Asus will 2026 keine neuen Smartphones vorstellen
Einem Bericht von ET Today zufolge gibt es bei Asus keine Pläne, im Jahr 2026 neue Smartphones vorzustellen. Der taiwanische Hersteller wolle Upgrades, Produktwartung und Reparaturen zwar fortsetzen, die Hardware-Entwicklung aber offenbar pausieren.
Asus ist primär der größte Hersteller von Mainboards und eine feste Größe bei Laptops, Monitoren und Grafikkarten. Ähnlich wie beim japanischen Giganten Sony läuft die Smartphone-Sparte eher nebenher. Auf dem deutschen Markt ist das Unternehmen derzeit mit dem ZenFone 12 Ultra sowie dem ROG Phone 9 und 9 Pro vertreten.
Wir werfen in den folgenden Absätzen einen Blick auf das aktuelle Portfolio und gehen anschließend ausführlicher auf die Medienberichte ein.
Asus als Smartphone-Marke mit ZenFone und ROG Phone
Schon seit einigen Jahren bauen die Bemühungen von Asus im Bereich Smartphones auf zwei Serien auf. Traditionell war das Asus ZenFone ein kompaktes Topmodell, wobei diese Tradition mit dem Asus ZenFone 10 (zum Test) endete. Der Sprung von der zehnten auf die elfte Generation war gewaltig – es ging von 5,9 Zoll auf 6,8 Zoll beim ZenFone 11 Ultra (zum Test).
- ZenFone: früher klein, heute normal
- Gaming-Reihe: ROG Phone
Das Asus ROG Phone richtet sich hingegen an Gaming-Enthusiasten. Aktuell wird in Deutschland die neunte Generation verkauft, unter anderem mit dem ROG Phone 9 Pro (zum Test), das durch sein schwaches Update-Versprechen Minuspunkte sammelte.
Eine kleine Verschnaufpause oder der Anfang vom Ende?
Die aktuellen Informationen gehen auf das taiwanische Nachrichtenportal ET Today zurück, das in der lokalen Tech-Industrie als bestens vernetzt gilt. Vorausgegangen waren Gerüchte, dass Asus die Serien ROG Phone und ZenFone komplett einstellen wolle.
Daraufhin reagierte Asus direkt mit einem klärenden Statement: Zwar seien für 2026 keine neuen Smartphone-Modelle geplant, die Sparte werde für Service, Updates und Wartung jedoch regulär weitergeführt.
Unsere Einschätzung
Es wirkt bei Asus schon länger so, als liefe die Smartphone-Sparte nur noch auf Sparflamme – ähnlich wie bei Sony. Während die Japaner aber immer wieder beteuern, dass sie weiterhin Smartphones verkaufen werden, legt Asus mindestens eine Pause ein. Ob es im Jahr 2027 wirklich weitergeht oder es sich hier um das Ende der Smartphone-Sparte handelt, ist bisher noch völlig unklar. Was die Verkaufszahlen angeht, ist Asus schon lange in der Bedeutungslosigkeit verschwunden und entwicklet fast nur noch am Markt vorbei. Das war bei Herstellern, die den Markt ebenfalls für immer verlassen haben, wie LG oder HTC, letztendlich nicht anders.
Eine andere Möglichkeit ist der Weg von Meizu. Die Chinesen hatten angekündigt, für mindestens drei Jahre keine Smartphones mehr zu veröffentlichen, um dann plötzlich in den Mittleren Osten und nach Europa zu expandieren. „Lass sie niemals deinen nächsten Zug wissen“ – oder so. Alle Infos zur Causa Meizu findet ihr in diesem Artikel. Auch Nokia ist seit Jahren mit unterschiedlichen Partnern wie HMD im Rücken auf dem Markt präsent, aber von Erfolg ist man weit entfernt.
- 1 ET Today
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Dafür das es genug neue Handys gibt, sorgt schon Xiaomi. Die bringen jede Woche was neues raus. 🙂 Wer braucht da Asus. Kenne die sowieso nur von Mainboards.
Ist besser so, gibt zu viele Smartphone-Hersteller. Hersteller, die in anderen Bereichen besser aufgestellt sind bzw. einen besseren Gewinn erzielen, sollten sich auf diese Bereiche konzentrieren und die Smartphone-Sparte fallen lassen.