| CPU | Snapdragon 6 Gen 5 - 4 x 2,6 GHz + 4 x 2,0 GHz |
|---|---|
| RAM | 8GB RAM |
| Speicher | 256GB, 512GB |
| GPU | Adreno 812 |
| Display | 2772 x 1280, 6,8 Zoll 120Hz (AMOLED) |
| Betriebssystem | HyperOS - Android 16 |
| Akkukapazität | 9210mAh |
| Ladegeschwindigkeit | 100 Watt |
| Speicher erweiterbar | Nein |
| Hauptkamera | 50MP + 8MP (dual) |
| Frontkamera | 32MP |
| USB-Anschluss | USB-C 2.0 (480MBit/s) |
| Kopfhöreranschluss | Nein |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID |
| 4G | 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 32, 66, 38, 40, 41 |
| 5G | 1, 2, 3, 5, 7, 8, 12, 20, 28, 38, 40, 41, 66, 77, 78 |
| NFC | Ja |
| SIM | Dual - nano, eSIM |
| Gewicht | 227g |
| Maße | 163 x 78,3 x 8,7mm |
| Antutu (v11) | 943815 |
| Benachrichtigungs-LED | Nein |
| Updatezeitraum | 4 Jahre (Android) + 6 Jahre (Sicherheit) |
| Hersteller | Xiaomi |
| Getestet am | 23.09.2026 |
Das Spitzenmodell der Note-Reihe heißt wieder anders: Wo zuletzt ein Pro+ stand, folgt jetzt das Pro Max. Oberhalb von Note 17 und Redmi Note 17 Pro 5G (zum Test) bedeutet der Zusatz vor allem eines: mehr Akku. 9.210mAh stecken in der Version, die bei uns in den Handel kommt. Mehr hatte bisher kein Xiaomi-Smartphone in Europa. Dazu kommen ein 6,83 Zoll großes AMOLED-Display, 100W-Laden und ein besonders gut abgedichtetes Gehäuse. Los geht es aktuell für völlig überteuerte 500€.
Wir haben die deutsche Version mit 8/256GB getestet, in Grün, mit HyperOS 3 auf Basis von Android 16. Spannend ist dabei weniger die Frage, ob der Akku durchhält. Spannend ist, was Xiaomi dafür an anderer Stelle gestrichen hat. Beim Prozessor macht das Pro Max nämlich keinen Sprung nach vorne. Und noch ein paar andere Schwachstellen werden wir in diesem Test aufdecken!
![]() Redmi Note 17 Pro Max |
![]() Redmi Note 17 Pro 5G |
![]() Redmi Note 15 Pro+ 5G |
|
| Größe | 163 x 78,3 x 8,7mm | 163 x 78,3 x 8,6mm | 163,3 x 78,3 x 8,5mm |
| Gewicht | 227g | 223g | 207g |
| CPU | Snapdragon 6 Gen 5 - 4 x 2,6 GHz + 4 x 2,0 GHz | Snapdragon 6s Gen 4 - 4 x 2,4GHz + 4 x 1,9GHz | Snapdragon 7s Gen 4 - 1 x 2,7GHz + 3 x 2,4GHz + 4 x 1,8GHz |
| RAM | 8 GB RAM | 6 GB RAM, 8 GB RAM | 8 GB RAM, 12 GB RAM |
| Speicher erweiterbar | Nein | Nein | Nein |
| Display | 2772 x 1280, 6,8 Zoll 120Hz (AMOLED) | 2772 x 1280, 6,8 Zoll 120Hz (AMOLED) | 2772 x 1280, 6,8 Zoll 120Hz (AMOLED) |
| Betriebssystem | Android 16, HyperOS | Android 16, HyperOS | Android 15, HyperOS |
| Akku | 9210 mAh (100 Watt) | 8340 mAh (67 Watt) | 6580 mAh (100 Watt) |
| Kameras | 50 MP + 8MP (dual) | 50 MP + 8MP (dual) | 200 MP + 8MP (dual) |
| Frontkamera | 32 MP | 16 MP | 32 MP |
| Anschlüsse | USB-C 2.0 (480MBit/s), Dual-SIM | USB-C 2.0 (480MBit/s), Dual-SIM | USB-C 2.0 (480MBit/s), Dual-SIM |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID | Fingerabdruck, Face-ID | Fingerabdruck, Face-ID |
| Empfang |
5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n12, n20, n28, n38, n40, n41, n66, n77, n78 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 32, 66, 38, 40, 41 |
5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n12, n20, n28, n38, n40, n41, n66, n77, n78 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 32, 66, 38, 40, 41 |
5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n20, n28, n38, n40, n41, n77, n78 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 18, 19, 20, 26, 28, 66, 38, 40, 41 |
| Zum Testbericht | Zum Testbericht |
Design und Verarbeitung
Das Redmi Note 17 Pro Max ist ein Brocken. 163 x 78,3 x 8,7 Millimeter misst es, auf unserer Waage liegt es bei 227 Gramm. Bei einem 6,83-Zoll-Display und 9.210mAh Akku überrascht das niemanden, spürbar ist es trotzdem: Nach ein, zwei Tagen habt ihr euch daran gewöhnt, leicht liegt dieses Smartphone aber nie in der Hand.
Rahmen und Rückseite bestehen aus Kunststoff, vorne schützt Gorilla Glass Victus 2. Die Kunststoff-Rückseite ist ein klarer Rückschritt zu dem schicken Kunstleder-Design des Redmi Note 15 Pro+. Unsere grüne Version hat eine glatte, glänzende Rückseite, auf der Fingerabdrücke deutlich sichtbar bleiben. Das Kameramodul sitzt als abgerundete Insel oben links und steht merklich heraus, auf dem Tisch kippelt das Gerät entsprechend.
Das Gehäuse ist nach IP66 und IP68 zertifiziert, der TÜV SÜD bescheinigt zwei Meter Wassertiefe für bis zu 72 Stunden, SGS eine Sturzfestigkeit aus drei Metern auf Granit.
Der optische Fingerabdrucksensor entsperrte im Test zuverlässig, alternativ gibt es die Gesichtserkennung. Am unteren Rahmen sitzen der SIM-Slot, das Hauptmikrofon, der USB-C 2.0 Anschluss und eine der beiden Lautsprecheröffnungen, oben die zweite Öffnung, ein weiteres Mikrofon und der Xiaomi-typische Infrarotsender. Lautstärkewippe und Powertaste liegen rechts, die linke Seite bleibt leer. Einen Klinkenanschluss gibt es schon lange nicht mehr.
Insgesamt ist das Redmi Note 17 Pro Max sauber verarbeitet und außergewöhnlich gut abgedichtet, in der Haptik aber ein reines Kunststoffgerät ohne Premium-Anspruch. Das konnte Redmi in den Jahren davor schon besser.
Lieferumfang des Redmi Note 17 Pro Max
- USB-C-Kabel
- Schutzhülle: Silikonhülle
- SIM-Nadel
- Schutzfolie: ab Werk aufgebracht
- Papiere: Kurzanleitung und Garantiekarte
Ein Netzteil liegt in Deutschland nicht bei. Ein Netzteil mit HyperCharge-Unterstützung lädt am schnellsten, aber auch mit PowerDelivery-Standard mit PPS erzielt man gute Ladezeiten.
Display des Redmi Note 17 Pro Max
Das flache AMOLED-Panel misst 6,83 Zoll und löst mit 2772 x 1280 Pixel auf. Einzelne Bildpunkte erkennt ihr damit nicht mehr. LTPO hat das Display nicht: Das System kennt 60Hz, 90Hz und 120Hz und regelt bei stehendem Bild zuverlässig auf 60Hz herunter.
Xiaomi gibt für das Panel bis zu 3.500 Lux Spitzenhelligkeit an. Wir messen 2.600 Lux, dauerhaft und nicht nur für kurze Zeit. Das reicht im Alltag problemlos, um das Display auch in der prallen Sonne abzulesen.
An der Bildqualität gibt es wenig zu bemängeln. Das Panel deckt 12 Bit Farbtiefe und den DCI-P3-Farbraum ab, Farben wirken kräftig und kontrastreich. Empfindliche Augen freuen sich über 3.840Hz PWM-Dimming in Kombination mit DC-Dimming. Die Abtastrate des Touchscreens liegt bei 240Hz, die von Xiaomi beworbenen 3.200Hz gibt es nur kurzzeitig im „Game Turbo“-Modus. Volle HDR-Unterstützung ist an Bord, und das Gerät ist nach Widevine L1 zertifiziert.
Ein vollwertiges Always-on-Display gibt es wie gewohnt nicht. Die Anzeige leuchtet maximal zehn Sekunden nach dem Antippen und schaltet sich im Energiesparmodus ganz ab.
Insgesamt ist das Display der stärkste Teil dieses Smartphones, vor allem wegen der Helligkeit. Nur das fehlende echte Always-on-Display trübt den Eindruck.
Leistung
Für die Leistung sorgt der Snapdragon 6 Gen 5, gefertigt im 4-Nanometer-Verfahren.
In den Benchmarks landet das Note 17 Pro Max im Mittelfeld seiner Preisklasse, und genau da liegt der Knackpunkt. Wer hier Leistung sucht, bekommt sie woanders deutlich günstiger: Das Poco X8 Pro (zum Test) mit seinem Dimensity 8500 Ultra zieht dem Note 17 Pro Max in jeder einzelnen Messung davon, und das für weniger Geld.
Dazu kommen LPDDR5X-Arbeitsspeicher und in unserer Testvariante 256GB Speicher, den Xiaomi als UFS 4.1 ausweist. Gemessen kommen davon 2.181MB/s lesend und 2.187MB/s schreibend an. Das ist UFS-3-Niveau, kein UFS 4. Xiaomi gibt im eigenen Datenblatt auch nur bis zu 2.100MB/s an, echtes UFS 4 liegt beim Doppelten. Das liegt am Prozessor: Der Snapdragon 6 Gen 5 unterstützt UFS 4.0 laut Qualcomm gar nicht. Auf dem Papier steht der schnellere Speichertyp also drauf, im Gerät kommt er nicht an. Erweitern könnt ihr den Speicher nicht.
Beim Hitzemanagement gibt sich das Gerät keine Blöße. Nach 15 Minuten Volllast liegen noch 87 Prozent der Ausgangsleistung an, im Grafik-Dauerlauf bleibt die Kurve praktisch flach. Das Gehäuse erwärmt sich dabei kaum, was vor allem daran liegt, dass der Prozessor ohnehin wenig Abwärme produziert.
In der Praxis läuft das Redmi Note 17 Pro Max die meiste Zeit flüssig. Wer aber zu den anspruchsvollen Smartphone-Spielern gehört, sollte woanders schauen: Für aktuelle Titel auf hohen Einstellungen ist dieser Prozessor die falsche Wahl, und in zwei Jahren wird das nicht besser. Auch merkt man dem System an kleinen Gedenksekunden immer wieder an, dass es ein Mittelklasse-Gerät ist.
System
Auf dem Redmi Note 17 Pro Max läuft ab Werk HyperOS 3 auf Basis von Android 16, der Sicherheitspatch unseres Testgeräts stammt von Juli 2026. Xiaomi verspricht sechs Jahre Sicherheitsupdates und vermutlich 4 Jahre Android-Updates.
Neu in HyperOS 3 ist „Hyper Island“, Xiaomis Variante der Dynamic Island: eine Leiste am oberen Displayrand, die laufende Timer, eingehende Anrufe, Kalendertermine oder die Musiksteuerung anzeigt. Ausgebaut hat Xiaomi außerdem die Verbindung zu Fremdgeräten. Dateien, Benachrichtigungen und Bildschirmspiegelung funktionieren nicht mehr nur innerhalb der Xiaomi-Welt, sondern auch mit anderen Android-Smartphones, mit iPhone und iPad sowie mit Windows-PCs und Macs.
Dafür schleppt HyperOS 3 weiterhin zu viel mit. Werbung und vorinstallierte Apps sorgen dafür, dass sich das System zäher anfühlt, als es müsste. Wer die Werbung mit unserer Anleitung abschaltet und direkt nach der Einrichtung alle unbekannten Apps löscht, holt spürbar etwas heraus.
Insgesamt bekommt ihr ein vollständiges HyperOS ohne Funktionslücken, das sich nach dem Aufräumen auch flotter anfühlt. Bei einer UVP von 500€ wäre aber wenigstens ein werbefreies System schön gewesen.
Kamera des Redmi Note 17 Pro Max
Xiaomi setzt beim Pro Max auf zwei Kameras auf der Rückseite. Eine eigene Telekamera gibt es nicht.
Kamera-Setup
- Hauptkamera: 50 Megapixel (OmniVision OV51A40), f/1.5, 1/1.95 Zoll, 26mm, Autofokus, OIS
- Ultraweitwinkel-Kamera: 8 Megapixel (OmniVision OV08F10), f/2.2, 1/4.0 Zoll, 15mm
- Selfie-Kamera: 32 Megapixel (OmniVision OV32D40), f/2.2, 1/3.6 Zoll, 22mm
Die Hauptkamera ist für diese Klasse durchschnittlich, die Ultraweitwinkel-Kamera bleibt mit 8 Megapixeln und dem kleinen 1/4.0-Zoll-Sensor das schwächste Glied. Eine Telekamera fehlt komplett, die 2-fach-Stufe schneidet aus dem Sensor der Hauptkamera heraus. Auffällig ist, dass Xiaomi bei der Hauptkamera nun zu einem deutlich kleineren 1/1.95-Zoll-Sensor greift. Beim Vorgänger waren es noch 1/1.4 Zoll. Auch hier zeigt sich der Sparkurs deutlich.
Hauptkamera Tageslicht
Bei Tageslicht macht die Hauptkamera wenig falsch. Die Farben bleiben natürlich, der Weißabgleich sitzt, und der Dynamikumfang reicht aus, um einen bewölkten Himmel zu zeichnen, ohne die Schatten zuzudrücken. Der Detailgrad ist okay, bei genauem Hinsehen am großen Bildschirm fällt die kräftige Nachschärfung an Kanten auf. Zudem wirken die Aufnahmen weniger detailliert als beim Vorgänger, vor allem beim Digitalzoom habt ihr weniger Reserven. Die Brennweite von 26mm fällt etwas enger aus als bei vielen Konkurrenten, ein Nachteil ist das aber nicht.
Insgesamt sind die Tageslichtaufnahmen für die Preisklasse gut, aber nicht mehr so überzeugend wie beim Redmi Note 15 Pro+.
Hauptkamera Nachtaufnahmen
Nachts liefert die Hauptkamera saubere Bilder. Auch unter Straßenlaternen und Schaufensterlicht stimmen die Farben, helle Lichtquellen brennen nicht aus, und Rauschen bleibt außen vor. Details rechnet das System dafür erkennbar weg, Mauerwerk und Metall wirken glatt. Für die Preisklasse ist das ein brauchbares Ergebnis. Auch hier hat uns der Vorgänger aber besser gefallen.
Ultraweitwinkel
Die 8-Megapixel-Ultraweitwinkel-Kamera ist wie in jeder Redmi-Note-Generation der schwächste Teil des Systems. Schärfe und Kontrast liegen klar unter der Hauptkamera, zu den Bildrändern hin wird es weich. Die Farbabstimmung passt ordentlich dazu. Für den gelegentlichen Einsatz bei gutem Licht geht das in Ordnung.
Nachts fällt die Ultraweitwinkel-Kamera weit zurück. Die Bilder sind spürbar dunkler als die der Hauptkamera, Schatten laufen zu, und von Details bleibt wenig übrig.
Zoom-Aufnahmen
Einen echten Zoom hat das Redmi Note 17 Pro Max nicht, die 2-fach-Stufe ist ein Ausschnitt aus dem Sensor der Hauptkamera. Bei gutem Licht reicht das für den Alltag und für die Ansicht auf dem Smartphone-Display. Am großen Bildschirm werden feine Strukturen sichtbar weichgezeichnet. Hier merkt ihr, dass weniger Megapixel und ein kleinerer Sensor als beim Vorgänger zum Einsatz kommen.
Portrait-Aufnahmen
Im Porträtmodus gelingen Motiverkennung und Freistellung gut, an Haaren und Schultern gibt es die für die Mittelklasse typischen kleinen Fehler. Die Hintergrundunschärfe fällt dezent statt übertrieben aus, die Hauttöne wirken natürlich und werden nicht geschönt. Einen Haken gibt es: Im Porträtmodus speichert das Gerät nur 8 Megapixel statt der sonst üblichen 12,5 Megapixel, und das seht ihr den Aufnahmen bei näherer Betrachtung an.
Selfies
Die 32-Megapixel-Selfie-Kamera liefert scharfe Aufnahmen mit echter Hauttextur, die das Gerät nicht weichzeichnet. Die Hauttöne bleiben natürlich, und auch der Dynamikumfang stimmt: Ein heller Himmel im Hintergrund brennt nicht einfach aus. Einen Autofokus gibt es nicht, für Nahaufnahmen des eigenen Gesichts fehlt damit die Schärfe.
Videos
Haupt- und Selfie-Kamera nehmen Videos in 4K mit 30 Bildern pro Sekunde auf, die Ultraweitwinkel-Kamera bleibt bei Full-HD mit 30 Bildern. Gegenüber dem Redmi Note 17 Pro, das überall auf Full-HD begrenzt bleibt, ist das ein klarer Vorteil. Elektronisch stabilisiert das Gerät über das Gyroskop, dazu kommt der optische Bildstabilisator der Hauptkamera.
Dann kommt aber der bekannte Xiaomi Fokus-Bug dazwischen, und der ist heftig: Der Autofokus pumpt mitten in der Aufnahme, und ihr merkt es erst hinterher. Wer regelmäßig filmt, sollte um dieses Smartphone einen Bogen machen.
Zwischenfazit Kamera
Die Hauptkamera ist bei Tag wie bei Nacht solide und macht für diese Klasse nichts falsch. Porträts und Selfies haben uns gut gefallen, die Hauttöne stimmen und es wird nicht weichgezeichnet. Auch der 2-fach-Zoom geht bei gutem Licht in Ordnung. Schwach bleibt die Ultraweitwinkel-Kamera. Der echte Ausfall sind die Videos: Der Fokus-Bug zieht sich durch die Aufnahmen und macht das Gerät für alle, die filmen wollen, zur falschen Wahl. Insgesamt ist das ein eher ernüchterndes Ergebnis für das Top-Smartphone von Redmi. Der Vorgänger hatte mehr zu bieten.
Konnektivität und Kommunikation
Das Redmi Note 17 Pro Max ist ein Dual-SIM-Smartphone. Ihr könnt zwei SIM-Karten einlegen, eine SIM-Karte mit einer eSIM kombinieren oder zwei eSIM-Profile nutzen, gleichzeitig aktiv sind immer zwei. Mit diesen Frequenzen seid ihr in Deutschland und Europa bestens versorgt, LTE Band 20 ist selbstverständlich an Bord:
- 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 32, 38, 40, 41, 42, 48, 66
- 5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n12, n20, n26, n28, n38, n40, n41, n48, n66, n77, n78
Ihr telefoniert über VoLTE und VoWiFi, beides ist ab Werk aktiv.
Drahtlos funkt das Gerät mit WiFi 6 und Bluetooth 6.0. Gegenüber dem Redmi Note 17 Pro, das nur WiFi 5 und Bluetooth 5.1 beherrscht, ist das ein Vorteil. Beides arbeitete im Test problemlos. An Audio-Codecs stehen SBC, AAC, aptX, aptX HD und LDAC bereit, für LE Audio kommt LC3 dazu.
Zur Navigation nutzt das Gerät GPS, Galileo, GLONASS, BeiDou und QZSS, die Standortbestimmung klappte im Praxistest zuverlässig. Dual-GPS gibt es nicht. An Sensoren sind neben Helligkeits- und Beschleunigungssensor ein Gyroskop, ein Kompass, ein Näherungssensor und der Xiaomi-typische Infrarotsender verbaut. Ein Barometer fehlt, das ist in dieser Preisklasse aber der Normalfall und kein Kritikpunkt. NFC zum mobilen Bezahlen ist vorhanden.
Für den Ton sorgen Stereo-Lautsprecher mit Dolby Atmos. Der untere Lautsprecher ist der größere und lautere, oben übernimmt die verstärkte Hörmuschel. Der Klang ist laut und ausgewogen, mit für ein Smartphone ordentlichem Bass und klaren Stimmen.
Akkulaufzeit des Redmi Note 17 Pro Max
Der 9.210mAh große Silizium-Kohlenstoff-Akku ist das Argument für dieses Smartphone. Das Redmi Note 17 Pro kommt auf 8.340mAh, das Redmi Note 15 Pro 5G auf 6.580mAh.
Im PCMark Battery Test erreichen wir 27 Stunden und 41 Minuten. In der Praxis heißt das: Ihr ladet alle zwei bis drei Tage, und selbst an langen Tagen mit viel Bildschirmzeit müsst ihr abends definitiv nicht ans Kabel. Für Dauernutzer ist das ein echter Pluspunkt.
Das Gerät lädt mit bis zu 100W. Mit Xiaomis eigenem 100W-Netzteil ist der Akku in 63 Minuten von 3 auf 100 Prozent voll, nach 15 Minuten stehen 31 Prozent auf der Anzeige, nach 30 Minuten 54 Prozent. Bei einem Akku dieser Größe sind das sehr gute Werte. Mit einem 100W-Netzteil nach PD-Standard mit PPS ist der Akku in 80 Minuten von 5 auf 100 Prozent voll. Bis 75 Prozent nehmen sich beide Netzteile nichts, die letzten 25 Prozent ziehen sich mit dem PD-Netzteil dann deutlich länger. Andere Geräte ladet ihr per Kabel mit bis zu 27W auf, kabelloses Laden gibt es nicht. Im Akku-Menü findet ihr eine konfigurierbare Lade-Obergrenze von 80%.
Testergebnis
Das Redmi Note 17 Pro Max hat zwei klare Stärken: Akku und Display. Ihr bekommt ein Gerät, das locker zwei bis drei Tage durchhält und ein helleres Display bietet als die Konkurrenz in der Mittelklasse. Dazu kommen eine gute Hauptkamera, die bei Tag wie bei Nacht ordentliche Fotos aufnimmt, sehr schnelles Laden mit 100W und guter Empfang mit aktuellen Standards.
Der entscheidende Punkt ist aber die Leistung. In derselben Preisklasse gibt es Poco-Smartphones, die sich spürbar schneller anfühlen. Genau darauf kommt es in der Mittelklasse an: Geräte wie das Poco X8 Pro (zum Test) wirken trotz des günstigen Preises wie Oberklasse-Smartphones. Das Redmi Note 17 Pro Max gehört nicht dazu. Dazu kommt der elende Fokus-Bug, der seit Jahren alle Redmi-Smartphones plagt.
Zu den aktuellen Preisen können wir das Gerät daher nicht empfehlen. Wer euch etwas anderes erzählt, hat entweder keine Ahnung oder arbeitet insgeheim für die Xiaomi-Marketingabteilung. Wenn überhaupt, solltet ihr nicht mehr als 350€ dafür ausgeben. Für diesen Preis ist schließlich das Redmi Note 15 Pro+ (zum Test) verfügbar. Dem Vorgänger fehlt es nur beim Akku deutlich an Kapazität, dafür bietet er eine bessere Kamera, etwas mehr Leistung und ein schickeres Gehäuse. Als weitere Alternative bietet sich das Realme 16 Pro+ (zum Test) an.
Preisvergleich
![]() |
499 €* 1-3 Tage - aus DE |
Zum Shop |
![]() |
Unsere Empfehlung 500 €*Prime-Versand innerhalb von 24 Stunden |
Zum Shop |
![]() |
600 €* Versand aus Deutschland, 1-3 Tage, 24 Monate Gewährleistung |
Zum Shop |
![]() |
499 €* | Zum Shop |
| 1-3 Tage - aus DE | ||
|
Unsere Empfehlung
|
||
![]() |
Nur 500 €* | Zum Shop |
| Prime-Versand innerhalb von 24 Stunden | ||
![]() |
600 €* | Zum Shop |
| Versand aus Deutschland, 1-3 Tage, 24 Monate Gewährleistung | ||
![]() |
500 €* Prime-Versand innerhalb von 24 Stunden |
Zum Shop |
![]() |
538 €* 1-3 Tage - aus DE |
Zum Shop |
![]() |
600 €* Versand aus Deutschland, 1-3 Tage, 24 Monate Gewährleistung |
Zum Shop |
![]() |
500 €* | Zum Shop |
| Prime-Versand innerhalb von 24 Stunden | ||
![]() |
538 €* | Zum Shop |
| 1-3 Tage - aus DE | ||
![]() |
600 €* | Zum Shop |
| Versand aus Deutschland, 1-3 Tage, 24 Monate Gewährleistung | ||
Newsletter bestellen
Hol Dir die neuesten Infos zu Chinahandys und Gadgets direkt ins Postfach!
Alle News Updates über Telegram.

























































































Mein Nothing Phone 3 a mit Android 17 bringt im Antutu 12 Beta fast 200.000 Punkte mehr! Ich finde es super das Ihr immer wieder auf die Macken hinweist bei Xiaomi!