Shaolin-Meister im Zen-Modus! Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Das bedeutet, dass wir für deinen Einkauf eine Provision von Amazon erhalten, sich der Preis für dich aber nicht ändert.

Smartzone App
Lade jetzt deine Smartzone App