Vivo X300 Ultra im ersten Test
Inhaltsverzeichnis
Mit dem Vivo X300 Ultra bringt der Hersteller sein neues Ultra-Flaggschiff und absolutes Topmodell auf den Markt. Während das Smartphone in China bereits am 30. März 2026 erschien, startet der reguläre Verkauf in Deutschland erst am 24. April (Vorbestellungen laufen ab dem 16. April). Wir haben uns das Vivo X300 Ultra bereits in der China-Version bei Tradingshenzhen bestellt.
Der Grund für unsere Bestellung aus Fernost ist der niedrigere Preis. Aus China importiert, kostet die kleine Speicherversion knapp unter 1.000€ und die große Version etwa 1.300€. In Deutschland hingegen müsst ihr für die 16/1024GB-Speicherversion 2.000€ auf den Tisch legen und kleinere Speicherversionen gibt es nicht. Hier lässt sich also richtig viel Geld sparen! Lasst uns also gemeinsam einen ersten Blick auf das Vivo X300 Ultra werfen.
![]() Vivo X200 Ultra |
![]() Vivo X300 Ultra mit spannendem... |
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| Größe | 163,1 x 76,8 x 8,9mm | 163 x 76,8 x 8,5mm |
| Gewicht | 229g | 237g |
| CPU | Snapdragon 8 Elite - 2 x 4,32GHz + 6 x 3,53GHz | Snapdragon 8 Elite Gen 5 - 2 x 4,6GHz + 6 x 3,6 GHz |
| RAM | 12 GB RAM, 16 GB RAM | 12 GB RAM, 16 GB RAM |
| Speicher erweiterbar | Nein | Nein |
| Display | 3168 x 1440, 6,8 Zoll 120Hz (AMOLED) | 3168 x 1440, 6,8 Zoll 144Hz (AMOLED) |
| Betriebssystem | Android 15, OriginOS | Android 16, OriginOS |
| Akku |
6000 mAh (90 Watt)
kabelloses Laden |
6600 mAh (100 Watt)
kabelloses Laden |
| Kameras | 50 MP + 200MP (dual) + 50MP (triple) | 200 MP + 200MP (dual) + 50MP (triple) |
| Frontkamera | 50 MP | 50 MP |
| Anschlüsse | USB-C 3.0 (5GBit/s), Dual-SIM | USB-C 3.0 (5GBit/s), Dual-SIM |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID | Fingerabdruck, Face-ID |
| Empfang |
5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n12, n20, n25, n28, n38, n40, n41, n66, n77, n78 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41 |
5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n12, n20, n25, n28, n38, n40, n41, n66, n77, n78 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41 |
| Zum Testbericht |
Design und Verarbeitung
Das Vivo X300 Ultra ist ein echter Brecher. Die Abmessungen von 163 x 76,8 x 8,5 Millimeter (bei der grünen und silbernen Variante) sowie das Kampfgewicht von 237 Gramm machen deutlich, dass ihr hier ein massives Stück Technik in der Hand haltet. Die schwarze Version ist mit 8,2 Millimetern und 232 Gramm minimal schlanker und leichter.
Beim Gehäuse setzt Vivo auf ein komplett flaches Design bei Vorder- und Rückseite, eingefasst von einem stabilen Metallrahmen. Das flache Glas auf der Rückseite sorgt dafür, dass das Handy ziemlich rutschig in der Hand liegt.
Ein dedizierter Kamera-Button fehlt, was wir durchaus begrüßen. Dafür ist das Gehäuse nach IP68 und IP69 zertifiziert und somit vollständig wasserdicht. Entsperrt wird blitzschnell über einen Ultraschall-Fingerabdrucksensor unter dem Display. Der USB-Port an der Unterseite unterstützt den schnellen USB-C 3-Standard mit 5Gbit/s. Es handelt sich zudem um ein Dual-SIM-fähiges Smartphone. eSIM gibt es in der Global-Version, aber nicht in der China-Version. Diese Funktion könnt ihr aber mit einem eSIM-Adapter (zur Übersicht) nachrüsten.
Lieferumfang des Vivo X300 Ultra
In der Box der China-Version findet ihr neben dem Smartphone ein 100W USB-C-Netzteil und ein passendes USB-Kabel. Vivo legt auch direkt eine farblich passende Schutzhülle bei. Die Global Version kommt hingegen ohne Netzteil.
Besonders spannend ist das neue, optionale Photography Kit. Für 599€ (bei Vorbestellung gibt es 50% Rabatt) bekommt ihr ein Gehäuse, einen abnehmbaren Griff mit Auslöser und Kamerasteuerung, Filterringe, Objektivdeckel, ein neues Lederband mit Schnellverschlüssen und als Highlight die 400mm- und 200mm-Telekonverter-Linsen. Auch bei Tradingshenzhen könnt ihr euch die Erweiterungen bestellen. Das Vivo X300 Ultra mit allen Erweiterungen zusammen kostet dort etwa 1.850€.
Display & Leistung
Auf der Front prangt ein gewaltiges 6,82 Zoll großes AMOLED-Display mit LTPO-Technik. Mit einer extrem scharfen Auflösung von 3168 x 1440 Pixel bleiben keine Wünsche offen. Die Bildwiederholrate von rasanten 144Hz sorgt für eine absolut flüssige Darstellung aller Inhalte. Für den Konsum von Medien gibt es Unterstützung für HDR10+ und Dolby Vision. Widevine L1 ist in der China-Version auch enthalten.
Unter der Haube arbeitet mit dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 der schnellste Android-Prozessor. Die Systemperformance ist natürlich traumhaft. Flankiert wird der Chip in der China-Version von wahlweise 12GB oder 16GB RAM. Beim internen UFS 4.1-Speicher stehen 256GB, 512GB oder 1TB zur Auswahl. In Europa erscheint das Smartphone nur in der großen 16/1024GB-Speicherversion.
System und Software
Das Vivo X300 Ultra wird mit Android 16 ausgeliefert, auf das die OriginOS 6-Oberfläche gelegt wurde. Die China- und Europa-Version nutzen inzwischen beide OriginOS. Das globale Funtouch OS wurde also beerdigt.
Natürlich gibt es bei der China-Version ein paar Dinge zu beachten: Ab Werk ist chinesische Bloatware installiert, die sich jedoch deinstallieren lässt. Auch der Google Play Store fehlt zunächst, kann aber problemlos nachinstalliert werden. Die Systemsprache lässt sich auf Deutsch einstellen, ihr müsst jedoch mit einigen chinesischen Resten im System leben.
Die wichtigsten Dinge wie Google Wallet und Android Auto funktionieren problemlos! Verzichten müsst ihr hingegen auf den Google Standortverlauf und WearOS-Smartwatches lassen sich nur eingeschränkt nutzen. Bei den Benachrichtigungen müsst ihr außerdem manuelle Einstellungen vornehmen, da es durch den strengen Deep-Sleep-Modus sonst zu Verzögerungen kommen kann. Dafür haben wir eine Anleitung verfasst. Ein 100% “europäisches” Software-Erlebnis bekommt ihr in der China-Version zwar nicht, die Einschränkungen sind aber wirklich minimal, wenn ihr kein WearOS-Nutzer seid.
Kamera
Die Kamera ist das absolute Prunkstück des Vivo X300 Ultra und entstand erneut in Zusammenarbeit mit Zeiss. Die Hardware-Spezifikationen sind beeindruckend:
- Die Hauptkamera setzt auf einen gewaltigen 200MP-Sensor (Sony LYTIA 901) mit f/1.85 Blende, einem großen 1/1,12 Zoll-Sensor, 35mm-Brennweite, Autofokus und OIS.
- Hinzu kommt eine ebenso gewaltige 200MP-Zoom-Kamera (Samsung HP0) mit f/2.67, 1/1,4 Zoll-Sensor, 85mm-Brennweite, Autofokus und OIS.
- Abgerundet wird das Setup auf der Rückseite durch eine 50MP-Ultraweitwinkel-Kamera (Sony LYTIA 818) mit f/2.0, 14mm-Brennweite, Autofokus und OIS.
- Auf der Front knipst ihr Selfies mit einer 50MP-Kamera (f/2.5).
- UWW
- Main
- Zoom (85mm)
- Zoom (170mm)
- Zoom (20x)
Durch Pixel-Binning resultieren die Aufnahmen der Hauptkamera standardmäßig in 25MP-Fotos. Laut Vivo ist der Autofokus nun doppelt so schnell wie beim Vorgänger und die Stabilisierung wurde nochmals verbessert. Ohnehin wurde der Fokus beim neuen Smartphone auf Videoaufnahmen gelegt. Das Smartphone unterstützt Aufnahmen in bis zu 8K sowie in 4K mit flüssigen 120fps bei 10 Bit Farbtiefe im Log-Bildprofil.
- Main
- Tele
- Main
- Tele
- Main
- Tele
- Main
- UWW
- Main
- Tele
- Selfie
- Selfie
Eine detaillierte Analyse der Fotos gibt es dann mit dem ausführlichen Testbericht des Vivo X300 Ultra. Ich kann an dieser Stelle aber schon mal sagen, dass die Bildqualität beeindruckend ist und vermutlich auch jedes andere Flagship auf dem Markt übertrifft. Nur die Selfie-Kamera wirkt etwas schwach. Ohnehin bin ich begeistert davon, dass Vivo (neben Nubia) als einziger eine 35mm-Brennweite für die Hauptkamera verwendet. Personenaufnahmen wirken so viel natürlicher und ehrlich gesagt wünsche ich mir, dass mehr Hersteller diesem Beispiel folgen.
Konnektivität und Akku
Als Dual-SIM-Smartphone ist das Vivo X300 Ultra bestens aufgestellt. Auch die chinesische Version deckt eine gigantische Bandbreite an Netzfrequenzen ab und hat keine Einschränkungen in Deutschland.
Bei den drahtlosen Verbindungen gibt es WiFi 7 (in der China-Version ohne das 6GHz-Band) und den nicht ganz aktuellen Bluetooth 5.4 Standard (in der Global Version Bluetooth 6.0). Audiophile Nutzer können sich über eine breite Unterstützung an Bluetooth-Codecs freuen, darunter AAC, SBC, aptX, aptX HD, aptX Adaptive, aptX Lossless, LDAC und LHDC. NFC für kontaktloses Bezahlen ist ebenso an Bord wie ein Infrarot-Sender und natürlich GPS. Der Sound dröhnt aus ordentlichen Stereolautsprechern.
Auch beim Akku klotzt Vivo richtig ran: Satte 6.600mAh fasst der Akku in der China-Version. Den gleichen Akku gibt es diesmal auch in der Global Version. Echte Real-Life-Tests der Akkulaufzeit konnten wir noch nicht machen, aber unser (sehr zuverlässiger) PC-Mark-Akkutest bescheinigt schon mal eine sehr gute Laufzeit.
Aufgeladen wird der Akku kabelgebunden mit pfeilschnellen 100W. Dabei unterstützt die China-Version auch den Power Delivery PPS-Standard und erreicht damit ebenfalls eine hohe Ladegeschwindigkeit. Wer lieber auf Kabel verzichtet, kann das Gerät mit entsprechendem Zubehör kabellos mit 40W laden. Auch Reverse Wireless Charging zum Aufladen von Kopfhörern oder anderen Geräten wird unterstützt.
Erste Einschätzung zum Vivo X300 Ultra
Das Vivo X300 Ultra ist ein absolutes Technik-Monster. Wer den Import nicht scheut, bekommt hier für knapp über 1.000€ ein Hardware-Paket, das in Deutschland fast das Doppelte kosten wird. Zwar müsst ihr mit den kleineren Software-Einschränkungen der China-ROM leben, doch die immense Ersparnis wird wohl einige darüber hinwegsehen lassen.
Mit dem neuen Snapdragon-Prozessor, dem grandiosen 144Hz-Display und dem gigantischen 6.600mAh-Akku bleiben wie zu erwarten keine Wünsche offen. Die wahre Stärke und der Grund für den immensen Preis liegt aber im extrem leistungsfähigen Zeiss-Kamera-Setup, das durch die 35mm-Brennweite den Fokus auf Personenaufnahmen legt.
Ob das Vivo X300 Ultra wirklich in der Lage ist, das Vivo X300 Pro (zum Test) und das Xiaomi 17 Ultra (zum Test) alt aussehen zu lassen, werden wir noch in einem Kamera-Vergleich herausfinden.
Wenn ihr noch Fragen zu dem Gerät habt, könnt ihr diese natürlich gerne in den Kommentaren stellen. Wir antworten so schnell wie möglich!
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Das Vorverkaufsfenster des globalen Version auf der deutschen VIVO-Seite öffnete sich gestern Nachmittag und sollte bis 24.04. offen bleiben, ab dann soll ja auch erst der Versand erfolgen. Heute wird bereits angezeigt, dass es “Ausverkauft” sei. Das ging ja mal schnell!! Die €50 Rabatt über die Vorabregistrierung nützen nun erstmal wenig. Was meint ihr, kommt da noch was nach, so dass ein Kauf zum 24.04. zu den Vorbesteller-Konditionen wieder möglich sein würde? Verstehe ich es richtig, dass im Preis von €1999,- für das Ultra das 100W-Netzteil nicht inklusiv ist und man es nur bekommt, wenn man das Foto-Kit (für den… Weiterlesen »
Servus, also ich bin hier ja auch „privat” in den Kommentaren unterwegs, und zu dieser Vorbesteller-Aktion kann ich echt nichts mehr sagen. Vielleicht verstehe ich sie auch falsch, aber auf mich wirkt sie wie das Dreisteste und Verrückteste, was ich in den letzten Jahren erlebt habe. Man bekommt effektiv 50 € Rabatt auf einen ausgedachten UVP von 2.000 €, um dafür den „Schwachsinn” im Anhang obendrauf zu bekommen. Wir reden hier von einem gratis „Pro Video Rig Kit” – was soll man damit bitte anfangen? (Und das ist aktuell wohl nicht mal dabei.) Dazu kommen drei Garantien, deren Wert völlig… Weiterlesen »
Hallo Jonas, da stimme ich dir zu. Die Vorbestelleraktion ist schon “einzigartig”! Das Gerät an sich wird sicherlich ein Highlight des Jahres sein – nicht nur in Sachen Fotografie & Video! Euer detaillierter Test + der Fotovergleichstest wird es dann sicherlich belegen. Aber: Der Mondpreis von €1999,- ist gegenüber der CN-Version astronomisch hoch, die EU-Kunden werden wirklich geschröpft. Liegt wohl auch schon an den vielen Vorschusslorbeeren und dass Mitteleuropa nun mal ein Hochpreis-Markt ist. Dann aber nicht mal den Schnellladeadapter zu inkludieren, ist schon echt dreist! Ich habe gestern Abend mal den Warenkorb simuliert und kann dir bestätigen, dass das… Weiterlesen »
Könntet ihr auch noch ma ein Foto mit der gleichen Zoomstufe machen wie ihr bei dem Vivo X100 ultra Test gemacht habt? Meiner Meinung nach war die Aufnahme des Antennenaufbaus bzw. der Detailgrad der Verschlauchung beim X100 Ultra extrem hoch. Man konnte sogar die Verschraubungen extrem scharf erkennen. Oder ist das dann die KI, die dann stark nachregelt?
Würde ich freuen!
Viele Grüße
Bernd 👋🏼
Werden die Fotos im “vivid” Modus getestet und werden irgendwelche Einstellungen verändert oder wird alles auf Standard gelassen?
Servus, genau so, Joscha kann das nochmal bestätigen, aber immer “lebendig/vivid” und alles auf Standard oder was vorausgewählt ist.
Beste Grüße
Jonas
Kann ich mit der chinesischen Version Sprachsteuerung insbesondere in Google Maps verwenden? Beim Oppo Find X8 Ultra geht das nicht und das ist für mich ein Grund über einen Wechsel zur globalen Version des Find X9 Ultra nachzudenken.
Entstehen bei Bestellungen bei Shenzhen Trading zusätzliche Kosten (z. B. Zoll)?
I.d.R. nicht . Falls doch Einfuhrgebühren anfallen, werden diese von tradingshenzhen.com erstattet .