Es gibt jetzt eine Google-App für Windows! – Was kann sie?
Es gibt jetzt eine Google-App für Windows-Computer! Seit September wird die Desktop-Anwendung von Google öffentlich getestet, allerdings nur in den USA. Nun wurde die App weltweit veröffentlicht und kann ganz normal heruntergeladen und installiert werden.
Ich habe die Google-App für Windows auf mein Xiaomi Mi Notebook Pro X 15 (zum Test) heruntergeladen und ausprobiert. Alle Details erfahrt ihr in diesem Artikel!
Die Google-App für Windows im ersten Test
Mitte April hat Google die App weltweit für den Download freigegeben. Allerdings ist sie bisher nur in Englisch nutzbar. Ihr benötigt mindestens Windows 10.
Spannend ist die App-Veröffentlichung, weil sich Google mit nativen Programmen für Desktop-Plattformen wie Windows historisch zurückhaltend gezeigt hat. Neben der neuen Google-App für Windows gibt es Google Drive, Quick Share und Google Play Games, sowie natürlich Chrome. Alle anderen Google-Dienste sind Web-Apps.
Zum Download der Google App for Desktop
Ich habe die App also über den obenstehenden Link heruntergeladen und installiert. Danach wurde ich direkt darum gebeten, mich mit meinem Google-Konto anzumelden. Nachdem ich das erledigt habe, öffnete sich eine kleine Tour. Der Funktionsumfang ist bisher begrenzt.
Die Startseite der Anwendung mit fester Fenstergröße (Ich hasse das!) ist eine glorifizierte Google Suche. Ihr gebt etwas ein und landet entweder direkt im AI Mode oder in der ganz normalen Suche. Ihr könnt euren Bildschirm teilen und Fragen an den AI Mode so Kontext liefern und es gibt Google Lens. Die App kann mit einem Shortcut geöffnet werden und die Suche hat, wenn ihr das erlaubt, Zugriff auf eure Dateien in Google Drive und eure lokalen Ordner und Daten.
Unsere Einschätzung
Erst wollte ich die Google-App nach wenigen Minuten schon wieder deinstallieren, einfach weil mich die feste Fenstergröße gestört hat. Außerdem würde ich ja lieber Gemini 3.1 Pro als den Google AI Mode benutzen. Und ja, ich habe meine Google-Suchen gerne maximiert. Ich werde also weiterhin Chrome dafür benutzen.
Dann hatte ich einen Geistesblitz: Die Suche von Windows ist echt schlecht, vielleicht kann die Google-App sie ja ersetzen? Leider wird sie auch das für mich erst einmal nicht tun. Ein Beispiel: Wenn ich „Premiere“ in die Startmenü-Suche von Windows eingeben, werden auf einen Blick sowohl Premiere Pro 2025, als auch Premiere Pro 2026 angezeigt. Die Google-App zeigt nur die alte Version. Hier muss der Suchmaschinenriese also noch nachbessern.
Für mich ist die Google-App aktuell noch nichts. Wie sieht es bei euch aus? Wir freuen uns auf eure Einschätzung in den Kommentaren!
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Für mich ist die Suche direkt mit Google per se uninteressant, da ich es hier mit einer unkontrollierten Datenschleuder zu tun hätte. Ich halte es eher mit Direktzugriffen der Startseiten aller für mich interessanten Webseiten im Opera Browser. Optisch und praktisch vergleichbar mit Apps, die ich mir so überwiegend erspare. Wenn jedoch eine Suche vonnöten ist, dann lediglich mit DuckDuckGo oder Startpage in wechselnden separaten Browsern, die ich dann im privaten Modus nutze, damit nichts aus Versehen hängen bleibt; und auch das nur mit aktivierten Blockern gegen Tracking und Werbung kombiniert mit wechselnden VPN’s und für Drittanbieter deaktivierten Cookies. Ist… Weiterlesen »
Bitte nicht vergessen, vor der Suche den Aluhut aufzusetzen (mit der glänzenden Seite nach außen, damit die 5G-Gedankenstrahlen der Suchmaschine korrekt reflektiert werden).
Sich nicht zu schützen, weil man nichts zu verbergen hat, ist wie sich nicht zu äussern, weil man ohnehin nichts zu sagen hat! Also bitte weiterhin alle persönlichen Daten offenlegen, damit jeder Unbefugte vom kriminellen Hacker über staatliche Behörden bis hin zu global agierenden Hightech-Firmen à la Google, Meta, Facebook und natürlich die KI deiner Wahl als deine besten Freunde auch weiterhin vollen Zugriff auf alles haben, was dich ausmacht und als Datendiebe mit dir als bereitwilligen Lieferanten Milliarden scheffeln können. Verhöker ruhig weiter all’ deine Pesönlichkeitsrechte für lau an jeden im Austausch für Gratisangebote. Am besten gib gleich hier… Weiterlesen »
Danke dir.
Sehe ich ähnlich.
Die Erfahrung habe ich auch schon oft gemacht, von komplett denkbefreiten als Aluhutträger bezeichnet zu werden.
Es ist den Menschen inzwischen nicht mal mehr peinlich, ihre Dummheit öffentlich zu machen.
Man könnte ja sinnvoll darüber diskutieren (und vielleicht etwas dabei lernen), aber…
Ich habe kurz überlegt, humorvoll auf Ihre Nachricht zu reagieren, aber angesichts der persönlichen Beleidigungen verzichte ich darauf.
Ihre Vorwürfe sind sachlich nicht nachvollziehbar und entbehren jeder Grundlage.
Zu Ihrer Beruhigung: Mein Datenschutz ist bestens geregelt.
Anstatt sich um meine Angelegenheiten zu sorgen, wäre eine Reflexion über Ihren eigenen Tonfall sicher hilfreicher.
Nutzen Sie das schöne Wetter doch lieber für einen entspannten Spaziergang.
Ihre Antwort bezüglich des Tonfalls trifft nur Sie selbst, siehe: “Bitte nicht vergessen, vor der Suche den Aluhut aufzusetzen (mit der glänzenden Seite nach außen, damit die 5G-Gedankenstrahlen der Suchmaschine korrekt reflektiert werden).”
🤔 Nur so ein Gedanke; vielleicht sollten Sie sich besser um die Deutung Ihrer eigenen Wortwahl kümmern, welche ich Ihnen hier jedoch nicht weiter auszuführen gedenke.
Leute, entspannt euch bitte. Wenn die Google-Suche für dich, Theo, per se uninteressant ist, ist natürlich auch die Google-App für Windows nichts für dich. Manchen Nutzern, dazu würde ich mich auch selbst zählen, ist der Komfort wichtiger als der Datenschutz und die Privatsphäre. Anderen nicht. Deshalb müssen wir uns hier nicht zerfleischen.
Die Aluhut-Analogie von dir, Harald, finde ich aber auch unpassend. Dabei geht es ja um nicht reale Gefahren, vor denen man sich schützen möchte, wie zum Beispiel Chemtrails. Dass Google und viele andere Internetunternehmen Datenkraken sind, ist aber ja im Kern völlig korrekt.
Viele Grüße
Benjamin
Hallo Benjamin, Hallo Harald, danke für eure Richtigstellung bzw. Entschärfung. Mir tut es ja auch leid, dass ich mich manchmal emotional triggern lasse; zumindest reflektiere ich über mein Verhalten. Auch musste ich lernen, gegenüber anderen, denen digitale Selbstverteidigung und Datensouveränität nicht wichtig sind, nicht überheblich und pauschalisierend zu entgegnen. Klar könnte ich jetzt unzählige Argumente liefern, warum dies in der heutigen Zeit (eigentlich) für unverzichtbar halte. Ich finde aber auch, dass hier nicht der Ort für Grundsatzdiskussionen ist. Für alle, die sich für Datenschutz und Security interessieren: kuketz-blog.de Danke auch an euer ganzes Team für die hervorragende Arbeit, macht weiter… Weiterlesen »
Korrektur:
Theo Noestonto war natürlich gemeint, selbstverständlich NICHT Harald!
Sorry Theo…
Kein Problem, Dirk! Danke trotzdem, übrigens auch an Benjamin, der hier recht professionell moderiert hat!
LG
Theo