Fitbit: Personal Health Coach kommt nach Deutschland – Wir haben es ausprobiert!
Nachdem Fitbit vor weniger als einem Jahr endlich einen Dark Mode erhalten hat, folgt jetzt ein großes Redesign der gesamten App. Der sogenannte „Personal Health Coach“ ist seit dem 9. April als Public Preview auch in Deutschland verfügbar. Die App ist jetzt eng mit Gemini verzahnt und setzt auf ein deutlich variableres Layout. Ich habe das Update am 12. April gemacht.
Obwohl der Suchmaschinenriese scheinbar nicht bereit ist, sich vollends von Google Fit zu trennen, ist Fitbit schon seit einigen Jahren die aktiv entwickelte Fitness-App von Google. Spätestens mit der ersten Google Pixel Watch aus Oktober 2022 hat sich abgezeichnet, dass der Fokus künftig auf Fitbit liegen wird.
Ich habe den „Personal Health Coach“ mit meiner Google Pixel Watch 4 (zum Test) und dem Google Pixel 10 Pro (zum Test) verwendet. Meine ersten Eindrücke von der komplett neuen App teile ich in diesem Artikel mit euch!
Fitbit: „Personal Health Coach“ im öffentlichen Vorschauprogramm
Das komplett neue App-Layout, das sich an der Android-Designsprache Material 3 Expressive orientiert, war seit Januar 2026 in einem öffentlichen Vorschauprogramm exklusiv in den USA verfügbar. Am 9. April 2026 hat Google angekündigt, das neue Fitbit in viele weitere Länder zu bringen. Dazu gehören neben Deutschland unter anderem Österreich, die Schweiz, Frankreich, Dänemark und Tschechien.
Anfangs konnten nur Nutzer von Fitbit Premium an der Vorschau teilnehmen. Mittlerweile ist das Programm für alle Nutzer offen. Wenn ihr den „Personal Health Coach“ ausprobieren wollt, braucht ihr ein Smartphone mit mindestens Android 11 oder iOS 16.4. Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein und euren Google-Account für den Login in Fitbit nutzen. Ferner benötigt ihr ein kompatibles Gerät. Neben der Google Pixel Watch, Pixel Watch 2, Pixel Watch 3 und Pixel Watch 4 kommen folgende Fitbit-Modelle in Frage:
- Charge 5, Charge 6
- Luxe
- Inspire 2, Inspire 3
- Sense, Sense 2
- Versa 2, Versa 3, Versa 4
Und dann braucht ihr noch die App-Version 4.67. Ich habe das Update leider nicht sofort über den Google Play Store bekommen und es daher von einem Drittanbieter heruntergeladen. Die APK-Datei findet ihr zum Beispiel hier bei APKMirror. Danach müsst ihr noch oben rechts auf euer Profilbild klicken und die öffentliche Vorschau aktivieren.
Unser Ersteindruck vom „Personal Health Coach“
Direkt nach dem Update auf die App-Version 4.67 habe ich mich über die fast leere Startseite gewundert. Die Fitness- und Gesundheitsdaten sind jetzt in ihren eigenen Bereichen untergebracht, die über die untere Navigationsleiste aufgerufen werden.
Ein paar Stunden später wurde mir dann auch klar, warum die Startseite so leer war: Dort befindet sich jetzt der Bereich mit den relevantesten Karten des „Personal Health Coach“. Das LLM in der Fitbit-App kommuniziert über durchaus hübsch gestaltete Karten, die zusätzlich mit passenden Statistiken bestückt sind. Vielleicht ist der ganze Spaß ein wenig textlastig, aber abseits davon gefällt mir die gut verständliche Zusammenfassung meines Schlafs mit Verbesserungsvorschlägen wirklich gut.
Auf all diese Karten könnt ihr auch antworten und dann, ähnlich wie in der Gemini-App, mit eurem „Personal Health Coach“ kommunizieren. Ich habe einmal angemerkt, dass ich bisher noch nicht mit der Konstanz meiner Zubettgehzeit zufrieden bin. Eine Karte am Folgetag hat sich direkt darauf bezogen.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt
Die neuen Übersichtsseiten sind allesamt eine Verbesserung und sehen sehr ansprechend aus. Nicht so gut gefällt mir, dass einige Aktionen jetzt deutlich mehr Schritte erfordern. In der neuen Fitbit-App brauche ich ab der Startseite ganze vier Klicks, bis ich nach einem Lebensmittel zum Eintragen suchen kann.
Bleiben wir direkt beim Kalorien-Tracking, denn dort fehlen einige Optionen, die es in der alten Fitbit-App noch gab. So kann ich keine benutzerdefinierten Lebensmittel mehr erstellen. Meine alten eigenen Einträge finde ich über die Suche allerdings noch. Und entweder ich bin jetzt komplett verblödet, oder es wurde sogar der Barcode-Scanner entfernt. Das macht die komplette Funktion insgesamt völlig unbrauchbar.
Ganz wunderbar finde ich hingegen, dass die „Coach“-Funktion der alten App aus der unteren Navigationsleiste und offenbar sogar aus der ganzen App entfernt wurde. Ich habe das nie genutzt und mich immer daran gestört, wie präsent die Funktion in der App war. Außerdem gefällt mir, dass der Fokus des neuen Designs nicht mehr nur auf Fitness, sondern ebenso auf Schlaf und Gesundheit liegt.
Unser Fazit zur Public Preview des „Personal Health Coach“ in Fitbit
Das neue Layout der Fitbit-App gefällt mir sehr gut. Es wirkt modern und durchdacht, ist aber an manchen Stellen verschachtelter als das alte Design. Zudem fehlen noch einige Features aus der alten App, darunter der Scanner für Barcodes. Das schnelle Eintragen benötigt jetzt zwei Klicks, und die Körpertemperatur wurde aus dem entsprechenden Menü entfernt. Zuvor gab es dort für mich die Möglichkeit, mithilfe des Thermometers im Google Pixel 10 Pro die Temperatur aufzuzeichnen.
Noch handelt es sich jedoch um eine Public Preview. Google hat mit dem neuen Design eine sehr ansprechende Basis geschaffen und muss diese jetzt weiter mit Funktionen füttern und alte Features neu hinzufügen. Ich benutze Fitbit sowieso täglich und werde einen neuen Artikel zu diesem Thema schreiben, wenn die Vorschauphase beendet ist.
Habt ihr den „Personal Health Coach“ bereits ausprobiert? Schreibt uns eure Einschätzung zur neuen Fitbit-App gerne in den Kommentaren!
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