Gaming mit dem ASUS ROG Phone 7 & AeroActive Cooler 7
Das ASUS ROG Phone 7 konnte sich schon im Praxistest als brillantes Flagship im Alltag behaupten. Wir schauen uns in diesem Artikel separat alles zum Thema Gaming an, da dies sonst den Rahmen des normalen Smartphone-Tests gesprengt hätte. Das ASUS ROG Phone 7 Ultimate, bzw. die gesamte Reihe, ist das Aushängeschild für mobiles Gaming: Kein Hersteller bietet mehr Leistung, einen so umfangreichen Gaming-Modus im System und dazu noch so viele Accessoires.
- Erst mit dem AeroActive Cooler 7
- mit dem AeroPortal zur Kühlung
- wird das ROG Phone 7 Ultime “hitzeresistent”
In dem Artikel nehmen wir die Besonderheiten des ROG Phone 7 Ultimate, gerade in Kombination mit dem AeroActive Cooler 7 unter die Lupe: Wie viel Leistung steck im „X-Mode“, hält der optionale Controller das Gaming-Smartphone kühl und welche Tricks hat die „Game Genie“ Software beim Zocken parat?
- starke Performance
- tolle (Gaming-) Funktionen der Software
- flottes 165 Hertz AMOLED
- sehr ausdauernder Akku
- klasse Lautsprecher
- vielen kleinen Details & extra Ausstattung
- groß, schwer und unhandlich
- Kühlung ohne externen Lüfter
- Kamera nicht auf Flagship-Level
- teuer, auch im Vergleich zur Gaming-Konkurrenz
- ROG Ultimate: Vision-Display bietet wenig
Hardware: ROG Phone 7 vs. ROG Phone 7 Ultimate
- Schick ist es
- hat aber nur ein paar Animationen
Die Unterschiede haben wir uns bereits im Praxistest angeschaut. Das ultimative Gaming-Smartphone bekommt man mit dem ROG Phone 7 Ultimate. Das „ROG Vision PMOLED Display“ hinten, ist zwar schick und erregt Aufmerksamkeit, hat aber nur wenige Funktionen. Es ist kein Touchscreen und kann nur über die Software gesteuert werden und dazu nur ein paar Grafiken anzeigen. Der eigentliche Kaufgrund ist das „Aero Portal“ auf der Rückseite. Die kleine Klappe öffnet sich automatisch, wenn der AeroActive Cooler 7 verbunden ist. Da es sich um ein mechanisches Teil handelt, gibt ASUS an, dass es mindestens 40.000 geöffnet und wieder geschlossen werden kann.
- am besten ist die Kühlung mit dem Lüfter
- Aufbau des Ganzen:
Statt nur die Rückseite zu kühlen, wird so der Prozessor, bzw. der passive Kühler angeströmt. Das Ergebnis findet ihr im „Benchmark-Vergleich“ weiter unten – aber mit dem AeroActive Cooler 7 bringt selbst Dauerfeuer den Snapdragon 8 Gen 2 nicht ins Schwitzen.
AeroActive Cooler 7 – Gamepad mit Luftkühlung
Dementsprechend kann man auch sagen, dass der AeroActive Cooler 7 das perfekte Zubehörteil für das ROG Phone 7 Ultimate ist. Dieser ist im Lieferumfang auch bereits inbegriffen. Dem normalen ROG Phone 7 liegt der Kühler nicht bei und schlägt im Online-Shop von ASUS mit 110€ zu Buche. Dort kühlt er allerdings auch nur die Rückseite: Die Kühlleistung wird dementsprechend nicht so hoch sein.
Dabei ist der AeroActive Cooler 7 nicht nur aktiver Kühler samt Lüfter und Radiator, sondern bietet vier haptische Schulterbuttons, Standfunktion (z.B. um Videos zu schauen), hat eine mehrfarbige LED-Beleuchtung sowie USB-C und 3,5mm Klinkenanschluss unten. Der Kühler ergänzt zudem die Lautsprecher des ROG Phone 7 um einen 38mm-Subwoofer. Schon die Stereo-Speaker des Gaming-Smartphones alleine sind herausragend, aber im 2.1 Setup samt größerem Klangkörper, eignet sich das Gespann als kleiner Bluetooth-Speaker.
- Transporttasche gehört zum Lieferumfang
- vier haptische Schulterbuttons
- unten ein USB-C und 3,5mm Klinkenanschluss
- und mehrfarbige LED-Beleuchtung
Und da ASUS ein Herz für Gamer hat, ist sogar der AeroActive Cooler 6 (Vorgänger) mit dem neuen Smartphone kompatibel. Auch das Kunai 3 Gamepad kann weiter benutzt werden. Ähnlich wie der beliebte Razer Kishi, wird das Gaming-Smartphone eingeklemmt, sodass man links und rechts die haptischen Tasten und Analogsticks hat. Mit beiden ROG Phones, 6 und 7, sind auch folgende Accessoires kompatibel: ROG Clip, Professional Dock und die Glas-Schutzfolie.
Benchmark-Vergleich
Nun zu einer genauen Benchmark-Analyse des ROG Phone 7 Ultimate und wie sich das mit dem aktiven Lüfter verhält. Der AeroActive Cooler 7 bietet vier Level an Kühlung: in „Smart“ entscheidet das System selbst und die maximale Stufe „Frozen“ ist nur verfügbar, wenn eine aktive Stromversorgung besteht. Dann wird die Oberseite des Touchpanels um bis zu 8° und die Rückseite bis zu 25° kühler. Apropos Stromversorgung: Um den Akku dauerhaft zu schonen, ist „ByPass-Laden“ möglich, wodurch das ROG Phone 7 auch seine Batterie schont.
Den „Frozen“ Modus wird man quasi nie brauchen, denn selbst eine Stunde maximale Belastung führen kaum relevantes Thermal Throtteling herbei. Folgende Temperaturen ergeben sich auf der Rückseite beim Gaming von Genshin Impact (mit das anspruchsvollste Spiel für Android):
- nach 60 Minuten ohne Lüfter: 41 Grad Celsius
- nach 60 Minuten mit Lüfter (2. höchste Lüfterstüfe): 35 Grad Celsius
- nach 60 Minuten mit Lüfter (höchste Stufe): 34 Grad Celsius
Dazu musste das ROG Phone 7 mit Lüfter mehrere 3D-Mark Wild Life Stress Test (je 20 Minuten maximale GPU-Belastung) über sich ergehen lassen. Wie auch schon im Praxistest (dort ohne aktiven Lüfter), knickt das ROG Phone 7 letztlich beim GPU Stress Test ein:
- höchste Modus “Frozen”
- 2. Durchlauf auf “Frosty” (2. höchste)
- 3. Durchlauf – Leistung sinkt
- 4. Durchlauf: Stabilität sinkt
System: Armory Crate Modus
Auf dem Startbildschirm wechselt man über die App „Armory Crate“ in den Gaming-Modus. Folgende Reiter stehen bereit:
- sämtliche auf dem Smartphone installierten Games
- Konsole mit den Leistungsprofilen und Verwaltung des Gaming-Zubehörs
- Verbindung zu ASUS Connect, empfohlene Spiele und das eigene Profil.
Der Gaming-Modus „X-Mode“ konnte schon in Vergangenheit noch mehr Performance liefern und wurde beim neuen Modell weiter verbessert. Startet man ein Spiel oder Benchmark, wird er automatisch aktiviert. Dazu kommen zahlreiche Funktionen und Annehmlichkeiten mit „Game Genie“: Zum Beispiel als Grafik-Booster, Netztwerk-Manager oder In-Game-Tools.
Die „Air Triggers“ Sensortasten am Rahmen unterstützen Tippen, verschiedene Druckstufen, Wischen und Doppelbelegung. In der Software lassen sie sich komplett anpassen. Zum Beispiel kann man den Zeigefinger dauerhaft aufgelegt lassen und muss zum Auslösen nur etwas Druck ausüben. Auch Gesten werden unterstützt und können voll konfiguriert werden. In der Praxis hat das Gyro-Aiming bei mir Eindruck hinterlassen: Linke Schultertaste zum Aktivieren, das Gerät kippen und Wenden zum Zielen und rechts Feuern. Welche Eingabemethoden hierdurch ASUS zustande kommen, ist beeindruckend. Für jegliches Spiel lässt sich dazu ein eigenes Overlay anlegen und Makros erstellen.
- zahlreiche Steuerungsbefehle für die AirTrigger
- und auch in Kombination mit dem Gyroskop
- Tippen auf die Schulterbuttons
- oder auch Wischen
- Einrichtung nach Belieben
Fazit
Das ASUS ROG Phone 7 ist ein geniales, aber auch kostenintensives Gaming-Smartphone. Einen Schritt weiter geht man mit dem ASUS ROG Phone 7 Ultimate, das sich aber auch wirklich nur lohnt, wenn man viel am Smartphone zockt oder es gar auf professioneller Ebene betreibt. Alle weiteren „Smartphone“-Aspekte haben wir im normalen Testbericht bereits abgedeckt: Performance bietet es ohne Ende, aber auch weitere kleine Details unterscheiden es vom herkömmlichen High-End-Gerät.
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