Startseite » Gadgets » Mähroboter » Mammotion Luba Mini 2 AWD im Test – Allrad Mähroboter mit KI-Kamera und NetRTK
Zum Anfang

Mammotion Luba Mini 2 AWD im Test – Allrad Mähroboter mit KI-Kamera und NetRTK

Getestet von Michael am
Vorteile
  • Allradantrieb für maximale Geländegängigkeit
  • hohe Steigfähigkeit (80% bzw. 38,6°)
  • sehr gute Navigation und Hindernisserkennung
  • extra Mähteller für Kantenschnitt
  • sauberes Schnittbild
  • 3 Jahre Garantie
Nachteile
  • Rasen leidet etwas unter dem Antriebskonzept
  • Kantenschnitt weit unter den Möglichkeiten
  • NetRTK nach 3 Jahren kostenpflichtig (49,90€/Jahr)
  • hoher Stand-By-Verbrauch (11,5W)
Springe zu:

Der neue Mammotion Luba Mini 2 AWD bringt erstmals Allrad-Funktionen in die Kompaktklasse und navigiert völlig autonom mittels NetRTK und einer dreifachen KI-Kamera. Dies perfektioniert sowohl die Hinderniserkennung als auch die Navigation. Zusätzlich integriert der Hersteller einen zweiten Mähteller für das Kantenmähen.

Mammotion Luba Mini 2 AWD Einleitung

Mammotion hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der führenden Anbieter in der autonomen Rasenpflege entwickelt. AgileX Robotics gliederte das junge Unternehmen im Jahr 2022 als eigenständige Firma aus, deren Hauptsitz sich in Shenzhen, China, befindet. Mit einem Team von über 150 Experten revolutioniert der Hersteller vor allem den Markt für kabellose Rasenmähroboter.

Ob sich diese vollmundigen Versprechen tatsächlich erfüllen, klären wir in unserem umfangreichen Test zum Mammotion Luba Mini 2 AWD.

Lieferumfang des Mammotion Luba Mini 2 AWD

Der Lieferumfang beinhaltet das Zubehör für die Inbetriebnahme und zusätzlich Verschleißteile für die erste Saison:

  • Mammotion Luba Mini 2 AWD
  • Ladestation mit Anschlusskabel (5 Meter)
  • 4x Kunststoffheringe für die Kabelführung
  • 4x Erdschraube für die Befestigung der Ladestation
  • 1x Ladegerät 27V/3A (87W)
  • Schraubendreher und Reinigungsbürste
  • 1x Triple-KI-Kameraturm mit Befestigungsschrauben
  • 1x Kunststoffabdeckung Ladestation
  • Schnellstart- und Bedienungsanleitung

Vor der Inbetriebnahme steckt ihr die Kunststoffabdeckung auf die Ladestation und montiert die Triple-KI-Kamera am Roboter. Dafür verbindet ihr einfach die drei Kabel, setzt das Kameramodul auf und zieht die Schrauben mit dem beiliegenden Schraubendreher an.

Technische Daten

Mammotion Luba 2 Mini AWD technische Daten

Der Mammotion Luba Mini 2 AWD ist für eine Rasenfläche von bis zu 1.000m² ausgelegt. Dank des Allradantriebes sind Steigungen von bis zu 80% (38,6°) möglich. Somit könnt ihr den Luba Mini 2 auch für anspruchsvolles bergiges Gelände direkt am Hang einsetzen. Die Schnitthöhe des Hauptmähtellers könnt ihr im Bereich von 20 – 65 Millimeter einstellen. Zusätzlich verfügt der Luba über einen zweiten Mähteller mit einer festen Schnitthöhe von 50 Millimeter, der die Randbereiche trimmt.

Die Triple-KI-Kamera mit NetRTK-Unterstützung übernimmt die Navigation. Dabei handelt es sich um eine Technik, die mittels feststehender Basisstationen Positionsfehler des Rasenmähroboters ausgleicht. Das System bestimmt den Standort somit auf wenige Zentimeter genau. Während herkömmliches RTK Zusatzantennen im Garten voraussetzt, stellt NetRTK alle Informationen über eine Cloud (4G-SIM-Karte im Roboter) bereit. Dieser Service ist beim Kauf des Luba Mini 2 bereits für drei Jahre kostenlos inkludiert und kostet im Anschluss 19,90€ für drei Monate oder 49€ pro Jahr.

Design und Verarbeitung des Mammotion Luba Mini 2 AWD

Außergewöhnlich ist das Wort, das den Mammotion Luba Mini 2 AWD am treffendsten beschreibt. Mit seinem Turmaufbau, dem windschnittigen Design und dem Frontbumper, der an einen Spoiler erinnert, kommt beim Anblick des Luba sofort Formel-1-Feeling auf. Die breiten Gummireifen an der Hinterachse, die weiße Hochglanzkarosserie und das offene Design erinnern eher an ein RC-Rennauto als an einen Rasenmähroboter. Mir persönlich gefällt das Design ausgesprochen gut, sodass ich den Roboter schon fast als zu schade für die Gartenarbeit erachte.

Neben der NetRTK-Funktion stellt die Triple-KI-Kamera im Turmaufbau das Herzstück für die autonome Navigation und die Hinderniserkennung dar. Der Mammotion Luba 2 Mini AWD verfügt über Allradantrieb, der eine unabhängige Bewegung jedes der vier Antriebsräder erlaubt. An der Vorderachse ist der Luba mit omnidirektionalen Rädern ausgestattet. Diese ermöglichen durch spezielle 90° versetzte Laufrollen eine seitliche Bewegung des Rades, ohne einzulenken. Alle Räder verfügen über ein Dämpfungssystem (Federung), das sowohl optisch als auch technisch überzeugen kann. Dies verbessert die Geländegängigkeit und erhöht die Steigfähigkeit in Kombination mit dem Allradantrieb enorm. Mit einem Gewicht von 15 Kilogramm und Abmessungen von 584 x 430 x 282 Millimeter ist der Luba Mini gar nicht so Mini. Der Namenszusatz soll lediglich die Abstufung zur normalen Luba-Modellpalette verdeutlichen.

Optisch und technisch durchdacht

Das obere Bedienfeld ermöglicht das manuelle Starten einer Mähaufgabe, das Zurückkehren in die Ladestation und den sofortigen Stopp durch die Notaus-Taste. Weiterhin zeigt euch die 4-LED-Anzeige den aktuellen Akkustand und der darüberliegende Regensensor erfasst zuverlässig Niederschlag und pausiert bei Bedarf den Mähauftrag.

Der Mammotion Luba Mini 2 AWD verfügt über insgesamt zwei Mähteller. Während der mittlere Teller mit 6 Klingen besetzt ist und eine Schnittbreite von 20 Zentimetern ermöglicht, dient der kleine Teller an der Seite vornehmlich der Trimmung der Rasenkante. Dieser ist mit 3 Klingen ausgerüstet, hat eine feste Schnitthöhe von 50 Millimeter und eine Kunststoffabdeckung sichert ihn gegen versehentliches Hineingreifen. Somit kann der Luba Mini 2 theoretisch fast bis an den Rand seines Gehäuses mähen. Unter den Ladekontakten auf der Rückseite befindet sich der wechselbare 132Wh-Akku, den ihr mittels Schnellverschluss sehr einfach entnehmen könnt. Zusammengefasst ist die Verarbeitung des Mammotion Luba Mini 2 AWD erstklassig. Wir haben bisher selten einen Rasenmähroboter erlebt, der so formschön und gleichzeitig hochwertig anmutet.

Testgarten für den Mammotion Luba Mini 2 AWD

Für den Test darf der Luba Mini 2 auf unserem 600m² großen Grundstück seine Qualitäten unter Beweis stellen. Abzüglich Hindernissen, Gartenhäuschen und Beeten bleibt eine Rasenfläche von rund 460m² zu bearbeiten. Nach dem langen Winter hat der Rasen deutlich gelitten und wir müssen ihn in den nächsten Wochen entsprechend umsorgen.

Wie ihr sehen könnt, muss der Luba mit zahlreichen Hindernissen, Bäumen, Sträuchern und unterschiedlichen Grundstücksgrenzen (Hecke, Zaun, Borde, unregelmäßige Granitsteine) zurechtkommen. Bisher bewirtschaftete der Eufy E15 (zum Test) das Grundstück sehr erfolgreich, den nun der Mammotion Luba Mini 2 ablöst.

Inbetriebnahme und Steuerung

Vor der ersten Mahd müsst ihr einen passenden Standort für die Ladestation finden. Im Optimalfall installiert ihr die Ladestation auf einem ebenen Untergrund, in der Nähe einer Steckdose und achtet auf ausreichende WLAN-Abdeckung. Rechts und links dürfen in einem Abstand von 1,5 Metern keine Hindernisse stehen und die Rasenfläche sollte sich in unmittelbarer Nähe (maximal 5 Meter) vor der Ladestation befinden.

Wir verwarfen unsere erste Standortwahl aufgrund der Hindernisse neben der Basisstation. Ein Versetzen der Ladestation um rund zwei Meter führte dann zum Erfolg. Das Netzanschlusskabel hat eine Länge von 5 Metern und bietet somit genügend Spielraum für eine flexible Positionierung der Ladestation.

Steuerung mittels der Mammotion App

Für die Konfiguration des Mammotion Luba Mini 2 benötigt ihr zwingend die hauseigene Mammotion App für Android oder iOS. Nach erfolgreicher Installation legt ihr mithilfe einer E-Mail-Adresse und der Vergabe eines Passwortes ein Nutzerkonto an. Die App begleitet euch durch alle Einrichtungsschritte und gibt euch Tipps, wie ihr weiter verfahren müsst. Sobald ihr das WLAN konfiguriert, den Akku geladen und eventuelle Firmwareupdates installiert habt, könnt ihr die Erstkartierung starten. Diese könnt ihr entweder vollautomatisch oder manuell durchführen. Bei der automatischen Erstellung fährt der Roboter eure Rasenfläche ab und erstellt dabei die Karte. Im manuellen Modus könnt ihr für anspruchsvolle Gärten (oder mehrere getrennte Rasenflächen) die Grundstücksgrenzen mit der Handysteuerung selbst abfahren und somit die Mähbereiche klar definieren.

Im Anschluss an die Erstkartierung solltet ihr euren ersten Mähauftrag starten. Dabei könnt ihr die Schnitthöhe (20-65mm), die Mähgeschwindigkeit (0,2-0,6m/s), den Abstand zwischen den einzelnen Bahnen (8-12cm) und den Schnittwinkel konfigurieren. Wir empfehlen euch, hier erst einmal alle Einstellungen auf den Standardparametern zu belassen und Anpassungen je nach Mähergebnis durchzuführen. Für das Kantenmähen an der Grundstücksgrenze und an den Sperrzonen könnt ihr festlegen, wie oft (0-4-mal) der Luba diese umrunden soll. Bei jeder Runde mäht der Roboter eine etwas größere Fläche zur Grenze, sodass nach dem Randmähen ein breiter Streifen für die Wendemanöver des Rasenmähers zur Verfügung steht. Die Empfindlichkeit der Hinderniserkennung könnt ihr ebenfalls konfigurieren. Wir empfehlen euch hier ganz klar die empfindlichste Einstellung, da der Luba nur so kleine und flache Gegenstände zuverlässig erkennt.

Für den automatisierten Mähbetrieb könnt ihr einen Wochenplan mit genauen Mähzeiten definieren oder ein feststehendes Intervall angeben. Nutzt ihr die Intervall-Funktion, mäht der Roboter einfach im Abstand einer von euch definierten Anzahl von Tagen erneut.

Erweiterte Menüeinstellungen

In den erweiterten Einstellungen könnt ihr zahlreiche weitere Parameter konfigurieren. Hier eine kurze Zusammenfassung:

  • „Keine Arbeitszeit“ (Ruhezeit, in der nicht gemäht werden darf)
  • „Routeneinstellungen“ (Art der Wendemanöver und Route zur Ladestation)
  • „Messerdrehzahl“ (langsam/mittel/schnell)
  • „Regenschutz“ (Regensensor mit Mähverzögerung)
  • „Schutz der Wildtiere“ (Mähen in der Nacht verbieten oder langsames Mähen in der Nacht)
  • „Akku und Laden“ (Einstellen der unteren und oberen Lade-/Entladegrenze)
  • „Seiten-LED“ und automatische Beleuchtung aktivieren/deaktivieren
  • „Stimme“ (Sprache und Lautstärke)
  • „Karteneinstellungen“ (Standardansicht, Satellitenkarte, Ladestation versetzen, Karte löschen)
  • „Manuelle Bedienung“ (ferngesteuertes Mähen – nur Bluetooth)
  • „Wartung“ (Betriebsstunden, Kilometerleistung, Klingenwechsel)
  • „Mähbericht“ (Aktivitätenprotokolle)
  • Beta-Funktion „DropMow“

Die „DropMow“-Funktion ermöglicht es, unbekannte Rasenflächen ohne vorherige Kartierung zu mähen. Dazu setzt ihr den Roboter einfach auf die zu mähende Grasfläche und aktiviert die Funktion. Die Funktion beeinflusst oder verändert bereits erstellte Karten eures Gartens nicht. Wichtig für euch sind auch die Routeneinstellungen. Hier könnt ihr die Wendemanöver konfigurieren, die sich entscheidend auf die Beanspruchung der Rasenfläche auswirken. Wir haben für den Test eine schonende Dreipunktwendung aktiviert. Diese benötigt im Gegensatz zum Wenden auf der Stelle mehr Platz, schont aber die Rasenfläche.

In den Karteneinstellungen könnt ihr No-Go-Zonen, virtuelle Zäune oder Durchgangszonen manuell erstellen. Ihr könnt sogar verschiedene Muster auf die Rasenfläche mähen lassen. Der Mammotion Luba Mini 2 bietet auch eine FPV (First Person View). Hierbei könnt ihr die Kamera des Luba nutzen, um die Mäharbeiten zu inspizieren. Befindet ihr euch in Bluetooth-Reichweite, ist auch eine manuelle Steuerung und manuelles Rasenmähen möglich. Die App ist zusammenfassend funktional aufgebaut und lässt kaum Konfigurationswünsche offen.

Praxiseinsatz

Trotz moderater Steigungen hat sich der Allradantrieb in unserem Testgarten bezahlt gemacht. Sowohl in lockerem Sand als auch in Vertiefungen dreht, wendet und manövriert der Mammotion Luba Mini 2 ohne Probleme. Allerdings müsst ihr für diese enorme Manövrierfähigkeit einen erhöhten Rasenverschleiß in Kauf nehmen. Vor allem die Wendemanöver an den Grundstücksgrenzen hinterlassen bei unvollständiger Grasnarbe deutliche Spuren. Das ist vor allem den omnidirektionalen Rädern an der Vorderachse geschuldet, die nicht so leichtgängig mitlaufen wie ein drehbar gelagertes Vorderrad.

Das Mähergebnis kann dagegen voll und ganz überzeugen. Hier bleibt kein Grashalm stehen und das Schnittbild ist wirklich erstklassig. Hindernisse wie Spielzeuge, Rasensprenger und Gartenschläuche umfährt der Roboter zuverlässig, sofern ihr die Erkennung in der App auf empfindlich einstellt. Andernfalls kann es euch passieren, dass der Roboter vor allem Spielzeuge oder flache Gegenstände einfach überfährt. Die Lautstärke der Antriebsräder ist selbst auf der höchsten Geschwindigkeitsstufe kaum wahrnehmbar. Das Mähwerk erzeugt hingegen ein sehr gleichmäßiges Summen, das in einiger Entfernung (10 Meter) kaum mehr wahrnehmbar ist. Somit ist der Mammotion Luba Mini 2 auch für den Sonntagsdienst geeignet.

Kantenmähen und Hinderniserkennung

Die Kantenmähleistung konnte uns mit der aktuellen Firmware 2.2.1.63 nicht überzeugen. Trotz der Tatsache, dass der Luba Mini 2 dank zweitem Mähteller fast bis an den Rand mähen kann, nutzt er diesen Vorteil nicht. Der Roboter hält zu den Grundstücksgrenzen einen zu großen Abstand ein, wodurch je nach Begrenzung 5 – 15 Zentimeter ungemäht bleiben. Lediglich bei angrenzenden Betonflächen oder Rasenkantensteinen schafft es der Luba Mini 2, bis an den Rand zu mähen. Mammotion hat in diesem Zusammenhang zugesichert, die Kantenmähfunktion in einem zukünftigen Update zu optimieren.

In unserem Video könnt ihr den Mammotion Luba Mini 2 AWD nochmal live in Aktion sehen.

Der Abstand zu den Grundstücksgrenzen lässt sich mit der aktuellen Firmware nicht mehr einstellen. Mammotion entfernte diese Funktion mit der Version 2.2.1.63. Ob diese in zukünftigen Versionen wieder verfügbar sein wird, ist bisher nicht bekannt. Ernsthafte Probleme konnten wir im Testzeitraum nicht feststellen. Mit der aktuellen Firmware hielt der Roboter Grundstücksgrenzen akkurat ein, sparte Blumenbeete aus und erfasste Hindernisse wie Bäume, Gebäude, Steine oder den Kinderspielplatz korrekt.

Akkuleistung, Stromverbrauch und Wartung

Laut Herstellerangabe erreicht der Mammotion Luba Mini 2 eine Laufzeit von bis zu 150 Minuten, bevor er wieder an die Ladestation (für 150 Minuten) muss. In dieser Zeit soll er eine Fläche von bis zu 350m² bearbeiten können. Der Roboter erreichte die angegebene Laufzeit in unserem Test zuverlässig, aber die Flächenleistung liegt aufgrund unseres verwinkelten Grundstücks mit vielen Hindernissen und Wendungen bei lediglich 200m². Für unseren 460m² großen Testgarten benötigt der Luba fast 6 Stunden und etwas weniger als zwei komplette Ladepausen. Somit lässt sich das Grundstück in 8-9 Stunden vollständig bearbeiten. Mit einer erhöhten Arbeitsgeschwindigkeit und auf einem weniger verwinkelten Grundstück halten wir die Flächenleistung von 1.000m² in einer Tageslichtphase durchaus für realistisch.

Zudem bietet der Luba Mini 2 auch die Möglichkeit, in der Nacht zu mähen und somit die Flächenleistung zu steigern. Für diese Situation ist er mit einer sehr hellen Beleuchtung ausgestattet. Zusätzlich könnt ihr in der App die Mähgeschwindigkeit in der Nacht reduzieren. Das schließt eine Gefährdung für Tiere im Garten zwar nicht aus, minimiert sie aber.

Der Standby-Verbrauch liegt bei beachtlichen 11,5W und somit in einem sehr hohen Bereich für einen Rasenmähroboter. Der Energiebedarf für den täglichen Einsatz (zwei Akkuladungen mit je 0,18kWh) zuzüglich Standby-Verbrauch liegt bei insgesamt rund 0,5kWh. Bei 200 Arbeitstagen pro Jahr ergibt sich somit ein Stromverbrauch von rund 100kWh (25-30€) für unsere rund 500m² Rasenfläche.

Wartung des Mammotion Luba Mini 2 AWD

Aufgrund des Turmaufbaus mit dem Triple-Kamera-System solltet ihr beim Umdrehen des Roboters behutsam vorgehen. Nach rund 100 Betriebsstunden haben wir den Mammotion Luba Mini 2 einer größeren Reinigung unterzogen. Während die Klingen des Kantenmähtellers noch ausgezeichnet aussehen, sind die Klingen des Hauptmähtellers bereits verschlissen. Ihr könnt diese nochmals zur anderen Seite ausgerichtet montieren und somit die Laufzeit der Klingen verdoppeln.

Die Verschmutzung des Mähwerks hält sich trotz feuchtem Gras in Grenzen. Bei Bedarf könnt ihr den Unterboden und vor allem die Räder mit einem Gartenschlauch grob abspritzen. Einen Hochdruckreiniger solltet ihr allerdings nicht verwenden. Nach der Reinigung des Unterbodens empfehlen wir, den Kameraaufbau mit einem Mikrofasertuch abzuwischen. Somit ist die Wartung beendet und der Roboter bereit für seinen nächsten Einsatz.

Testergebnis

Getestet von
Michael

Sowohl optisch als auch technisch spielt der Mammotion Luba Mini 2 AWD in einer sehr hohen Liga. Die Verarbeitung und die Qualität lassen keine Wünsche offen, das Schnittbild und die Flächenleistung überzeugen und die Geländegängigkeit ist dank Allradantrieb phänomenal. Nachholbedarf sehen wir hingegen noch bei der Kantenmähleistung, die weit hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt.

Mit einem Preis von 1.500 bis 1.800€ ist der Mammotion im Vergleich zur Konkurrenz solide aufgestellt und somit der perfekte Partner für anspruchsvolles Gelände und mittlere Gärten bis 1.000m². Auch eine Garantie von drei Jahren auf den Roboter und zwei Jahren auf den Akku ist in dieser Branche keine Selbstverständlichkeit und unterstreicht das Qualitätsniveau.

Preisvergleich

Unsere Empfehlung

Prime-Versand innerhalb von 24 Stunden
Zum Shop
Unsere Empfehlung
Zum Shop
Prime-Versand innerhalb von 24 Stunden

Liebe Leserinnen und Leser von Smartzone, wenn Du Dich entscheidest, weiter zu stöbern und vielleicht sogar einem Link in unserem Preisvergleich oder im Text zu folgen, kann es sein, dass Smartzone eine kleine Provision vom jeweiligen Anbieter erhält. Aber keine Sorge, unsere Auswahl an und Meinung zu Produkten ist frei von finanziellen Verlockungen. Wir sind so konzentriert wie ein Shaolin-Meister im Zen-Modus! Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Das bedeutet, dass wir für deinen Einkauf eine Provision von Amazon erhalten, sich der Preis für dich aber nicht ändert. - Preise zuletzt aktualisiert am

Newsletter bestellen

Hol Dir die neuesten Infos zu Chinahandys und Gadgets direkt ins Postfach!

Tests und News direkt auf dein Smartphone.
Alle News Updates über Telegram.

Kommentare

Abonnieren
Kommentar Updates
guest
0 Kommentare
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Zeige alle Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser von Smartzone, wenn Du Dich entscheidest, weiter zu stöbern und vielleicht sogar einem Link in unserem Preisvergleich oder im Text zu folgen, kann es sein, dass Smartzone eine kleine Provision vom jeweiligen Anbieter erhält. Aber keine Sorge, unsere Auswahl an und Meinung zu Produkten ist frei von finanziellen Verlockungen. Wir sind so konzentriert wie ein Shaolin-Meister im Zen-Modus! Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Das bedeutet, dass wir für deinen Einkauf eine Provision von Amazon erhalten, sich der Preis für dich aber nicht ändert.

Smartzone App
Lade jetzt deine Smartzone App