Bei Joybuy bekommt ihr die HiBREW H1C gerade für 70€, ein Gutscheincode ist nicht nötig. Als wir die Maschine im Oktober getestet haben, kostete sie noch rund 110€. Die einfacher ausgestattete Schwester H1B liegt im Preisvergleich ab rund 108€. Was die H1C im Detail kann, lest ihr in unserem Test.
Was die H1C mitbringt:
- 6-in-1: Nespresso, Dolce Gusto, K-Cup, ESE-Pads (44mm), gemahlener Kaffee und Tee
- 20 bar Pumpendruck, 1.450W Leistung
- Adapter für bis zu rund 12 Gramm eigenen gemahlenen Kaffee, kein Siebträger nötig
- in 25 Sekunden aufgeheizt (selbst gemessen)
- sieben Wassermengen von 30 bis 210ml, acht Temperaturstufen von 80 bis 95 Grad, Cold-Brew-Modus
- einstellbare Pre-Infusion von 0 bis 10 Sekunden
- 0,6l Wassertank und verstellbare Abtropfschale
Im Test hat mich vor allem der Kaffee aus eigenen Bohnen überzeugt: Mit 11,6 Gramm frisch gemahlenem Espresso im Sieb kam deutlich mehr Crema heraus als bei meinem alten Vollautomaten, und gegen Filterkaffee gewinnt die H1C klar. Auch Nespresso-Kapseln funktionieren gut. Die Bedienung läuft über drei Tasten, im Betrieb ist sie leiser als ein Vollautomat. Abstriche gibt es trotzdem: Der Tank ist nach rund drei Tassen leer, sie tropft leicht nach, und eine Milchdüse fehlt. Dafür gab es von uns den Preis-Leistungs-Tipp.
Für 70€ ist die H1C eine sehr günstige Maschine für alle, die guten Kaffee aus eigenen Bohnen wollen und trotzdem flexibel Kapseln nutzen möchten.
Testergebnis
Die HiBREW H1C hat mich mit dem Teil überzeugt, den eine Kapselmaschine eigentlich gar nicht können muss: Ca. 12 Gramm selbst gemahlener Espressobohnen in den Siebeinsatz, Hebel zu, Taste drücken, und heraus kommt ein Kaffee mit mehr Crema und mehr Aroma, als mein alter Vollautomat je geliefert hat. Gegen drei Tassen Filterkaffee am Morgen gewinnt sie klar, und sie verlangt dafür nichts außer Entkalken alle anderthalb bis zwei Monate.
Die Kapsel-Adapter sind der Bonus obendrauf. Dass aus den beworbenen sechs Systemen weniger Adapter werden, ist kein Etikettenschwindel, zwei Paare nehmen einfach ein zweites Sieb auf.
Abstriche gibt es beim Tank, der nach drei Tassen leer ist und beim leichten Nachtropfen. Und wer die Maschine auspackt, sollte wissen, dass die Pre-Infusion ab Werk ausgeschaltet ist. Geschmeckt habe ich den Unterschied zwar nicht, die Einstellung sucht man trotzdem besser einmal bewusst auf.
Für rund 110€ ist die H1C damit die richtige Maschine für alle, die guten Kaffee wollen, aber keine Lust auf das Ritual drumherum haben. Wer einen echten Siebträger mit Dampflanze sucht, greift zur HiBREW H10A (zum Test).
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