| CPU | Snapdragon 6s 4G Gen 2 - 4 x 2,9GHz + 4 x 1,9GHz |
|---|---|
| RAM | 4GB RAM, 6GB RAM, 8GB RAM |
| Speicher | 128GB, 256GB |
| GPU | Adreno 610 |
| Display | 2396 x 1080, 7 Zoll 120Hz (AMOLED) |
| Betriebssystem | HyperOS - Android 16 |
| Akkukapazität | 7700mAh |
| Ladegeschwindigkeit | 45 Watt |
| Speicher erweiterbar | Hybrid |
| Hauptkamera | 50MP |
| Frontkamera | 16MP |
| USB-Anschluss | USB-C 2.0 (480MBit/s) |
| Kopfhöreranschluss | Nein |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID |
| 4G | 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 38, 40, 41 |
| NFC | Ja |
| SIM | Dual - nano |
| Gewicht | 224g |
| Maße | 169,7 x 79,1 x 8,5mm |
| Antutu (v11) | 500000 |
| Benachrichtigungs-LED | Nein |
| Updatezeitraum | 4 Jahre (Android) + 6 Jahre (Sicherheit) |
| Hersteller | Xiaomi |
| Getestet am | 29.08.2026 |
Inhaltsverzeichnis
Mitten in der Speicherkrise wirft Xiaomi in diesem Jahr seine Redmi-Note-17-Serie schon im Sommer auf den Markt. Bei uns macht das Redmi Note 17 4G den Anfang. Auf dem Papier offensichtlich ein ziemlich überflüssiges Gerät, aber ohne echten Praxistest würde ich nicht urteilen wollen. Zu den Stärken zählen das 7 Zoll große und super helle AMOLED-Display in Kombination mit einer brachialen Akkulaufzeit durch den 7.700mAh-Akku. Gerade bei der Kamera und der Speicherausstattung gibt es aber auch enttäuschende Entscheidungen. Damit ist der Nachfolger des Redmi Note 15 4G (zum Test) nicht das durchweg bessere Smartphone. Alles, was ihr vor dem Kauf eines Redmi Note 17 4G wissen solltet, lest ihr in diesem ausführlichen Testbericht.
Die UVP steigt von 230€ beim Vorgänger minimal auf 250€ an, wobei das Gerät nun bei 4GB RAM startet. Über UVP-Preise müsst ihr euch bei Xiaomi erfahrungsgemäß keine Gedanken machen, die Preise werden zeitnah auf die angepeilten 120€ sinken. Wenn nicht, dann greift einfach weiterhin zum Vorgänger. Bei den heutigen jahrelangen Updateversprechen ist das absolut kein Problem.
Design und Verarbeitung
Die Redmi-Note-Serie von Xiaomi war immer schon im Wandel: mal curved, kompakt und leicht, mal kantig, und dann waren die beiden Pro-Modelle wieder völlig anders als die Nicht-Pro-Versionen. Das Redmi Note 17 4G misst mit seinem gewaltigen 7 Zoll großen AMOLED-Display jedenfalls 169,7 x 79,1 x 8,5 Millimeter und bringt spürbare 224 Gramm auf die Waage. Das alles ohne einen Hauch von Metall. Unter 2mm steht dafür die Kante um die Kamera hervor, was kein Kippeln auf dem Tisch verursacht. Das Redmi Note 17 4G ist ein dünnes, aber auch großes und schweres Smartphone. Kunststoffrahmen und -rückseite sorgen für eine billige Haptik, aber an der Verarbeitungsqualität ist nichts zu meckern und das Gerät wirkt super stabil. Eine IP68-Zertifizierung ist in diesem Preisbereich natürlich nicht zu erwarten, wobei zumindest IP65 auf dem Papier steht, was aber auch für jedes andere gut verarbeitete Smartphone im Endeffekt gilt. Den 3,5mm-Kopfhöreranschluss hat Xiaomi uns schon in der letzten Generation genommen, immerhin bleibt ein Hybrid-Slot für eine Speichererweiterung per microSD auch beim Note 17 4G vorhanden.
An der Oberseite bleibt sich Xiaomi auch mit einem Infrarotsender treu, rechts außen sitzen Powerbutton und Lautstärkewippe, unten ein einzelner Lautsprecher, USB-C-2.0-Anschluss und das Mikrofon. Stereo-Klang gibt es beim Redmi Note 17 4G also leider nicht. Dafür aber einen Fingerabdrucksensor, der einen soliden Job macht (8/10 Versuchen ein Erfolg) und das Gerät auch flott entsperrt.
Der Lieferumfang fällt gewohnt spartanisch aus, wobei eine Schutzhülle bei der Abwesenheit von Ladeadaptern heutzutage positiv zu erwähnen ist.
An Farben stehen aktuell Lila, Schwarz und Blau zur Auswahl, wobei mir das mattschwarze Testgerät gut gefällt. Das Note 17 4G hat sich im Vergleich zum Vorgänger deutlich gewandelt, ist mit dünnen Rändern und kleiner Punch-Hole-Notch aber weiterhin modern. Nur eben sehr groß, was die Abmessungen angeht, und auch entsprechend schwer. Der Vorgänger war eher ein filigranes Smartphone, was ihr im direkten Vergleich deutlich spürt. Mich erinnert dieses Redmi Note unweigerlich an das Redmi 15 5G (zum Test) aus dem letzten Jahr, also an ein Nicht-Note-Modell. Nur hier eben perfekt verarbeitet und mit modernen, dünnen Displayrändern.
Display des Redmi Note 17 4G
Xiaomi setzt auch beim günstigsten Redmi-Note-Smartphone auf ein riesiges 7 Zoll AMOLED-Display. Die Auflösung liegt bei soliden 2.396 x 1.080 Pixel und liefert mit 375 Pixel pro Zoll ein scharfes Bild. Die maximal 120Hz sorgen im richtigen Moment auch für ein flüssiges Bild, werden aber meist doch durch spürbare Ruckler und Verzögerungen unterbrochen. Dazu gleich mehr im Kapitel Leistung, die reinen Zahlen für das Display sind weiterhin beeindruckend.
Die Helligkeit messen wir mit 1.720 Lux im Automatik-Modus , sodass es auch im Sonnenlicht gut lesbar bleibt. Ohne automatische Helligkeit ist die Helligkeit im manuellen Modus bis 1.000 Lux frei regelbar.

Das Always-on-Display kann leider wie immer nur als Sometimes-on-Display arbeiten und zehn Sekunden bei Berührung leuchten. Dabei wäre mir ein erhöhter Akkuverbrauch gerade hier völlig egal gewesen. Sei’s drum, das Display bleibt die klare Stärke des Redmi Note 17 4G und ist für die angepeilten 120€ auch 2026 eine Wucht, und das sogar mit massiven 7 Zoll Diagonale. Gorilla Glass 7i sorgt für den nötigen Schutz vor Kratzern, wobei ab Werk auch eine Displayschutzfolie aufgeklebt ist.
Leistung
Der Qualcomm Snapdragon 6s 4G Gen 2 steht stellvertretend dafür, was aktuell in der Chipindustrie schief läuft. Der Chip besteht aus völlig veralteten Cortex-A73- und noch älteren A53-Kernen, die ihre Performance nur durch hohe Taktraten von 2,9 respektive 1,9GHz erzielen. Für grafische Aufgaben steht eine Adreno 610 GPU bereit, die schon mit einfachsten Spielen überfordert ist. Aber die Speicherkrise sorgt gleichzeitig auch noch für ein RAM-Downgrade beim günstigsten Redmi Note 17 Smartphone und macht es damit unbrauchbar.
Ich habe mich jetzt zehn Tage durch die 4GB RAM gequält, unzählige Performanceeinstellungen vorgenommen, und irgendwie wird auch jede Aufgabe erledigt, aber eben mit einer Verzögerung, die Geduld erfordert, die ich im Sommer 2026 einfach nicht mehr habe.
Wenn es unbedingt das Redmi Note 17 4G sein soll, dann nehmt zumindest die 6GB RAM Version! Der interne Speicher misst hingegen mindestens 128GB, ist ausreichend moderner UFS-2.2-Speicher und liefert eine Lese-/Schreibrate von 1.006/792MB/s. Der Speicher lässt sich über einen Hybrid-Slot zumindest günstig um bis zu 2TB erweitern.
Die Benchmarks ruckeln nur so vor sich hin und Xiaomi blockiert sowohl 3DMark als auch AnTuTu. Ein Schelm, wer hier Böses denkt. Zumindest die 3DMark-Sperre konnten wir umgehen, und auch Thermal Throttling ist kein Thema, denn der Prozessor befindet sich ohnehin dauerhaft im Throttle. Also wenn ihr unfassbar viel Geduld mitbringt und aus mir nicht bekannten Gründen ein Redmi Note 17 4G kaufen wollt, dann nehmt zumindest die 6GB RAM Version.
System
Zum Veröffentlichungszeitpunkt läuft das Redmi Note 17 4G mit HyperOS 3 auf Android-16-Basis, also nicht top-aktuell, aber zum aktuellen Zeitpunkt noch voll in Ordnung. Xiaomi wird bei den Updates sicher keine Rückschritte machen, entsprechend wird es mindestens 4 Jahre System- und die üblichen 6 Jahre Sicherheitsupdates geben. Wenn es wirklich jemand schafft, ein 4GB-RAM-Gerät sechs Jahre lang zu nutzen, dann kann ich nur meinen Hut ziehen.
Zu beachten ist hier auch, dass Dual-Apps und Zweitprofil fehlen. Das wird wahrscheinlich auch bei den 6GB RAM Versionen nicht anders sein. Bei allen Xiaomi Smartphones, die in einer Version mit 4GB RAM erscheinen (das gab es letztes Jahr kaum noch), fehlen diese beiden beliebten Funktionen im HyperOS System.
Wie gehabt gibt es im System sowohl Werbung als auch eine gute Anzahl an vorinstallierten Apps (Bloatware). Hier heißt der erste Schritt: alles deinstallieren, was geht. Und wenn irgendwas Benachrichtigungen schickt, diese einfach blockieren. Wenn ihr euch noch weiter mit dem System auseinandersetzen wollt, dann könnt ihr mit dieser Anleitung sämtliche Bloatware und Apps löschen. Für das Deaktivieren der Werbung (zur Anleitung) solltet ihr hingegen in jedem Fall zehn ruhige Minuten investieren, wobei bei der Performance des Redmi Note 17 4G daraus auch 20 bis 30 Minuten werden, bis ihr alle Haken an sämtlichen Stellen richtig gesetzt habt. Danach habt ihr nach wie vor ein spürbar träges, aber sauberes System, das mit seinen Gedenksekunden auch alle Aufgaben zuverlässig umsetzt. Zudem ist es echtes Android und versteht sich mit allen Apps, also keine eigenartig beschnittene Version.
Kamera des Redmi Note 17 4G
Das Xiaomi Redmi Note 17 4G verfügt zumindest laut MediaMarkt-Listing über eine Dual-Kamera. Ich hoffe einfach, dass damit Selfie- und Hauptkamera gemeint sind 😉, denn das, was da unter der Hauptkamera sitzt, ist definitiv kein nützlicher Kamerasensor. Zumindest hier beim Testbericht-Schreiben bin ich an dieser Stelle happy, denn Kamerawertungen bei Top-Modellen sind viel Arbeit, und hier dreht sich alles um eine Rückkamera und die Selfie-Kamera:
- Hauptkamera: 50 Megapixel (Samsung S5KJNS), f/1,8, 1/2,76 Zoll, 26mm, Autofokus
- Selfiekamera: 16 Megapixel (SmartSens SC1620CS), f/2,5, 24mm, Fixfokus
Tageslicht
Untypisch für Xiaomi ist die zurückhaltende und wenig poppige Farbwiedergabe. Zudem macht das Note 17 4G im Standard 16:9 Aufnahmen, ebenfalls ungewöhnlich. Gerade damit ließen sich die Aufnahmen im Low-Budget-Sektor noch etwas aufwerten. Grundsätzlich liefert der Sensor solide Aufnahmen bei genügend Licht, die bei der Schärfe punkten und auch einen hohen Dynamikumfang liefern. Natürlich alles mit dem absehbaren Preis von ca. 120€ im Hinterkopf. Die 2x Aufnahmen fallen hingegen bei der Qualität schon deutlich ab.
- 2X
- 2X
- 2X
- 2X
- 2X
Überraschend gut gelingen die Porträts, was ggf. auch mit dem Tiefensensor zusammenhängen mag. Schärfe und Farbdarstellung sind in Ordnung, und für diese Preisklasse sind solche Porträts keine Selbstverständlichkeit.
Nacht
Der Rückschritt beim Sensor macht sich bei Nacht bemerkbar. Beim Vorgänger konnten wir ebenfalls ohne OIS noch solide Ergebnisse verbuchen, hier sind die Aufnahmen spätestens an großen Displays nicht mehr ansehnlich. Vieles wird im Dunkeln verschluckt oder auf Kosten eines hohen ISO-Werts einfach grobkörnig. Auch Schärfe und Farbwiedergabe leiden massiv bei den Nachtaufnahmen.
Selfie
Selfies erinnern mich an eine 15 Jahre alte Kompaktkamera und stehen damit den Prozessorkernen in nichts nach. Auf den 7 Zoll des Smartphones könnt ihr gut mit den Selfies leben, aber spätestens am größeren PC-Bildschirm fallen die wenigen Details und die Unschärfe stark ins Gewicht. Die Farbwiedergabe geht hingegen in Ordnung.
Videos
Über Videos müssen wir nicht viel reden. Bei 1080p mit 30FPS ist Schluss, und kleinste Bewegungen sorgen für gewaltige Wackler im Bild, sowohl bei der Frontkamera als auch bei der Hauptkamera. Das ist auch kein Fokus-Bug, sondern schlicht keine funktionierende Stabilisierung, die jede Aufnahme zunichte macht! Im Notfall könnt ihr die Hauptkamera mit ruhiger Hand für Videos nutzen, mehr ist nicht drin.
Zusammenfassung der Kamera des Redmi Note 17 4G
Der 108-Megapixel-Sensor des Note 14 4G und Note 15 4G, also der beiden Vorgänger, ist leider Geschichte. Auch wenn Megapixel nicht alles sind, ist die Qualität gerade bei wenig Licht und entsprechend auch bei Nacht deutlich schlechter geworden beim Redmi Note 17 4G. Da gibt es auch nichts zu rechtfertigen oder schönzureden. Einzig die Porträtaufnahmen gelingen bei gutem Licht gut, und die Hauptkamera ist am Tag auch voll in Ordnung, wenn ihr die angepeilten 120€ im Hinterkopf habt.
Konnektivität und Kommunikation
Das 4G-Netz wird voraussichtlich nicht auf absehbare Zeit zurückgebaut werden, aber Ende 2026 solltet ihr euch dennoch gut überlegen, ob ihr noch ein 4G-Smartphone kaufen wollt. Unter 100€ haben solche Geräte noch eine Daseinsberechtigung, alles andere heißt auf gut Deutsch gesagt, die Leute zu veräppeln. Das Redmi Note 17 4G unterstützt folgende 4G-LTE-Frequenzen und deckt damit Deutschland und Europa komplett ab. Auch 2G dient noch als Fallback für Telefonie, dazu kommen VoLTE (Telefonie über das 4G-Netz) und VoWiFi (Telefonie über das WLAN). Folgende Frequenzen sind an Bord:
- LTE (4G): 1/2/3/4/5/7/8/12/13/17/18/19/20/26/28/38/40/41/66
Am weiteren Empfang und den Standards gibt es hingegen nichts zu meckern. Auch wenn Wi-Fi 5 zwei Generationen zurückhängt, ist es für das Smartphone absolut schnell genug und war in der Praxis zu keiner Zeit das Problem. Es kamen stets im ganzen Haus durchgehend ca. 100Mbit/s meiner 250Mbit/s-Leitung an. Bluetooth 5.1 zeigte keine Auffälligkeiten und eine ebenfalls gute Reichweite. Folgende Codecs werden unterstützt: SBC, AAC, aptX, aptX HD, aptX TWS+ und LDAC. Bei den Sensoren gibt es keine Überraschungen: Abgesehen vom Gyroskop ist alles mit dabei, was ihr in diesem Preisbereich auch erwarten würdet. Beschleunigungs-, Näherungs- und Helligkeitssensor, Kompass, NFC und sogar der bekannte Infrarotsender.
Der GPS-Empfang war ebenfalls super, und mithilfe von 30-40 Satelliten war innerhalb von wenigen Sekunden der Standort auf 3m genau ermittelt. Hier gab es im Test auch keinerlei Probleme, außer dass Google Maps das Smartphone schon fast an seine Leistungsgrenze brachte 😅. Der Mono-Lautsprecher unten glänzt nicht mit guter Qualität, wird dafür aber ordentlich laut, was definitiv nichts Schlechtes für einen solchen Lautsprecher ist.
Akkulaufzeit des Redmi Note 17 4G
- 120Hz/Automatik
- 60Hz

Bei der Ladezeit zeigte sich ein gemischtes Bild. Xiaomi hat mittlerweile unterschiedlichste intelligente Akkuschutzoptionen integriert, die auch mal gerne das Schnellladen und damit unseren Akkuladetest torpedieren. Ihr müsst die schnelle Ladegeschwindigkeit also aktivieren, dann geht es von 1 auf 99% in ca. 1,5 Stunden. Auch andere Geräte kann das Note 17 4G dank Reverse Charge mit 22,5W betanken.
Testergebnis
Der günstigste Einstieg in die Redmi Note 17 Serie bekommt im Jahr 2026 leider ein Kamera-Downgrade, und auch bei der Leistung setzt Xiaomi den Rotstift an. Selbst wenn ihr über das fehlende 5G hinwegseht und auf den Zielpreis von ca. 120€ wartet, können wir dieses Gerät niemandem empfehlen. Dabei sind die Stärken wie die brachiale Akkulaufzeit und das große, scharfe und helle 7 Zoll Display definitiv gegeben. Auch die Verarbeitung passt ebenso wie die umfangreiche Konnektivität. Wir haben den günstigsten Einstieg in Form der 4GB-RAM-Version getestet, und vor der muss ich nach diesem Test warnen: Macht das einfach nicht. Wenn ihr ein Smartphone knapp über der 100€-Marke sucht, dann schaut in unsere Bestenliste und greift einfach zum Redmi Note 15 4G (zum Test). Das macht bis auf den Akku alles besser und der Unterschied ist es letztendlich nicht wert. Auch bei Poco werden wir wohl in diesem Jahr bessere Geräte im Low-Budget-Segment sehen, und der Sprung zum Note 17 5G (Test folgt in Kürze) ist gar nicht so groß, wie ihr vielleicht denkt.
Schweren Herzens gibt es in diesem Jahr von uns ein „Finger weg” für ein Redmi-Note-Smartphone, und zwar: Das Redmi Note 17 4G bekommt egal zu welchem Preis keine Kaufempfehlung!
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Wo ihr Poco erwähnt … Am Ende des F9 Launch Events wurde in aller Kürze noch das Basis X8 gezeigt, dessen Daten mit SD6s Gen4 und 8340 mAh auf ein Rebranding des REDMI Note 17 Pro 5G hindeuten. Wie die REDMI Note 17 Serie ist das Poco X8 natürlich auch noch nicht auf irgendeiner Länder-Seite zu finden (mi.com/de, mi.com/fr, mi.com/it usw..), auf mi.com/global sieht man wenigstens die Daten.
Wird es auch Tests von den anderen Redmis 17 geben?
Klar, wir sind schon dabei! Liebe Grüße
Bisschen komisches Bewertungsmuster, wenn ein Smartphone über den Algorithmus 79% erhält und dann konsequent nicht empfohlen wird. Da stimmt doch was nicht mit dem Bewertungs-System. Bei Stiftung Warentest gibt es ja den Faktor “Führt zur Abwertung”. Der sollte hier auch mal Verwendung finden 🙂.
Das Problem ist eher, dass hier nach Preisklassen bewertet wird. Wenn als Zielpreis 120€ im Fazit steht, ist es die Preisklasse 100-200€. In der Preisklasse 200-300€ wäre das Modell deutlich schlechter bewertet.
Genau das ist das Problem. Das Bewertungssystem muss geändert werden. Weg mit den Preisklassen! Niemand weiß mit Sicherheit, was die Handys in Zukunft kosten werden.
Servus zusammen, danke für euer Feedback! Die Diskussion ums Bewertungssystem kommt immer wieder auf, deshalb gerne noch einmal die Einordnung von unserer Seite. Unser System basiert seit über zehn Jahren auf einem Zielpreis, und daran halten wir bewusst fest. Der Grund ist einfach: Gerade bei Low-Budget- und Mittelklassegeräten hilft es dem Großteil unserer Leser deutlich mehr, ein Handy daran zu messen, was es in seiner Preisklasse leisten muss – und nicht an Flaggschiffen und Features, die in dieser Klasse ohnehin niemand erwartet oder braucht. Äpfel mit Birnen vergleichen wollen wir nicht, und werden wir auch nicht tun. Dass die Zielpreise… Weiterlesen »
Eine Koppelung an die Preisklassen macht auch Sinn, das sehe ich ein und kann auch so weiter erfolgen. Das Problem ist eher, dass keine “autonome” Gesamtbewertung erfolgten kann, die explizit ein K. O.- Kriterium, wie hier den Speicher und auch die CPU – Performance gewichtet. Das fühlt sich einfach komisch an.
Mit gefällt das auch nicht.
Das Bewertungssystem ist sehr speziell. Die Bewertung hängt immer vom zukünftig zu erwartenden Preis ab.
Dadurch kann es passieren, dass schlechte Handys eine gute Bewertung bekommen, während gute Handys eine schlechte Bewertung erhalten.
Da in Deutschland die Abschaltung des 2G Netzes für 2028 angesagt wurde, sind Smartphones ohne 5G jetzt schon ein absoluter Dealbreaker.
Egal wie man es dreht und wendet, ist man mit 4G Only dann quasi von der Kommunikation abgeschnitten, wenn man die Städte verlässt. Denn außerhalb der Ballungszentren bekommt man meistens nur noch mit 5G Empfang, da hier die niedrigen Frequenz für große Reichweiten genutzt werden.
Es gibt Meldungen, dass 4G 5G überlebt und als Anker für 6G dient. Z. B. ist nur 5G bei der Telekom illusorisch.
Bitte hier keine unnötige Panik schüren, deine Annahmen sind technisch nämlich schlichtweg falsch. 5G NSA braucht zwingend 4G: Non-Standalone nutzt LTE als Steuerungsanker. Wo 5G NSA funkt, MUSS technisch bedingt immer auch ein 4G-Signal da sein. Frequenzteilung per DSS: Auf dem Land nutzen die Betreiber auf den niedrigen Flächenfrequenzen, wie Band 28 (700 MHz), Dynamic Spectrum Sharing. Die Masten senden 4G und 5G parallel, ein 4G-Handy klinkt sich am selben Mast einfach in die 4G-Spur ein. 2G-Aus betrifft VoLTE, nicht 5G: Wenn 2G ab 2028 abgeschaltet wird, wandert die Telefonie zu 100 % ins 4G-Netz via VoLTE. Selbst im 5G-SA-Netz… Weiterlesen »
Die Netzabdeckung von 4G ist viel besser als von 5G. Schau dir gerne die Netzabdeckungskarten an.
Die untere Mittelklasse ist praktisch von der Speicherkrise ausgelöscht.
Schrott will ich es nicht nennen, aber es ist schwieriger geworden, Mehrwert zu bieten. Display und Akku sind Schritte nach vorne, während bei der Performance zu hohe Einbußen auferlegt werden, um die Kosten noch im Rahmen zu halten. Die C-Serie kann Xiaomi wohl streichen, um da nicht bei der Benutzbarhäkeit ins Bodenlose abzugleiten.