Seine Glatze nass zu rasieren kostet viel Zeit. Trockenrasuren mit herkömmlichen Glatzenrasierern hingegen sind oft ungründlich und erfordern eine Kontrolle durch eine zweite Person. Allerdings haben speziell geformte Glatzenrasierer wie der Kensen 7D in den letzten Jahren eine enorme Popularität gewonnen.
Auch ich war nach dem Test des Maxgroom 7D Pro begeistert von dieser Produktkategorie und nutze seit einem halben Jahr nichts anderes mehr. Daher stellt sich die Frage: Bekommt ihr eine gute Glatzenrasur vielleicht sogar noch günstiger? Der Kensen 7D Kopfrasierer soll genau das erreichen.
Ausgestattet mit sieben Rotationsklingen, einem Display und einem magnetischen Scherkopf, bietet das Gerät eine schnelle Rasur zu einem deutlich geringeren Preis als der kürzlich getestete Maxgroom Rasierer.
Im folgenden Praxistest erfahrt ihr, wie sich das Gerät im Alltag bewährt und wie es im direkten Vergleich zum teureren Konkurrenten abschneidet.
Lieferumfang des Kensen 7D Kopfrasierers
Der Rasierer wird in einer kompakten Verpackung geliefert. Der Lieferumfang beschränkt sich auf das Wesentliche:
- Kensen 7D Kopfrasierer
- Schutzabdeckung
- Ladekabel (USB-A auf USB-C)
- Reinigungsbürste
- Bedienungsanleitung
Ein Netzteil ist nicht im Lieferumfang enthalten. Aufgrund des USB-C-Anschlusses könnt ihr das Gerät mit handelsüblichen Smartphone- oder Laptop-Ladegeräten aufladen. Das Zubehör ist funktional und zweckmäßig.
Design & Verarbeitung
Optisch ist der Kensen 7D in Schwarz und Dunkelgrau gehalten. Im Vergleich zum auffälligen goldfarbenen Design des Maxgroom wirkt dieses Modell deutlich dezenter. Vermutlich trifft das auch eher den Geschmack der Masse. Ein farblicher Akzent ist der blaue Ring um den zentralen Scherkopf.
Das Gerät besitzt eine ergonomische Form. Ein funktionaler Unterschied zum Maxgroom-Modell zeigt sich an der Unterseite des Griffs: Hier befindet sich eine Rautenstruktur, die für eine höhere Rutschfestigkeit sorgt. Dies erweist sich insbesondere bei der Nutzung mit nassen Händen als vorteilhaft, sollte aber nicht überbewertet werden.
Die Verarbeitungsqualität entspricht dem Preisniveau. Das Gehäuse besteht vollständig aus Kunststoff, was den Zweck erfüllt, aber keine hochwertige Haptik vermittelt.
Auf der Oberseite befindet sich ein integriertes LED-Display, das den Akkustand in Prozent sowie die Motorgeschwindigkeit anzeigt. Die Scherkopfeinheit ist magnetisch befestigt, was die Demontage zu Reinigungszwecken vereinfacht.
Der Ladevorgang erfolgt über USB-C. Der Anschluss an der Gehäuseseite ist offen gestaltet. Trotz der IPX6-Zertifizierung fehlt eine Gummiabdeckung. Ihr könnt das Gerät für die Nassrasur nutzen und unter fließendem Wasser reinigen, solltet es jedoch nicht vollständig untertauchen.
Rasur im Praxistest
Hier zeigt das Gerät eine solide und zuverlässige Leistung.
Die Bezeichnung „7D“ weist darauf hin, dass der Rasierer über sieben separate Scherköpfe verfügt, die flexibel gelagert sind (das „D“ steht für Dimension). Dies ermöglicht es den Klingen, sich den Konturen des Kopfes anzupassen.
In der Praxis funktioniert dieser Mechanismus gut. Der Rasiervorgang verläuft schnell und das Ergebnis ist hinsichtlich der Gründlichkeit vergleichbar mit dem des Maxgroom 7D Pro. Die nominell etwas geringere Motorleistung des Kensen-Modells beeinträchtigt die Nutzung im Alltag nicht.
Im Vergleich zu einem herkömmlichen Elektrotrimmer, bei dem oft Nacharbeiten erforderlich sind, fällt das Ergebnis beim Kensen 7D gleichmäßiger aus. Bereits nach wenigen Minuten war die Rasur sauber abgeschlossen. Dies ist hilfreich, wenn ihr keine Möglichkeit zur optischen Kontrolle über einen Spiegel habt.
Durch die große Auflagefläche und die flexiblen Köpfe könnt ihr das Gerät in kreisenden Bewegungen effizient über den Kopf führen. Auch in schwer erreichbaren Bereichen, wie dem Hinterkopf, erzielt der Rasierer ein gleichmäßiges Ergebnis.
Motorleistung und Reinigung
Das Gerät bietet zwei Geschwindigkeitsstufen (6.600 und 7.000RPM). Die höhere Stufe ist für dichteres Haar vorgesehen. Im Test zeigte sich jedoch eine Limitation: Bei starkem Anpressdruck an die Kopfhaut reduziert sich die Motorleistung spürbar. Ihr müsst den Rasierer daher mit leichtem Druck führen.
Bei der Trockenrasur waren teils mehrere Züge über dieselbe Stelle erforderlich, um alle Haare zu erfassen. Die Anwendung mit Wasser oder Rasierschaum verbesserte die Gleitfähigkeit. Durchschnittlich nimmt eine vollständige Rasur etwa 3 Minuten in Anspruch. Das ist genauso gut wie bei dem teureren Maxgroom-Rasierer und vielfach schneller als eine Nassrasur.
Die abgeschnittenen Haare werden im Inneren des Auffangbehälters gesammelt. Dies verhindert Verunreinigungen während der Nutzung und erleichtert die Reinigung. Durch die magnetische Halterung könnt ihr den Scherkopf abnehmen und den Inhalt unter fließendem Wasser ausspülen. Dies erweist sich als praktikabler als bei Systemen mit einzeln aufklappbaren Scherköpfen. Ersatzköpfe für das 7D-Modell sind aktuell noch nicht verfügbar, sollten aber rund 20€ kosten (beim Vorgänger „6D“ waren es 15€). Über die Langlebigkeit der Köpfe kann ich an dieser Stelle noch nichts sagen. Der Original-Kopf von meinem Maxgroom 7D verrichtet aber schon seit 6 Monaten tadellos seinen Dienst. Wahrscheinlich wird man auch bei Kensen etwa 6 bis 12 Monate mit einem Kopf auskommen.
Akkulaufzeit des Kensen 7D Glatzenrasierers
Das Gerät ist mit einem 1.200mAh-Akku ausgestattet. Der Hersteller gibt eine Laufzeit von 90 Minuten an. Im Praxistest unter maximaler Leistungsstufe lag die tatsächliche Betriebszeit bei etwa 45 bis 60 Minuten. Die verbleibende Akkukapazität wird auf dem Display exakt in Prozent angezeigt.
Eine vollständige Kopfrasur verbrauchte im Test durchschnittlich 5 bis 8% der Akkukapazität. Bei täglicher Nutzung reicht eine vollständige Ladung somit für über eine Woche Betrieb. Der Ladevorgang über das beiliegende USB-C-Kabel nimmt laut Hersteller etwa 2 Stunden in Anspruch. Diesen Wert haben wir nicht überprüft.
Testergebnis
Es ist erstaunlich: Auch der Kensen 7D Glatzenrasierer kann im Test voll überzeugen. Damit haben wir jetzt schon das zweite Produkt, das den Kauf eines teuren „Markengerätes“ meiner Einschätzung nach völlig infrage stellt. Spannend ist, dass der Kensen 7D trotz etwas schwächerer Spezifikationen in der Praxis genauso gut funktioniert. Zudem ist er günstiger und hat ein neutraleres Design. Im direkten Vergleich zum Maxgroom 7D Pro geht er daher als Gewinner hervor. Eine Kaufempfehlung können wir definitiv aussprechen.
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Gestern wieder geschnitten.
Wollte daher heute nach Deinem Maxgroom-Test schauen, um dann doch mal so ein Gerät zu testen. Jetzt wird es dieser hier. Affiliat-Link mit Überzeugung geklickt und bestellt. Dankeschön.
PS: Schon mal über ein aktuelles Profilbild nachgedacht? 🙂