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Teclast ArtPad mit 13,2 Zoll-Bildschirm ist offiziell

Mit dem Teclast ArtPad hat der Hersteller ein 13,2 Zoll großes Tablet vorgestellt. Damit spricht Teclast alle an, die ein großes Tablet mit Stift-Unterstützung suchen, ohne dafür gleich zu Samsung greifen zu müssen. Gleichzeitig erweitert das Modell die ArtPad-Reihe nach unten, bringt aber die größte Anzeige innerhalb der Serie mit. Im vergangenen Jahr konnten wir das Teclast ArtPad Pro testen. Die produktive Nutzung soll nicht zu kurz kommen, denn für das Teclast ArtPad ist auch eine Hülle mit Tastatur verfügbar. Einen Preis nennt Teclast bislang nicht. Deshalb werfen wir einen genauen Blick auf das Tablet und geben unsere Einschätzung ab.

Design des Teclast ArtPad

Artikel Teclast Artpad 3

Das Teclast ArtPad ist ein klassisch gehaltenes Tablet mit einem unibody Metallgehäuse in Grau. Aufgrund des großen Displays überraschen die Abmessungen von 291 x 214 x 7,5 Millimeter ebenso wenig wie das Gewicht von 728 Gramm. Im Querformat sitzt an den kurzen Enden jeweils eine Lautsprecheröffnung, rechts kommen der USB-C-Anschluss mit USB 2.0 und der 3,5mm-Klinkenanschluss dazu. Daneben befindet sich der Hybrid-Slot, der entweder zwei SIM-Karten oder eine SIM-Karte und eine microSD-Speicherkarte aufnimmt.

Artikel Teclast Artpad 2

Die Bedientasten sitzen auf der Oberseite: Einschalttaste, Lautstärkewippe und eine dritte Taste, die den Schnellzugriff auf eine gewünschte App oder Funktion erlaubt. Die Rückseite des Teclast ArtPad ist unspektakulär und zeigt lediglich das Herstellerlogo sowie die Kamera mit LED-Blitz. Zum Convertible wird das Teclast ArtPad mit der optionalen Tastatur, die ihr anbringt und per Bluetooth koppelt. Leider ist sie im QWERTY-Layout ausgeführt. Ihr braucht also Tastaturaufkleber oder gewöhnt euch an die abweichende Kennzeichnung. Das Tablet ist nur in Grau erhältlich und auch für die Stiftbedienung ausgelegt. Der passende Stift T-Pen 2 ist wiederaufladbar und unterstützt 4.096 Druckstufen.

Display des Teclast ArtPad

Artikel Teclast Artpad 8

Mit 13,2 Zoll ist der Bildschirm des Teclast ArtPad überdurchschnittlich groß. Wie in dieser Klasse üblich setzt Teclast auf ein IPS-Panel mit einer Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hertz. Die Auflösung beträgt gute 2240 x 1600 Pixel, und auch die Pixeldichte von 208 Pixel pro Zoll kann sich sehen lassen. Das 7:5-Format dürfte vorrangig produktive Nutzer ansprechen. Die Anzeige ist voll laminiert und hat eine Abtastrate von 240 Hertz. An Widevine Level 1 hat der Hersteller gedacht. Damit liegt das Teclast ArtPad auf dem Niveau der Konkurrenz, die in dieser Preisklasse ebenfalls auf IPS setzt.

Leistung und System

Artikel Teclast Artpad 6

Im Teclast ArtPad ist der Unisoc T7300 verbaut. Diesen Prozessor hatten wir noch nicht bei uns im Test, gefertigt wird er im 6nm Verfahren.

Antutu (v10)
smartzone logo
703.955
535.226
435.745
Unisoc T8300 416.699
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0
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1.200.000
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2.000.000
Geekbench Single (v6)
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Geekbench Multi (v6)
0
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1.500
2.000
2.500
3.000
3.500
4.000
4.500
5.000

Wir blenden euch die Benchmarkergebnisse des Nubia Air (zum Test) ein, denn der Unisoc T8300 ist identisch aufgebaut, bringt aber zusätzlich 5G mit. Die Leistung dürfte für die untere Mittelklasse reichen. Mit 8GB RAM und 128GB UFS 2.2-Speicher wäre das Tablet ausreichend aufgestellt, zumal sich der Festspeicher mit einer microSD-Karte erweitern lässt. Als Betriebssystem läuft Android 16 auf dem Teclast ArtPad, das der Hersteller ArtOS getauft hat. Hier liegt der Fokus klar auf einer einfachen Bedienung und großen Symbolen. Trotz der EU-Vorgaben solltet ihr euch keine großen Hoffnungen auf Updates machen; zumindest Bugfixes sollte Teclast jedoch bereitstellen.

Kamera des Teclast ArtPad

Erfahrungsgemäß hat ein gutes Kamerasetup bei der Entwicklung eines Tablets keine Priorität. Beim Teclast ArtPad verhält es sich nicht anders und so sind nur zwei Sensoren verbaut.

  • Frontkamera: 5MP
  • Hauptkamera: 8MP, AF

Für Schnappschüsse oder Videotelefonie dürfte die Qualität reichen. Aufgrund der Größe des Tablets dürfte allerdings niemand ernsthaft auf die Idee kommen, damit auf Fotosafari zu gehen. Im kürzlich erschienenen Test des Teclast T65 Plus lieferte ein vergleichbar einfaches Setup eine unterdurchschnittliche Qualität.

Konnektivität und Akku

Artikel Teclast Artpad 4

Wie bei kleineren Anbietern typisch, müsst ihr nicht auf einen SIM-Slot verzichten, auch wenn dieser nur 4G/LTE unterstützt. Somit könnt ihr mit dem Teclast ArtPad unterwegs auch ohne WLAN surfen. Leider verschweigt der Hersteller die unterstützten Frequenzen. Das Teclast ArtPad bietet zudem WiFi 6 und Bluetooth 5.4. Neben dem 3,5mm-Klinkenanschluss könnt ihr auch die Stereolautsprecher für die Medienwiedergabe nutzen. An Sensoren sind die wichtigsten für ein Tablet integriert. Der Helligkeitssensor kümmert sich um die automatische Helligkeitsregulierung, während der Hall-Sensor für magnetische Schutzhüllen praktisch ist. Beschleunigungssensor, Gyroskop und Annäherungssensor sind ebenfalls an Bord. Ein Fingerabdrucksensor fehlt allerdings. Dafür ist das Teclast ArtPad für die Navigation geeignet, mit E-Kompass und der Unterstützung von GPS, BeiDou, GLONASS und Galileo.

Artikel Teclast Artpad 5

Mit 10.000mAh ist ein durchschnittlich großer Akku im Teclast ArtPad verbaut. Die Laufzeiten sollten damit passabel ausfallen, zumindest in der Theorie. Hier spielt auch die Anpassung des Betriebssystems eine Rolle: Beim Teclast ArtPad Pro reichte dieselbe Kapazität nur für gut sieben Stunden im PCMark-Akkutest. Laden könnt ihr das Tablet mit maximal 18 Watt.

Unsere Einschätzung zum Teclast ArtPad

Artikel Teclast Artpad 9

Der Preis des Teclast ArtPad ist noch unbekannt und das Tablet ist bislang bei keinem Händler gelistet. Er sollte aber unter dem des Teclast ArtPad Pro liegen, das für rund 175€ über die virtuelle Ladentheke wandert. So dürfte der Marktpreis bei rund 165€ liegen, und dafür wäre der Gegenwert mehr als ordentlich. Ein großes Fragezeichen hinterlässt der Bildschirm, der zwar mit einer guten Auflösung glänzt, euch bei der maximalen Helligkeit aber im Dunkeln lassen könnte. Das Pro-Modell mit seinen 12,7 Zoll wurde zu Recht für die geringe Leuchtkraft kritisiert, während das ähnlich große Teclast T65 Plus hier mit 401 Lux annehmbare Werte liefert. Der Rest der Ausstattung klingt ordentlich, nur mit den fehlenden Updates für ArtOS müsst ihr euch arrangieren. Am Ende dürftet ihr ein Tablet im ungewöhnlichen Formfaktor zu einem geringen Preis bekommen, das bei Updates und Laufzeit Federn lassen wird.

Welche Meinung habt ihr zum Teclast ArtPad? Hinterlasst uns gerne einen Kommentar!

Quellen

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