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Der KTC A25Q5 lässt sich nicht klar in eine klassische Geräteklasse einordnen. Er kombiniert die Eigenschaften eines Tablets, eines Smart Displays und eines Monitors. Ihr nutzt ihn eigenständig mit Android oder als zusätzlichen Bildschirm für andere Geräte. Genau diese Flexibilität bestimmt den Einsatz im Alltag.
Der Hersteller führt das Gerät unter der Bezeichnung „KTC A25Q5“. In Onlineshops und auf Plattformen wie Amazon wird es teilweise auch als „KTC MegPad 25“ vermarktet. Beide Bezeichnungen beziehen sich auf dasselbe Modell.
Das Gerät richtet sich nicht an klassische Power-User, sondern an Nutzer, die einen mobilen Bildschirm für Medien, Präsentationen und einfache Anwendungen suchen. Die Kombination aus großem Display, Android-System und Mobilität macht es vor allem für flexible Einsatzszenarien interessant.
Der A25Q5 adressiert typische Situationen, in denen kein geeigneter Bildschirm vorhanden ist. Küche, Werkstatt, Schule oder Terrasse sind klassische Einsatzorte. Ein fest installierter Fernseher ist dort oft unpraktisch, während Tablets zu klein ausfallen. Der A25Q5 kombiniert ein großes Display mit einem eigenständigen Betriebssystem und lässt sich ohne zusätzliche Infrastruktur nutzen.
Ausstattung und Lieferumfang
| Kategorie | KTC A25Q5 |
|---|---|
| Gerätetyp | Mobiles Smart-Display / XXL-Android-Tablet |
| Displaygröße | 24,5 Zoll |
| Displaytyp | IPS-Touchscreen |
| Touchbedienung | 10-Punkt-Multitouch |
| Auflösung | 1920 x 1080 Pixel, Full-HD |
| Bildwiederholrate | 60Hz |
| Helligkeit | bis 400 Lux |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 662, SM6115, 8 Kerne |
| Arbeitsspeicher | 8GB RAM |
| Interner Speicher | 128GB |
| Betriebssystem | Android 14 |
| Google-Dienste | Google Play Store, EDLA-zertifiziert |
| Kamera | 8MP Frontkamera |
| Kameraabdeckung | Mechanische Privacy-Abdeckung |
| Lautsprecher | 4 Lautsprecher |
| Audioleistung | 2 x 8W + 2 x 4W, insgesamt 24W |
| Akku | 5000mAh (73Wh) |
| Akkulaufzeit | ca. 6 bis 8 Stunden |
| WLAN | Wi-Fi 5 |
| Bluetooth | Bluetooth 5.1 |
| Anschlüsse | USB-C, proprietärer Ladeanschluss |
| Drahtlose Übertragung | AirPlay, Miracast, DLNA |
| Ausrichtung | Querformat und Hochkantformat |
| Standfuß | Integriert, drehbar und neigbar |
| Drehfunktion | 90° Pivot |
| Neigung | 0 bis 45° |
| Tragegriff | Integriert |
| Fernbedienung | Im Lieferumfang enthalten |
| Abmessungen | 568,3 x 332,5 x 39mm |
| Gewicht | 5500g |
Das Kernpaket umfasst ein rund 24,5 Zoll großes Touchdisplay, Android 14 mit dem Google Play Store, einen integrierten Akku, vier Lautsprecher mit insgesamt 24W Leistung, eine 8-Megapixel-Kamera sowie eine Fernbedienung. Das Gerät arbeitet eigenständig ohne externe Zuspieler. Für eine dauerhafte Nutzung benötigt ihr jedoch eine Stromversorgung.
Der Lieferumfang ist funktional ausgelegt und passt zum mobilen Konzept. Im Karton findet ihr:
- das KTC A25Q5 mit integriertem Standfuß
- eine Fernbedienung inklusive Batterien
- ein Netzteil mit proprietärem Rundstecker
- eine Kurzanleitung
Ein klassisches USB-C-Netzteil liegt nicht bei, obwohl ein USB-C-Anschluss vorhanden ist. Damit bleibt die Stromversorgung an das mitgelieferte Netzteil gebunden.
Display und Darstellung
Das rund 24,5 Zoll große IPS-Panel liefert eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel.
Der Bildschirm bietet ein gleichmäßiges Bild mit stabilen Blickwinkeln. In Innenräumen ist die Helligkeit ausreichend, im Außenbereich stößt das Panel bei direkter Sonneneinstrahlung jedoch an seine Grenzen, da es kaum entspiegelt ist. Die Full-HD-Auflösung ist funktional, wirkt bei dieser Größe aber nicht besonders scharf. Für Streaming, Präsentationen und alltägliche Anwendungen reicht die Darstellung aus. Für eine detailkritische Bildbearbeitung eignet sie sich jedoch nicht.
Die Touch-Bedienung reagiert zuverlässig und ermöglicht eine direkte Steuerung. Besonders im Hochkantmodus ergibt sich ein praktischer Mehrwert, beispielsweise bei der Nutzung von Apps mit vertikalen Inhalten.
Hardware und Leistung
Im Inneren arbeitet ein Snapdragon 662 aus dem Jahr 2020. Die Leistung reicht für Streaming, einfache Apps und grundlegendes Multitasking problemlos aus. In der Praxis starten Anwendungen ohne spürbare Verzögerung und laufen auch bei längerer Last stabil.
Bei anspruchsvolleren Prozessen stößt das System jedoch schnell an seine Grenzen. Für rechenintensive Aufgaben, aufwendiges Rendering oder Multiplayer-Gaming ist die Hardware nicht ausgelegt. Wenn ihr primär präsentieren und kommunizieren wollt, ist das Gerät passend. Für anspruchsvolle Aufgaben ist nicht genug Leistung vorhanden.
Software und Ökosystem
Android 14 gehört zu den größten Stärken des Smart-Displays. Der direkte Zugriff auf den Google Play Store eröffnet euch nahezu das gesamte App-Ökosystem. Es handelt sich nicht um eine eingeschränkte TV-Oberfläche, sondern um ein vollwertiges Android-System. Dieses ermöglicht im Alltag ein einheitliches App-Management. Widevine L1 für hochauflösendes Streaming ist auch vorhanden.
Damit ersetzt das Gerät oft ein zusätzliches Tablet oder einen Streaming-Stick. Zu den direkt installierbaren Apps zählen unter anderem YouTube, Netflix sowie moderne Browser. Die Bedienung erfolgt wahlweise per Touch-Interface oder bequem per Fernbedienung.
Mobilität und Bauweise
Die Bauweise ist konsequent auf Mobilität ausgelegt. Der integrierte Tragegriff ist ein fester Bestandteil des Gehäuses und erleichtert den Transport. Wenn der Bildschirm aufgestellt ist, haftet der Griff magnetisch an der Rückseite. Der fest verbaute Standfuß lässt sich drehen und neigen. Er bietet zwar keine stufenlose Höhenverstellung, rastet dafür aber in drei definierten Positionen ein. Das reicht im Alltag meist aus. Das Display lässt sich sowohl im Quer- als auch im Hochformat betreiben, sodass ihr die Ausrichtung flexibel an eure Workflows anpasst.
Die Mechanik arbeitet unter Last stabil und leise, wodurch sie selbst bei häufigen Anpassungen kaum verschleißt. Die Arretierung rastet mit einem hörbaren „Klack“ ein und hält die Position sicher. Im Hochkantbetrieb benötigt das Gerät jedoch eine stabile Standfläche, da der Schwerpunkt deutlich höher liegt.
Mit einem Gewicht von 5500 Gramm bleibt der A25Q5 tragbar, ersetzt jedoch kein leichtes Tablet. Der Einsatz erfolgt gezielt von Ort zu Ort, sodass ihr den Standort bei Bedarf schnell wechselt.
Akku und Energieversorgung
Der integrierte Akku ermöglicht den Betrieb abseits der Steckdose. Der Hersteller gibt eine Laufzeit von bis zu 11 Stunden an. In der Praxis sind etwa 5 bis 7 Stunden realistisch, abhängig von der Displayhelligkeit und Nutzung. Unter hoher Last fällt die Laufzeit entsprechend kürzer aus. Das Gerät wird über den proprietären Anschluss geladen, wofür zwingend das mitgelieferte Netzteil benötigt wird.
Audio und Kamera
Die vier Lautsprecher liefern insgesamt 24W Leistung. Das reicht für Sprache, Serien und Hintergrundmusik völlig aus, bringt das System bei anspruchsvollem Gaming-Sound oder Hi-Res-Audio jedoch an seine Grenzen. Bei der Musikwiedergabe fehlt es zudem an Tiefe im Bassbereich.
Die Frontkamera löst mit 8 Megapixeln auf und liefert für Videokonferenzen eine ausreichende Detailtreue. Für professionelles Streaming fehlt der Optik jedoch der nötige Kontrastumfang. Praktisch: Ein Schieberegler verdeckt die Linse physisch und dient als Hardware-Sichtschutz.
Die mitgelieferte Infrarot-Fernbedienung ergänzt die kapazitive Touchsteuerung sinnvoll. Ein spezieller Mausmodus ermöglicht dabei präzise Eingaben aus der Distanz, wobei die Handhabung an eine Nintendo-Wii-Konsole erinnert. Für längere Texteingaben empfiehlt sich der Anschluss einer optionalen Bluetooth-Tastatur.
Konnektivität und Anschlüsse
Die Anschlussausstattung fällt bewusst minimalistisch aus. Als zentrale physische Schnittstelle fungiert ein einzelner USB-C-Port. Die drahtlose Übertragung erfolgt über Bluetooth, AirPlay, Miracast und DLNA, sodass ihr Inhalte schnell und unkompliziert teilt.
Über den USB-C-Port lässt sich das Gerät direkt an ein Notebook oder einen PC anschließen, um euren Arbeitsbereich als Zweitmonitor zu erweitern. Der genaue Funktionsumfang hängt jedoch vom jeweiligen Setup ab.
Die Schnittstellen sind stark begrenzt:
- kein HDMI-Eingang
- nur ein USB-C-Port
- keine weiteren Anschlüsse
Für Präsentationen und das Homeoffice reicht diese Ausstattung aus. Sobald ihr jedoch weitere Peripherie per Kabel anschließen möchtet, stoßt ihr schnell an physische Grenzen. Der Fokus des Herstellers liegt klar auf der kabellosen Nutzung.
Einsatzszenarien
Die wahren Stärken des Geräts zeigen sich im Alltag, woraus sich klare Anwendungsszenarien ergeben.
In der Werkstatt läuft beispielsweise ein YouTube-Tutorial parallel zur Arbeit. In der Küche dient das Display als digitale Rezeptanzeige. Auf der Terrasse nutzt ihr das System als mobilen Videoplayer, um eure Serien zu streamen. Im Schlafzimmer fungiert es als kompakte Entertainment-Zentrale und ersetzt temporär den Fernseher. Content-Creator nutzen das Display im Hochkantformat, um vertikale Videos ohne lästigen Stativumbau aufzunehmen. Zudem eignet sich der KTC A25Q5 hervorragend für mobile Schulungssituationen. Das Gerät ist direkt nach dem Einschalten einsatzbereit und dient als flexibles Werkzeug für kleine Arbeitsgruppen oder spontane Lernsituationen.
Der fliegende Wechsel zwischen Hoch- und Querformat erweitert die Nutzungsmöglichkeiten enorm. Vertikale Inhalte werden ohne Einschränkungen dargestellt, sodass ihr in der Praxis kaum Kompromisse eingehen müsst.
Einschränkungen
Da der A25Q5 klare Schwerpunkte setzt, lassen sich spezifische Einschränkungen kaum vermeiden.
Die native Full-HD-Auflösung reicht für Office-Anwendungen und Standard-Multimedia aus, ist für hochauflösende UHD-Workflows jedoch zu gering. Da High-Dynamic-Range (HDR) nicht unterstützt wird, bleibt der Kontrastumfang auf klassischem SDR-Niveau. Auch die Rechenleistung des Prozessors genügt lediglich für Alltagsaufgaben; anspruchsvolles Multitasking oder GPU-intensive Anwendungen überfordern das System. Aufgrund der minimalistischen Anschlussausstattung stehen euch zudem kaum Erweiterungsmöglichkeiten für Peripheriegeräte zur Verfügung. Folglich eignet sich das Smart-Display primär für den reinen Medienkonsum und weniger für die farbkritische Postproduktion.
Einordnung
Auf dem Markt gibt es kaum direkt vergleichbare Geräte. Klassische Fernseher sind zwar preislich attraktiv, aber an einen festen Standort gebunden. Tablets bieten oft eine höhere Rechenleistung, verfügen im Gegenzug jedoch über deutlich kleinere Displays. Projektorlösungen wie der Samsung The Freestyle verfolgen wiederum einen völlig anderen Ansatz.
Der KTC A25Q5 positioniert sich somit erfolgreich in einer eigenen Nische und versucht, die Vorteile dieser unterschiedlichen Segmente in einem kompakten Gerät zu vereinen.
Testergebnis
Der KTC A25Q5 hinterlässt ein stimmiges Gesamtbild. Im Alltag zeigt sich der praktische Nutzen eines großen, mobilen Displays mit eigenständigem Betriebssystem. Ihr bündelt Streaming, einfache Produktivität und Präsentationen in einem Gerät und nutzt es flexibel ohne aufwendige Infrastruktur. Die Touchbedienung, der integrierte Akku und Android sorgen für eine unkomplizierte Handhabung in verschiedensten Situationen.
Die Schwächen liegen in der begrenzten Rechenleistung, der für diese Displaygröße geringen Full-HD-Auflösung und der reduzierten Anschlussausstattung. Für einfache Anwendungen reicht die Hardware aus, bei anspruchsvollen Aufgaben stößt das System jedoch schnell an seine Grenzen.
Für Gaming oder professionelle Medienbearbeitung ist das Modell nicht ausgelegt. Es eignet sich vor allem für mobile Nutzungsszenarien wie Streaming, Schulungen, Präsentationen oder als Zweitbildschirm im Homeoffice.
Unterm Strich ist der KTC A25Q5 kein Ersatz für klassische Geräte, sondern eine flexible Ergänzung. Wenn ihr Mobilität und eine einfache Bedienung priorisiert, bekommt ihr ein vielseitiges Smart-Display mit klar definiertem Einsatzbereich.
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