Nothing Event in London: Phone (4a), Phone (4a) Pro und Headphone (a) vorgestellt
Am 5. März hat Nothing in London seine neue Mittelklasse präsentiert. Mit dem Nothing Phone (4a) und dem Phone (4a) Pro bringt das Unternehmen frischen Wind in den Smartphone-Markt, während die neuen Headphone (a) mit massiver Akkulaufzeit punkten.
Bei den Mittelklasse-Smartphones erwarten uns jeweils Triple-Kamera-Setups mit starkem Periskop-Zoom. Herausragend viel Rechenleistung bieten die Snapdragon-Prozessoren nicht, aber ein rundes Gesamtpaket bekommt ihr hier allemal geboten.
Da wir die Geräte bereits auf dem Weg in unsere Redaktion haben, geben wir euch hier einen kompakten Vorab-Überblick über die drei spannenden Neuheiten mit den Preisen.
Nothing Phone (4a): starkes Kamera-Upgrade
Das neue Nothing Phone (4a) baut auf den Stärken des beliebten Nothing Phone (3a) (zum Test) auf. Optisch bleibt sich der Hersteller mit dem transparenten Design treu, bringt aber mit den Gehäusefarben Schwarz, Weiß sowie den neuen Farben Blau und Pink Abwechslung ins Spiel. Die letzteren beiden sind vom klassischen iMac inspiriert!
- sehr cool, dass das Design dem uralten iMac nachempfunden ist!
Design und Display
Die Abmessungen betragen 163,95 x 77,57 x 8,55 Millimeter bei einem Gewicht von 204,5 Gramm. Das Glyph-Interface auf der Rückseite präsentiert sich nun in Form eines Balkens, leuchtet mit 63 integrierten LEDs und erreicht eine Helligkeit, die den Einsatz als gedimmte Taschenlampe ermöglicht. Dies nutzt man z.B. zum Anzeigen von Benachrichtigungen auf der Rückseite. Zudem ist das Smartphone nach IP64 gegen Staub und Wasser geschützt. Auf der Vorderseite erstrahlt ein 6,78 Zoll großes AMOLED-Panel, das hoch mit 2720 x 1224 Pixel auflöst. Die Bildwiederholrate liegt bei flüssigen 120 Hertz.
Leistung und Kamera
Im Inneren arbeitet der Snapdragon 7s Gen 4 von Qualcomm, der ordentliche und effiziente Rechenleistung für den Alltag liefert. Im AnTuTu v11 Benchmark werden knapp die 1 Mio. Punkte geknackt. Für ausreichend Ausdauer sorgt ein 5.080mAh großer Akku, der sich per USB-C mit 50W zügig wieder aufladen lässt.
Ein Upgrade gibt es beim Kamera-Setup: Neben der 50MP starken Hauptkamera mit optischer Bildstabilisierung (OIS) und der 8MP Ultraweitwinkelkamera verbaut Nothing nun zusätzlich eine 50MP Periskop-Telekamera. Das ist ein absolutes Highlight, denn hier kommt exakt der gleiche starke Sensor zum Einsatz wie im Flaggschiff, dem Nothing Phone (3) (zum Test)! Diese bietet euch einen weitreichenden 3,5-fachen optischen Zoom.
Nothing Phone (4a)
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Hauptkamera: 50MP (Samsung GN9), f/1.88, 1/1,57″ Sensorgröße, OIS
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Zoomkamera (Periskop): 50MP (Samsung JN5), f/2.88, 1/2,75″ Sensorgröße, OIS, 3,5-facher optischer Zoom
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Ultraweitwinkel: 8MP (Sony IMX355), f/2.2, 120° Aufnahmebereich
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Frontkamera: 32MP (Samsung KD1), f/2.2, 1/3,42″ Sensorgröße
Nothing Phone (4a) Pro
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Hauptkamera: 50MP (Sony), f/1.88, 1/1,56″ Sensorgröße, OIS
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Zoomkamera (Periskop): 50MP (Samsung), f/2.68, 1/2,75″ Sensorgröße, OIS, 3,5-facher optischer Zoom
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Ultraweitwinkel: 8MP (Sony), f/2.2, 1/4″ Sensorgröße, 120° Aufnahmebereich
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Frontkamera: 32MP (Samsung), f/2.2, 1/3,44″ Sensorgröße
System: Nothing arbeitet weiter an der eigenen Android-Interpretation, inzwischen Nothing OS 4.0. Früher war es eher ein eigenständiges Design, inzwischen ist das System sehr umfangreich. Diese Entwicklung ist echt spannend: Schon bis 2027 sollen sich die meisten externen Apps ersetzen lassen durch durch eigenen Entwickler-Code – Die KI macht es möglich. Mehr dazu im Praxistest!
Die Preise gestalten sich wie folgt beim Nothing Phone (4a):
- 8+128GB: 349€
- 8+256GB: 389€ (nur bei Amazon.de)
- 12+256GB: 429€
Nothing Phone (4a) Pro: Mittelklasse im Premium-Design
Neben dem Standardmodell schickt der Hersteller auch das neue Nothing Phone (4a) Pro als direkten Nachfolger des Nothing Phone (3a) Pro (zum Test) ins Rennen. Das Design des Phone (4a) Pro ist sehr cool! Das vollständige Metallgehäuse wirkt ultraschick und macht das Smartphone auffällig und edel. Die Kameraeinheit erinnert stark an Apples iPhone und dürfte gerade junge Apple-Jünger abholen.
Abmessungen und Display
Das Smartphone misst 163,6 x 76,6 x 7,9 Millimeter und wiegt 210 Gramm. Verfügbar ist es in den stylishen Farben Metallic White, Metallic Black und Metallic Pink. Das Gehäuse ist zudem nach IP65 zertifiziert. Die Front dominiert ein 6,83 Zoll großes AMOLED-Panel mit einer scharfen Auflösung von 2800 x 1260 Pixel und einer hohen Bildwiederholrate von 144 Hertz. Hinten kommt das Glyph-Zweitdisplay des Phone 3 zum Einsatz. Mit einem runden Display erweitert sich der Einsatzzweck. Das Pixel-Display löst aber etwas niedriger als beim Phone 3 auf.
Hardware und Kamera-Details
Hier legt Nothing bei den Spezifikationen ordentlich nach: Das Pro-Modell bietet etwas mehr Leistung durch den schnellen Snapdragon 7 Gen 4 Prozessor, der mit bis zu 2,8GHz taktet. Beide Smartphones bekommen 3 Jahre lang große Android-Versionsupdates und 6 Jahre lang Sicherheitsupdates.
Die Kameraausstattung ist ordentlich für diese Preisklasse: Das Setup besteht aus einer optisch stabilisierten 50-Megapixel-Hauptkamera mit Sony-Sensor, einer 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera sowie einer 50-Megapixel-Periskop-Kamera von Samsung. Das Teleobjektiv liefert einen 3,5-fachen optischen Zoom. Die Frontkamera löst mit 32MP auf. Der Akku fasst 5.080mAh und lässt sich mit 50W schnell aufladen.
Preise: 8+128GB für 479€ oder 12+256GB für 549€. Vorbesteller profitieren von der Rabattaktion: So bekommt ihr zum Start die große Speichervariante mit 12GB RAM und 256GB Speicherplatz zum Preis der kleineren Version für 479€.
Nothing Headphone (a): Bass-Kopfhörer mit Dauerläufer-Akku
Mit den Headphone (a) für 159€ (UVP) bringt Nothing eine deutlich günstigere Alternative zu seinen bisherigen Premium-Kopfhörern auf den Markt. Zugunsten des Preises verzichtet Nothing auf teure Materialien, setzt aber dennoch auf ein markantes Design mit transparenten Elementen und poppigen Farben wie Pink und Gelb. Die Kopfhörer wiegen 310 Gramm und sind nach IP52 gegen Staub und Wasser geschützt.
- Schwarz
- Weiß
- Pink
- Gelb
Bedienung und Akkulaufzeit
An den Ohrmuscheln findet sich wie bei den Nothing Headphone (1) (zum Test) eine Armada an Buttons und Bedienelementen, was die Nutzung erleichtert: unter anderem eine Rolle für die Lautstärke, Wippe zum Wechseln zwischen Titeln und Schnellzugriffsbutton. Konfiguriert werden die Kopfhörer über die Nothing X App.
Der Hit ist die Ausdauer: Die Headphone (a) halten mit ihrem 1.060mAh großen Akku bei deaktivierter Geräuschunterdrückung bis zu 135 Stunden durch. Schaltet ihr das bis zu 40 Dezibel starke ANC ein, sind es immer noch überragende 75 Stunden.
Klang und Features
Klanglich geht es ordentlich zur Sache. Die 40 Millimeter großen, titanbeschichteten Treiber sollen mit der dynamischen Bassanhebung einen druckvollen Sound liefern. An hochauflösenden Codecs ist zumindest LDAC an Bord.
Kurze Einschätzung vor den Praxistests
Vergesst das „Race for the best Hardware“ – hier wird Nothing nicht mit den großen Herstellern konkurrieren. Und wer mit dem außergewöhnlichen Design nichts anfangen kann, wird auch den Aufpreis nicht zahlen.
Ich sehe Nothing inzwischen viel mehr bei der jüngeren Generation: z.B. als hippe Alternative zum iPhone, das dort ja auch oft viel mehr als Statussymbol dient. Wer sich mit dem schicken Design und dem individualisierbaren System identifiziert, wird in der Praxisnutzung mit Sicherheit sehr glücklich.
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Tja, da hatten sie mich fast soweit, dass ich doch auf meine geliebte SD-Karte verzichte und dann fangen die Hersteller jetzt reihenweise damit an, im bezahlbaren Bereich nur noch 256GB Speicher einzubauen.
Bestimmt spannend, in einer Kombi Phone+Headphones.
Bald steht eine Vertragsverlängerung an…
Gibt in der Preisklasse deutlich leistungsstärkere Geräte beispielsweise von OnePlus etc…
Leistung ist doch relativ.
Ein gutes und stimmiges System ist viel wichtiger… Und wenn es dann noch aus diesem doofen Einheitsbrei raussticht… Umso besser.
Schon aber ist auch Geschmackssache. Ich finde die Geräte von Nothing zu futuristisch und das System zu langweilig.
Mir fehlt neben Smartphone und Kopfhörer noch ein Nothing-Laptop, um im Starbucks hip zu sein! 😁
Schade, das sich die Geräte mit der 8MP-Knipse selbst disqualifizieren…